(See) MEKO A200 (Vorvertrag)
#91
(Heute, 00:55)Aegrotare schrieb: Ich sehe generell nicht den Sinn hinter dem mitführen von USVs für Fregatten.

Sie sind schon sinnvoll für die Abdeckung von Größeren Seearealen, sowie für sehr gefährliche Missionen/Missionselemente, aber auch weitere Möglichkeiten. Wir stehen in der Entwicklung da erst ziemlich am Anfang. Sonfern Fregatten weit draußen oder insgesamt weit weg von Freundlicher Küste Operieren, sind das Sensoren und Effektoren , die selbst mitgeführt werden müssen, da sie die Verlegung in den Einsatzraum nicht selber schaffen.
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#92
(Heute, 00:55)Aegrotare schrieb: Ich sehe generell nicht den Sinn hinter dem mitführen von USVs für Fregatten.
Ich persönlich würde den Sinn dahinter im expeditionären Kontext sehen, also überall dort, wo man größere Distanzen zurücklegen muss. UUV sind aktuell aufgrund ihrer geringen Geschwindigkeit und Reichweite nicht wirklich für Langstreckenmissionen zu gebrauchen und es ist fraglich, ob sich das einfach so durch technologischen Fortschritt ändert ohne aus einem UUV ein unbemanntes U-Boot (mit dessen entsprechenden Nachteilen) zu machen.

Gerade im Nordmeer könnten sich UUV-Fähigkeiten als nützlich zu erweisen, bspw um U-Boote auch im littoralen Kontext aufklären zu können. Größere Fjorde lassen sich „von außen“ kaum per schiffseigener Sonaranlage durchleuchten und mit einer Fregatte dort hineinzufahren ist keine Option wenn man noch zurückkommen möchte, dazu kann man von einer Gewissen Umkämpftheit im Norden Norwegens ausgehen, was Exkursionen per BHS schwierig machen könnte.
In einer solchen Situation wäre es ein extremer Vorteil, wenn eine Fregatte über ein UUV verfügen würde, mit dem man diese Gebiete abfahren könnte ohne direkt sich selbst oder die eigenen BHS in Gefahr zu bringen.
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#93
(Gestern, 21:48)DopePopeUrban schrieb: Ich frag mich inzwischen immer mehr, ob diese ganze Fantasterei von Fregatten bis 2029 und Baustart der quasi schon gestern erfolgt ist nicht alles einfach nur Marktmanipulation ist um den Aktienkurs von TKMS künstlich nach oben zu treiben. Die Wirtschaftspresse kriegt sich bei der aktuellen Kurssteigerung gar nicht mehr ein und solche Großaufträge kommen da gerade gelegen, an der Börse rollt gerade richtig der Rubel...

Der Aktienkurs ist in den letzten Tagen eher abwärts gegangen... Wie Hensoldt und Rheinmetall auch.
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#94
Das ganze ist natürlich auch Thema auf Agen gradeaus
Da gibt es folgende Stellungnahme


Der_Picard sagt:
05.02.2026 um 2:06 Uhr

Hier herrscht viel technische Unkenntnis der Materie.

Ich weiß nicht, ob der Hausherr das gern hört, aber er, wer voll Infos haben will möge sich die Diskussion im entsprechenden Thread auf Forum Sicherheits politik erlesen.

Nun zur Korrektur von viel Falschen hier und updates des bis jetzt bekannten:

– Die F-126 ist KEINE vollwertige Kampf Fregatte, da ihre ASW Fähigkeiten nur durch Container. Module erreicht wrden und nicht nativ vorhanden sind… Davon sind bislang nur 2 bestellt worden (!!) plus 2 Inhaftierung Module für nette IKK Polizei Boot Quatsch… Kommentar überflüssig.
– F-126 besitzt nur Mittrkstrecken Flugsbwehr mit ESSM, kann somit weder Begleitung für zivil Schiffe fahren, noch sich selbst schützen gegen Ballistic anti Ship Missiles der Russen.
– F-126 bekommt, stand jetzt, NULL ELOKA (!!!), NULL TORPEDOS, NULL BUG SONAR… Völlig untauglich für BV/LV International Standards.
– F-126 soll ein fragwürdiges Holland Radar in V2 bekommen (APAR) was auf F-124 in V1 extrem schlecht funktioniert.
– F-126 ist deshalb so riesig, weil es den neuen und mal wieder weltweit einzigartig (dämlichen) deutschen Marine Vorschriften für Redundanz von Systemen (2-4 fach) doppelte Rollstuhl breite Gängen, Doppelt und dreifachen Brandschutz und Kabinen mit Ocean liner Komfort entsprechen muss.

