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roomsim schrieb:Als ASW Plattform würde ich eine T26 einer F126 vorziehen, die ich wiederum für besser als die T31 halte was das angeht.
Die T26 ist dafür sehr schwach auf der Brust was AAW angeht, da wird sie von der F126 ausgestochen und die wiederum von River und v.a. Hunter.
Die Multimissionfähigkeiten würde ich ähnlich einschätzen, die F126 hat mehr plätze für Sachen, die T26 und Schwestern dafür einen Großen Missionbay. Da bin ich zumindest teilweise bei dir. Das 15x20m Mission Bay der Type 26 halte ich allerdings für eine deutliche Mehrleistung in diesem Bereich, deutlich Containerstellplätzen auf dem Wetterdeck vorzuziehen. Zumal das auch ein wirkliches Mission Bay ist, wohingegen die 3x RHIB-Positionen auf der F126, zumindest aktuell, nur singular befähigt sind. Das lässt sich im Zweifel aber vermutlich relativ leicht ändern.
Zitat:Die FDI ist halt nicht Multi Mission Fähig, aber in LV/BV schätze ich sie ungefähr auf dem gleichen level wie die F126 ein.(beide haben stärken und Schwächen im AAW) Im AAW würden sie sich sehr gut komplementieren.
FREMM(IT und ASW FR) fehlt halt absolut die Magazintiefe im AAW um sich verteidigen zu können(16 FK, kein CIWS). Die beiden AAW FR FREMMs sehe ich leistungsfähig ungefähr als Equivalent zur F126 als Multimission ASW Fregatte.
Das kann ich hingegen nicht nachvollziehen.
Bei der FDI würde ich soweit gehen zu sagen, dass die im ASW ein ungefähres Äquivalent zur F126 sein wird. Die F126 hat die geeignetere Powerplant sowie 2x BHS, eventuell später auch SeaSpider. Das hat die FDI nicht, dafür verfügt sie über ein Rumpfsonar, das dürfte sich in der Praxis ungefähr ausgleichen.
Im AAW ist das mMn aber kein Vergleich. Nicht nur ist die Radaranlage mehr doppelt so Leistungsfähig wie das TRS-4D und verfügt zudem noch über limitierte BMD-Fähigkeiten, auch ist die mitgeführte VLS-Kapazität und Lfk-Leistungsfähigkeit größer. Mit der Befähigung des A50NG zum quadpacking ist nicht einmal mehr das ein Vorteil für die F126.
Zudem wird die FDI mit dem MPLS Starter ausgerüstet und wird dadurch zukünftig Mistral verschießen können, hinzu kommt die 76mm mit DART.
Und die FREMM EVO halte ich der F126 in beiden Dimensionen für deutlich überlegen, sowohl im ASW wie auch im AAW. Das dürfte aktuell die deutlich potenteste Mehrzweck-Fregatte in ganz Europa sein, jedenfalls was LV/BV betrifft, im IKM siehts anders aus.
Tut mMn aber nichts zu Sache, da ich die F126 nach wie vor für fähige Schiffe halte die auch im europäischen Vergleich durchaus Konkurrenzfähig sein werden. Aber dank den "deutschen" doktrinalen Eigenheiten mangelt es ihr leider an AAW-Fähigkeiten, die nach Möglichkeit schleunigst nachgerüstet werden müssen.
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C-152 schrieb:Die Hunter mag 16 zusätzliche VLS haben, aber nur Phalanx als CIWS, was gegen 42 RAM und die MLGs der F126 ein klarer Nachteil ist. Der Unterschied besteht also in bpsw. 16 SM2 der Hunter vs. dem deutlich besseren CIWS der F126. Da kann man lange philosophieren, was im Ernstfall besser wäre. OPEX kommt ja auch noch dazu. Ich kann dir zumindest sagen, dass die RAM-"Obsession" der Deutschen Marine nicht Fähigkeitsbegründet ist.
Die wird hier deswegen so viel Verwendet weil deutsche Unternehmen zum einen an deren Entwicklung und Produktion beteiligt waren/sind und zum anderen, weil die RAM lange als kostengünstiger und flexibler Ersatz von teureren Kurzstrecken-Lfk gesehen wurde. Technisch betrachtet zählt die RIM-116 nicht zu den CIWS sondern zu den SHORADs und kann im Gegensatz zu bspw der Mk15 Phalanx auch in einem gewissen Fähigkeitsbracket als Primäreffektor in der defensive Verwendet werden.
