04.01.2026, 15:01
(04.01.2026, 14:52)emjay schrieb: Ich frage mich, wie Trump, seine Minister und seine Berater, sich das vorstellen, dass man nach der Entführung des "Präsidenten" einfach sagt, dass man das Land jetzt führt. Von der rechtlichen Problematik abgesehen, wie soll das funktionieren, wenn man vor Ort keine direkte Macht ausübt? Oder hatten Trump & Co. geglaubt, die würden dort jetzt einknicken oder wahlweise die Amerikaner als Befreier bejubeln?
Im Gegensatz dazu, was A. Applebaum in einem Podcast dazu sagt, braucht man weder eine Botschaft noch "boots on the ground". Um Souveränität auszuüben, reicht eine Puppe, welche einerseits über eine hierarchisch organisierte Machtposition und Kommandostruktur verfügt und somit de facto Venezuela kontrolliert, und andererseits einen "Einflüsterer" oder "Puppetmaster", welcher die Puppe anweist. Das kann ein CIA-Mann vor Ort sein, oder regelmäßiger Telefonkontakt mit Trump höchstpersönlich. Wichtig ist nur, dass die Befehlskette ununterbrochen durchläuft. Die USA würden dann de facto Souverän über Venezuela werden, mit "Schatten-Präsident" Donald Trump.
Die nächste Frage ist, gibt es eine solche Puppe in Venezuela, die die Kriterien willig erfüllt, oder kann jemand dort zur Puppe "modelliert" werden?
