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Normale Version: Zukunft des deutschen Heeres
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Zitat:Cyprinide postete
Die Heimatverteidigungsfähigkeit ist seit Jahren völlig dahin!
Mit nurnoch 500 Panzern ein Land unserer Größe verteidigen? Sad
Ich frage mich immer nur gegen wen ihr euch verteidigen wollt?
Wir sind von freundlichen Nachbarn umgeben und in ein ein Bündniß eingebettet.
Frag ich mich warum zur Hölle brauchen wir 2000 Panzer?
In der Welt von heute sind andere Sachen wichtig,z.B. Mobilität und einsatz verbundener Waffen.
Die großen Panzermassen haben nunmal praktisch ausgespielt,zumindest in Europa.
Unsere Bündnißpartner machen es doch vor.
Sieh dir doch die Zahlen von Frankreich oder GB an.Die haben noch weniger als.
Sicher mögen wir uns als landmacht definieren und auch ich würde gerne zumindest ein paar Panzer sehen aber im grunde ist es richtig die Anzahl der schweren Waffen zu verringern.Diese sind zum großen Teil eben noch Resultate des Kalten Krieges.

Das eigentliche Problem ist das die wirklich wichtigen Sachen im Gegenzug ungenügend angepackt werden. Sad

Zitat:Aber man verkauft ja lieber die Panzer zu 5000 EUR das Stück statt sie einzumotten :heul:
Das ist Schwachsinn,kann ich dir nur recht geben.
Zitat:Jacks postete
Unsere Bündnißpartner machen es doch vor.
Sieh dir doch die Zahlen von Frankreich oder GB an.Die haben noch weniger als.
Stimmt nicht ganz. Laut bmlv.at plant Frankreich bei den Kampfpanzern mit 406 Leclerc und Großbritannien mit 386 Challenger 2. Da liegen wir mit angestrebten 350 Leos etwas darunter. Zwar nicht viel, aber immerhin. Deutschland sollte meiner Meinung nach schon ein paar hundert Panzer mehr in den eigenen Reihen behalten, da wir ja die "traditionelle Landmacht" in Europa sind und es auch bleiben sollten, allein schon deswegen, weil wir in den anderen Bereichen (Flugzeuge, Schiffe) nicht ganz an die Kapazitäten der anderen großen Verbündeten rankommen.
Big Grin dann mach ich mal meine vorschläge:
(1.) aufhebung der unterteilung in eingreif- und stabilisierungskräfte und vereinheitlichung der brigadegliederungen (die brigaden haben derzeit unterschiedlich gliederungen).
(2.) nach den aktuellen planungen wird es insgesamt 6 divisionkommanden geben. wofür werden denn die bitte gebraucht? mbmn wäre eine senkung auf 4 divisionskommanden sinnvoll: eine "normale" division (z.b. 1. panzerdivision) wird aufgelöst, die dlo wird in die dso integriert. danach gäbe es noch: heerestruppenkommando, dso und 2 "normale" divisionen.

:frag: und meine fragen:
(1.) wie siehts denn mit den reserven aus? gibt es keine reservebrigaden mehr?
(2.) wieviel kostet eigentlich ein dingo 2?
350 Panzer ist echt eine Schande. Die zahlen kommen doch auch hauptsächlich zu Stande weil die Grünen das so wollen und die Regierung den Staat endgültig in den Bankrott geführt hat.

@Jacks
In einem anderen Thread, ich glaube Schweiz, hast du selber gesagt das man nicht weiß was in der Zukunft passiert. Verbündete hin oder her.
Sind echt nur 350 am Schluß?
Meine Fresse das ist echt zu wenig.War die ganze Zeit von 600 ausgegangen.
Dann kann man doch zumindest zum Teil verstehen.