Zumindest war das mal der Fall.
Mit dem zunehmenden Trend hin zu hochkarätigen AShM muss man sich aber auch ernsthaft mit der Frage konfrontieren, wie viel man gewillt ist für dieses System zu opfern. Zwar ist das System hervorragend in SeaSkimmer Defense zu gebrauchen, gegen ballistische oder hypersonische Bedrohungen hingegen ist das System aufgrund seiner geringen Reichweite und Dienstgipfelhöhe nicht geeignet.
Sofern man sich zwischen Mk49 Starter und VLS entscheiden müsste, würde ich deshalb immer auf VLS setzen. Potenten Bedrohungen muss so früh wie möglich nachgestellt werden um mehrere Abfangfenster zu ermöglichen, was nach wie vor der wirksamste Schutz für Schiffe ist.
Zitat:Und: Wie ausgelastet ist Lockheed Martin eigentlich mit der Produktion von VLS. Hier im Forum gab es bereits Diskussionen, dass das auch eng werden könnte und die natürlich nicht auf Lager liegen. Schließlich sind auch andere Nationen fleißig am bestellen.
Konkrete Zahlen kann man anhand existierender Verträge nur mutmaßen. Die Erstauslieferung nach Vertragsschluss scheint aktuell meist zwischen 3-5 Jahren zu liegen, je nach Projekt. Das ist die Zeitspanne auf alle Kunden gerechnet. Da die US-Rüstungsindustrie aber in Zukunft vor allem nationale Prioritäten verfolgt, dürften sich Lieferzeiten für europäische Kunden deutlich in die länge ziehen. Das gilt sowohl für VLS wie auch für Lfk.
Zu den Auslieferungszeiten des SYLVERs haben wir hingegen konkrete Zahlen, die liegen aktuell bei etwa 24x Monaten zwischen Vertragsschluss und möglicher Erstauslieferung.
https://www.sudouest.fr/charente/angoule...526618.php (paywall)
Der Vergleich ist aber natürlich ein bisschen unfair, da die 16x weltweiten Mk41 Nutzer deutlich mehr Module brauchen (alleine schon durch die USN, die fast 2/3 aller Mk41 Bestellungen ausmacht) als es die 12x weltweiten SYLVER Nutzer tun.
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(29.01.2026, 09:51)C-152 schrieb: @roomsim
Wieso wird die F126 in Sachen AAW von River und Hunter ausgestochen?
Die Hunter mag 16 zusätzliche VLS haben, aber nur Phalanx als CIWS, was gegen 42 RAM und die MLGs der F126 ein klarer Nachteil ist. Der Unterschied besteht also in bpsw. 16 SM2 der Hunter vs. dem deutlich besseren CIWS der F126. Da kann man lange philosophieren, was im Ernstfall besser wäre. OPEX kommt ja auch noch dazu.
Bei der River ist es noch undeutlicher. Nur 8 VLS zusätzlich. Die ggf. zusätzlich durch Tomahawk blockiert sind. Und offizielle Angaben seitens RCN bzgl. der Anzahl an RAM sind auch nicht gemacht.
Das ist keine Verteidigung für nur 16 VLS der F126. 32 sollten es schon sein. Aber ich würde das hinsichtlich der europäischen Konkurrenz nicht so schwarz sehen. Vor allem Dingen die MN ist ein Gegner von CIWS, warum auch immer die diese Einstellung haben.
Beide River und Hunter sind mit SM-2 Ausgestattet und im Falle der Hunter sogar evtl. sogar SM-6.
(29.01.2026, 11:10)DopePopeUrban schrieb: Da bin ich zumindest teilweise bei dir. Das 15x20m Mission Bay der Type 26 halte ich allerdings für eine deutliche Mehrleistung in diesem Bereich, deutlich Containerstellplätzen auf dem Wetterdeck vorzuziehen. Zumal das auch ein wirkliches Mission Bay ist, wohingegen die 3x RHIB-Positionen auf der F126, zumindest aktuell, nur singular befähigt sind. Das lässt sich im Zweifel aber vermutlich relativ leicht ändern.
