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Normale Version: Zukunft des deutschen Heeres
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Zitat:Solche Auslandseinsätze sind zwar gerade in "Mode" weil Deutschland sonst nichts zu tun hat, aber wir dürfen keine "Armee" schaffen, deren Hauptaufgabe sowas wird.
:daumen: aber wir müssen uns den neuen einsatzrealitäten anpassen. unsere gegner sind weniger schwer aufgerüstete regime -> ist unwahrscheinlich, da zu teuer.
Zitat:Davon ab sehe ich die derzeitigen Auslandseinsätze als etwas Halbherzig an. Entweder befrieden wir Afganistan oder wir lassen es. Aber nein Man fliegt ein paar leicht bewaffnete Soldaten hin, (mit Maschinen die man sich vom Russen leihen muss) die sich in Kabul verschanzen um eine Vorzeige-Stadt draus zu machen um dann letzendlich der heimischen, detuschen Bevölkerung, die vor dem TV sitzt weiss zu machen, Afganistan wäre unter mitwirken der BW befreit worden. In Wirklichkeit lässt man den Rest Afganistans im Stich. Das kann es doch nicht sein!
:daumen: ganz meiner meinung. entweder ganz oder garnicht. allerdings sind leichte truppen genau die richtigen für afghanistan. mit panzern, dass hat man mit den russen gesehen, kommt man da nicht weit. luftlandetruppen sind besser geeignet.
Zitat:Das wirkliche Problem ist nämlich (noch) nicht das es an Mannstärke oder Firepower magelt. Es magelt ganz einfach an politischem Willen das Ganze wirklich durchtzuziehen. Denn ich denke das die "neue und leichte Bundeswehr" einfach nur das Vorhaben der Politik dastellt die BW unserer Bevölkerung schmackhaft zu machen.
Meiner Meinung nach sollten wir weiterhin auf die klassische Armee (natürlich nicht so groß wie in Zeiten des klaten Krieges) setzen. Diese sollte natürlich auch leichtere Einheiten haben. Aber vor allem sollte die Bundeswehr über große Transport-Flugzeuge, sowie RoRo-Schiffe verfügen, damit sie auch für echte Kriege (es ist schließlich eine Armee...) und nicht nur für Kabul-Spielereien gerüstet ist.
:bonk: quatsch :bonk: die "neuen" kriege (es gibt ein buch von der bundeszentrale das so heißt - sehr interessant) sind überwiegend sogenannte low intensity wars, billig geführte kriege mit schweren auswirkungen auf die zivilbevölkerung. die große zeit der high intensity wars ist vorbei. das wird nur noch der ausnahmefall sein. wahrscheinlicher ist ein kurzer hiw mit einer langfolgenden liw-phase. und dafür sind leichte truppen besser. sie können schneller auf die bewegungen der partisanen reagiern.
:evil: keine frage, dass wir unsere transportmöglichkeiten verbessern müssen.
Zitat:sehe das genauso, man kann zwar für schnelles eingreifen luftverladbare Systeme anschaffen aber man sollte damit aufhören zu meinen das man die schweren systeme überhaupt nicht mehr nötig hat, man kann auch nciht immer davon ausgehen künftige gegner nur null acht fünfzehn waffen hat sondern evtl. doch ein paar kampfstarke verbände oder Panzer und dann?
:bonk: das hab ich nicht gesagt. ich hab in meinem konzept ein gepanzertes rückrat vorgesehen. außerdem haben beide golfkriege gezeigt, dass auch leichte truppen mit einem mechanisierten gegner fertig werden können.
Zitat:find ich eine schlechte lösung (jedenfalls für die bw), ich würde jede artillerie mobil machen, nicht anders.
Und du hälts eine M109 mobiler als ein M777 das von einer Chinook (oder CH53G) oder Merlin transportiert wird ? Ich denke ein Zwischending wie Gb ist das optimale, viele AS90 (PzH2000) und einige M777 für die leichten Streitkräfte.
@Rob

