Vor 4 Stunden
Es ist doch nicht so schwierig. Ich hab mir die kursierenden Videos mehrfach angesehen und das ZDF hat den Verlauf aus den Videos nachvollziehbar analysiert:
es ist also eindeutig;
ein einzelner, in halb knieender Position niedergerungener und zum Zeitpunkt der Schussabgabe nicht bewaffneter Krankenpfleger ("der maximalen Schaden anrichten und ein Massaker an Polizisten verüben wollte") und US-Bürger, versucht möglicherweise gerade, sich zu erheben, nachdem eine Reihe von trainierten Staatsbeamten von ihm abgelassen hat. Er stellt in dieser Körperhaltung für diese mindestens 6 ICE-Beamten eine unmittelbare tödliche Gefahr dar.
Der Mann hält auch im Verlauf des Geschehens mehrfach erkennbare Handy-Kamera deutlich sichtbar vor sich. Hierbei handelt es sich um eine eindeutig potentiell tödliche Waffe, deren Aufnahmen nicht nur gegen die ICE-Beamten verwendet werden könnten. Nein, mit einer solchen Kamera kann man auch eine Reihe von ICE-Mitgliedern der Reihe nach erschlagen.
Und die Gefahr ist so gravierend, dass der Mann - schon leblos am Boden liegend - vorsorglich weiter beschossen werden muss.
Zitat: ...siehe auch die Tagesschau
Von dem Vorfall auf offener Straße kursieren mehrere Augenzeugenvideos aus verschiedenen Perspektiven im Netz. Auf einem davon, das das ZDF verifizieren konnte, ist zu sehen, wie mehrere Vermummte in Einsatzkleidung eine Person gewaltsam zu Boden bringen und versuchen, diese zu fixieren. Offenkundig handelt es sich dabei um Alex Pretti. Am Ende wird er von mehreren Einsatzkräften umringt.
Dann fallen Schüsse, dem Ton nach sind es etwa zehn. Es kann sein, dass verschiedene Personen schießen, eindeutig ist das den Aufnahmen nicht zu entnehmen. Auch als der Mann regungslos am Boden liegt, schießt mindestens einer der Vermummten weiter auf ihn.
Zur Frage der möglichen Bewaffnung Prettis, der nach Polizeiangaben zum Tragen einer Schusswaffe berechtigt war, kann man keine klare Aussage treffen. Auf einem der in sozialen Netzwerken kursierenden Videos scheint es so, als sei ihm von einem Beamten eine Pistole abgenommen worden - allerdings schon kurz vor den ersten Schüssen, was die These von der angeblichen akuten Lebensgefahr für die Einsatzkräfte zusätzlich infrage stellen würde.
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Zitat:In einem Video ist demnach zu sehen, wie Pretti auf der Straße steht und sein Handy hochhält. Er steht einem Beamten gegenüber, der ihn auf den Bürgersteig drängt. Pretti spricht mit dem Beamten, allerdings ist nicht klar, was er sagt. Das Video zeigt, wie die Beamten versuchen, die Demonstranten zurückzudrängen. Einer Person werden Handschellen angelegt.
Pretti kommt erneut ins Bild, als das Video zeigt, wie ein Beamter in Schutzausrüstung eine Demonstrantin schubst. Die Frau streckt die Hand nach Pretti aus. Derselbe Beamte stößt Pretti gegen die Brust, woraufhin der nach hinten taumelt.
Ein anderes Video zeigt, wie Pretti auf eine weitere Person zugeht, die nach einem Stoß desselben Beamten zu Boden fällt. Pretti stellt sich zwischen die Person und den Beamten und streckt die Arme nach ihm aus. Der Polizist setzt Reizgas ein, woraufhin Pretti die Hand hebt und den Kopf wegdreht. Der Polizist packt Prettis Hand, setzt erneut Reizgas ein und stößt ihn dann von sich.
Sekunden später umringen mindestens sechs Bundesbeamte Pretti, der zu Boden gerungen und mehrfach geschlagen wird. Mehrere Beamte versuchen, Pretti die Arme auf den Rücken zu drehen, doch er wehrt sich.
Videos zeigen, wie ein Beamter, der mit der rechten Hand auf Prettis Rücken über dem Gerangel steht, kurz vor dem ersten Schuss mit einer mutmaßlichen Waffe in der Hand von der Gruppe zurückweicht. Jemand ruft "Waffe, Waffe!". Es ist unklar, ob damit die Waffe gemeint ist, die Pretti laut den Behörden bei sich trug.
Dann fällt der erste Schuss. Die Aufnahmen zeigen laut AP nicht eindeutig, wer den Schuss abgibt. In einem Video greift ein Beamter Sekunden zuvor nach seinem Gürtel und zieht offenbar seine Waffe. Derselbe Beamte ist mit gezogener Waffe hinter Pretti zu sehen, als drei weitere Schüsse fallen. Pretti sackt zusammen. Die Videos zeigen, wie die Beamten zurückweichen, einige mit gezogenen Waffen. Weitere Schüsse fallen.
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es ist also eindeutig;
ein einzelner, in halb knieender Position niedergerungener und zum Zeitpunkt der Schussabgabe nicht bewaffneter Krankenpfleger ("der maximalen Schaden anrichten und ein Massaker an Polizisten verüben wollte") und US-Bürger, versucht möglicherweise gerade, sich zu erheben, nachdem eine Reihe von trainierten Staatsbeamten von ihm abgelassen hat. Er stellt in dieser Körperhaltung für diese mindestens 6 ICE-Beamten eine unmittelbare tödliche Gefahr dar.
Der Mann hält auch im Verlauf des Geschehens mehrfach erkennbare Handy-Kamera deutlich sichtbar vor sich. Hierbei handelt es sich um eine eindeutig potentiell tödliche Waffe, deren Aufnahmen nicht nur gegen die ICE-Beamten verwendet werden könnten. Nein, mit einer solchen Kamera kann man auch eine Reihe von ICE-Mitgliedern der Reihe nach erschlagen.
Und die Gefahr ist so gravierend, dass der Mann - schon leblos am Boden liegend - vorsorglich weiter beschossen werden muss.