Das kann ich hingegen nicht nachvollziehen.
Du darfst das Mission deck der F126 am Heck wo das TAS eingerüstet wird nicht vergessen. Bei der Ausschließlichen Singulärbefähigung der Seitenpositionen für RHIBs bin ich mir nicht sicher.
(29.01.2026, 11:10)DopePopeUrban schrieb: Bei der FDI würde ich soweit gehen zu sagen, dass die im ASW ein ungefähres Äquivalent zur F126 sein wird. Die F126 hat die geeignetere Powerplant sowie 2x BHS, eventuell später auch SeaSpider. Das hat die FDI nicht, dafür verfügt sie über ein Rumpfsonar, das dürfte sich in der Praxis ungefähr ausgleichen.
Im AAW ist das mMn aber kein Vergleich. Nicht nur ist die Radaranlage mehr doppelt so Leistungsfähig wie das TRS-4D und verfügt zudem noch über limitierte BMD-Fähigkeiten, auch ist die mitgeführte VLS-Kapazität und Lfk-Leistungsfähigkeit größer. Mit der Befähigung des A50NG zum quadpacking ist nicht einmal mehr das ein Vorteil für die F126.
Zudem wird die FDI mit dem MPLS Starter ausgerüstet und wird dadurch zukünftig Mistral verschießen können, hinzu kommt die 76mm mit DART.
Und die FREMM EVO halte ich der F126 in beiden Dimensionen für deutlich überlegen, sowohl im ASW wie auch im AAW. Das dürfte aktuell die deutlich potenteste Mehrzweck-Fregatte in ganz Europa sein, jedenfalls was LV/BV betrifft, im IKM siehts anders aus.
Tut mMn aber nichts zu Sache, da ich die F126 nach wie vor für fähige Schiffe halte die auch im europäischen Vergleich durchaus Konkurrenzfähig sein werden. Aber dank den "deutschen" doktrinalen Eigenheiten mangelt es ihr leider an AAW-Fähigkeiten, die nach Möglichkeit schleunigst nachgerüstet werden müssen.
Aktueller Zustand FDI und soweit mir bekannt gibt es noch keine Verträge zur Ausrüstung von Sylver als quadpack.
Und im Aktuellen Stand(nur geschlossene Verträge) fehlt der FDI einfach die Magazintiefe mit 16 bzw. max 32 AAW Flugkörpern, auch wenn die Aster 30 der ESSM überlegen ist.
Ich habe aber nicht von der FREMM EVO geredet, Sondern von den mit 16 VLS Zellen ausgestatten ITALO FREMM und FR FREMM ASW (16 Aster 15) mit legacy A50(kein quadpacking) und ohne wirkliches CIWS als mit mangelhafter AAW(quantität).
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(29.01.2026, 13:46)roomsim schrieb: Beide River und Hunter sind mit SM-2 Ausgestattet und im Falle der Hunter sogar evtl. sogar SM-6.
Du darfst das Mission deck der F126 am Heck wo das TAS eingerüstet wird nicht vergessen. Bei der Ausschließlichen Singulärbefähigung der Seitenpositionen für RHIBs bin ich mir nicht sicher. Zu 1: Aber wenn 8 Tomahawk mitgeführt werden, bleiben wieder nur 16 Zellen für AAW bei der River Class. Wenn dann noch 32 ESSM dabei sind (was sinnvoll wäre) bliebe gerade Platz für 8 SM2. Das ist mehr fürs Gewissen, um was auf dem Papier zu haben. 24 Zellen sind bei der River Class auch zu wenig. Über 8 Zellen Differenz braucht man denke ich nicht sprechen.
Zu 2: Ich dachte die Bootsrampe am Heck ist mittig installiert. Und die ASW-Module rechts daneben?!
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roomsim schrieb:Du darfst das Mission deck der F126 am Heck wo das TAS eingerüstet wird nicht vergessen. Bei der Ausschließlichen Singulärbefähigung der Seitenpositionen für RHIBs bin ich mir nicht sicher. Letztendlich sind es ja 3x Mission Spots am Heck. Einmal die beiden Klappen links und rechts für bis zu 4x Module TEU-Größe und einmal die Heckschleppe, aktuell für RHIBs bis 12m.