Für den schnellen Stellungswechsel ist das Gespann Chinook / M777 zu langsam. Bei guter Gefechtsfeldaufklärung (--> COBRA und ähnliche Systeme) ist so eine Artilleriestellung schnell erledigt. Da hat die Bundeswehr mit der PzH 2000 schon auf das richige Pferd gesetzt. :daumen:
@hawkeye87:

Sorry, ich schenke einem Buch was von der Bundeszentrale für was auch immer kommt keinen Glauben und schon garnicht wenn es "neue" Kriege heisst.

Wäre sicherlich interessant zu sehen, was mit der neuen Bundeswehr passieren würde wenn man sie den Irak hätte "befreien" lassen sollen. Da hätte ich dann doch lieber eine "alte Bundeswehr" gehabt.
Zitat:Wäre sicherlich interessant zu sehen, was mit der neuen Bundeswehr passieren würde wenn man sie den Irak hätte "befreien" lassen sollen. Da hätte ich dann doch lieber eine "alte Bundeswehr" gehabt.
Glaube die alte Bundeswehr wäre gar nicht erst hingekommen mit ihrem ganzen schweren Zeugs

Nein aber mal ehrlich!
Mit den Finanzmitteln die der Bundeswehr zur Verfügung stehen, ist eine wirksame Umstellung nur sehr schwer durchzuführen
Ebenso ist meiner Meinung nach für diese neue Rolle, halt auch ausserhalb des eigenen Territoriums wirksam eingreifen zu können, egal in welchem Umfeld, die Wehrpflicht nicht mehr zeitgemäß
Auch bin ich der Meinung, dass das Heer eine zu große Stabsstruktur hat.
Ich meine wir haben insgesamt 7 Divisionen, alle mit eigenem Stab aber keine dieser Divisionen hat mehr als 6 Kampftruppenbattalionen (Infanterie/Panzer/Grenadiere)
Deshalb bin ich der Meinung, dass man aus den sieben Divisionen 3 machen sollten
Eine richtige Panzerdivision mit 3 Brigade 6 Panzerbattalionen und 4 Panzergrenadierbattalione und Unterstützungseinheiten (Artillerie/Aufklärer/Fernmelde)
Eine Leichte Luftbewegliche Division
mit einer Fallschirmjägerbrigade mit 3 Battalionen
einer Luftbeweglichenbrigade mit 3 Battalionen
und einer Jägerbrigade mit Jägern und Gebirgsjägern
Dazu würde noch das KSK, eine Heeresfliegerbrigade und eine Spezialisiertes Fallschirmjägerbattalion (ala Ranger) kommen

Und als letzte kommt eine Art mittlere Division mit der Kombination von Jägern mit Boxern, Gebirgsjägern und einigen Panzergrenadieren in ebenfalls 3 Brigaden

Und halt noch das Heerestruppenkommando mit den Unterstützungseinheiten
Obwohl ich finde, dass meine Idee gut ist, fehlt es einfach an Geld und man hat weiterhin das Problem der Wehrpflichtigen, die nicht mit ins Ausland dürfen
Wie schon gesagt, es gibt nicht soviel Geld, was der Bund hat, also müssen um die Aufgabe so gut und vor allem so sicher (das ist was zählt, jedenfalls für die Truppe) eine Strucktur her, die zu der Aufgabe passt. Und nix anderes, oder man ändert die Welt und die Politik. Daher werden Friedens- und Kampfeinsätze im Rahmen der EU und der NATO die Zukunft sein und so sollte auch die Strucktur aussehen.

Für das Heer heißt das ein Kern aus mittleren Kräften die im Unfang und Strucktur Einsätze tragen können die ohne zeitliche Bergrenzung laufen (bis zu jahrzehnten). Daneben leichte und schwere Kräfte die diese unterstützen, oder für einmalige Kampfeinsätze herhalten müssen. Dafür wird aber, da kaum ablöse Kontigente benötigt werden, jedenfalls keine großen, auch dabei nicht die Masse wie bei den Mittleren Kräften benötigt.

