17.01.2026, 16:59
„Vlotzz“ schrieb:Die Hardkill-Komponente des DSIT Systems, der Rafael Torbuster, ist nicht mit SeaSpider vergleichbar. Es handelt sich hier nämlich nicht um einen Anti-Torpedo-Torpedo wie den MTW von Atlas, sondern um einen angetriebenen Täuschkörper mit Gefechtskopf. Diese Kombination aus Softkill und Hardkill ermöglicht die Bekämpfung von Torpedos ohne genaue Zielerfassung.
Zitat:The SeaSpider™ Anti-Torpedo Torpedo (ATT) stands as a decisive, self-guided hardkill solution engineered to swiftly eliminate incoming torpedo threats.https://www.tkmsgroup.com/atlas-elektron.../seaspider
SeaSpider wird von der Funktionsweise her ein ganz normaler Torpedo mit einem ganz normalen Seeker sein. Ein Schiff klärt einen Torpedo ungefähr auf, SeaSpider wird verschossen und der Rest macht der ATT selber. Dafür ist keine genaue Zielerfassung nötig (wenn wir unter dem Begriff das selbe verstehen).
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„DeltaR95“ schrieb:Du kannst einfach niemals falsch liegen, oder? AngelIch mache meine Hausaufgaben vernünftig und arbeite mich in ein Thema ein bevor ich dazu groß Aussagen tätige, andernfalls halte ich zu einem Thema üblicherweise den Mund. Entsprechend braucht es dafür ein bisschen mehr als Aussagen, die sich mit teils simpelsten Nachforschungen widerlegen lassen.
Ich lass das Thema aber fortführend ruhen. Hilft niemandem, wenn Helios ständig verzettelte Diskussionen beenden muss und dafür ist mir meine Zeit auch ehrlich gesagt zu schade.
Zitat:Mal abgesehen davon soll die K130 im küstennahen Bereich und Randmeeren operieren. Da macht es überhaupt keinen Sinn, den Tiefgang dieser Plattform durch ein Bug- oder Rumpfsonar deutlich zu erhöhen und so den Einsatzraum zu beschränken. Klar, man könnte jetzt die ganze Plattform auseinanderreißen und ein im Rumpf einziehbares Sonar verbauen, aber warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? WinkEs geht hier ja auch nicht um die K130, da dürfte jegliche Anpassung in der Rumpfstruktur (berechtigterweise) vom Tisch sein.
Zum ersten Teil sage ich nur, ich glaube, dass das operativ keinen Unterschied machen würde. Denn wenn Wasser zu flach für ein Rumpfsonar ist, ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch zu flach für ein Schleppsonarsystem. Die Fähigkeit zur Torpedo-/UUV-Abwehr dürfte in beiden Szenarien entfallen oder stark eingeschränkt sein. Zumal Wassertiefen von 3.5-4m den Auswurf von SeaSpider sowieso durch die benötigte Eintauchtiefe des Effektors ebenfalls unmöglich machen könnten.
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Persönlich bin ich wie gesagt der Meinung, ATT auf den K130 grundsätzlich sein zu lassen. Die Schiffe sind aktuell primär Aufklärungsplattformen und sekundär Geleitschutz, die werden so oder so nicht vor der Küste Kaliningrads den Leuten ins Wohnzimmer spähen. Entsprechend dürfte die UUV-Gefahr für diese Einheiten minimal sein. Die Bedrohung durch Küsten FK und Langstreckendrohnen halte ich für deutlich akuter und zudem noch deutlich einfach zu begegnen.