Das hätte ich auf einem Idealentwurf tatsächlich auch so gelöst. Die beiden TEU-Klappen für ASW/Minenlegen/MCM-Module, die Heckschleppe für RHIB/USV/UUV. Ich bin mir nicht sicher, ob 12m nicht vielleicht ein bisschen wenig ist dafür, dass wir noch nicht wissen wie groß diese Art UUV letztendlich werden, aber da will ich noch nicht meckern.
[Bild: https://s1.directupload.eu/images/260129/3cxy7hba.png]
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Was mir auf den Schiffen aber persönlich fehlt ist ein Großraum Mission Bay. Also ein Überdachtes Missionsdeck, auf dem nicht nur 4x sondern vielleicht auch mal 10/12x passen würden, vorgehalten für Reparaturmodule, Batteriespeicher für DEWs, zusätzliche Einschiffungskapazität oder HADR Module. Dafür steht aktuell nur das Wetterdeck zwischen den Sensorinseln zur Verfügung, was nicht unbedingt ideal ist, da ist auch nicht unbedingt viel Platz.
Ansonsten steht man mit den Schiffen aber schon relativ gut dar. Lediglich eine USV/UUV Befähigung der 3x RHIB Bays würde ich mit wünschen, sofern die nicht bereits inhärent dazu genutzt werden können.
Zitat:Aktueller Zustand FDI und soweit mir bekannt gibt es noch keine Verträge zur Ausrüstung von Sylver als quadpack.
Und im Aktuellen Stand(nur geschlossene Verträge) fehlt der FDI einfach die Magazintiefe mit 16 bzw. max 32 AAW Flugkörpern, auch wenn die Aster 30 der ESSM überlegen ist.
Ich weiß nicht, ob eine Diskussion auf der Ebene sinnvoll ist. Zumal die Kimons übrigens durchaus über CIWS Fähigkeiten verfügen, 1x21 RIM-116 b2 auf dem Hangar und 1x76mm SR mit DART auf dem Bug bis 8km Reichweite.
Zitat:Ich habe aber nicht von der FREMM EVO geredet, Sondern von den mit 16 VLS Zellen ausgestatten ITALO FREMM und FR FREMM ASW (16 Aster 15) mit legacy A50(kein quadpacking) und ohne wirkliches CIWS als mit mangelhafter AAW(quantität).
Die Bergaminis fahren soweit ich weiß alle mit 8x ASTER 15 und 8x ASTER 30 B0/1. Aber da hast du teilweise Recht, die GP-Bergaminis fahren vorne mit 127mm und können nur über dem Hangar auf eine 76mm SR mit DART zurückgreifen.
Die Aquitanes verfügen auf dem Bug über eine 76mm SR mit DART, allerdings (abseits Narwhal), sollen soweit ich weiß aber später auch mit dem MPLS ausgestattet werden.
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C-152 schrieb:Zu 1: Aber wenn 8 Tomahawk mitgeführt werden, bleiben wieder nur 16 Zellen für AAW bei der River Class. Wenn dann noch 32 ESSM dabei sind (was sinnvoll wäre) bliebe gerade Platz für 8 SM2. Das ist mehr fürs Gewissen, um was auf dem Papier zu haben. 24 Zellen sind bei der River Class auch zu wenig. Über 8 Zellen Differenz braucht man denke ich nicht sprechen. Tomahawk (sofern die überhaupt bestellt werden, aktuell sind sies mWn nicht) würden vermutlich auch nur kontextual Mitgeführt werden. Standardmäßig dürfte man hier 32x ESSM und 16x SM-2 mitführen + die 24x RIM-116 b2.
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Da wir gerade aber beim Thema Luken sind, kann mir zufällig Jemand sagen, was das hier ist?
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Lädt man darüber das Torpedomagazin hinter den Hangars?
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(29.01.2026, 02:19)roomsim schrieb: Als ASW Plattform würde ich eine T26 einer F126 vorziehen, die ich wiederum für besser als die T31 halte was das angeht.