F-126 wird aber nach nicht vor 2031 in Dienst gehen können… Dadurch entsteht eine Fregatten Lücke für die NATO von 5 Jahren zur ursprünglichen Planung.
Mit einer Beschaffung von F-126 ohne deutliche KWS ist sie bereits jetzt Hunde Futter In WK3…

– eine stop gap Lösung muss aber sein, sonst haben wir ab 2027 nur noch 2-3 Fregatten fahrbar, da F-123 im Umbau ist und alle vier erst ab 2029/30 bereit sind. Und F-124 veraltet ist und F-125 kein Kampfschiff, sondern ein Polizei Kreuzer!

A200 hat :
-Torpedo Rohre
– Bugsonar
– Festes towed array Sonar
Somit für ASW ganz ok nsch International Standards nutzbar…. Allerdings nur mit 1 NH 90 (F-126 = 2) + Drohne
– ebenso hat es 16 VLS für ESSM analog F-126
Aber…
– ggf nur unterlegenes Rotation Radar TRS-4D wie die K-130,, somit Schwache AAW Sensoren.
Es sei denn TKMS bietet eine Abart der Version an, die Australien angeboten wurde (so wurde es von TKMS bestätigt)… Es könnte somit ggf die selben Sensoren tragen, wie F-123B (Saab) oder Australien Sensoren.
– A200 ist um Welten kleiner als F-126 weil ohne deutschen Marine standard Unsinn (Export Standard = NATO Standard)… Das will Kaack aber nicht und Pistorius persönlich auch nicht… Es muss ja ocean liner Komfort haben….
– A200 kann kein IKM, da es kein UUV Flex Deck oder große RHIB zulässt.

– A200 ist somit zwar gut als stop gap… Aber für mich nicht für F-126…
Sondern für eine Wahrhaft Kampf starke F-128 mit…
– 64 VLS
– Festes Bug Sonar
– long Range AAW Radar aus F oder I, und Sylver / Aster Systeme gegen Ballistic anti Ship missiles
– fest eingebautes TAS Sonar
– große RHIB buchten und Container Flächen

Da sich die Marine zukünftig für CMS330 als taktisches System als Standard entschieden hst, ist sowohl A200 als auch F-126 bereits jetzt veraltet, da beide das garantiert nicht haben. (F-123B = Saab 9LV,…F-126 = Tacticos)

Eine A200 aber mit Saab Sensoren und Saab 9LV Kampf System wäre zumindest identisch zum F-123B Upgrade eingerichtet und könnte ab 2035 (bei Ankunft von „vernünftigen Kampf Fregatten“ ) das erste Los K-130 in der Ostsee ersetzen.

Wer glaubt, die F-126 läuft nun mit dem Übertragen der DAMEN Daten an NVL pünktlich ab 2031 zu, wird garantiert enttäuscht werden…!
Noch nie seit F-122 in den 1970ern/80ern sind NEUE deutsche Kriegsschiffe mit weniger als 2 Jahren Verspätung in Dienst gestellt worden!
Es könnte also sogar bei F-126 auf 2035-36 rauskommen!
A200 ist aber laut TKMS durch konstruiert, bewährt und kann ohne Herstellung Risiken in 3 Jahren gebaut werden.. Mit Zulauf alle 9 Monate ab 2029.

Um bis 2029 überhaupt ASW „Stahl im Wasser“ zu haben (zitst Kaack in Youtube vorgestern im Bundeswehr Kanal) Ist A 200 für mich ALTERNATIVLOS.

Aber F-126 als reale Ersatz Lösung untauglich von Geburt!

Da wäre eine um AEGIS abgespeckte F-127 nur mit EU Systemen viel besser geeignet.

