12.06.2025, 13:33
https://www.welt.de/politik/ausland/arti...n-vor.html
Deutsche Kriegsstudiengänge sind mir unbekannt. Der Rest trifft auch auf uns zu.
Randnotiz: Indien ist in jedem Bündnis. Das ist clever.
Der asiatische Raum ist diplomatisch hochinteressant. China und Indien sind BRIC Staaten und dennoch liefert China Waffen an Pakistan.
In Asien nimmt Dinge nicht so persönlich.
Das ist der Alltag:
https://www.n-tv.de/ticker/China-und-Jap...29000.html
Zitat:Aber es gibt in Japan eine Lücke in dem, was ich als „strategische Kultur“ bezeichnen würde. Anders als in den USA oder sogar in Deutschland gibt es in Japan keine Kriegsstudiengänge. Militärische Themen sind in der akademischen Welt und im öffentlichen Diskurs oft ein Tabu.
Deutsche Kriegsstudiengänge sind mir unbekannt. Der Rest trifft auch auf uns zu.
Zitat:WELT: Was bedeutet es, wenn Sie sagen, dass Japan versucht, die Region zu „vernetzen“?
Ward: Damit ist gemeint, dass Japan flexible Allianzen und Partnerschaften jenseits der USA eingeht. So ist es etwa Teil der Quad (mit Indien, den USA und Australien) und dessen, was manche als „Squad“ bezeichnen (Japan, die USA, Australien und die Philippinen). Tokio vertieft auch die Beziehungen zu den Asean-Ländern. Die Idee dabei ist, Chinas strategisches Umfeld komplexer zu machen und gleichzeitig Washington zu zeigen, dass Japan seinen Teil dazu beiträgt, China abzuschrecken.
Randnotiz: Indien ist in jedem Bündnis. Das ist clever.
Der asiatische Raum ist diplomatisch hochinteressant. China und Indien sind BRIC Staaten und dennoch liefert China Waffen an Pakistan.
In Asien nimmt Dinge nicht so persönlich.
Zitat: WELT: Ist Japan bereit, ein völlig eigenständiger strategischer Akteur zu werden? Oder überholen die Reformen die Gesellschaft?
Ward: Die Reformen sind der öffentlichen Meinung voraus – aber nicht übermäßig. Japan hat schon früher bewiesen, dass es sich verändern kann. Denken Sie nur an den Wirtschaftsboom der Nachkriegszeit. Aber jetzt ist ein breiterer gesellschaftlicher Wandel nötig: mehr Diskussionen über Verteidigung, ein stärkeres militärisch-akademisches Ökosystem und eine Öffentlichkeit, die versteht, warum Abschreckung wichtig ist. Wenn dies geschieht, wird Japan nicht nur auf die globalen Spannungen reagieren. Es wird sie mitgestalten.
Das ist der Alltag:
https://www.n-tv.de/ticker/China-und-Jap...29000.html