Kettenpanzer vs. Minen
#31
LieberTee:

Zitat:Ich rede von zerstörten Panzern, weil die Panzer auf einem transparenten Gefechtsfeld innerhalb der Reichweite der gegnerischen Artillerie beschädigt und damit bewegungsunfähig gemacht werden. Also da folgt doch verlässlich Artilleriebeschuss, weil ein stehender Panzer nunmal ein attraktives Ziel darstellt, und daher sehe ich nicht, dass man eine beschädigte Kette unter Artilleriebeschuss repariert oder einen Bergepanzer hinschickt, der sich demselben Artilleriebeschuss aussetzt.

Der heutige Kampf hat gewisse Ebenen die aufeinander aufbauen, bevor ich einen erfolgreichen (!) mechanisierten Durchbruch erzielen kann. 1. Ich muss den Kampf um die Aufklärung so weit wie möglich zu meinen Gunsten entscheiden. Dies geht nicht nur durch die Bekämpfung der feindlichen Aufklärung, sondern auch dadurch dass man diese mit einem zuviel an Daten flutet, eine gewisse Ambiguität schafft und schlussendlich indem im elektromagnetischen Spektrum siegt. 2. müssen dem folgend die feindlichen Fernkampfmittel vernichtet werden oder dazu gezwungen werden außer Reichweite zu gehen oder auf maximale Distanz zu gehen so dass nur noch vereinzeltes Feuer teurer hochwertiger Präzisionsmunition möglich ist. 3. dem folgend kann man daran gehen Sperren auszuschalten, zu umfahren, Stellungssysteme niederzukämpfen etc.

Das heißt solange man noch ein transparentes Gefechtsfeld hat, in welches feindliche Artillerie mit ausreichender Präzision (das heißt sie ist nicht zu weit weg) und ausreichender Quantität (das heißt sie ist in großer Zahl noch in Reichweite) wirken kann, werden mechanisierte Durchbrüche durch Stellungssysteme praktisch nicht machbar sein bzw. haben ein sehr hohes Risiko unter hohen Verlusten zu scheitern.

Das heißt deine ganze Grundannahme, dass da noch Artillerie ist, die unsere Panzer sieht und präzise beschießen kann, bedeutet, dass die Umstände eigentlich so sind, dass noch gar kein mechanisierter Durchbruch möglich ist, oder nur unter sehr hohem Risiko möglich ist.

Zitat:Für mich logische Konsequenz ist, dass man einen solchen Panzer aufgeben muss. Nicht?

Nein. Panzer sind Waffensysteme deren Einsatz schlicht und einfach bestimmte Voraussetzungen benötigt, wie alles andere und alle anderen Waffensysteme auch. Sind diese nicht gegeben, sollte man sie nicht offensiv einsetzen. Ich will es dir gleich am folgenden Beispiel illustrieren:

Zitat:Ja ..... hm, kann ich dann nicht, wenn ich die gegnerische Verteidigung ausgeschaltet habe, genausogut die Infanteristen per Heli übers Minenfeld fliegen?

Könnte man. Aber (!) - es könnte immer noch irgendwo vereinzelne Infanteristen oder kleine Trupps oder Gruppen feindlicher Infanterie geben, die Fliegerfäuste dabei haben. Mit einer solchen Fliegerfaust kann der Heli herunter geholt werden. Durch Infanterie tragbare schultergestützte Raketenwerfer sind aber gegen die aktuellen modernen Kampfpanzer praktisch nicht mehr wirksam. Hat man also nur noch versprengte Infanterie mit ein paar Raketenwerfern übrig, kann man mit Kampfpanzern durchstoßen, würde aber Helis stark gefährden.