Meine Meinung:

Eine Division, mit 2 schweren Brigaden (aktiv), einer schweren Brigade (reserve) und einer leichten Brigade. Diese würde die Gebirgsjäger Brigade 23 sein. Somit könnte man Kampfeinsätze auch in Regionen wie Afghanistan führen. Diese wäre mit allem an Unterstützungskräften versorgt, was man für Operationen wie den Irak benötigt. Oder mit den Geb. Jägern eine EU Battle Group zu bilden.

Daneben gäbe es für Stabi Einsätze 2 Divisionen mitllere Kräfte, mit je 3 Brigaden. Dazu auch eine schwere mech. Brigade. Al diese Verbände sind aktiv. Daneben eine mittlere Brigaden und eine schwere Brigade in Rerserve und die D/F Brigade. Alle übirge geblibenen Unterstützungskräfte werden in einer Division zusammen gefasst, welche auch die Katastropheneinsätze in der BRD leiten kann.

Daneben eine Luftbewegliche Brigade mit:
1 Divisionsstab
1 Fernmeldebattalion (4???, gehört jetzt zu der DLO und war davor Teil der Fallis)
1 Heeresflieger Brigade (wo auch die NH90 der Luftwaffe eingesetzt werden)
1 Luftlande Brigade 26 (dazu noch ein 3 Fali Batt.von der LLB 31, das Fallschirmjägerbattalion 373 Doberlug Kirchhain)
1 Luftbewegliche Brigade,
mit der LLB 31 als Kern.
Der Stab sitzt in Oldenburg
mit dem Falli Batt. 313 in Varel
und dem Falli Unterstützungs Batt. 272.
Dazu noch ein bis zwei Heeresflieger Regimenter.

Das KSK und ein Luftlande Aufklärungsbattalion:
2 Luftlandefernmelde kompanien aus Regensburg, eine als Stab für Batt. und einer als luftlande Signint Kompanie. Dazu eine Fernspäh Kompanie und die Luftlandeaufklärungskompanie.


Man könnte auch die "Schule für Spezielle Operationen" und "Luftlandeschule" zusammenlegen.
Meiner Meinung nach sollte man die Reserve erstmal völlig aus den aktiven Divisionen raushalten und dann die verschiedenen Brigaden der Reserve im Ernstfall an die aktiven dran hängen
Man könnte auch eine Brigade nach dem 'Enhanced Readiness Konzept' aufstellen, also mit aktiven Stäben

Bei dem von mir Vorgeschlagenen Konzept hätten wir folgende Anzahlen an Kampftruppenbattalionen:
3 Falli
1 Falli (Ranger)
7 Panzer
8 Grenadiere
4 Gebirgsjäger
2 Jäger
3 Jäger (Luftbeweglich)
Also insgesamt 28 Battalione
Im Moment sind es ca. 36
@ Pharao Ich finde dein Konzept ist noch zu schwer, aber da kann man verschiedener Ansicht sein. In Bezug auf die Reserve, bei der Eingreif Division könnte man sie z.B. auf schwerere Fälle, wie Bündnisverteidgung, oder wo wirklich ein Feind bekämpft werden muss, welcher über massiv schwere Kräfte verfügt.

Bei den den Stabi Kräften, würden eher mal Stäbe stellen, oder sich ab 3 oder 4 Kontigent (das erste und 2??? Kontigent würden eh in der Regel Eingreifkräfte, D/F Brigade oder Fallis stellen). Somit könnte man die Einsatzzeit und Heimatzeit besser in den Griff bekommen.
@ starfighter hier ist erst mal der link zu dem buch <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.bpb.de/publikationen/UWV9MZ,,0,Die_neuen_Kriege.html">http://www.bpb.de/publikationen/UWV9MZ, ... riege.html</a><!-- m --> das buch gibts übrigens auch normal im handel, ist aber ca. 10-mal so teuer. ich kann's nur empfehlen!