@fieserfettsack
Zitat:In einem anderen Thread, ich glaube Schweiz, hast du selber gesagt das man nicht weiß was in der Zukunft passiert. Verbündete hin oder her.
Erstens kannst du mich dann bitte auch zitieren und zweitens hast du siechrlich recht das ich das gesagt habe,zeiten ändern sich mit der zeit,richtig.
Nur kündigt sich diese Veränderung auch an. Wink
sollen es 350 aktive am schluss sein plus eine weitere Reserve von ein zwei hundert oder ist das die angestrebte gesamtzahl incl. eingemotteter Reserve?
Zitat:vil postete
sollen es 350 aktive am schluss sein plus eine weitere Reserve von ein zwei hundert oder ist das die angestrebte gesamtzahl incl. eingemotteter Reserve?
:hand: so wies aussieht <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.deutschesheer.de/C1256B6C002D670C/CurrentBaseLink/N266NEU4397RKRRDE">http://www.deutschesheer.de/C1256B6C002 ... 4397RKRRDE</a><!-- m --> wird es in zukunft 6 aktive panzerbatallione geben, dazu kommt noch die panzertruppenschule. bei 58 kampfpanzern pro batallion (4 panzerkompanien a 14 + stabs- und versorgungskompanien mit 2) käme das ziemlich genau hin. aber es kann auch sein, dass es nur 44 je batallion (nur 23 panzerkompanien a 14) sind.
also wird es keine nicht aktiven Batallione mehr geben?
Zitat:vil postete
also wird es keine nicht aktiven Batallione mehr geben?
:frag: keine ahnung. da müssten wir wohl mal mr. nobrain fragen
Ich muss erstmal noch mehr Informationen zusammentragen, bevor ich eine gesicherte Aussage dazu machen kann wieviele Pnazer in der Reserve erhalten bleiben, und ob es sich dabei um eine reine Materialreserve oder um gekaderte Verbände handelt.

Aber hier mal ein Text zur neuen Reservekonzeption allgemein:

Zitat:Reservistenkonzeption setzt auf persönliches Engagement

Berlin, 17.09.2003 - Auch die "Armee im Einsatz" kann auf Reservisten nicht verzichten. Mit einer neuen "Konzeption für Reservisten und Reservistinnen", ziehen die Streitkräfte jetzt die Konsequenzen aus dem veränderten Einsatzspektrum der Bundeswehr.

Zivile Qualifikationen sollen stärker berücksichtigt werden.
Die neue "Konzeption für die Reservisten und Reservistinnen der Bundeswehr", die Verteidigungsminister Peter Struck gemeinsam mit dem Generalinspekteur der Bundeswehr, General Wolfgang Schneiderhan, am Mittwoch (17. September) der Öffentlichkeit vorstellte, hat ein zentrales Ziel: Gut motiviert, fest in den Streitkräften beheimatet und wegen seiner zivilberuflichen und militärischen Kenntnisse hochprofessionell soll der Reservist sein. Auch ohne eine Mobilmachung soll er im In- und Ausland auf einer sicheren Rechtsgrundlage zum Einsatz kommen können.

Wichtiges Instrument der neuen Konzeption ist die Stärkung des Prinzips des persönlichen Engagements: Freiwillige Einplanungen als Reservist (Beorderungen) sollen gefördert werden; unfreiwillige Beorderungen wird es nach einer Übergangszeit nur dort geben, wo sie zur Herstellung der Verteidigungsbereitschaft unerlässlich sind.
(...)
Einiges anderes über Reservistenarbeit- und Planung kann man hier erfahren: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.bundeswehr.de/forces/reserve/index.php">http://www.bundeswehr.de/forces/reserve/index.php</a><!-- m --> (stammt auch der obige Text her)

Gruß NoBrain
Das hoert sich nicht schlecht an, speziell wenn man bedenkt, dass viele andere Laender ihre ehemaligen Soldaten viel staerker mit einbinden, als das anscheinend bisher bei der BW der fall ist.
Zitat:pseunym postete
Das hoert sich nicht schlecht an, speziell wenn man bedenkt, dass viele andere Laender ihre ehemaligen Soldaten viel staerker mit einbinden, als das anscheinend bisher bei der BW der fall ist.
:hand: aber die "anderen" länder wie z.b. usa oder großbritannien schicken ganze reserveeinheiten in den auslandseinsatz, so wird z.b. die amerikanischen kfor truppen durch die national guard gestellt und auch in afghanistan und im irak sind eine große anzahl reservisten und nationalgardisten im einsatz. das wäre das was ich mir für ide bundeswehr wünschen würde, dass die reservisten in ihren eigenen einheiten in den auslanseinsatz gehen würden, um die aktiven zu entlasten und nicht nur als einzelne spezialisten.
denn die kampfkraft und erfahrung des reservisten einer berufs- / freiwilligenarmee bzw. einer armee mit hohem freiwilligenanteil ist ungleich höher als die eines wehrpflichtigen-reservisten, der nur eine kurze ausbildung hinter sich hat und nie im auslandseinsatz erfajrung sammeln konnte.
@ hawkeye87

Zitat:(1.) aufhebung der unterteilung in eingreif- und stabilisierungskräfte und vereinheitlichung der brigadegliederungen (die brigaden haben derzeit unterschiedlich gliederungen).
ICh finde gerade beim Heer macht diese Art der Einteilung Sinn, warum??? Dafallen mir verscheidene Gründe ein:

