Vor 11 Stunden
(Gestern, 12:17)Nightwatch schrieb: Und von meiner Seite ein letzter Hinweis zu Minneapolis: eine längere Ausführung eines ehemaligen DOJ-Prosecutors, der darlegt, warum an der Schussabgabe auf die Fahrerin rechtlich nichts auszusetzen ist:Es hilft wenig, wenn man eine umfangreiche juristische Beurteilung auf der Grundlage falscher Annahmen vornimmt.
Minneapolis Is Not Even A Close Call --A Lawsplainer On Officer-Involved Shootings
https://substack.com/home/post/p-184077079
Vereinfacht: Ja, es ist gerechtfertigt, tödliche Gewalt zum Schutz des eigenen Lebens einzusetzen. Grundlage dafür wäre dann aber, dass es zumindest den Eindruck gemacht haben müsste, dass sein Leben bedroht war und dass tödliche Gewalt etwas daran hätte ändern können. Und diese Fehlannahme liegt halt jeder "pro-ICE-Agent"-Argumentation zu Grunde. Das war in dem Fall beides mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht gegeben.
Zitat:Man sollte sich zu dieser Episode hinter die Ohren schreiben, dass US-amerikanisches Recht nicht deckungsgleich mit Deutschen Befindlichkeiten ist, ja teils überraschend wenig mit unserem Rechtsempfinden zu tun hat.
