(22.12.2025, 18:44)Frank353 schrieb: [ -> ]"This led to the creation of an anti-submarine warfare package for the SeaGuardian, the first self-contained ASW package for a UAS. The package comprises podded sonobuoy dispenser systems (SDS), using a pneumatic launch system to launch ten A-size or twenty G-size buoys from each pod, and a sonobuoy management and control system (SMCS); the aircraft can carry up to four pods." Aviation Post, 2021
Höchrüstung zu Uboot Jagd? Ich dachte dafür sind diese Dinger konzipiert wtf. 2031 entspannte 6 Jahre gibt nach wie vor keinerlei Dringlichkeit bei der Marine. Schön das sich da nix geändert hat lol.
Na ja, also scheinbar sind es erstmal "nur" Seeaufklärer. Ich vermute, die Marine will die ersten beiden Jahre nutzen, um das System kennenzulernen. Danach wird der oben beschriebene ASW-Pack integriert. Wir sind halt spät dran, hätten früher bestellen sollen.
https://www.bundeswehr.de/de/meldungen/b...gd-6057512
"Die Bundeswehr hat am 12. Januar 2026 acht Drohnen vom Typ MQ-9B beim US-United States-Hersteller General Atomics bestellt. Die unbemannten Flugzeuge werden vor allem für den Einsatz über See beschafft und künftig von den Marinefliegern eingesetzt. Die ersten Systeme erhält die Marine ab 2028."
Sehr erfreulich! Bitte Threadname zu MQ-9B SeaGuardian ändern.

Mal schauen, ob die jemals ankommen (genau wie andere bestellte Systeme).. . Oder ob GRÖFAZUS die einfach für seine1500mrd$ jährlich (20 mal so viel wie Deutschland... Für Armut, Bildung, Gesundheit tun mir Amerikaner leid) Armee einkassiert.
Schade und traurig, dass Europa da Jahrzehnte gepennt hat.
(12.01.2026, 21:32)GermanMilitaryPower schrieb: [ -> ]Bitte Threadname zu MQ-9B SeaGuardian ändern.
Zumal das ja auch mit dem ursprünglichen MAWS leider nichts mehr zu tun hat.
Ergänzend zu Jack Ryans Beitrag:
Zitat:Acht MQ-9B SeaGuardian für Seefernaufklärung und U-Boot-Jagd
[13. Januar 2026]
Die Bundeswehr hat am 12. Januar acht besatzungslose Flugsysteme MQ-9B SeaGuardian des US-Herstellers General Atomics Aeronautical Systems (GA-ASI) für die Seefernaufklärung und U-Boot-Jagd bestellt. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hatte am 17. Dezember 2025 für das Projekt „Unbemannter Anteil Maritime Airborne Warfare System“ (uMAWS) rund 1,9 Milliarden Euro bereitgestellt.
Die Beschaffung erfolgt über die NATO Support and Procurement Agency (NSPA), die 2024 die „MQ-9B International Cooperation Support Partnership“ gegründet hat, durch die die fünf Mitgliedstaaten – Belgien, Dänemark, Deutschland, Kanada, Vereinigtes Königreich – bei Beschaffung und Betrieb der MQ-9B unterstützt werden.
https://esut.de/2026/01/meldungen/66964/...boot-jagd/
Schneemann
Zitat: Im November landete der erste Seefernaufklärer P8A Poseidon in Deutschland, im Dezember wurde der erste NH90 Sea Tiger übernommen und im Januar konnte die Marine einen Vertrag über acht MQ-9B-Drohnen SeaGuardian unterzeichnen. Die Marine plant allerdings die Anschaffung von bis zu 24 Drohnen dieses Typs.
https://defence-network.com/marinefliege...hlagkraft/
24 Sea Guardian?? Das wäre mir neu.
Danke für dem Artikel. Scheinbar möchte die Marine auch unbemannte Hubschrauber in der Klasse von Proteus oder größer haben. Es gibt aber noch keinen Auftrag ans BAAINBw, da es solche unbemannten Hubschrauber noch nicht gibt.
Proteus von Leonardo ist bisher nur ein Technologieträger und soll mE weder Sonar noch Torpedos tragen.
Man möchte scheinbar nicht nur unbemannt aufklären und Sonarbojen abwerfen, sondern auch wirken.
Es ist die logische Konsequenz aus der Überlegung dass der Gegner über die selben Waffensysteme verfügen kann wie man selbst. IDAS ähnliche Waffensysteme könnten ASW Hubschrauber so ziemlich das Wasser abgraben.
(01.02.2026, 20:31)Frank353 schrieb: [ -> ]Man möchte scheinbar nicht nur unbemannt aufklären und Sonarbojen abwerfen, sondern auch wirken.
Ich habs ja im F126-Thread geschrieben, sie füllen die Fähigkeitslücke durch den verspäteten Zulauf mittels anderer Waffengattungen .... manchmal lässt sich die Bundesmarine doch noch zu modernen Konzepten drängen

Hm, aber wo landen die dann ... Portugal gönnt sich für 132 Millionen Euro einen Drohnenträger. Wenn ein solcher gemeinsam mit einer F127 durch den Nordatlantik fährt, fahren beide Schiffe sicherer, und der ASW-Wirkbereich wäre halt effektiv enorm erhöht. Bauzeit für den Drohnenträger: 1 Jahr!!