1. Beide Aufgaben erfordern verschiedene Schwerpunkte bei der Ausrüstung. So Sind die Eingreifkräfte eher auf den Klasischen Kampf der Verbundenen Waffe ausgewiesen, heißt viele Panzer, Schützenpanzer und Attlerie. Wo hin gegen die Stabi Truppen eher auf Peace Keeping ausgelegt sind, da braucht man weniger schwere Waffe, als eher eine Ordentlicher Jägertruppe, mit leichten (Dingo2) und mittleren (Fuchs + Boxer) Fahrzeugen.

2. Auch die Ausbildung ist eine komplett andere, wenn ich ein Feldwebel der Panzergrenies wäre, würde ich mich immo verarscht vorkommen. Erst bildet man mich zum "Kämpfer der verbunden Waffe" Jahrelang aus. Dann erklärt man mir das das für den Einsatz im Kosovo nicht das richtige, bildet mich Moante lang in der halben Republick aus. Dabei sehe ich meine Famielie oft nicht. Gehe dann 6 Monate in den Einsatz, wenn ich dann zurück komme ist es auch nicht besser. Denn jetzt sagt man mir, das das für meine eigentliche Aufgabe nicht richtig ist und das man mich Reprofesionalisieren muss. Wofür ich wieder auf einen Truppen übungsplatz muss. Und wofür das ganze, das ich in 1 1/2 - 2 Jahren wieder für Kabul vorbereitet werde. Das gleiche Spiel von vorne. Da macht es eher Sinn, die Leute gleich in ihren Stammeinheiten darauf vorzu bereiten, somit sind sie besser vorbereitet und sind kürzer von ihrer Famielie getrennt.

3. Natürlich sind sie verschieden gegliedert, eine Jäger Brigade die nur Stabi Einsätze macht ist anders gegliedert, wie eine Panzer Brigade, die nur Kampfeinsätze hat. Da sollte schon das Motto gelten "train and organize as you fight."

Zitat:(2.) nach den aktuellen planungen wird es insgesamt 6 divisionkommanden geben. wofür werden denn die bitte gebraucht? mbmn wäre eine senkung auf 4 divisionskommanden sinnvoll: eine "normale" division (z.b. 1. panzerdivision) wird aufgelöst, die dlo wird in die dso integriert. danach gäbe es noch: heerestruppenkommando, dso und 2 "normale" divisionen.
Falsch es sind 5, das Heerestruppenkomando iss nicht mehr. Ich würde soagr auf 4 runter gehen und folgendes ändern:

Heer:

- Mit den Franzosen verhandeln, ob die D/F Brigade nicht in eine Luftlande oder Luftbewegliche Briagde verwandlet werden kann. Wer braucht z.B. für die neuen Aufgaben der Brigade(Eu Battle Group) ein Battalion PzH 2000??? Diese dann von den Eingreifkräften zu der DSO verlegen.

- Ein weiteres Heeresfliegerregiment aus der Heeresfliegerbrigade in der Luftmechanisierte Brigade verlegen. Somit sollten jeweils jetzt 3 TrspHubschrRgt bei der Heersfliegerbrigade existieren, 2 bei der Luftmechnisierten Brigade, außerdem 2 Kampfhubschruaber Regimenter mit dem Tiger +BO 105 (welcher in Richtung AH6 Little Bird entwickelt wird). Die Transport Regimenter der Luftmechanisierten Brigade sollten gemischt sein (NH90 / CH 53), wärend die der Heerefliegerbrigade Typenverbände sein sollten. Die Luftmechansierte Brigade sollte aufgelöst werden und jeweils ein Trapo umd Kampfregiment jeweils einer der Luftlandebrigaden 26 + 31 zugeschlagen werden. Somit bekäme man zwei Luftbewegliche Briagaden. Der Sinn eines extra Jägerregiemnts in der DLO würde weg fallen.

- Den Stab der DLO, Das Fernmelde Batalion 4, Das Jägerregiment, was noch aufgestellt wird und den Stab der Luftmechanisierten Braigade nutzen um eine weitere Stabi Brigade aufzustellen. Überflüssige Dienststellen auf vorhalt.

