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Türkische Werftindustrie - Heli- und Flugzeugträger - Kongo Erich - 22.12.2025 Dass die Türkei Hubschrauberträger bauen kann, ist ja schon erwiesen. Mit der TCG Anadolu (L-400) (nach einer Lizenz das spanisch-türkische Firmenkonsortiums Sedef-Navantia) wurde ein erstes Schiff gebaut, das speziell für den Einsatz von Drohnen und Hubschraubern konzipiert ist. Ursprünglich sollte die Anadolu mit neuen Kampfjets vom Typ F-35 aus US-amerikanischer Produktion ausgestattet werden. Da die USA den Kaufvertrag jedoch 2019 aufkündigten sind die Bayraktar Kizilelma und die TB3, eine Marine-Version der TB2, zur Verwendung von dem Schiff vorgesehen. Es werden auch See Drohnen des Herstellers ARES auf dem Schiff stationiert. Der Sinn eines solchen Trägerschiffes wurde vielfach hinterfragt, weil die Türkei die potentiellen Einsatzgebiete im Schwarzen Meer und im östlichen Mittelmeer von Landbasen her sehr gut kontrollieren kann. Nun gibt es noch größere Ambitionen: Türkei plant Super-Flugzeugträger für die Marine – diese Details sind bekannt Zitat:Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan gab am Samstag bekannt, dass der neue Flugzeugträger seines Landes noch länger sein werde als ursprünglich geplant.Übersetzung des Originalartikels auf Business Insider RE: Türkische Werftindustrie - Heli- und Flugzeugträger - Skywalker - 22.12.2025 (22.12.2025, 19:04)Kongo Erich schrieb: Dass die Türkei Hubschrauberträger bauen kann, ist ja schon erwiesen. Mit der TCG Anadolu (L-400) (nach einer Lizenz das spanisch-türkische Firmenkonsortiums Sedef-Navantia) wurde ein erstes Schiff gebaut, das speziell für den Einsatz von Drohnen und Hubschraubern konzipiert ist. Für all das was unmittelbar um die Türkei liegt wird kein Flugzeugträger benötigt, frühestens beim Libyen Einsatz im Jahr 2020 war der Mangel dieser Fähigkeit klar zum tragen gekommen. Der Türkei fehlte es schlicht und ergreifend an Kapazitäten um Mach in diese Region des östlichen Mittelmeers zu projizieren. Das fing schon damit an das keine geeigneten weit reichenden AAW Fähigkeiten verfügbar waren. Die Fregatten der Gabya Klasse (ehemalige O.H Perry Klasse), waren gezwungen nah an die lybische Küste heranzufahren um Flugabwehrschutz zu geben. Dabei haben sich die Schiffe mehr oder weniger der Gefahr von Überraschungsangriffen der Haftar nahen Luftwaffe ausgesetzt, die sich im Tiefflug hätte näheren können und das Gelände als Schutz vor Radarentdeckung nutzen könnte. Es fehlten bzw. fehlen immer noch LACM die von Über und Unterwasserkampfschiffen aus gestartet werden können und wichtige strategische Ziele tief im gegnerischen Hinterland treffen können. Landgestützte Basen in Anatolien wären im Fall eines Konflikt in Libyen weit vom Kampfgeschehen entfernt. Dabei geht es nicht nur um Libyen alleine, selbst gegen mit Kalashnikow bewaffnete Schwerkriminelle wie die Al-Shabab in Somalia ist man mit den jetzigen Kapazitäten fast machtlos ! Im Falle des Sudan wäre man mit einem Flugzeugträger gegen die von den VAE unterstützte Verbrecherbande RSF handlungsfähig ! Die Bayraktar TB-3 ist eine Weiterentwicklung die auf die Bayraktar TB-2 basiert, sie hat im Gegensatz zum Vorgängermodell eine höhere Waffenzuladefähigkeit und vergügt über SATCOM. Dadurch kann die Drohne Kampf und ISR Einsätze über die Reichweite des Datenlinks hinaus fliegen. Die ersten Exemplare Bayraktar TB-3 sind bereits an die türkischen Landstreitkräfte ausgeliefert worden. RE: Türkische Werftindustrie - Heli- und Flugzeugträger - Kongo Erich - 23.12.2025 (22.12.2025, 22:49)Skywalker schrieb: Für all das was unmittelbar um die Türkei liegt wird kein Flugzeugträger benötigt, frühestens beim Libyen Einsatz im Jahr 2020 war der Mangel dieser Fähigkeit klar zum tragen gekommen. Der Türkei fehlte es schlicht und ergreifend an Kapazitäten um Mach in diese Region des östlichen Mittelmeers zu projizieren. Das fing schon damit an das keine geeigneten weit reichenden AAW Fähigkeiten verfügbar waren. Die Fregatten der Gabya Klasse (ehemalige O.H Perry Klasse), waren gezwungen nah an die lybische Küste heranzufahren um Flugabwehrschutz zu geben. Dabei haben sich die Schiffe mehr oder weniger der Gefahr von Überraschungsangriffen der Haftar nahen Luftwaffe ausgesetzt, die sich im Tiefflug hätte näheren können und das Gelände als Schutz vor Radarentdeckung nutzen könnte.mit der Entwicklung und dem Bau dieses Schiffe geht es der Türkei also nicht um Verteidigung, sondern um (globale) Angriffsfähigkeit - auch weit entfernt vom eigenen Territorium und einer Bedrohung des eigenen Landes RE: Türkische Werftindustrie - Heli- und Flugzeugträger - Skywalker - 23.12.2025 (23.12.2025, 12:14)Kongo Erich schrieb: mit der Entwicklung und dem Bau dieses Schiffe geht es der Türkei also nicht um Verteidigung, sondern um (globale) Angriffsfähigkeit - auch weit entfernt vom eigenen Territorium und einer Bedrohung des eigenen Landes Es geht auf jeden Fall um eine regionale Machtprojektion die den gesamten Raum des östlichen Mittelmeers mit einschliesst, um das Horn von Afrika und das arabische Meer. Nennen wir es mal überregionale Machtprojektion wenn ich die zuletzt genannten Gebiete hinzu zähle. Es ist auf keinen Fall eine globale Machtprojektion. RE: Türkische Werftindustrie - Heli- und Flugzeugträger - Skywalker - 24.12.2025 Zitat:🔺Türkiye’s national aircraft carrier will be equipped with a radar system with a range of 750 kilometers. This will enable Türkiye to monitor the airspace of an entire region using the radar of a single ship. The national aircraft carrier will carry more aircraft than the air forces of many countries. https://x.com/savunmasanayix/status/2003829160985219201?s=20 |