@ pharao die wehrpflicht halte ich ebenfalls für ein großes hindernis für eine große reform der bundeswehr. ich setze eher auf eine berufs- / freiwilligenarmee und einer reserve nach art der us-natioanlgarde (bestehend aus ehemaligen aktiven und freiwilligen kurzdienenden soldaten)
:daumen: ich würde aber den luftlandefähigen teil verstärken. die panzerdivision habe ich ebenfalls als rückrad vorgesehen (nur mit anderer struktur), ich würde aber den mittleren kräften mit boxer und puma mehr platz einräumen.
:daumen: ein weiters problem ist meiner meinung nach neben der wehrpflicht die zeit. eine bundeswehrreform dauert sehr lange, je früher die politik sich aufrafft desto besser. besonder s der personalabbau bei den zivilbediensteten würde sehr sehr lange dauern. außerdem sind die personalkosten pro zivilbediensteten um einiges höher als bei den soldaten.

Zitat:Wäre sicherlich interessant zu sehen, was mit der neuen Bundeswehr passieren würde wenn man sie den Irak hätte "befreien" lassen sollen. Da hätte ich dann doch lieber eine "alte Bundeswehr" gehabt.
das hätt' ich aber gar nicht gerne gesehen. die wärn um einiges langsamer vorrangekommen als die amerikaner.und sie hätte auf grund ihres alten materials mehr verluste gehabt, ganz zu schweigen davon ob man überhaupt genug soldaten gehabt hätte und ob die koordiantion zwischen luftstreitkräften und bodentruppen so gur funktioniert hätte.
Zitat:fehlt es einfach an Geld
es fehlt nicht am geld. nach der studie der stiftung wissenschaft und politik, die übrigens zu dem schluß kommt, dass eine freiwilligenarmee trotz größerer rekrutierungsanstrengungen billiger wäre, würden die personalkosten für eine freiwilligenarmee mit 221.000 soldaten deutlich sinken (ich weiß die genaue zahl grad nicht - ist aber einiges) und bei einer reduizierung auf ca. 190.000 soldaten (so hab ich mir das gedacht) wird noch mal einiges frei -> so um die 1,5 mrd. euro.

bei einer zukünftigen heeresreform sollte man vielleicht auch immer wieder einen blick auf unserer europäischen verbündeten werfen. so wird sich die britische royal army zukünftig aus folgenden brigade zusammensetzen: 2 gepanzerte brigaden, 3 mittlere brigaden, 1 leichte brigade und 1 fallschirmjägerbrigade. zuzüglich die 3rd commando brigade der royal marines. außerdem werden 3 as-90-batterien in leichte artillerie-batterien umgerüstet.
zusammenfasend also 2 schwere, 3 mittlere und 3 leichte brigaden. und die briten haben ihr konzept vermutlich auf ihren erfahrungen aus ihren bisherigen einsätzen berücksichtigt.
:wall: die aufteilung in einsatz- und stbilisierungskräfte halte ich für ziemlichen quatsch. es wird dasselbe passieren wie mit krk und hvk. die einen haben das gute ausrüstung, die andrer gammeln mit schlechtem gerät rum. und in zeiten wo ein friedenseinsatz schnell in einen kriegseinsatz übergehen, halte ich diese planung für kompletten schwachsinn.
:hand: insgesamt sprech ich mich für ein heer mit mehr leichten und mittleren einheiten mit einem gepanzertem rückrad aus.
@ Hawkeye

Die Wehrpflicht ist in der zukünftigen Struktur nicht weniger Effizient wie eine freiwilligen Armee. Da in den relevanten Einheiten gar keine Wehrpflichtigen sind. Viele Einheiten in einer Armee kommen nie als solche ins Ausland, da sie von der Funktion daheim bleiben müssen, z.B. Grundi Verbände.
In solchen Verbänden kann man Wehrpflichtige für viele Aufgaben genauso Sinnvoll/los einsetzen wie SaZ.

