17.01.2026, 18:58
(17.01.2026, 18:43)Broensen schrieb: Was haltet ihr denn von dem Kompromiss, zu sagen, dass man rein technisch betrachtet für ATT zwar theoretisch kein Schleppsonar zwingend benötigt, dass es aber operativ wenig Sinn ergibt, ohne ein solches zu planen, weil die Daten eines Festsonars unzureichend für einen effektiven ATT-Einsatz sind?
Im Endeffekt sollten wir diese Debatte hier nicht führen. Soweit mir bekannt, sind bisher aber alle ATT-Projekte nicht am Torpedo selber, sondern einer Sensorik gescheitert, die es dem Schiff ermöglicht, Torpedos so sicher zu detektieren und zu verfolgen, dass man die begrenzte Menge ATTs nicht auf "false alarm" vergeudet. Deshalb wird es eher auf eine Mischung aus Softkill- und Hardkill hinauslaufen müssen.
Mit Hinblick auf die K130 stellt sich die Frage aus meiner Sicht überhaupt nicht. In der Ostsee werden wir wenig U-Boote jagen müssen, aber viele UUV mit geringer bis gar keiner operativ sinnvoll detektierbaren Signatur.
Insofern sehe ich daher eher den Bedarf an einem Schleppsonar im HF-Bereich für die K130. Dieses wäre insbesondere wenn es aktiv gehen kann ideal geeignet um solche UUV zu erfassen und ebenso ideal für die Detektion von Torpedos oder ähnlichen Unterwasserlaufkörpern.
K130 war für COTASS vorgesehen, es sollte damit eigentlich ein "No Brainer" sein, dort jetzt zeitnah ein kompaktes TASS einzurüsten. Warum am Rumpf herumschweißen, wenn es im Design schon vorgesehen ist? Für ein GTI TRAPS bräuchte man nicht mal eine Heckpforte.