Im übrigen gilt für Helis noch mehr wie für Panzer, dass sie feindliche Stellungen eben nicht Über-fliegen sollten, sondern Um-fliegen sollten. Hier macht es tatsächlich viel Sinn, die Geschwindigkeit und die Reichweite der Helis auszunützen, um möglichst weiträumige Umgehungen vorzunehmen. Aber auch hier ist immer zu bedenken, dass Operationen in die Tiefe des feindlichen Raumes mit Helis heute aufgrund der technischen Möglichkeiten welche man zur Abwehr derselben hat extrem risikoreich sind. Trotzdem allgemein ja: es kann einzelfallweise sehr sinnvoll sein, feindliche Stellungssysteme einfach per Heli zu umgehen.

Zitat:Es sei denn man könnte die Artilleriegranaten mit einem Skyranger abschießen, aber das findest du ja nicht lohnend ...

Ob das lohnend ist oder nicht, hängt davon ab, ob wir hier von "ungezieltem Flächenfeuer" sprechen oder von einzeln daher kommender Präzisionsmunition auf sehr große Distanzen. Gegen russisches Planquadratschießen nützt ein Skyranger einfach nichts, weil der Granatenhagel derart bizarr hoch ist. Es wäre sogar eine Verschwendung die Skyranger gegen so etwas einzusetzen weil man diese nur gefährden würde, ohne dass sie gegen diese Art der Artilleriefeuers irgendwelche praktischen Effekte hätten. Gegen gezielten Beschuss mit teurer Präzisionsmunition kann das ganz anders aussehen.

Die Russen hatten Spitzentage an welchen sie um die 70.000 Artilleriegranaten pro Tag abfeuerten. Pro Tag. Seit 2023 haben die Russen mindestens 15 Millionen Artilleriegranaten abgefeuert. Ich hoffe ich konnte dir durch diese Zahlen verdeutlichen, dass die paar wenigen Skyranger welche wir irgendwann haben werden, gegen solche Feuerwalzen überhaupt keinen Sinn ergeben. Dazu noch was alles an Raketen und sonstiger Munition und Drohnen einschlägt.

Die Russen erreichen dieses Jahr vermutlich eine Produktionskapazität von bis zu 3000 Geran/Shahed Drohnen - pro Monat. Die Skyranger gegen den allgemeinen Artilleriegranatenhagel einzusetzen wird allein schon wegen solcher Produktionszahlen völlig unmöglich werden. Ansonsten wird nämlich wesentlich wichtigeres sehr schnell sehr weitgehend abgenutzt werden.

Gewinnt man aber das Artillerieduell, und für unsere Streitkräfte heißt das vor allem durch Luftangriffe, dann muss man auch keine anderen Systeme mehr in diesem Kontext einsetzen denn wenn die russische Artillerie erst ausreichend vernichtet wurde und/oder außer Reichweite gedrängt, lichtet sich der Hagel dann ganz von selbst so weit, dass die notwendige Dichte um vordringende mechanisierte Verbände damit zu zerschlagen durch die Russen dann nicht mehr erzielt werden kann.
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#32
(08.11.2025, 13:19)Quintus Fabius schrieb: Mehr Minenroller / Minenpflüge / Minenräumpanzer / andere entsprechend spezialisierte Pionierpanzer wären auf jeden Fall gut. Ungeachtet ihrer Beschränkungen.

Wir bräuchten auf jeden Fall eine ganze Reihe Keiler NG und die Rüstsätze für den Kodiak und zwar für alle Kodiak. Und die Plofadder könnte und sollte man noch eine ganze Reihe weiterer Fahrzeuge aufsetzen.

Wegen der Beschränkungen .... müsste es nicht möglich sein, ein APS gegen Minen zu entwickeln? Also Sensoren vorne an den Panzer, eventuell an Auslegerarm, die mit Radar oder ähnlichem den Boden scannen, eine KI die das auswertet und ein System das auf alles, was Mine sein könnte, schießt?
Dann würde der Panzer nicht an Mobilität und Reichweite einbüßen.
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#33
Nein, das wäre nicht funktional.

Man könnte natürlich abstandsaktive Maßnahmen dahingehend weiter qualifzieren, dass diese gegen Minen wirken, die aus der Distanz auf den Panzer wirken.