,

[Nun ja, „viel technische Unkenntnis beklagen“ und dann auf dem Niveau

F-126 soll ein fragwürdiges Holland Radar in V2 bekommen (APAR) was auf F-124 in V1 extrem schlecht funktioniert.

argumentieren ist auch nicht viel besser. T.W.]
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#95
„Milspec_1967“ schrieb:Der Aktienkurs ist in den letzten Tagen eher abwärts gegangen...
Nachdem der Kurs im Januar massiv gewachsen ist. Die A200DEU geistert ja nicht erst seit letzter Woche durch die Gegend, Verlautbarungen dazu gibt es bereits seit Anfang Januar.
—————

„SeaFire“ schrieb:Hier herrscht viel technische Unkenntnis der Materie.
Da hat er zwar nicht ganz Unrecht mit, aber eine technische Meisterleistung ist der Beitrag jetzt auch nicht.
Obwohl er an einigen stellen durchaus interessante Punkte liefert.
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#96
(Vor 10 Stunden)DopePopeUrban schrieb: Nachdem der Kurs im Januar massiv gewachsen ist. Die A200DEU geistert ja nicht erst seit letzter Woche durch die Gegend, Verlautbarungen dazu gibt es bereits seit Anfang Januar.
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Da hat er zwar nicht ganz Unrecht mit, aber eine technische Meisterleistung ist der Beitrag jetzt auch nicht.
Obwohl er an einigen stellen durchaus interessante Punkte liefert.

Aktien reagieren aber schnell auf gerüchte...also läuft da zumindest nicht viel positives bzgl. Beschaffung A200 im Hintergrund.

Foren schreiben offensichtlich viel von anderen Foren ab...lustig...alles vernetzt sozusagen Big Grin
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#97
(Vor 10 Stunden)DopePopeUrban schrieb: Da hat er zwar nicht ganz Unrecht mit, aber eine technische Meisterleistung ist der Beitrag jetzt auch nicht.
Obwohl er an einigen stellen durchaus interessante Punkte liefert.

Im Kern geht die komplette Debatte um die technischen Fähigkeiten der A-200DEU, sei es im Vergleich zur F126 oder nicht, am Problem gänzlich vorbei.

Die MEKO A-200DEU kann nur dann im Zeitraum 2029 fortfolgend überhaupt zulaufen, wenn man sich als Bundeswehr

a) an den schiffbaulichen Rahmen der A-200 hält,
b) nur solche Systeme im Einsatzsystem einrüstet, die auch in den schiffbaulichen Rahmen passen und
c) konsequent alle deutschen Sonderforderungen, egal ob militärisch oder zivil, vom Tisch fegt.

Dafür braucht es aber von exakt zwei Personen in der Bundeswehr einen "Freifahrtschein" für den Projektleiter der A-200DEU, nämlich

- vom Verteidigungsminister und
- vom Generalinspekteur.

Nun hat einer der beiden aber schon seinen "Unmut" über die vom Parlament geforderte A-200DEU kund getan und damit dem zukünftigen Projektteam sprichwörtlich die Beine weggetreten. Warum?

Der Projektleiter der A-200DEU wird mit Sicherheit ein Beamter A16 aufwärts - also kein "Fachmann", sondern ein "Karrieremensch".

Wie hoch ist Wahrscheinlichkeit, dass dieser karriereorienterte Mensch allen ranghohen "Entscheidern" im zivilen und militärischen Rüstungsapparat auf die Füße tritt und im schlimmsten Fall den Nachweis erbringt, dass das ganze mantraartige Geschwurbel der letzten 20 Jahre um Intensivnutzbarkeit, IKM und F126 reiner Käse war und es auch ohne geht?

Richtig, gleich "Null". Ergo ist die A-200 doch jetzt schon allein auf Ebene des Projektmanagements "tot". Am Ende wird das einzige Interesse sein, dass "die Industrie wie üblich zu viel versprochen hat" und die eigenen Forderungen der letzten Jahrzehnte natürlich sakrosankt sowie unverzichtbar sind.
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#98
(Vor 7 Stunden)DeltaR95 schrieb: Der Projektleiter der A-200DEU wird mit Sicherheit ein Beamter A16 aufwärts - also kein "Fachmann", sondern ein "Karrieremensch".
Sollte VA Stawitzki als Abteilungsleiter Rüstung nicht auch was mit zu tun haben? Immerhin ist er als Marineangehöriger vom Fach.

