Türkische Werftindustrie - Heli- und Flugzeugträger
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(22.12.2025, 22:49)Skywalker schrieb: Für all das was unmittelbar um die Türkei liegt wird kein Flugzeugträger benötigt, frühestens beim Libyen Einsatz im Jahr 2020 war der Mangel dieser Fähigkeit klar zum tragen gekommen. Der Türkei fehlte es schlicht und ergreifend an Kapazitäten um Mach in diese Region des östlichen Mittelmeers zu projizieren. Das fing schon damit an das keine geeigneten weit reichenden AAW Fähigkeiten verfügbar waren. Die Fregatten der Gabya Klasse (ehemalige O.H Perry Klasse), waren gezwungen nah an die lybische Küste heranzufahren um Flugabwehrschutz zu geben. Dabei haben sich die Schiffe mehr oder weniger der Gefahr von Überraschungsangriffen der Haftar nahen Luftwaffe ausgesetzt, die sich im Tiefflug hätte näheren können und das Gelände als Schutz vor Radarentdeckung nutzen könnte.

Es fehlten bzw. fehlen immer noch LACM die von Über und Unterwasserkampfschiffen aus gestartet werden können und wichtige strategische Ziele tief im gegnerischen Hinterland treffen können. Landgestützte Basen in Anatolien wären im Fall eines Konflikt in Libyen weit vom Kampfgeschehen entfernt. Dabei geht es nicht nur um Libyen alleine, selbst gegen mit Kalashnikow bewaffnete Schwerkriminelle wie die Al-Shabab in Somalia ist man mit den jetzigen Kapazitäten fast machtlos ! Im Falle des Sudan wäre man mit einem Flugzeugträger gegen die von den VAE unterstützte Verbrecherbande RSF handlungsfähig !
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mit der Entwicklung und dem Bau dieses Schiffe geht es der Türkei also nicht um Verteidigung, sondern um (globale) Angriffsfähigkeit - auch weit entfernt vom eigenen Territorium und einer Bedrohung des eigenen Landes
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RE: Türkische Werftindustrie - Heli- und Flugzeugträger - von Kongo Erich - 23.12.2025, 12:14

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