Moderne Panzerabwehrrichtminen sind ja nicht einfach Minen die im Boden vor dem Panzer liegen, sondern die stehen beispielsweise 30 Meter seitlich neben dem Panzer und wirken von dort aus. Die verschießen dann zum Beispiel ein Hohlladungsgeschoss auf den Panzer wenn dieser die Mine auslöst.

Moderne abstandsaktive Maßnahmen könnten solche Minen etwaig abwehren, aber ich bin mir da nicht sicher. Hat jemand Kenntnisse dazu?
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#34
Die dürfte fast zu tief sein um von abstandsaktiven Schutzsysteme erkannt zu werden . Ein Mells Fk kommt ja min 1m oder höher überm Boden angeflogen . Die Richtmine vielleicht 40 cm . Die Reichweite ist ja auch beschränkt.
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#35
(25.08.2026, 00:07)alphall31 schrieb: Die dürfte fast zu tief sein um von abstandsaktiven Schutzsysteme erkannt zu werden . Ein Mells Fk kommt ja min 1m oder höher überm Boden angeflogen . Die Richtmine vielleicht 40 cm . Die Reichweite ist ja auch beschränkt.

?? Die Parksensoren erkennen auch sich nähernde Objekte in 40cm Höhe. Also ich sehe nicht, wo da grundsätzlich das Problem sein sollte, man muss halt Sensoren auf die entsprechende Höhe einrichten.
Aber eigentlich ging es mir um normale Minen .... meine Güte, man kann mit KI von Satteliten aus prähistorische Stätten entdecken, da kann es doch nicht so schwer sein Minen zu entdecken ...
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#36
Das Scannen in den Boden wäre prinzipiell möglich, es gibt solche Systeme sogar schon für die Kampfmittelräumung. Aber: dass geht nicht bei "größeren" Geschwindigkeiten des Fahrzeuges, dieses müsste dafür sehr sehr langsam sein. Desweiteren muss man - wenn es ein aktives (abstandsaktives) Schutzsystem sein soll die Reaktionsdauer berücksichtigen. Diese unterliegt gewissen Grenzen, allein schon von der Mechanik des Mechanismus her, welcher die Wirkmittel gegen die Minen einsetzt.

Es dürfte daher unmöglich sein von einem fahrenden Panzer aus Minen die unmittelbar vor dem Panzer sind auf diese Weise abzuwehren. Darüber hinaus frage ich mich noch, was genau du dir unter "beschießen" hier vorstellst und mit welchem Wirkmittelansatz du das durchhaltefähig bewerkstelligen willst!?

Nehmen wir mal rein theoretisch an, es gäbe so ein System, dass bei schneller Fahrt scannt und erkannte Minen durch "Beschuss" auslöst bevor der Panzer auf sie auffährt. Aber dann hast du immer noch das Problem, dass es sehr viele Minen sind, die Minenfelder teilweise heute eine immense Tiefe haben und ständig durch Artillerie und per Drohne ergänzt, ausgebaut und wiederhergestellt werden (es werden in der Ukraine bereits hier und heute ständig bereits eingenommene Gebiete neu vermint und auch das Gelände hinter den feindlichen Truppen vermint) und schlicht und einfach ist da kein System denkbar, welches die dafür notwendige Menge an Wirkmitteln mitführen könnte.

Selbst die allereinfachste Minensperre aus primitiven klassischen Panzerabwehrminen ist drei Reihen tief bei einem Abstand von 2m zwischen den Minen. Selbst dafür würdest du also einen Einsatz von mindestens 9 Wirkmitteln benötigen (wie auch immer diese technisch funktionieren sollen). Zum Vergleich: moderne Hardkillsysteme wie Trophy können beispielsweise 6 Angriffe abwehren, dann müssen sie nachgeladen werden.

Unter Würdigung der beschriebenen Gesamtumstände halte ich daher deine Idee nicht für praktikabel, von den immensen Kosten für solche Systeme und der Frage der technischen Machbarkeit noch ganz zu schweigen.

