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Die Insel im südlichen Teil des indischen Ozeans liegt strategisch zentral zwischen Südafrika, Indien und Australien. Mit der Piratengefahr im nordwesten wird die Insel interessanter - auch als Stützpunkt für die Piratenabwehr. Etwa 2/3 der Bevölkerung hat indische Wurzeln, weshalb wir die Insel
auf unserer Hauptseite zum Hindu-Kulturkreis geordnet haben. Auch die formale Zusammenarbeit mit Indien nimmt zu. So hat Indien schon bisher beim Aufbau der Küstenwache enorme Aufbauhilfe geleistet. Diese Unterstützung besteht auch weiterhin:
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Zitat:...
02 August
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MAURITIUS
Indian GRSE shipyard (Kolkata) launches 74m (1,300 ts) offshore patrol vessel BARRACUDA for the Mauritian Coast Guard … delivery by Sep 2014.
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20 December
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MAURITIUS
Indian Garden Reach shipyard (Kolkata) delivers 74-m offshore patrol vessel BARRACUDA to the Mauritius coast guard … first ever warship built in India specifically for export.
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08 February
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MAURITIUS
India-built (GRSE) new offshore patrol vessel BARRACUDA sails from Kolkata on her transfer voyage.
(rmks: formally handed over in December)
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12 March
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MAURITIUS
During a ceremony in Port Louis, the National Coast Guard of Mauritius formally commissions new India-built offshore patrol vessel BARRACUDA into service.
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22 May
MAURITIUS
Indian Goa Shipyard held a keel-laying ceremony for the second of two 50-m fast attack craft being built for the Mauritius Police Force National Coast Guard (NCP) ... deliveries to start in Jan 2016.
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Ich schreib das mal hierher - weil der Verteidigungsbereich von Mauritius größer wird:
Zitat:Ende des Streits mit Mauritius
Großbritannien übergibt Chagos-Archipel
Stand: 03.10.2024 16:24 Uhr
Großbritannien will die Souveränität über eine abgelegene, aber strategisch wichtige Inselgruppe im Indischen Ozean aufgeben. Der Chagos-Archipel wird an Mauritius übertragen - mit Ausnahme einer Militärbasis.
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Die Souveränität über die Gruppe aus mehr als 60 Inseln werde an Mauritius übertragen, teilte der britische Außenminister David Lammy mit.Im Gegenzug können Großbritannien und die USA ihren strategisch wichtigen Militärstützpunkt auf der größten Insel Diego Garcia weiter betreiben, die zunächst für 99 Jahre weiter unter britischer Kontrolle bleibt.
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[Bild: https://images.tagesschau.de/image/39469...l-100.webp]
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Nach der Tagesschau (s.o.)
berichtet auch das HEUTE - JOURNAL (ZDF)
Zitat: 22.04.2025 | 16:00
Großbritannien will eine abgelegene, aber strategisch wichtige Inselgruppe im Indischen Ozean – das Chagos-Archipel – an Mauritius zurückgeben. Eine US-Militärbasis soll bleiben.
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Nach Grönland-Krise: Trump hat neue Inseln im Visier – Großbritannien will schlichten
Zitat: US-Präsident Trump wendet sich gegen den Chagos-Deal. Er sieht die Sicherheit der USA gefährdet. Experten vermuten eine Verbindung zu Grönland.
Diego Garcia – Die Chagos-Inseln im Indopazifik scheinen auf den ersten Blick wenig mit Grönland zu tun zu haben. Doch neue politische Aussagen von US-Präsident Donald Trump verbinden beide Regionen. Der Republikaner warf Großbritannien vor, dort einen US-Militärstützpunkt „zu verschenken“.
Seit Jahren ist das Archipel Gegenstand eines internationalen Souveränitätskonflikts. Der Internationale Gerichtshof der UN forderte Großbritannien 2019 auf, die in der Kolonialzeit gewonnene Hoheit über die Inseln abzugeben. In den Folgejahren wurde stattdessen ein politischer Kompromiss ausgehandelt: Großbritannien überträgt die Souveränität an Mauritius, pachtet jedoch die strategisch entscheidende Insel Diego Garcia für 99 Jahre zurück – für umgerechnet rund 104 Millionen Euro jährlich.
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Trump, der eigentlich schon seine Zustimmung zu dem Deal ausgedrückt hatte, richtete sich wegen des Stützpunkts auf Truth Social nun überraschend gegen den Deal: „Schockierenderweise plant unser ‚brillanter‘ NATO-Verbündeter, das Vereinigte Königreich, derzeit, die Insel Diego Garcia, den Standort eines wichtigen US-Militärstützpunkts, an Mauritius zu verschenken, und das OHNE JEDEN GRUND.“ Das sei „ein Akt großer Dummheit“.
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da sieht man BigDonalds Respekt vor der Rechtsprechung - weiter im Text:
Zitat: ...
Alessio Patalone, Professor für Kriegsführung und Strategie am King’s College London, ging im Gespräch mit dem Tagesspiegel davon aus, dass die Aussagen in Verbindung zu Grönland zu verstehen seien. Er bezeichnete den Deal als „so gut, wie es nur geht“. Auch die Trump-Regierung habe das Abkommen noch im Mai 2025 ausdrücklich gelobt, auch das US-Militär sei eng in die Verhandlungen eingebunden gewesen. Der britische Premierminister Keir Starmer erklärte laut The Guardian, man habe der US-Regierung drei Monate Bedenkzeit eingeräumt. Danach hätten Verteidigungsminister Marco Rubio und Trump ihre Zustimmung signalisiert.
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Missmut bei Chagossianern: Wollen in der Debatte zwischen USA und Großbritannien gehört werden
Unter den Chagossianern sorgt der Souveränitätstreit für Missmut. „Wir sind die eigentlichen Opfer der Entscheidungen“, sagte Frankie Bontemps, der sich aus Großbritannien heraus bei „Chagossian Voices“ engagiert, laut dem Tagesspiegel. „Es wird die Illusion aufrechterhalten, es gäbe keine chagossische Bevölkerung“, kritisierte Bontemps die Debatte. Man solle auf die rund 400 noch lebenden Chagossianer und ihre Nachfahren hören. Sie hätten die Zukunft der Insel zu entscheiden. Zu Trumps Kritik sagte auch Bontemps: „Das sagt der doch nur, weil er Grönland haben will und Druck macht.“
Die Inselgruppe steht bis heute unter britischem Hoheitsrecht. Historisch war das Gebiet zunächst französische Kolonie, später britisch, mit massiver Ausbeutung durch Sklavenarbeit auf Kokosplantagen und in der Fischerei. 1966 verpachtete Großbritannien Diego Garcia für 50 Jahre an die USA. Der Vertrag wurde später bis 2036 verlängert. Für den Aufbau der Militärbasen wurden mehr als 1000 Chagossianer zwangsumgesiedelt.
Bei einer Angliederung an Mauritius fürchtete der chagossianische Aktivist Ausgrenzung und Diskriminierung. Die Chagossianer sind afrikanischer Herkunft, Mauritius ist jedoch zu rund 70 Prozent indisch-stämmig und hinduistisch. Angesichts des geplanten Chagos-Deals herrsche daher „auf jeden Fall großes Misstrauen“, meint Bontemps. Er hofft, eines Tages selbst wieder auf den Chagos leben zu dürfen. (Quellen: Tagesspiegel, Politico, The Guardian, BBC, eigene Recherche)
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