Die punischen Kriege
#7
(23.12.2013, 11:25)Quintus Fabius schrieb: ...

Im zweiten punischen Krieg konzentrierten sich die Römer daher auch aufgrund dieser Ideologie nach Cannae primär darauf, die Verräter anzugreifen und auszurotten, als auf die Bekämpfung Hannibals. Das war keine brilliante Vermeidungsstrategie, dass ging tiefer. Zuerst mussten die Verräter bestraft werden. Alles andere, selbst Hannibal war demgegenüber nachrangig.
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Auch an Land verlor ja Karthago in dieser Zeit absolut jede Landschlacht, die römischen Legionen schlachteten auf Sizilien im Endeffekt jeden offenen Widerstand binnen kürzester Zeit ab. Die Karthager konnten Rom in Bezug auf den Massennahkampf im Ersten Punischen Krieg niemals etwas entgegen setzen, weder an Land noch auf See.

Die römischen Legionen waren auf den Massennahkampf hoch spezialisiert, entstammten einem extremst kriegerischen Umfeld und Rom hatte über sein Miliz und Bundesgenossensystem einfach gigantische Truppenzahlen im Vergleich zu allen anderen Mächten dieser Zeit. Verluste waren da völlig irrelevant, da die Milizen ihre eigenen Waffen stellen mussten.
oha
Spanien: Haben Forscher einen Knochen von Hannibals Kriegs-Elefanten entdeckt?
Zitat:Mit einem Heer samt Elefanten forderte Hannibal einst die Römer heraus. Erstmals haben Forschende nun den 2200 Jahre alten Knochen eines solchen Tiers in Europa gefunden.
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Klar ist für die Wissenschaftler lediglich, dass es sich bei dem Tier um keinen jener legendären 37 Elefanten handelte, mit denen Hannibal die Alpen überquerte. Möglich sei hingegen, dass es sich um ein im heutigen Spanien gehaltenes Tier handelte, das dazu dienen sollte, die Nachschubwege zu sichern.

Mit 50.000 Fußsoldaten und 9000 Reitern zog der Feldherr im Zweiten Punischen Krieg 1500 Kilometer ins heutige Italien. Trotz anfänglicher spektakulärer Siege verlor Hannibal am Ende den Krieg, der von 218 bis 201 vor Christus dauerte.
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