Und was die Einteilung zwischen Stabi und Eingreifkräften angeht, finde ich eine gute Idee. Wird sich die Qualität des Materialls unterscheiden, nicht umbedingt. Aber die Ausrichtung. Warum benötige ich größere Mengen MLRS, oder Panzerhaubitzen? Aber dafür eher Wasserwerfer und Tränengas, wie man ja im Kosovo gesehen hat.

Und die Vorliebe für Luftlande Kräfte halte ich auch für gefährlich. Sind zu leicht und was nützt dir in den meisten Fällen, das du große Truppen Kontigenten als Bundeswehr durch die Luft transportieren kannst. Nicht viel, denn man muss sich nur mal die Zukünftigen Aufgaben ansehen. Dort werdne solche Einheiten in kleinen Operationen (Evak., EU Battle Group, NRF) benötigt. Da liegt aber der Anteil an KAmpftruppen die benötigt werden im Batt. Rahmen. Nirgends eine Div. Nur bei größeren NATO EInsätzen und im Rahmen der EU stellen wir Exakt eine (1) verstärkte schwere Division.

Ein weiterer Plus des neuen Systems ist die Belastung für die Soldaten, diese wird obwohl die Truppe wieder verkleinert wird gesenkt. Warum??? Ein Geheimniss sind die Einsatzvorbereitungszeiten, die dramatisch schrumpfen. Da du nicht mehr von "Kampfsoldat" auf Friedensicherer" umgeschzult werdn musst und wieder zurück. Sondern du wirst nur noch auf den jeweiligen Einsatz getrimmt.


Für die Stabi Kräfte sind mittlere Kräfte mit einem leichten Teil und einem schweren Teil genau das richtige. Warum??? Bis auf das erste, oder auch das zweite Kontigent, benötigen die Kontigente keine kurze Aufmarschzeit, ergo ist schnelles Luftverlgung nicht notwendig. Aber der Schutz im Einsatz schon. Und für Friedenseinsätze gehören Patroulien zum Geschäft. Und da sitz ich lieber in einem Dingo 1+2, oder wenns ecklig wird in einem Boxer, als in einem Mungo (siehe Bagdad). Und das groh der Einsätze im Friedensichern geht auf Zeit, man muss viele Kontigenten stellen, wo du nur das Personall austauscht. Materiall ist da, daher eher weniger, aber das Perosnall ist in größerer Menge nötig. Vor allem im Vergleich zu den Kampfkräften, da die Kämpfen und gehen, während die anderen ausgetauscht werden.
Zitat:Die Wehrpflicht ist in der zukünftigen Struktur nicht weniger Effizient wie eine freiwilligen Armee. Da in den relevanten Einheiten gar keine Wehrpflichtigen sind. Viele Einheiten in einer Armee kommen nie als solche ins Ausland, da sie von der Funktion daheim bleiben müssen, z.B. Grundi Verbände.
In solchen Verbänden kann man Wehrpflichtige für viele Aufgaben genauso Sinnvoll/los einsetzen wie SaZ.
:bonk: aber die wehrpflichtigen verschlingen hohe kosten. außerdem würden weitere berufs- und zeitsoladaten freigesetzt, die sich nicht mehr um die ausbildung der wehrpflichtigen kümmern müssten und für auslandseinsätze bereitstehen würden.

Zitat:was die Einteilung zwischen Stabi und Eingreifkräften angeht, finde ich eine gute Idee. Wird sich die Qualität des Materialls unterscheiden, nicht umbedingt.
Big Grin noch nicht sofort, aber mit der zeit schon. denn wenn nicht für alle genung geld da ist, wird gespart, und das wird zuerst bei den stabilisierungskräften erfolgen -> logischerweise. durch abschaffung der wehrpflicht würde aber zusäzliches geld frei.
:evil: und wie ich gesagt habe, kann ein friedenseinsatz ziemlich schnell zum kampfeinsatz werden.