Die T26 ist dafür sehr schwach auf der Brust was AAW angeht, da wird sie von der F126 ausgestochen und die wiederum von River und v.a. Hunter. (29.01.2026, 14:15)C-152 schrieb: Aber wenn 8 Tomahawk mitgeführt werden, bleiben wieder nur 16 Zellen für AAW bei der River Class. Wenn dann noch 32 ESSM dabei sind (was sinnvoll wäre) bliebe gerade Platz für 8 SM2. Es ist aber kein Argument gegen den von roomsim gezogenen Vergleich hinsichtlich der AAW-Fähigkeiten im AS-Einsatz, wenn man auch TLAM laden kann. Entscheidend ist hier, welche AAW-Effektoren und wieviel Gesamtzellen dafür generell zur Verfügung stehen. Die Beladung kann ja missionsspezifisch gewählt werden, man muss ja keine TLAM mitführen, nur weil man es kann.
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Laut 'WiWo' sieht sich auch NVL erheblichen Problemen gegenüber, und kann eine Indienststellung des ersten Schiffes vor 2035 (!) nicht garantieren. Link
Aber Hauptsache, Pistorius hat den Plan B abgewürgt! Der Mann geht mir immer mehr auf den Keks. Markige Sprüche, nichts dahinter.
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(29.01.2026, 14:56)DopePopeUrban schrieb: Lädt man darüber das Torpedomagazin hinter den Hangars?
Wenn du damit Torpedos für die helicopter meinst? (F-126 hat keine Torpedo launcher)
Es ist möglich, daß das eine Landanlieger zuführungs Öffnung für Flug Treibstoff und Bewaffnung der helicopter ist.
Ggf verbunden auch mit Land Strom und pressluft Anschlüssen.
Für alles andere ist die Luke zu niedrig.
(29.01.2026, 15:46)muck schrieb: Laut 'WiWo' sieht sich auch NVL erheblichen Problemen gegenüber, und kann eine Indienststellung des ersten Schiffes vor 2035 (!) nicht garantieren. Link
Aber Hauptsache, Pistorius hat den Plan B abgewürgt! Der Mann geht mir immer mehr auf den Keks. Markige Sprüche, nichts dahinter. 
A200 ist nicht abgewürgt... Die anschub Finanzierung auf Druck des Parlaments ist durch.
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(29.01.2026, 15:46)muck schrieb: Aber Hauptsache, Pistorius hat den Plan B abgewürgt! Hat er nicht:
(29.01.2026, 00:05)DopePopeUrban schrieb: https://www.spiegel.de/politik/deutschla...8fe8cf4920 (paywall)
Zitat:Abgeordnete des Bundestags aus den Koalitionsfraktionen machen deswegen zunehmend Druck auf den Minister, alternativ oder zusätzlich andere Fregatten des Typs Meko A-200 DEU von TKMS zu beschaffen.
[…]
Allerdings hatten Abgeordnete der Koalitionsfraktionen einen wesentlich weitreichenderen Vorstoß ins Auge gefasst, den Minister Pistorius durch eine persönliche Intervention zumindest fürs Erste verhindert hat. Haushalts- und Verteidigungspolitiker von Union und SPD hatten einen sogenannten Maßgabebeschluss des Haushaltsausschusses vorbereitet, mit dem Pistorius verpflichtet werden sollte, »unverzüglich, spätestens jedoch bis Ende des zweiten Quartals 2026 einen rechtsverbindlichen Bauvertrag zur Beschaffung der Meko A-200 DEU abzuschließen«. Er hat verhindert, dass man ihm auferlegt, verbindlich eine A200DEU zu bestellen. Das hat nichts mit dem "Plan B"-Vorvertrag zu tun, der läuft weiter.
Man stelle sich bitte mal die Vertragsverhandlungen zwischen BMVg und TKMS vor, wenn Letztere wissen, dass Erstere verpflichtet sind, ein Produkt zu bestellen, das bisher noch nicht einmal klar definiert wurde, während es auch keinen Alternativanbieter dafür gibt. Da kann man sich schon ausrechnen, dass es hinterher 3 schlecht ausgestattete Schiffe für 8 Mrd. in 10 Jahren sein werden, die dabei rum kommen. Das wäre doch verhandlungstaktischer Selbstmord geworden. Ich verstehe gar nicht, wie man auf so etwas überhaupt kommen kann.