Das man insgesamt mehr Sensorik zur Aufklärung von Minen benötigt ist davon völlig unabhängig zu betrachten. Aber diese mit einem abstandsaktiven Schutzsystem dezidiert zur Minenabwehr einsetzen zu wollen wird schon technisch nicht gehen, und wäre selbst dann nicht sinnvoll und nicht praktikabel wenn es (rein theoretisch) ginge.
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#37
Parksensoren sind aber auch auf einer Höhe von 50cm . Der wirkbereich DM22 ist 2-40 m und die Sensoren liegen auf einer Höhe von 2m plus . Grundsätzlich wenn die Sensoren das Projektil erkennen kann dieses auch bekämpft werden . Das LWL Kabel erkennt schon mal kein Schutzsystem. Extrem nahe oder sehr steile Winkel
stellen hohe Anforderungen an die Reaktionszeit und den Elevationswinkel der Sensoren Von Schutzsystemen, auch wenn daran gearbeitet wird.

Zitat:Unter Würdigung der beschriebenen Gesamtumstände halte ich daher deine Idee nicht für praktikabel, von den immensen Kosten für solche Systeme und der Frage der technischen Machbarkeit noch ganz zu schweigen.
Wir lösen ja auch wenn es die Umstände zulassen und vor allem z.B. auch das UXO mit Schuss aus . Dafür nutzen wir meist G22 . Moderne Minen reagieren meist nicht auf Gewehrfeuer . Der verbaute Sprengstoff benötigt eine Initialzündung zum umsetzen .
Außerdem ist bei sowas immer die Bedrohung auf das Umfeld zu beachten. Der Gegner reagiert ja auch auf meine abwehrmassnahmen. In so einem Fall wären das zb eine zweite Ladung welche in einem Abstand zu der Ladung mit dem Auslöser verbaut ist.
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#38
Ich kann mir gut UGV vorstellen zur Minensuche. Je nach sensor sollten sich verschiedene Minen auffinden lassen. So könnte eine Schneise im Vorfeld gesucht/ gefunden werden. Wenn es nur um die Suche und nicht die Räumung geht kann so ein UGV evtl auch leicht genug sein um eine Mine nicht auszulösen.
Hängt wahrscheinlich stark vom Bewuchst/ untergrund ab.
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#39
Dazu gibt es z. B. Ferngesteuerte Wiesel mit bodenradar und Kameras bei den Pionieren . Das dauert halt seine Zeit.
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#40
(25.08.2026, 05:55)Quintus Fabius schrieb: Das Scannen in den Boden wäre prinzipiell möglich, es gibt solche Systeme sogar schon für die Kampfmittelräumung. Aber: dass geht nicht bei "größeren" Geschwindigkeiten des Fahrzeuges, dieses müsste dafür sehr sehr langsam sein. Desweiteren muss man - wenn es ein aktives (abstandsaktives) Schutzsystem sein soll die Reaktionsdauer berücksichtigen. Diese unterliegt gewissen Grenzen, allein schon von der Mechanik des Mechanismus her, welcher die Wirkmittel gegen die Minen einsetzt.

Es dürfte daher unmöglich sein von einem fahrenden Panzer aus Minen die unmittelbar vor dem Panzer sind auf diese Weise abzuwehren. Darüber hinaus frage ich mich noch, was genau du dir unter "beschießen" hier vorstellst und mit welchem Wirkmittelansatz du das durchhaltefähig bewerkstelligen willst!?