Am Ende kommt es ganz unerwartet und sie entscheiden sich für den Papiertiger GMF 120. ;-)
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#99
„Milspec_1967“ schrieb:Foren schreiben offensichtlich viel von anderen Foren ab...lustig...alles vernetzt sozusagen Big Grin
Oh nicht nur die Foren schreiben hier gegenseitig voneinander ab… Angel
—————

„DeltaR95“ schrieb:Im Kern geht die komplette Debatte um die technischen Fähigkeiten der A-200DEU, sei es im Vergleich zur F126 oder nicht, am Problem gänzlich vorbei.

Die MEKO A-200DEU kann nur dann im Zeitraum 2029 fortfolgend überhaupt zulaufen, wenn man sich als Bundeswehr

a) an den schiffbaulichen Rahmen der A-200 hält,
b) nur solche Systeme im Einsatzsystem einrüstet, die auch in den schiffbaulichen Rahmen passen und
c) konsequent alle deutschen Sonderforderungen, egal ob militärisch oder zivil, vom Tisch fegt.

Dafür braucht es aber von exakt zwei Personen in der Bundeswehr einen "Freifahrtschein" für den Projektleiter der A-200DEU, nämlich
Zitat:Richtig, gleich "Null". Ergo ist die A-200 doch jetzt schon allein auf Ebene des Projektmanagements "tot". Am Ende wird das einzige Interesse sein, dass "die Industrie wie üblich zu viel versprochen hat" und die eigenen Forderungen der letzten Jahrzehnte natürlich sakrosankt sowie unverzichtbar sind.
Da bin ich ja grundsätzlich bei dir, weshalb ich einen Zulauf um 2029 wie gesagt seit Anfang an für unrealistisch halte. Selbst wenn man jetzt wirklich alle „Sonderwünsche“ fallen lässt und sich auf die bare bones Ausstattung von Sensorik und Effektorik konzentriert Haut das zeitlich nicht hin. Da muss noch nicht einmal jemand aktiv Hand anlegen, dass das passiert, alleine der Umschwung von Umkhonto/VL MICA auf Mk41 und ESSM dürfte schon alleine genug Chaos stiften.
——

Wobei ich auch ehrlich gesagt ein wenig darauf hoffe. Stopft jeden Sonderwunsch in die A200, den ihr euch vorstellen könnt, BMVg. Drohnen, Laser, ein zweites Flugdeck, meinetwegen grabt den nasalisierten MARS Werfer wieder aus, egal was, Hauptsache der Prozess verzögert sich dermaßen, dass es erst gar nicht zum Bauauftrag kommt Big Grin
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Wir wüssten genau, was möglich ist, wenn wir das Australien A200 Angebot kennen würden....doof.
Aber:
Das Angebot soll dann ohne fixed faced Radar und ohne MK41 gewesen sein...Sozusagen ein 2000er Drittweltentwurf für AUSTRALIEN 2028 ???
Das halte ich, wie erwähnt, für völlig ausgeschlossen, so dass ein MK41 und irgendein FF Radar (vermutlich das der ANZAC MLU mit CEAFAR und Saab 9LV) bereits vor 2 Jahren zumindest Semi fertig in der TKMS Pipeline waren.

Ich stimme zu, dass 2029 vermutlich für A200 "Werftprobefahrt #1" heißen würde...nicht "Indienststellung durch die Marine"

Bei F-126 wäre das nach Originalplan aber auch frühestens 2027/28 der Fall gewesen.
Und nun 2031...aller frühestens !

1)
Wer will die Verantwortung übernehmen, wenn F-124 ohne MLU in 2030 auseinander fallen UND GAR NIX MEHR KÖNNEN und F-125 kein IRIS-T Upgrade hinbekommt und F-123B auch noch Probleme macht ?
Wir stünden dann, falls F-126 sich auch noch "ganz normal" im Bau verspätet, zwischen ca. 2030 und vielleicht 2035 mit einer riesen großen NATO Lücke da !
Bei korrektem Zulauf von F-123B UND A200 bis 2031 aber definitiv nicht !...zumindest was ASW betrifft !