Zitat:man muss sich nur mal die Zukünftigen Aufgaben ansehen
:hand: die hab ich schon zweimal genannt:
Zitat:die "neuen" kriege (es gibt ein buch von der bundeszentrale das so heißt - sehr interessant) sind überwiegend sogenannte low intensity wars, billig geführte kriege mit schweren auswirkungen auf die zivilbevölkerung. die große zeit der high intensity wars ist vorbei. das wird nur noch der ausnahmefall sein. wahrscheinlicher ist ein kurzer hiw mit einer langfolgenden liw-phase.
Zitat:peace-keeping, anti-terror-operationen, evakuierungsaufgaben, kommandoaktionen, kampfeinsätze in weit entfernten regionen zur beendigung von bürgerkriegen oder zum sturz autoritärer regime (wie im rak, nur eben in übereinstimmung mit internationalen organisationen wie nato, eu und uno) u.ä.
Zitat:Und da sitz ich lieber in einem Dingo 1+2, oder wenns ecklig wird in einem Boxer, als in einem Mungo (siehe Bagdad).
:daumen: ich hab ja den mittleren kräften entsprechende größe eingeräumt. und von dem mungo halte ich sowieso nichts. ich halte bv-206s und waffenträger wiesel 1 & 2 für um einiges besser und sinnvoller als díesen mungo. zuviel typenvielfalt ist auch nicht gut.
Hallo erstmal.
Bin neu hier, hab mir aber zu diesem Thema schon allerhand Gedanken gemacht. Deshalb will ich euch auch mal mein von mir ersonnenes Heeresmodell vorstellen. Ich hoffe ihr findet's nicht zu schwer. Ich bin nun mal ein überzeugter Anhänger der Kampfpanzerfraktion.
Es ist vielleicht ein wenig an die Struktur angelehnt, die vor der letzten Reform eingenommen werden sollte, aber nur ein bisschen.

Da ich finde, dass die stärkste Landmacht Europas auch in Zukunft diesen Titel beanspruchen sollte, braucht es meiner Meinung nach eine gewisse Anzahl an Panzerbataillonen. Um diese Stückzahl zu ermitteln, haben ich verschiedene Vergleiche angestellt, und bin zu dem Schluss gekommen, dass die Planungen, die unter BMVg a.D. Rudolf Scharping angestellt worden waren, gar nicht so verkehrt waren. Ihr kennt sicherlich den Artikel von europäische-sicherheit.de, wo die Zukunftsfähigkeit der Panzerwaffe beschrieben wird. Dort steht auch, dass geplant ist (oder leider war), der BW 17 Panzerbataillone (13 aktiv/4 nicht aktiv) mit insgesamt ca. 850 Leo 2 zur Verfügung zu stellen. Diese Stückzahl finde ich sehr angemessen. Bei meiner Verteilung der Panzerbataillone auf die verschiedenen Brigadetypen (je zwei für PzBrig, eins für PzGrenBrig bzw. JgBrig) kam ich auf 14 aktive und 3 nicht aktive Bataillone. Die Panzergrenadierbataillone wurden ebenfalls diesem Muster entsprechend verteilt (also je zwei für PzGrenBrig, je eins für PzBrig bzw. JgBrig), was ebenfalls eine Stückzahl von 14+3 ergibt.
Da die Bundeswehr in Zukunft auch vermehrt Jäger in Anspruch nehmen muss, werden zwei Jägerbrigaden vorhanden sein, von denen die eine über zwei JgBtl, die andere über ein JgBtl und ein GebJgBtl (für den Kampf in unwegsamem Gelände) verfügen wird.