Hab nochmal sinniert, ursprünglich dachte ich an eine 5,56mm-Waffenstation, aber jetzt denke ich ein, zwei Dutzend Richtminen eignen sich besser.
Also ja, das System der Kampfmittelräumung müsste einfach nur leistungsfähiger werden, damit es die Minen auch bei schneller Fahrt schnell erkennen kann ... am Besten 4m vor dem Panzer schon. Im Grunde brauchts doch nur Millisekunden für ein Signal von (Metalldetektoren und) Bodenradar. Ich sehe zwei relevante Punkte, zum Einen die Reichweite, allerdings kann ein Bodenradar unter idealen Bedingungen bis 6m Tiefe wirken (hab gerade auch ein handliches System entdeckt, das angeblich 15m schafft, ein weniger handliches angeblich 60m), von daher sollte es möglich sein, 6m nach vorne aufzuklären ... Metalldetektoren kann man vielleicht auch weglassen, wenn man nur Minen aufspüren will. Der andere relevante Punkt ist, dass das System eine Minenexplosion in der Nähe aushalten können muss, sprich der Bodenradarsensor muss in Richtung der detonierenden Mine durch Stahlplatten geschützt werden. Er muss also entweder an einen Auslegerarm 4m vor den Panzer, sodass er von dort nach vorne aufklärt, während er nach hinten, zum Panzer hin, geschützt werden muss, weil dort die Mine detoniert. Oder der Sensor ist am Panzer und schaut so hinter Stahlplatten hervor, und sobald er eine Mine detektiert hat wird er in unter 0,1 Sekunden hinter die Stahlplatten in Schutzstellung gebracht.
Die Richtminen sind ebenfalls hinter Stahlplatten geschützt bis auf die zwei, die in Bereitschaft sind, und wenn eine Mine vor der rechten Kette detektiert wird feuert die rechte Richtmine, um die Mine zur Detonation zu bringen, und in unter 0,1 Sekunden ist die nächste Richtmine vorgeschoben und in Bereitschaft.

Rein finanziell denke ich, dass so ein System, wenn es funktioniert, sicher so viel kosten darf wie Trophy, sprich etwa 2 Mio pro Panzer.
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#41
Ich weis ja nicht für was man dafür ein hohlladungsgeschoss braucht ? Wenn sich der Stachel in die Erde bohrt dürfte überhaupt nichts passieren . Vor allem wäre das ein sehr teures nichts . Es wäre garantiert billiger wenn du mit der Pzfst drauf schießt , effektiv wäre das alles nicht. Was du erleben wirst ist das 5 m in feindrichtung von der mine aus eine versteckte Ladung liegen wird .
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#42
(25.08.2026, 22:07)alphall31 schrieb: Ich weis ja nicht für was man dafür ein hohlladungsgeschoss braucht ? Wenn sich der Stachel in die Erde bohrt dürfte überhaupt nichts passieren . Vor allem wäre das ein sehr teures nichts . Es wäre garantiert billiger wenn du mit der Pzfst drauf schießt , effektiv wäre das alles nicht. Was du erleben wirst ist das 5 m in feindrichtung von der mine aus eine versteckte Ladung liegen wird .

?? Da steht nichts von Hohlladungsgeschoss. Richtmine bedeutet hier zweckmäßigerweise sowas wie die SM-70, die "kegelförmige Splittermine mit Richtwirkung".
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#43
Eine Splitternine bringt gleich garnichts . Wenn ein Schuss aus G22 eine mine nicht auslöst , wie soll es denn dann ein Splitter . Entweder eine krafteinwirkung oder eine Explosion lösen Minen aus, was anderes fällt mir gerade nicht ein .
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#44
(26.08.2026, 01:11)alphall31 schrieb: Eine Splitternine bringt gleich garnichts . Wenn ein Schuss aus G22 eine mine nicht auslöst , wie soll es denn dann ein Splitter . Entweder eine krafteinwirkung oder eine Explosion lösen Minen aus, was anderes fällt mir gerade nicht ein .

Ich würde behaupten, dass eine Splitterrichtmine eine solche Druckwelle erzeugt, dass dadurch Minen zur Detonation gebracht werden, ähnlich wie bei der Minenräumung durch Fuel Air Explosives .... aber sicher wissen tu ich's nicht.
Die SM-70 hatte 110 Gramm TNT, die Patrone des G22 hat etwa 3 Gramm Treibladung.
Also ...... wenn die keine Minen zur Detonation bringt, dann muss es doch trotzdem möglich sein, eine Richtmine so zu bauen, dass sie so wirkt wie FAE ...
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