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muck schrieb:Laut 'WiWo' sieht sich auch NVL erheblichen Problemen gegenüber, und kann eine Indienststellung des ersten Schiffes vor 2035 (!) nicht garantieren. Link Der Spiegel schrieb:Mit einer ersten Auslieferung, so das Verteidigungsministerium, sei im günstigsten Falle statt im Sommer des Jahres 2028 erst Anfang des Jahres 2032 zu rechnen gewesen. Das allerdings war Stand, bevor das Verteidigungsministerium den Wechsel des Generalunternehmers eingeleitet hatte. https://archive.ph/rvN5K#selection-1613.175-1613.459 (paywall)
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Broensen schrieb:Das wäre doch verhandlungstaktischer Selbstmord geworden. Ich verstehe gar nicht, wie man auf so etwas überhaupt kommen kann. Der deutsche Michel hat eben ein gestörtes Verhältnis zu seiner Rüstungsindustrie.
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(29.01.2026, 14:15)C-152 schrieb: Zu 1: Aber wenn 8 Tomahawk mitgeführt werden, bleiben wieder nur 16 Zellen für AAW bei der River Class. Wenn dann noch 32 ESSM dabei sind (was sinnvoll wäre) bliebe gerade Platz für 8 SM2. Das ist mehr fürs Gewissen, um was auf dem Papier zu haben. 24 Zellen sind bei der River Class auch zu wenig. Über 8 Zellen Differenz braucht man denke ich nicht sprechen.
Ich denke das die 8 zusätzlichen Zellen durchaus relevant sein können, würde eine Bewertung aber nicht daran festmachen. Relevant halte ich vielmehr, ob das Setting der Fregatten es zulässt, sinnvoll SM2 oder Aster 30 mitzuführen. Wenn dies der Fall ist sprechenden wir im AAW Bereich einfach über ein anderes Potential.
Die Magazintiefe mag dann ggf. nicht allzu groß sein, aber die Zone in welche sich gegnerische Flugzeuge besser nicht wagen steigt stark an. Wenn man sich dies auch nicht als Abstand sondern Kreisfläche vorstellt, wird es extrem.
Bei einem Schiff mit 24 VLS, muss man nicht sonderlich kreativ werden. Ich denke man kann die F126 mit etwas Fantasie aber ebenfalls dazu befähigen 8-12 SM2 mitzuführen. Die SLX wäre ein Kompromiss, welcher die Fähigkeiten zumindest etwas steigert und durch potentielle Dualpack, wohl auch mit dem 16er gut machbar wäre.
Die Ansätze um das 16er VLS mit den Langstreckenwaffen nutzbar zu machen, bestehen in der Integration von Flugkörpern mittlerer Reichweite an anderer Stelle. Hier kämen SLM in Containern, aber auch das CAMM VLS infrage. Vorne ist ja auf der Fläche definitiv noch Platz, hier würde man dann auch nicht die Comatainersrllplätze dauerhaft belegen. Mit 12 ExLS Zellen könnte dann folgende Beladung erfolgen:
48 Camm ER, quadpack im EXLS, ca. 40 km Reichweite
12 SLX, Dualpack im VLS, ca. 80 km Reichweite
10 SL2, einzeln im VLS, ca. 150 km
Wenn man ein solches Setting mit dem aktuellen 64 ESSM vergleicht, ergibt sich schon ein sehr deutlicher Unterschied.
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(29.01.2026, 14:15)C-152 schrieb: Zu 1: Aber wenn 8 Tomahawk mitgeführt werden, bleiben wieder nur 16 Zellen für AAW bei der River Class. Wenn dann noch 32 ESSM dabei sind (was sinnvoll wäre) bliebe gerade Platz für 8 SM2. Das ist mehr fürs Gewissen, um was auf dem Papier zu haben. 24 Zellen sind bei der River Class auch zu wenig. Über 8 Zellen Differenz braucht man denke ich nicht sprechen.
Zu 2: Ich dachte die Bootsrampe am Heck ist mittig installiert. Und die ASW-Module rechts daneben?!