Was die Kompetenzen und Verantwortlichkeiten betrifft:
2)
Der Gen Insp. untersteht dem BMVg...somit gibt es nur den BMVg auf der einen Seite der Medaille.
(Der Generalinspekteur als HEER und Verwaltungsfuzzi wird hoffentlich nicht einem Marinemann dazwischen funken....und der sagt öffentlich im BW Kanal sinngenmäß "Stahl im Wasser ASAP"... also kann das nur der Minister allein OHNE Marine Rückhalt...und so meldet es auch die Presse...warum BMVg so handelt ist schleierhaft)
3)
Die zweite Seite ist nicht minder wichtig als Herr Pistorius, nämlich die, DIE DAS GELD HABEN und es in einen sinnvollen Verteidgungsbeitrag umsetzen wollen, also das Parlament bzw. der Haushalts Ausschuss, inkl. GRÜNE UND CDU Wehrexperten Im Ausschuss diesmal auf A200 Kurs (wegen 1) !!

Ich rechne mit einem Machtkampf in der Koalition und dass es eine Kanzlerentscheidung dazu geben wird
(Die CDU ist eh durch die ganzen SPD Drangsalierungen unten durch beim Wähler, das werden wir im Osten sehen !...und SPD selbstverständlich auch !...mal sehen, wen der Merz Support gibt...die CDU/CSU und alle ÖR Medien sind in heller Aufruhr über "Links Merz , nicht nur in den Wirtschaftsverbänden !...da bahnt sich langsam eine Iner CDU/CSU Meuterei an !)

Und selbst wenn der Kanzler den SPD Pistorius (wegen SPD Erpressung, denn was anderes ist aktuel die Koaltion nur noch) mit F-126 only durchwinkt, muss das F-126 Ding durchs Parlament bzw. Haushalt...und da ist neulich ERSTMALIG auch der Störpanzer durchgerasselt ...mit Pauken und Trompeten.
Wer weiß, ob F-126 only ohne Backup auch schlicht vom Ausschuss/Parlament abgelehnt wird...auch ein BMVg MUSS sich dem Parlament beugen !
Aber wenn es tatsächlich soweit kommt, ist Merz am Ende und die Koalition auch.

Merz wird also vermutlich WIE DIE MARINE entscheiden (wen soll er auch fachlich (!) fragen (sicher nicht Pistorius) zudem kann er das dann öffentlich gut verkaufen als "ich habe diejenigen gefragt, die es wissen müssen")
.... und deren (Marine) Meinung kennen wir zwar nicht zu 100%...es deutet aber darauf hin, dass sie 4x A200 UND 6x F-126 haben möchten.
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„Milspec_1967“ schrieb:Wir wüssten genau, was möglich ist, wenn wir das Australien A200 Angebot kennen würden....doof.
Aber:
Das Angebot soll dann ohne fixed faced Radar und ohne MK41 gewesen sein...Sozusagen ein 2000er Drittweltentwurf für AUSTRALIEN 2028 ???
Das hat niemand gesagt aber Fakt ist, dass zwischen der Vertragsvergabe von SEA3000 und dem offiziellen Baustart 12 Monate, inzwischen 18 Monate eingeplant waren. Das komm daher, dass Werften bei solchen Anforderungen nur mit Entwurfsplanungen antreten, also ein Machbarkeits- und Konzeptentwurf der dem Kunden beschreiben soll, was man grob tun möchte. Werks- und Detailplanungen sind sehr Zeit und Arbeitsintensiv und können meist nur in direkter Absprache mit dem Kunden erfolgen, weshalb diese erst angefertigt werden, wenn ein Vertrag in trockenen Tüchern ist.

Nachdem sich TKMS in Australien nicht durchgesetzt hat, ist entsprechend nichts mehr an der A200RAN passiert. Es gab keinen Kunden, mit dem man die Details hätte absprechen können und die Wahrscheinlich, dass der nächste A200 Kunde eine völlig anderen Sensor- und Effektor-Konfiguration anfordern wird, war/ist sehr hoch.

