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Das
Manifest ist recht interessant, sehr untypisch. Fängt an mit Entschuldigungen
Es fällt eine gewisse analytische Kapazität auf, kombiniert mit Tragik, so als gäbe es einen Zwang, diese Tat ausführen zu müssen und er könne nicht anders, eine Art selbsterwählter Martyr. Wenn er schreibt, es wäre ihm schlecht, zeigt das doch einen sehr großen inneren Konflikt. D.h. es war kein unzurechnungsfähiger Spinner und psychisch komplett Entgleister, eher ein Überzeugungstäter, der sich der Konsequenzen sehr bewusst war und sich trotzdem entschied, die Tat auszuführen. Erstaunlich dabei: die Selbstüberschätzung.
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Zitat aus Angreifer-Manifest
Trump fährt aus der Haut: "Ich bin kein Vergewaltiger" Zitat: Eine Journalistin zitiert im Interview mit dem US-Präsidenten aus dem Manifest des mutmaßlichen Angreifers - und löst damit eine Schimpftirade von Trump aus.
US-Präsident Donald Trump hat gereizt auf die Anschuldigungen des mutmaßlichen Schützen beim Korrespondenten-Dinner des Weißen Hauses reagiert. Als eine Journalistin des Fernsehsenders CBS bei einem Interview mit dem Präsidenten aus dem mutmaßlichen Manifest des 31-jährigen Tatverdächtigen zitierte, dieser sei "nicht länger bereit zuzulassen, dass ein Pädophiler, Vergewaltiger und Verräter meine Hände mit seinen Verbrechen befleckt", fuhr Trump aus der Haut.
"Ihr seid schreckliche Menschen", sagte er zur Moderatorin. "Ja, das hat er geschrieben. Ich bin kein Vergewaltiger. Ich habe niemanden vergewaltigt. Entschuldigung, ich bin kein Pädophiler." Trump ließ sich auch nicht durch die Nachfrage der CBS-Moderatorin "Ach, Sie glauben, er hat Sie gemeint?" von seiner Schimpftirade abbringen.
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die Epstein-Akten gehen DT wohl doch mehr an die Nieren als er glauben machen will ...
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Das Manifest ist in der Tat interessant und sehr klar.
(27.04.2026, 14:10)Zardo schrieb: Erstaunlich dabei: die Selbstüberschätzung.
Welche genau? Er ist recht weit gekommen.
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Irgendwie scheint diese Tat sehr seltsam zu sein, wie so viele Taten in Bezug auf politische Gewaltakte in den USA in den letzten Jahren:
Zitat:Suspected shooter’s social media posts show shift from video games to political rage
The suspect charged in the White House Correspondents’ Dinner shooting shared posts comparing President Donald Trump to Adolf Hitler and encouraged others critical of his presidency to purchase guns, according to a CNN review of two social media accounts that appear to belong to him.
The accounts linked to 31-year-old Cole Tomas Allen, who appeared in court today on charges of attempting to assassinate Trump, shifted in recent years from posts about video games to angrier political messages. [...]
A senior Justice Department official confirmed to CNN that Allen used the X account handle “CForce3000.” The account has been taken offline, but CNN reviewed more than 4,000 posts that are saved on the Internet Archive’s Wayback Machine.
CNN also reviewed more than 700 archived posts from the now-offline @coldforce.bsky.social account on the social media network Bluesky. That account also appears to belong to Allen based on biographical details it posted that matched Allen’s life, as well as the similar username and content posted on the X account. In the message Allen allegedly sent family members, he signed off with the nickname “coldForce.” [...]
Allen repeatedly retweeted posts on X comparing Trump to Hitler, as well as a post advocating for nullifying that year’s election results. In the wake of the attempted assassination of Trump in Butler, Pennsylvania, Allen retweeted posts baselessly speculating that the attack could have been staged. Trump is “quite capable of having staged a fake assassination attempt on himself to trick the American public,” argued one user in a message that Allen retweeted.
https://edition.cnn.com/2026/04/27/us/co...media-invs
Schneemann