18.04.2011, 20:32
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Zitat: 18.04.2011, 19:08
Live-Ticker zur Japan-Katastrophe
+++ Roboter liefern erstmals Details über partielle Kernschmelze +++
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18:16 Die Messergebnisse der eingesetzten Roboter liefern zum ersten Mal Details über die partielle Kernschmelze in Fukushima I. Einige Brennstäbe in den Reaktorblöcken 1, 2 und 3 hätten sich überhitzt und seien teilweise geschmolzen, hieß es in einem Bericht der Atomsicherheitsbehörde (NISA) an die Regierungskommission für nukleare Sicherheit. Mehr als drei Prozent der Brennstäbe seien geschmolzen, sagte NISA-Sprecher Hidehiko Nishiyama.
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13:20 Die Region um die Atomruine Fukushima ist nach Messungen der Umweltorganisation Greenpeace deutlich verstrahlt. In der Stadt Fukushima, rund 60 Kilometer vom Atomkraftwerk entfernt, seien noch bis zu vier Mikrosievert pro Stunde gemessen worden, sagte Greenpeace-Experte Thomas Breuer nach einer Messkampagne. Ein Mikrosievert entspricht einem Tausendstel Millisievert.
Die Bevölkerung bekomme dort in 14 Tagen die höchste vertretbare künstliche Strahlendosis für ein Jahr ab. In zwei Dörfern der Region seien Werte von sieben bis 48 Mikrosievert pro Stunde gemessen worden, dort erhielten die Bewohner bereits in zwei Tagen die Jahresdosis.
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12:14 Große Mengen an radioaktiv verstrahltem Wasser erschweren die Arbeiten in der Atomruine Fukushima. Die Einsatzkräfte hoffen, schon bald Wasser aus einem Schacht des Reaktors 2 in einen Auffangbehälter abpumpen zu können, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Jiji Press. Das Wasser sei innerhalb eines Tages um drei Zentimeter gestiegen.
12:05 In den kritischen Reaktoren 1 und 3 maßen ferngesteuerte Roboter am Sonntag Strahlenwerte von bis zu 57 Millisievert pro Stunde, wie die Nachrichtenagentur Kyodo meldete. Das sei nach Angaben des Betreibers Tepco fast 6000 Mal höher als im Normalbetrieb des Reaktors. Die Verstrahlung verzögere die Arbeiten, teilte Tepco mit. In Deutschland bekommt ein Mensch jährlich etwa zwei Millisievert (zwei Tausendstel Sievert) an natürlicher Hintergrundstrahlung ab.
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