Heißt, diese mind. 12, eventuell 18, Monate „Ausplanzeit“ kommen hier auf Teufel komm raus auch auf uns zu. Das wollen oder können die Unterstützer dieses Vorhabens in der Politik nicht begreifen. Da ist es völlig unerheblich, was die A200RAN hat oder nicht hat, denn was sie auch immer hat, kommt zu spät. Deutlich zu spät.
Zitat:Bei F-126 wäre das nach Originalplan aber auch frühestens 2027/28 der Fall gewesen.
Und nun 2031...aller frühestens !
Was soll das denn für eine Begründung sein?
Die einzige Existenzberechtigung der A200DEU ist ein Zulauf um 2029. Diese verfällt, wenn 2029 +/- nicht eingehalten werden kann, dafür sind die Fähigkeitsabstriche und Unterhaltungs-Nachteile dieser Einheiten zu groß. Angel
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(Vor 6 Stunden)Milspec_1967 schrieb: Wir wüssten genau, was möglich ist, wenn wir das Australien A200 Angebot kennen würden....doof.
Aber:
Das Angebot soll dann ohne fixed faced Radar und ohne MK41 gewesen sein...Sozusagen ein 2000er Drittweltentwurf für AUSTRALIEN 2028 ???
Das halte ich, wie erwähnt, für völlig ausgeschlossen, so dass ein MK41 und irgendein FF Radar (vermutlich das der ANZAC MLU mit CEAFAR und Saab 9LV) bereits vor 2 Jahren zumindest Semi fertig in der TKMS Pipeline waren.

Ich stimme zu, dass 2029 vermutlich für A200 "Werftprobefahrt #1" heißen würde...nicht "Indienststellung durch die Marine"

Bei F-126 wäre das nach Originalplan aber auch frühestens 2027/28 der Fall gewesen.
Und nun 2031...aller frühestens !

1)
Wer will die Verantwortung übernehmen, wenn F-124 ohne MLU in 2030 auseinander fallen UND GAR NIX MEHR KÖNNEN und F-125 kein IRIS-T Upgrade hinbekommt und F-123B auch noch Probleme macht ?
Wir stünden dann, falls F-126 sich auch noch "ganz normal" im Bau verspätet, zwischen ca. 2030 und vielleicht 2035 mit einer riesen großen NATO Lücke da !
Bei korrektem Zulauf von F-123B UND A200 bis 2031 aber definitiv nicht !...zumindest was ASW betrifft !

Was die Kompetenzen und Verantwortlichkeiten betrifft:
2)
Der Gen Insp. untersteht dem BMVg...somit gibt es nur den BMVg auf der einen Seite der Medaille.
(Der Generalinspekteur als HEER und Verwaltungsfuzzi wird hoffentlich nicht einem Marinemann dazwischen funken....und der sagt öffentlich im BW Kanal sinngenmäß "Stahl im Wasser ASAP"... also kann das nur der Minister allein OHNE Marine Rückhalt...und so meldet es auch die Presse...warum BMVg so handelt ist schleierhaft)
3)
Die zweite Seite ist nicht minder wichtig als Herr Pistorius, nämlich die, DIE DAS GELD HABEN und es in einen sinnvollen Verteidgungsbeitrag umsetzen wollen, also das Parlament bzw. der Haushalts Ausschuss, inkl. GRÜNE UND CDU Wehrexperten Im Ausschuss diesmal auf A200 Kurs (wegen 1) !!

Ich rechne mit einem Machtkampf in der Koalition und dass es eine Kanzlerentscheidung dazu geben wird
(Die CDU ist eh durch die ganzen SPD Drangsalierungen unten durch beim Wähler, das werden wir im Osten sehen !...und SPD selbstverständlich auch !...mal sehen, wen der Merz Support gibt...die CDU/CSU und alle ÖR Medien sind in heller Aufruhr über "Links Merz , nicht nur in den Wirtschaftsverbänden !...da bahnt sich langsam eine Iner CDU/CSU Meuterei an !)

Und selbst wenn der Kanzler den SPD Pistorius (wegen SPD Erpressung, denn was anderes ist aktuel die Koaltion nur noch) mit F-126 only durchwinkt, muss das F-126 Ding durchs Parlament bzw. Haushalt...und da ist neulich ERSTMALIG auch der Störpanzer durchgerasselt ...mit Pauken und Trompeten.
Wer weiß, ob F-126 only ohne Backup auch schlicht vom Ausschuss/Parlament abgelehnt wird...auch ein BMVg MUSS sich dem Parlament beugen !
Aber wenn es tatsächlich soweit kommt, ist Merz am Ende und die Koalition auch.

