18.02.2026, 04:57
Noch mal zur Illustration meiner Kritik der US-Justiz: (Link)
Ein Texaner wird von seiner britischen Tochter besucht, die beiden streiten über Trump und den zweiten Verfassungszusatz, der betrunkene Vater zückt seine Glock, "it just went off", die junge Frau stirbt.
Eine Grand Jury entscheidet, dass er keine Straftat begangen hat.
Selbst die rechtslastige 'New York Post' findet: Die politische Einstellung der Geschworenen hat den Vater vor einer Anklage bewahrt.
1. Betrunkenes Hantieren mit einer Schusswaffe (nach texanischem Recht unlawful carrying of a weapon)
2. Zielen auf einen Menschen (Tatbestandsmerkmal recklessness erfüllt)
3. eine Waffe "geht" nicht einfach von selber los (offenbar ist dieser Mythos selbst in den USA nicht totzukriegen), der Mann muss an den Abzug gekommen sein (Tatbestandsmerkmal negligence erfüllt)
4. das Opfer stirbt (alle Tatbestandsmerkmale von involuntary manslaughter verwirklicht)
Ein Texaner wird von seiner britischen Tochter besucht, die beiden streiten über Trump und den zweiten Verfassungszusatz, der betrunkene Vater zückt seine Glock, "it just went off", die junge Frau stirbt.
Eine Grand Jury entscheidet, dass er keine Straftat begangen hat.
Selbst die rechtslastige 'New York Post' findet: Die politische Einstellung der Geschworenen hat den Vater vor einer Anklage bewahrt.
1. Betrunkenes Hantieren mit einer Schusswaffe (nach texanischem Recht unlawful carrying of a weapon)
2. Zielen auf einen Menschen (Tatbestandsmerkmal recklessness erfüllt)
3. eine Waffe "geht" nicht einfach von selber los (offenbar ist dieser Mythos selbst in den USA nicht totzukriegen), der Mann muss an den Abzug gekommen sein (Tatbestandsmerkmal negligence erfüllt)
4. das Opfer stirbt (alle Tatbestandsmerkmale von involuntary manslaughter verwirklicht)