Somit sollten die mechanisierten Verbände der Bundeswehr nach meiner Planung über 5 PzBrig (4 aktiv, 1 nicht aktiv; jeweils mit 2 PzBtl, 1 PzGrenBtl), 5 PzGrenBrig (4 aktiv, 1 nicht aktiv; jeweils mit 1 PzBtl, 2 PzGrenBtl) und 2 JgBrig (mit jeweils 1 PzBtl, 1 PzGrenBtl, 2 JgBtl / 1 JgBtl+1 GebJgBtl) verfügen. Diese Verbände werden auf vier mechanisierte Divisionen verteilt: zwei Divisionen nach dem Muster "PzBrig + PzGrenBrig + JgBrig" sowie zwei Divisionen nach dem Muster "PzBrig + PzGrenBrig". Die verbliebenen nicht aktiven Brigaden werden den letztgenannten beiden Divisionen unterstellt.
Daneben existiert eine Jägerdivision bestehend aus der D/F-Brigade (in ihrer jetzigen Form) und einer Gebirgsjägerbrigade (mit drei GebJgBtl).
Dazu wird dann noch die allseits bekannte DSO stoßen, die über zwei LLBrig sowie das KSK verfügt. Die DLO hat in meiner Planung keinen Platz mehr, da sie eigentlich kaum mehr als die Zusammenfassung der gesamten Heeresfliegerkräfte der BW ist. Die Heeresflieger sollten eher dem Heerestruppenkommando unterstellt werden, da sie genauso nur unterstützende Funktionen wie die nach meiner Planung auch dort vorhanden Art-, Fla-, Pio-, Log- uund ABC-Abw-Regimenter erfüllen.

Zusammenfassend ergibt sich folgendes Bild über die Aktiven Verbände der Bundeswehr:

6 Divisionen

=

4 PzBrig
4 PzGrenBrig
3 JgBrig
1 GebJgBrig
2 LLBrig

=

14 PzBtl
14 PzGrenBtl
4 JgBtl
4 GebJgBtl
4 FschJgBtl


Da meine Worte sicherlich etwas verwirrend das Gesamtkonzept darzustellen versuchten, hab ich's auch nochmal in bildlicher Form vorliegen:

<!-- m --><a class="postlink" href="http://home.vr-web.de/ho-op/Struktur.JPG">http://home.vr-web.de/ho-op/Struktur.JPG</a><!-- m -->
Naja wenn man mal bedenkt, dass in der Zukunft die BW erstens Truppen reduzieren möchte und vor allem ihr Augenmerk weg von den schweren Truppen hin zu den mittleren/leichten Kräften schwenkt, ist doch deine Aufstellung relativ unrealistisch
Wenn bei dir die Panzertruppe schon 14 Pzbattalione hat, also 2 mehr als jetzt, und die Bundeswehr auf eigentlich auf 6 runter will, ist dein Konzept eigentlich den zukünftigen Erfordernisen nur schlecht angepasst
Da gleíche gilt für die Panzergreandiere die ein zusätzliches Battalion bekommen würden
Ausserdem fehlt in deinem Konzept die Verbände, die den Auftrag haben die verschiedenen Schule zu unterstützen
Also die Panzer-, Panzergrenadier-, Artillerie- und die Jägerlehrbattalioné

