27.03.2011, 10:14
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Das Erdbeben hat ja nicht nur Japans Industriegürtel zerstört,
Inforgrafik der Wirtschaftswoche *klick*
was durch den sofortigen Wiederaufbau sogar beigetragen hätte, die Depression in Japan zu überwinden ...
die radioaktive Belastung führt nun dazu, dass in der weiteren Umgebung von Fukushima alles "abgeschrieben" werden muss (selbst, wenn Erdbeben und Tsunami überstanden wurden), und auf Jahrzehnte hin nichts mehr aufgebaut werden kann.
Die in der Grafik gezeigte Region zumindest zwischen Onagawa und Sendai im Norden sowie Tokai, möglicherweise sogar Tokio im Süden wird unter Umständen - ähnlich wie die Region um Tschernobyl - nicht nur für Jahrzehnte "sich selbst überlassen bleiben" müssen.
Zitat: 27.03.2011
Atomkatastrophe in Japan
Radioaktivität am AKW Fukushima zehnmillionenfach erhöht
Die Lage an der japanischen Atomruine Fukushima gerät völlig außer Kontrolle: Die Radioaktivität an Reaktor 2 ist jetzt zehn Millionen Mal höher als normal, meldet Betreiber Tepco. Die Rettungsarbeiten an dem Meiler wurden unterbrochen.
Fukushima - Nun ist das eingetreten, was zunehmend befürchtet wurde: Die Radioaktivität am japanischen Pannen-AKW Fukushima Daiichi ist dramatisch gestiegen. An Reaktor 2 sei die Strahlung zehn Millionen Mal höher als normal, erklärte die Betreibergesellschaft Tepco am Sonntag. Die dort mit Reparaturarbeiten beschäftigten Arbeiter hätten in Sicherheit gebracht werden müssen.
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Laut Kabinettssekretär Yukio Edano stammt das kontaminierte Wasser "fast zweifellos" aus einem Reaktorkern.
Auch das Meer um Fukushima wird immer stärker radioaktiv verseucht. Am Sonntag übertraf die Strahlung den zulässigen Grenzwert bereits um das 1850-fache. Bei vorherigen Messungen war der Gehalt des Isotops Jod 131 nahe der Anlage bereits 1250-fach erhöht gewesen.
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Reaktor 1, 3 und 4 werden weiter gekühlt
Die Kühlung der Reaktorblöcke wird zurzeit von Meer- auf Süßwasser umgestellt. In die Reaktoren und Becken mit abgebrannten Brennstäben war zunächst Meerwasser gepumpt worden. Experten befürchten jedoch, dass dies nach dem Verdampfen Salzkrusten zurücklässt.
Ins Abklingbecken des vierten Reaktors werde aber weiterhin Salzwasser geleitet, sagte ein NISA-Sprecher auf einer Pressekonferenz in Tokio. Die Kapazitäten seien begrenzt - so stand bisher für Reaktor 1 nur eine Pumpe zur Verfügung. Im Laufe des Sonntags sollten stärkere Pumpen eingesetzt werden, kündigte die Atomsicherheitsbehörde an. Außerdem sollte testweise die Klimaanlage im Reaktorblock 1 eingeschaltet werden.
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Zitat:Arbeiten in Fukushima-I-Reaktor abgebrochen<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.ftd.de/politik/international/:katastrophe-in-japan-lage-am-krisen-akw-fukushima-fast-ausser-kontrolle/60031346.html">http://www.ftd.de/politik/international ... 31346.html</a><!-- m -->
10.000.000-mal mehr Strahlung als normal
Im Reaktor 2 des schwerbeschädigten japanischen Atomkraftwerks Fukushima I ist die Radioaktivität laut Betreiber Tepco drastisch angestiegen. Die Strahlung im Wasser des Turbinenhauses sei auf einen Wert von zehn Millionen Mal über normal gestiegen. Kabinettssekretär Yukio Edano sagte, das extrem radioaktiv verseuchte Wasser stamme "nahezu sicher" aus einem Reaktorkern.
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Stand: 27.03.2011 07:01 Uhr
Zitat:27.03.2011, 11:18damit scheint sich ein Alptraum zu bestätigen.
Katastrophe in Japan
Lage am Krisen-AKW Fukushima fast außer Kontrolle
Verseuchtes Meerwasser und millionenfach erhöhte Radioaktivität am Reaktor 2: Die Hiobsbotschaften aus Fukushima reißen nicht ab. Die Arbeiten sind wegen Lebensgefahr abgebrochen worden. Ein Super-Gau wird immer wahrscheinlicher.
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Zitat:27.03.2011, 12:18Japan wird auf Jahrzehnte hinaus an den Folgen zu tragen haben.
Live-Ticker zur Katastrophe in Japan
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Das Erdbeben hat ja nicht nur Japans Industriegürtel zerstört,
Inforgrafik der Wirtschaftswoche *klick*
was durch den sofortigen Wiederaufbau sogar beigetragen hätte, die Depression in Japan zu überwinden ...
die radioaktive Belastung führt nun dazu, dass in der weiteren Umgebung von Fukushima alles "abgeschrieben" werden muss (selbst, wenn Erdbeben und Tsunami überstanden wurden), und auf Jahrzehnte hin nichts mehr aufgebaut werden kann.
Die in der Grafik gezeigte Region zumindest zwischen Onagawa und Sendai im Norden sowie Tokai, möglicherweise sogar Tokio im Süden wird unter Umständen - ähnlich wie die Region um Tschernobyl - nicht nur für Jahrzehnte "sich selbst überlassen bleiben" müssen.