Merz wird also vermutlich WIE DIE MARINE entscheiden (wen soll er auch fachlich (!) fragen (sicher nicht Pistorius) zudem kann er das dann öffentlich gut verkaufen als "ich habe diejenigen gefragt, die es wissen müssen")
.... und deren (Marine) Meinung kennen wir zwar nicht zu 100%...es deutet aber darauf hin, dass sie 4x A200 UND 6x F-126 haben möchten.

Zu Australien A-200 es wurde irgendwann in der Australischen berichterastattung zu Sea 3000 davon geredet, das die A-200 CEAFAR getragen hätte, in einer geupgradeten Version im vergleich zu den ANZACs.

Und man bedenke das Parlament hat immernoch das Sagen, was beschafft wird und was nicht, dem müssen sich BMVg und Minister unterordnen. Und das Parlament ist klar auf MEKO Kurs, da wird F-126 only nicht fliegen, v.a wenn die Marine auch pro A-200 ist(, was so scheint).

(Vor 6 Stunden)DopePopeUrban schrieb: Was soll das denn für eine Begründung sein?
Die einzige Existenzberechtigung der A200DEU ist ein Zulauf um 2029. Diese verfällt, wenn 2029 +/- nicht eingehalten werden kann, dafür sind die Fähigkeitsabstriche und Unterhaltungs-Nachteile dieser Einheiten zu groß. Angel

Wie schon 1000mal ausdiskutiert,
Die A-200 Bestellung hat fast nur Fähigkeitsvorteile, frühere Verfügbarkeit(selbst wenn sie erst 2030 zulaufen), mehr Schiffe --> eine höhere mögliche Missionmenge --> geringere Belastung für Crews und schiffe bei gleicher Workload, ein weitaus Fähigerer K130 L1 Ersatz, die Möglichkeit einer Fähigkeitssteigerung der F126, die 1. Einsatzflotille kann effektiv in der Nordsee aushelfen, .....
Und die Unterhaltsnachteile sind minimal, da die meisten Systeme und Komponenten einer A-200 sind schon in der Marine vorhanden oder Bestellt und wäre der Ersatz für die K130 eine Schon eingeführte klasse, nein auch nicht, weshalb es unterhaltstechnisch mit das bestmögliche Ergebnis ist.
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Die Meko hat wohl keine waffensysteme die im Ausland beschafft werden müssen wo man sich bei der Bestellung hinter allen anderen Kunden anzustellen hat? Woher kommt da die Annahme das man bis 2029 liefern könnte?
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(Vor 5 Stunden)alphall31 schrieb: Die Meko hat wohl keine waffensysteme die im Ausland beschafft werden müssen wo man sich bei der Bestellung hinter allen anderen Kunden anzustellen hat? Woher kommt da die Annahme das man bis 2029 liefern könnte?

Die Lead-Zeiten hatte ich ja auch schonmal angesprochen und das weiteres Aufschieben den Zeitplan 2029 absolut unwahrscheinlich macht. Da hält auch niemand für irgendwelche Vorverträge Hardware vor, die eventuell bestellt wird oder halt auch nicht. Gerade Mk 41, Radare und mittlerweile auch IT-Systeme liegen nicht zwingend direkt auf Lager.
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„roomsim“ schrieb:Wie schon 1000mal ausdiskutiert,
Die A-200 Bestellung hat fast nur Fähigkeitsvorteile, frühere Verfügbarkeit(selbst wenn sie erst 2030 zulaufen), mehr Schiffe --> eine höhere mögliche Missionmenge --> geringere Belastung für Crews und schiffe bei gleicher Workload, […]
Meiner Auffassung nach sind das alles nach wie vor Behauptungen, die sich nur schwer verargumentieren lassen.