Lustig, dass eine Drohne fast doppelt so teuer ist wie der Drohnenträger .... tja, muss nur noch das Wirkmittel zum Ziel kommen. Aber wieso langsam per autonomem Helikopter? Aus meiner Sicht würde es mehr Sinn machen, eine Asroc mit 500km Reichweite zu entwickeln. Kann dann auch gegen Schiffe wirken ... oder bei Bedarf als Anti-Torpedo-Torpedo, da hat man ja keine Zeit den Heli startklar zu machen.
Sorry fürs Abschweifen, ich denke halt immer im Wirkverbund .... also: Mehr Seaguardian super, jetzt noch einen Drohnenträger und long-range-Asroc dazu
(02.02.2026, 02:09)LieberTee schrieb: [ -> ]Ich habs ja im F126-Thread geschrieben, sie füllen die Fähigkeitslücke durch den verspäteten Zulauf mittels anderer Waffengattungen .... manchmal lässt sich die Bundesmarine doch noch zu modernen Konzepten drängen 
Hm, aber wo landen die dann ... Portugal gönnt sich für 132 Millionen Euro einen Drohnenträger. Wenn ein solcher gemeinsam mit einer F127 durch den Nordatlantik fährt, fahren beide Schiffe sicherer, und der ASW-Wirkbereich wäre halt effektiv enorm erhöht. Bauzeit für den Drohnenträger: 1 Jahr!!
Lustig, dass eine Drohne fast doppelt so teuer ist wie der Drohnenträger .... tja, muss nur noch das Wirkmittel zum Ziel kommen. Aber wieso langsam per autonomem Helikopter? Aus meiner Sicht würde es mehr Sinn machen, eine Asroc mit 500km Reichweite zu entwickeln. Kann dann auch gegen Schiffe wirken ... oder bei Bedarf als Anti-Torpedo-Torpedo, da hat man ja keine Zeit den Heli startklar zu machen.
Sorry fürs Abschweifen, ich denke halt immer im Wirkverbund .... also: Mehr Seaguardian super, jetzt noch einen Drohnenträger und long-range-Asroc dazu 
Ach, vergessen: Das Wirkmittel Asroc kann aus einem VLS gestartet werden, das VLS kann in einem Container untergebracht werden, und wo hätte es Platz noch Container aufzustellen? Richtig .......
DAS JETZIGE ASROC ist veraltet und mit einer effektiv Reichweite von unter 30Km für mich völlig nutzlos, da
das U Boot in seiner eigenen Angriffsreichweite bekämpft wird.
Nachfolger für ASROC sind angedacht (u.a. UK) aber aktuell nicht einmal als Prototyp vorhanden.
Die Reichweite um ein U-Boot sicher zu bestimmen werden teilweise in wenigen Kilometern angegeben, je nach Gewässer und U-Boot Typ. Hier kommt es eher auf Geschwindigkeit an als um Reichweite, die Japaner erreichen mit ihrem VL-ASROC Überschallgeschwindigkeit, sind aber von der Reichweite nur unwesentlich besser als das amerikanische Gegenstück.
Ich denke das Thema Drohnen ist für uns wesentlich zielführender. Wir haben in der Artis genug Möglichkeiten zu starten und könnten diese sogar noch erweitern (Färöer, Ostgrönland).
Die Torpedo Flugkörper haben mehrere Probleme. Sie sind so schwer, das es schwierig ist sie auf große Distanz zu bewegen. Das Aufschalten der Torpedos sobald sie im Wasser sind funktioniert nicht aus große Distanz. Die Fregatte entdeckt das Ubooten wohl nicht präzise in mehr als 50 km Reichweite. Schießt man weiter ist das Uboot bereits außer Reichweite des Torpedos geschippert, wenn er ins Wasser gelangt.
Deshalb sind Drohnen die logische Konsequenz, in Ergänzung zu den Helis.
(02.02.2026, 18:15)Milspec_1967 schrieb: [ -> ]DAS JETZIGE ASROC ist veraltet und mit einer effektiv Reichweite von unter 30Km für mich völlig nutzlos, da
das U Boot in seiner eigenen Angriffsreichweite bekämpft wird.
Nachfolger für ASROC sind angedacht (u.a. UK) aber aktuell nicht einmal als Prototyp vorhanden.
Ist ja wohl kein Hexenwerk, wenn das indische SMART auf 650 km (+) kommt, oder?
Russische Systeme schaffen derzeit ca. 100 km.
Neben VL-ASROC gäbe es noch MILAS, zwar nicht VLS gestützt, aber immerhin 60 km Reichweite (je nach Quelle auch mal 100 km) und einen MU 90 als Payload. Da MILAS nicht vertikal sondern horizontal gestartet wird, könnte man 2 Launcher mit je 2 MILAS auf Container-Flatbed sicherlich auf einer F126 aufstellen - evtl. sogar im Flex Deck Mitte, da MILAS n.m.K. mit Boostern gestartet wird.
Bei den angegebenen 270 m/s beträgt die Flugzeit auf 50 km gerade mal rund drei Minuten, das reicht keinem U-Boot, um sich zu verdrücken. Außerdem gibt es noch Retargeting in Flight - wenn die MQ-9B den Kontakt zum U-Boot hält, kann der Payload-Träger während des Fluges noch Zielupdates erhalten.