Steht eigentlich schon fest welche Verbände diesen Auftrag in Zukunft ausführen?
Bleiben die Verbände bei der Panzerlehrbrigade 9
Die Lehrbataillone könnten ja in einer der PzBrig zusammengefasst werden.
@ Hawkeye87
Zitat:aber die wehrpflichtigen verschlingen hohe kosten. außerdem würden weitere berufs- und zeitsoladaten freigesetzt, die sich nicht mehr um die ausbildung der wehrpflichtigen kümmern müssten und für auslandseinsätze bereitstehen würden.
Mehr als Saz2 die in vielen Funktionen diese ersetzen würden. Und aubilden müstest du so oder so. Du würdest nur den Umfang dieser Eingheiten schrumpfen. Ob das so ein Gewinn ist :? Viele Aufgaben der Wehrpflichtigen sind zum Teil, recht gut und billig durch diese zu erfüllen. Und zum Thema man könne wenn nur keine Wehtrpflichtigen in den Verbänden sind jede in den Einsatz schicken ist doch recht naiv. Man kann keine Grundi Einheiten, oder andere Ausbildungsverbände wirksam in den Einsatz schicken. Oder Ämter und gewisse Stäbe. Da gibt es genug Stellen die frei wären.

Über die Kosten kann man streiten. Es ist nicht mehr die Probleme die noch im Modell von Rühe gab und auch nicht mehr bei Scharping.

Zitat:noch nicht sofort, aber mit der zeit schon. denn wenn nicht für alle genung geld da ist, wird gespart, und das wird zuerst bei den stabilisierungskräften erfolgen -> logischerweise. durch abschaffung der wehrpflicht würde aber zusäzliches geld frei.
Ob soviel Geld frei wird durch das Ende der Wehrpflicht :? Ich weiß nicht. Aber man muss mal sehen, es soll nachdem jetigen Konzept ca. 100 000 -110 000 Soldaten für Eingreif und Stabilisierungskräfte eingesetzt werden. Nachdem Kirchhoff/Scharping Modell wären dass noch 150 000 Mann gewesen. Also wo wäre wohl eher keine Kohle da gewesen. Und dein Argument taugt auch so nicht viel. Ob ich jetzt in Unterteile oder nicht. Wenn gesparrt wird geht es irgendwem schlechter. Und es wird nicht nur gesparrt, weil man unterscheidet.

Doch die Vorteile liegen auf der HAnd, man kann spezieller Ausbilden und die Berlastung der Soldaten sinkt.
Da das Ausmass der Asubildung vor einem Einsatz massiv abnimmt.

Zitat:und wie ich gesagt habe, kann ein friedenseinsatz ziemlich schnell zum kampfeinsatz werden.
Beispiele??? Das ein Friedenseinsatz, nicht das Bewachen eines Parks ist sollte klar sein. Es sollte aber aquch klar sein, das selbst Stabilisierungssoldaten nicht verlernen werden zu kämpfen. Immerhuin sind es noch Soldaten. Aber man wird sie auch auf technicken trainieren, welche sie ihre Aufgaben besser machen lassen. Ein gutes Beispiel sind die Amis im Irak. Hätten diese ihre Friedenssicherer Aufgabe so gut gekonnt, wie die Kampfaufgabe. Hätten sie jetzt weit aus weniger Arbeit. Man hat sie aber nicht richtig darauf vorbereitet.

Zitat:die hab ich schon zweimal genannt...
Ob man diese Konflikte aber mit Luftlande Kräften bewältigen kann ist wohl eher fraglich :misstrauisch:

Frag mal die Amis, weder in Nam noch in Afghanistan funktioniert das richtig gut.

Zitat:ich hab ja den mittleren kräften entsprechende größe eingeräumt. und von dem mungo halte ich sowieso nichts. ich halte bv-206s und waffenträger wiesel 1 & 2 für um einiges besser und sinnvoller als díesen mungo. zuviel typenvielfalt ist auch nicht gut.
Ja, aber ich denke du hast zu viele Leichte und immer noch zu wenige mittlere Kräfte. Denn diese sind für Stabiliesrungseinsätze wichtig. Und dafür braucht du viel Manpower, da du die Kräfte auf lange Zeit oft tauschen musst.

Und der Mungo ist gar nicht so schlecht. Man muss halt sehen, er sollte in den CH 53 passen und noch eine gewisse Menge Soldaten tragen können. Und besser gepanzert als eine UNIMOG, oder Wolf ist auf jeden Fall.
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