Vor 1 Stunde
@Schneemann
Das Verhalten Alex Prettis elf Tage vor seiner Tötung ist für die Frage der Rechtmäßigkeit oder Unrechtmäßigkeit derselben völlig ohne Belang. Sie wäre selbst dann belanglos, wenn die an der Tötung beteiligten ICE-Beamten Pretti wiedererkannt und ihn als in erhöhtem Maße gefährlich eingestuft haben sollten.
Denn Bewertungsmaßstab kann nur sein Verhalten sein, das mit der angeblichen Notwehrhandlung im Sinnzusammenhang steht.
Es war zwar zu erwarten, dass die US-Regierung und ihre Anhänger Pretti und Renée Good als "inländische Terroristen" bezeichnen und die sozialen Medien mit Informationsschnipseln über ihre Vergangenheit fluten würden; im US-Rechtssystem, das mit seinem kontradiktorischen Strafverfahren auch Leumundsbeweise akzeptiert und in höchstem Maße auf die Beeinflussung der Geschworenen ausgerichtet ist, wirken solche Spielchen oft Wunder und haben schon oft zu krassen Fehlurteilen geführt.
Allerdings sehe ich nicht, warum man sich daran beteiligen sollte.
Pretti war entwaffnet, zu Boden gerungen, fixiert, und wurde dann mit zehn Schüssen getötet. Wäre dies in Deutschland geschehen, der Videobeweis würde zur Anklage wegen Totschlags gegen den Schützen absolut genügen.
Die politisch gewünschte Verdopplung des Personals in kürzester Zeit. Anwerbung mittels $50.000-Bonus und einer sich klar an rechtslastige Bewerber richtenden Kampagne. 48 Tage Ausbildung. Und eine Regierung, die ihre Geringschätzung für geltende Gesetze und ihre Bereitschaft zum Ausdruck gebracht hat, fast jedes Fehlverhalten im Dienst der Sache zu decken.
Das Verhalten Alex Prettis elf Tage vor seiner Tötung ist für die Frage der Rechtmäßigkeit oder Unrechtmäßigkeit derselben völlig ohne Belang. Sie wäre selbst dann belanglos, wenn die an der Tötung beteiligten ICE-Beamten Pretti wiedererkannt und ihn als in erhöhtem Maße gefährlich eingestuft haben sollten.
Denn Bewertungsmaßstab kann nur sein Verhalten sein, das mit der angeblichen Notwehrhandlung im Sinnzusammenhang steht.
Es war zwar zu erwarten, dass die US-Regierung und ihre Anhänger Pretti und Renée Good als "inländische Terroristen" bezeichnen und die sozialen Medien mit Informationsschnipseln über ihre Vergangenheit fluten würden; im US-Rechtssystem, das mit seinem kontradiktorischen Strafverfahren auch Leumundsbeweise akzeptiert und in höchstem Maße auf die Beeinflussung der Geschworenen ausgerichtet ist, wirken solche Spielchen oft Wunder und haben schon oft zu krassen Fehlurteilen geführt.
Allerdings sehe ich nicht, warum man sich daran beteiligen sollte.
Pretti war entwaffnet, zu Boden gerungen, fixiert, und wurde dann mit zehn Schüssen getötet. Wäre dies in Deutschland geschehen, der Videobeweis würde zur Anklage wegen Totschlags gegen den Schützen absolut genügen.
Die politisch gewünschte Verdopplung des Personals in kürzester Zeit. Anwerbung mittels $50.000-Bonus und einer sich klar an rechtslastige Bewerber richtenden Kampagne. 48 Tage Ausbildung. Und eine Regierung, die ihre Geringschätzung für geltende Gesetze und ihre Bereitschaft zum Ausdruck gebracht hat, fast jedes Fehlverhalten im Dienst der Sache zu decken.
