16.01.2026, 19:57
(16.01.2026, 19:48)DopePopeUrban schrieb: Das ist so nicht richtig. Ein Schleppsonar(System) und ein Rumpfsonar unterschieden sich, heruntergebrochen auf die reine sonartechnische Funktionsweise, so gut wie gar nicht. Der große Unterschied zwischen beiden besteht hauptsächlich darin, dass ein Schleppsonarsystem isoliert vom Schiffskörper arbeiten kann und somit zum einen deutlich weniger durch Akustiksignatur und Vibrationen des "Mutterschiffs" beeinträchtigt wird und zum anderen in unterschiedlichen Wassertiefen arbeiten kann. Kleinere Sachen wie coverage etc lass ich der Einfachheit halber aus.
Die Marine führt doch - nach den Gerüchten hier im Forum - gerade das TRAPS von Geospectrum aus Kanada für F123B ein. Das sollte kompakt genug für eine K130 sein und ihr eine vernünftige Detektion von Torpedos bzw. UUV ermöglichen

COTASS wie ursprünglich geplant war auch nicht gerade klein, wenn ich mich an die Fotos um 2000/2001 so erinnere.
Die gängigen Suite für Torpedo Hardkill (z.B. SSTD oder die Systeme von Aselsan) setzen alle auf ein Schleppsonar für die Detektion eines Torpedos.
Aus meiner Sicht macht ein Bugsonar für TD kaum Sinn, weil man damit die gefährlichsten Torpedos, die Wake Homer, bedingt durch die Einbausituation und den Sonarschatten achteraus nicht erfassen wird.