Zu 1: siehe Broenson: der Argumentation schließe ich mich an.
(29.01.2026, 15:22)Broensen schrieb: Es ist aber kein Argument gegen den von roomsim gezogenen Vergleich hinsichtlich der AAW-Fähigkeiten im AS-Einsatz, wenn man auch TLAM laden kann. Entscheidend ist hier, welche AAW-Effektoren und wieviel Gesamtzellen dafür generell zur Verfügung stehen. Die Beladung kann ja missionsspezifisch gewählt werden, man muss ja keine TLAM mitführen, nur weil man es kann.
Zu2:
DPU hatte in seiner Aufzählung das Missionsdeck unter dem Flugdeck bis auf die Bootsschleppe vergessen.
PS: Die ASW Module nehmen beide seiten und alle 4 Containerplätze ein da, da sie nach unseren Infos 2 Winden haben.
(29.01.2026, 14:56)DopePopeUrban schrieb: Letztendlich sind es ja 3x Mission Spots am Heck. Einmal die beiden Klappen links und rechts für bis zu 4x Module TEU-Größe und einmal die Heckschleppe, aktuell für RHIBs bis 12m.
Das hätte ich auf einem Idealentwurf tatsächlich auch so gelöst. Die beiden TEU-Klappen für ASW/Minenlegen/MCM-Module, die Heckschleppe für RHIB/USV/UUV. Ich bin mir nicht sicher, ob 12m nicht vielleicht ein bisschen wenig ist dafür, dass wir noch nicht wissen wie groß diese Art UUV letztendlich werden, aber da will ich noch nicht meckern.
[Bild: https://s1.directupload.eu/images/260129/3cxy7hba.png]
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Was mir auf den Schiffen aber persönlich fehlt ist ein Großraum Mission Bay. Also ein Überdachtes Missionsdeck, auf dem nicht nur 4x sondern vielleicht auch mal 10/12x passen würden, vorgehalten für Reparaturmodule, Batteriespeicher für DEWs, zusätzliche Einschiffungskapazität oder HADR Module. Dafür steht aktuell nur das Wetterdeck zwischen den Sensorinseln zur Verfügung, was nicht unbedingt ideal ist, da ist auch nicht unbedingt viel Platz.
Ansonsten steht man mit den Schiffen aber schon relativ gut dar. Lediglich eine USV/UUV Befähigung der 3x RHIB Bays würde ich mit wünschen, sofern die nicht bereits inhärent dazu genutzt werden können.
Da gehe ich voll mit.
Um aber auf den Initialvergleich zurück zu kommen, (Modulare)Missionsflächen, die man flexibel ausrüsten kann:
Die T26 hat:
Den Mission Bay
einen RHIB Bay für ein 7m(?) RHIB für SOLAS.
Die F126 hat:
Den Containerbereich zwischen den Inseln für mind.2 Container
2 SOLAS RHIBs zwischen den Inseln(Liste ich weil ich den Boatbay bei der T26 auch erwähnt habe)
2 12m RHIB Bays Mitschiffs, die evtl. auch UUVs, USVs oder je 2 Container aufnehmen können
Das Flexdeck unter dem Flugdeck
Ich finde den Missionbay der T26 auch super und hätte ihn gerne auf der F126. Die F126 hat halt wesentlich mehr Bereiche, auch wenn diese jeweils nicht so groß und Flexibel sind, weshalb ich die Beiden Schiffstypen in dem Bereich als ungefähr auf Augenhöhe betrachte.
(29.01.2026, 14:56)DopePopeUrban schrieb: Ich weiß nicht, ob eine Diskussion auf der Ebene sinnvoll ist.
Wenn wir auf deinem Level Diskutieren wollen, was die Fähigkeiten diskutieren, dann können wir auch davon fest damit rechnen, das das Mk41 Aster 30 verschießt.
(29.01.2026, 14:56)DopePopeUrban schrieb: Zumal die Kimons übrigens durchaus über CIWS Fähigkeiten verfügen, 1x21 RIM-116 b2 auf dem Hangar und 1x76mm SR mit DART auf dem Bug bis 8km Reichweite.
Es war ausdrücklich von den FDIs der MN die Rede, im Ursprungsbeitrag.
