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Die Zölle waren der Hebel des Behördenapparats, mit dem die Opfer gequält wurden, um sie gefügig zu machen. Man kann dann ganz anders verhandeln, siehe auch einschlägige Buchpublikationen wie "The art of the tariffs".
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Wie ich hier schon geschrieben hatte
(Vor 6 Stunden)Kongo Erich schrieb: ....
Für mich bleiben nur zwei Dinge ernsthaft übrig
= Netanjahu, wobei Trump bekanntlich relativ wankelmutig immer dem nachplappert, der zuletzt mit ihm gesprochen hat (dann würde der Schwanz mit dem Wolf wedeln) und
= innenpolitische Gründe.
In beiden Fällen zeigt sich Trump als Getriebener.
Wenn die Demokraten stark sind, werden sie in dieser Woche im Kongress den Versuch, "den Präsidenten daran zu hindern, Iran eigenmächtig anzugreifen" ummünzen in die Vorgabe, unverzüglich sämtliche Kampfhandlungen gegenüber dem Iran einzustellen und die US-Truppen aus der Region komplett abzuziehen.
Möglicherweise könnten die Demokraten dabei sogar mit einigen Republikanern an einem Strang ziehen:
MAGA nach IRAN-ANGRIFF: „Was zum Teufel macht ihr Verrückten da???“
«Widerlich und teuflisch»: Verliert Trump seine treuesten Fans?
scheint sich in den USA bei den Republikanern ein Riss zu zeigen. Was daran wirklich stimmt und ob nicht etwas "
Wunschdenken" mitspielt, kann ich nicht beurteilen:
Zitat:Bilder machen tiefe Spaltung in Trump-Regierung wegen Iran-Angriff deutlich – Vance im Abseits
Stand:02.03.2026, 20:30 Uhr
In der Nacht, in der Donald Trump den Entschluss fasste, Angriffe gegen den Iran zu starten, scharte er sein Spitzenteam in Mar-a-Lago um sich. Dort waren Marco Rubio, der Außenminister, Dan Caine, der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs, und Susie Wiles, die allgegenwärtige Stabschefin des Präsidenten, an seiner Seite versammelt. Gemeinsam verfolgten sie die ersten Meldungen über den Beginn des US-Militäreinsatzes im Nahen Osten.
Doch JD Vance war nicht in Hörweite. Stattdessen trat der Vizepräsident an die Spitze eines „B“-Teams, das die Ereignisse aus dem Lagezentrum des Weißen Hauses beobachtete. Dort schloss sich ihm Tulsi Gabbard an, die Direktorin der nationalen Nachrichtendienste. Wie Vance blickt auch sie auf eine lange Geschichte der Ablehnung ausländischer Interventionen zurück.
Vor Angriffen gegen den Iran: Ein gespaltenes Machtzentrum in Washington
Sie zog den Zorn des Präsidenten auf sich, als sie im Juli vergangenen Jahres erklärte, es gebe keine Beweise dafür, dass der Iran an einer Atombombe baue. Die Regierung hat bislang nicht erläutert, warum das Team aufgeteilt war, auch wenn beide Seiten über eine sichere Telefonleitung verbunden waren. Es braucht jedoch keine überbordende Fantasie, um zu vermuten, dass die räumliche Trennung unterschiedliche Ansichten über die Wiederaufnahme der wechselhaften Bemühungen der USA zur Neuordnung des Nahen Ostens unterstrich.
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In der Woche vor Kriegsbeginn wurde über Spannungen im Lagezentrum berichtet. Laut der New York Times drängte Vance den CIA-Direktor John Ratcliffe und Caine auf mehr Informationen zu Risiken und Komplexität eines Angriffs auf den Iran – und wich damit von Trumps Wunsch ab, nicht als „schwach“ zu erscheinen. Bis heute verkörpert Vance den stärker isolationistischen Flügel der Maga-Bewegung in der Republikanischen Partei.
Marjorie Taylor Greene, die ehemalige Kongressabgeordnete, gehört zu jenen, die nun infrage stellen, ob Trump seine „America first“-Prinzipien aus den Augen verloren habe. Tucker Carlson, ein Verbündeter von Vance, hat den Krieg im Iran als „böse“ bezeichnet.
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Das in einem Krieg Präsident und VP nicht im selben Ort verweilen ist etabliertes Protokoll.