US-Sicherheits- und Verteidigungsstrategie
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(14.03.2026, 12:48)Schneemann schrieb: @Kongo Erich
Ich denke schon, dass diese Gebiete sehr wohl zum NATO-Gebiet (besser: zur Einfluss- und Sicherheitszone) gehören sollten. Denn von dort erwarten und erwarteten uns als Europäer immer wieder gewisse Unbilden und Risiken (Bürgerkriege, irrlichternde Diktatoren, Terrorismus, Flüchtlinge etc.) - und die Vorausverteidigung wurde immer auch schon thematisiert, schon in den 1990ern, als in Algerien beinahe die Islamisten die Wahlen gewonnen hatten.

Darüber hinaus ist die Zahl der wirklich verlässlichen regionalen Player eher begrenzt. Genau genommen fallen mir nur die Türkei (die ja in der NATO ist), Israel und vielleicht noch Ägypten ein. Und diese Länder haben alle ihre eigenen Baustellen und zugleich Ziele.

Schneemann
lass mich das noch mit Marokko und (mit Einschränkungen ?) Tunesien ergänzen. In diesen und den von Dir genannten Staaten lässt sich durch "Softpower", d.h. massive Unterstützung der wirtschaftlichen Entwicklung über Investitionen, schon vorbeugend das von Dir genannte Gefährdungsspektrum minimieren.
Im Prinzip würde auch Algerien dazu gehören, das spielt aber momentan noch auf einem anderen Spielfeld, so dass die Unterstützungsmöglichkeiten seitens der EU begrenzt sind.
Libyen ist dagegen "dank des Sturzes von Gaddafi" wieder massiv zurück gefallen.
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RE: US-Sicherheits- und Verteidigungsstrategie - von Kongo Erich - 14.03.2026, 13:10

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