Und die 76mm SR kann zwar AAW, ist aber auch kein ausgewachsenes CIWS, wie RAM oder Phalanx. Und es handelt sich auch nicht um Strales Variante, bei der ich die CIWS Bezeichnung auch durchgehen lassen würde.
(29.01.2026, 14:56)DopePopeUrban schrieb: Da wir gerade aber beim Thema Luken sind, kann mir zufällig Jemand sagen, was das hier ist?
[Bild: https://s1.directupload.eu/images/260129/zrjbnvow.png]
https://medialibrary.damen.com/m/297c30f...-sheet.pdf
Lädt man darüber das Torpedomagazin hinter den Hangars?
Ich denke das wird die backbord Gangway sein, Steuerbords findet man auch nochmal eine fast gleiche Luke.
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roomsim schrieb:DPU hatte in seiner Aufzählung das Missionsdeck unter dem Flugdeck bis auf die Bootsschleppe vergessen.
PS: Die ASW Module nehmen beide seiten und alle 4 Containerplätze ein da, da sie nach unseren Infos 2 Winden haben. Was für ein "Missionsdeck?" MWn ist die Aufteilung im Heck unter dem Flugdeck ähnlich der der MEKO A300, also 2x2 TEU Container + Heckschleppe.
https://www.navalnews.com/wp-content/upl...s.jpg.webp
Und dass das F126 ASW MM aus 4x Containern besteht, wissen wir ja bereits
https://marineforum.online/wp-content/up....40.03.jpg
Insgesamt stehen ja 10x TEU-Stellplätze zur Verfügung. Davon 4x im Heck und ich denke mal die restlichen 6x im 3x2-Stapel auf dem Wetterdeck zwischen den Sensorinseln.
Zitat:Um aber auf den Initialvergleich zurück zu kommen, (Modulare)Missionsflächen, die man flexibel ausrüsten kann:
Die T26 hat:
Den Mission Bay
einen RHIB Bay für ein 7m(?) RHIB für SOLAS.
Du hast den bordeigenen Kran vergessen
[Bild: https://s1.directupload.eu/images/260129/uyprm6l3.png]
https://www.navylookout.com/the-type-26-...velopment/
Das ist in meinen Augen auch mit die größte Fähigkeitslücke, die die Modularität der F126 hat.
Zitat:Das Flexdeck unter dem Flugdeck
Ist das wirklich ein Flex Deck? Das höre ich jetzt zum ersten mal.
Zitat:Es war ausdrücklich von den FDIs der MN die Rede, im Ursprungsbeitrag.
Gut, die kriegen neben der 76mm SR ihre MPLS auf dem Hangardach aber ich verstehe schon was du meinst.
Zitat:Ich denke das wird die backbord Gangway sein, Steuerbords findet man auch nochmal eine fast gleiche Luke.
Auch gut möglich.
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Wäre es eigentlich denkbar, dass man die F126 im aktuellen Entwurf, ohne Anpassungen, mit z.B. 10 SM2 und 24 ESSM, sowie zusätzlich SLM auf Containerstellplätzen vorsieht?
Das Ganze dann zumindest bis die 127 zugelaufen ist um den AAW Schirm zu stellen. Danach könnte die F126 ggf. das VLS nur noch für die mittleren Reichweiten nutzen um die Containerstellplätze wieder freizumachen.
Die 126 würde dann zumindest vorübergehend eine geringe Kapazität stellen können. Die Frage ist, ob der Einsatz der SM2 ohne Änderungen so einfach möglich ist.
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Würde mich mal interessieren ob man 16 weitere VLS einbauen könnte wenn man den vorderen RAM Starter entfernt.
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(29.01.2026, 20:07)Leuco schrieb: Wäre es eigentlich denkbar, dass man die F126 im aktuellen Entwurf, ohne Anpassungen, mit z.B. 10 SM2 und 24 ESSM, sowie zusätzlich SLM auf Containerstellplätzen vorsieht?
Die Frage ist, ob eine Handvoll SM2 die mehr als Halbierung der ESSM Magazintiefe rechtfertigen, selbst wenn es technisch geht. Das sind bei typischen Doppelschuss jetzt nicht wirklich viele Salven SM2.
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