Den einzigen Vorteil, den eine A200DEU gegenüber der F126 hätte, wäre ein Rumpfsonar, dass im Blue Water ASW lediglich eine untergeordnete Rolle spielt.
In so gut wie jeder anderen Kategorie schneidet sie schlechter ab. Sie hat weniger Helo-Fähigkeiten, eine für ASW ungeeignetere Powerplant, keine Eignung für DEWs oder HPM, vermutlich einen RAM-Starter weniger, keinerlei Aufwuchsreserven, keinerlei Befähigung außerhalb des LV/BV Kontextes aufgrund des Mangels an Missionsflächen und co, weniger Standkraft und weniger Ausdauer. Und darin ist sie weder besonders günstig, noch Personalsparend.

Ich persönlich komme da definitiv nicht zu der Einschätzung, dass diese Einheit irgendeinen Mehrwert für unsere Flotte bedeuten würde.
Zitat:ein weitaus Fähigerer K130 L1 Ersatz
Die A200 ist vielleicht ein weniger ungeeigneter Ersatz, aber keinesfalls ein Fähiger. Wobei ich selbst da meine Zweifel habe, da die K130 wenigstens noch in ihrer Natur Punkten kann, während die A200 dies nicht könnte.

Diese Schiffe sind für die Ostsee schlicht zu schwach bewaffnet. ESSM ist vielleicht besser als RAM, für supersonsiche/hypersonsische Seezielflugkörper ist sie aber trotzdem nicht geeignet. Ich weiß auch nicht wo dieser Ansatz „die Ostsee braucht weniger Bewaffnung als die Nordsee“ überhaupt herkommt, aufgrund der Nähe zu feindlichen Aufklärungsensoren und der generellen Effektordichte wäre eigentlich genau das Gegenteil der Fall.
Die CWIS/RWS-Fähigkeiten sind eingeschränkt und die möglichen ELOKA Anlagen vermutlich leistungsschwächer als die UL 5000 der K130er. Hinzu kommt ein vergleichsweise größerer Tiefgang und der Mangel an Minenkampf/MCM-Fähigkeiten. Und nicht zu vergessen die fehlende Eisklasse, die zwar schon im Nordmeer zu Problemen führen kann aber spätestens in der Ostsee relevant wird, da die dazu neigt teils großflächig zuzufrieren.

Die A200 wäre in der Ostsee das schlechteste von beiden Welten. Zu groß um als littorale Einheit mit geringer Signatur verwendet werden zu können und zu schwach bewaffnet, um einer luftseitigen Breitseite im Rahmen von Versorgungskonvois gen Osten standzuhalten.

Eine Pohjanmaa könnte auch keiner Breitseite standhalten, ist aber in ihrer Natur primär zum Küstenschutz und Minenkampf ausgelegt (daher bspw auch die geringe Ausdauer von nur 14 Tagen).
Eine Wicher und eine Lulea sind nicht für littorale Operationen befähigt, können aber ihre Aufgaben im Verbandsschutz im Kontext von Sea Control wahrnehmen und sich dabei gegen alles verteidigen, was die Russen ihnen potenziell entgegenwerfen könnten.

Die A200 kann weder noch.
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„ alphall31“ schrieb:Die Meko hat wohl keine waffensysteme die im Ausland beschafft werden müssen wo man sich bei der Bestellung hinter allen anderen Kunden anzustellen hat?
Bekanntlich ist nur bei europäischen Komponenten mit Lieferengpässen zu rechnen, amerikanische Komponenten stehen stets und unverzüglich in gigantischen Mengen zur Verfolgung Wink

Aber mal Spaß beiseite, das ist ein weiterer Knackpunkt. Zumindest VLS und ESSM müssen hierfür bestellt werden, was natürlich erweitere Verzögerungen bedeuten kann. Da sowas Government zu Government passiert, kann jede Krise diese Verhandlungen lahmlegen.
Ich hatte ja mal vor einiger Zeit die Lieferzeiten von Mk41 Modulen angesprochen, die aktuell nicht allzu rosig ist. Je nach Kontext erhalten Kunde ihre Systeme aktuell nach 3-5 Jahren nach Vertragsschluss, was knapp werden dürfe. Vor allem da sich diese Angabe noch auf pre „Die US Rüstungsindustrie wird jetzt erstmal wieder für Great America produzieren“ Zeiten beziehen.
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