USA vs. Venezuela
Die Apologeten der USA können sich das schönreden wie sie wollen, es ändert nichts daran dass das absolut eindeutig ein kriegerischer Akt war. Der geltendem, von den USA anerkanntem Recht zuwider läuft.

Nun kann man darauf hin einfach mit den Achseln zucken, grinsen und erklären, dass das irrelevant sei. Aber dieses Recht existiert aus Gründen, es hat bestimmte Funktionen, und seine grenzenlose Missachtung negiert diese.

So überaus lässig diese ganze Aktion war, und militärisch ein Handstreich ohnegleichen, denn ich rein handwerklich überaus feiere, so problematisch ist diese Vorgehensweise in ihren Fernwirkungen und unkakulierbaren Folgen. Es stellt sich demzufolge frei von jeder rechtlichen oder moralischen Bewertung die Frage, inwieweit hier der langfristige Schaden den angenommenen Nutzen nicht übersteigen wird.

Im übrigen wurden durch die Angriffe auch unbeteiligte Zivilisten getötet. Ohne Kriegserklärung. Ohne rechtliche Grundlage. Ohne dass der Zweck hierfür die Mittel legitimieren würde. Insbesondere aber ohne jeden Gedanken daran, dass zu massive zu schnelle Eingriffe unkalkublierbare negative Fernwirkungen befördern.

Im schlimmsten Fall wird Venezuela jetzt ein Failed State in welchem die Drogenmafia direkt und unmittelbar herrscht. Meine These ist, dass es in Bezug auf die Bekämpfung des Drogenhandels eine massive Steigerung und Beförderung desselben geben wird. Also ein klassisches Rebound-Phänomen. Und das Öl langfristig Westtaiwan zufällt. Und der Einfluss der USA dadurch gesamt gesehen gemindert wird.
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