- Diese könnte die Gebirgsjäger Briagde 23 bei den Stabi Kräften ersetzen, welche die D/F Brigade bei den Eingreifkräften ersetzt (ist Teil der DSO). Vielleicht bleibt bei der Umstellung auf Eingreifbrigade auch Dienstposten über???
Diese sollte zu einer Leichten Infanterie Brigade umgebaut werden, ähnlich der Luft Lande Brigaden.

- Aufstellung 1 bis 2 weiterer Stabi Brigaden unter Nutzung von freien Dienstpsoten durch Reform.

- Neue Einplanung der Resrvisten ähnlich der NG, jede Brigade wird einer Div zugeteilt. 1 * Eingreif 2* Stabi die D/F Brigade => DSO/DLO. Wobei die Reservisten eine dopplet so hohe Heimat steh zeit haben wie normale Soldaten, ca. 4 Jahre sollten das dann sein.

- Zusammenfassung der Grenie und Panzerbrigaden zu schweren Mech. Brigaden

- Vieleicht reichen die Kräfte für 2 zusätzliche Stabilisierungsbriagden nicht, dann solte man vielleicht überlegen die anderen 4 etwas zu vekleineren over die Truppenstärke leichtz zu erhöhen, wohl nicht mehr als 5 000 Mann.


Somit hätte das Heer

1 Division Eingreifkräfte

2 * Schw Mech Brigaden
1 * Leichte Gebirgsjägerbrigade
1. schwere Mech Brigade der Reserve

2 Divsionen Stabilisierungs Kräfte
3 * mittlere Jägerbrigaden
1 * schwere Mech Brigade
1 * mittlere Jägerbriagde Reserve
1 * schwere Mechbrigade Reserve

oder
2 Divisionen
4 * mittlere Jägerbrigaden
2 * schwere Mech Brigade
2 * mittlere Jägerbriagde Reserve

DLO/DSO

2 * leichte Luftbewegliche Briagden
1 * Heeresfliegerbriagde
1 * KSK
1 * D/F Briagde
======

2. Luftwaffe

- Auflösung des JaboG 31 Nörvenich und das JG 71 wittmund

- Beibehaltung des JaboG 38 Jever unter Nutzung des EF, wobei entweder die ASM Harpoon, RBS 15 MK3 oder NSM eingerüstet wird zur bekämpfung von Seezielen.

- Abgabe der Tornado Recce beim AG 51, übernahme der 36 EF von JG 71 und einrüstung eines Recce Pods in eine Staffel.

- Umrüstung von 20 Troando Recce + IDS zu ECR um damit 3. Staffel in Lechfeld zu Gründen.

- Umrüstung des JG 74 in Neuburg zu JaboG 3* und EF MR

- Auflösung von Hollowman, Ausbildung der nur noch geringen Anzahl der Tornado Besatzungen in Laage

- Falls es zu keiner Einigung über eine europäisches asubildungskonzept bei Basisasubildung kommt, kleine Lösung unter deutscher Führung in z.B. in Trap anstreben. Geht anstatt in die US Wolkswirtschaft in die Deutsche.

- Abgabe des zustädingen Lufttransport Geschwaders an das Heer samt sämtlicher NH90, hier an die Heersfliegerbrigade.

-Auflösung sämtlicher Luftwaffen Flarak Verbände, abgabe an das Heer, sollte Synergie gewinne entstehen

- übernahme des MFG 3 aus Holzdorf und bündelung aller "Flugzeugverbände in der Luftwaffe", vor allem auch im Bereich Drohnen

- neue Strucktur ähnlich der Marine mit einer Division Eingreifkräfte und Stabilisierungskräfte. Wobei des einzelnen Verbände jeweils für den Einsatz zu geteilt werden können.

- Die Geschwader so Struckturieren, das sie in der Lage sind ein größeres Feldlager, oder Flugplatz über 2 Kontigenten zu führen und betreiben, als Anteil an Stabi Einsätzen am Boden.

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SKB

Beim Umzug des BND sollte dieser vom Kanzleramt zum BMVg wechseln, danach könnte man eoniger Bundeswehr Einheiten in diesen eingliedern, z.B. den MAD, ZNBw, Komando Strat Aufkl., OpInfo usw.

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Zu mehr hab ich mir noch keine Gedanken gemacht.

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P.S. Ich habe hier gelesen, das durch die reduktion auf 250.000 Soldaten die Leistung im Auslandseinsatz sinken würde. Dem ist nicht so, da vor allem VK Kräfte betroffen sind und keine RK Kräfte. Vielmehr sollen in reinen Kompanien die Zahle der Einsatzkräfte sogar nochmal zu genommen haben.
Zitat:Marc79 postete
@ hawkeye87

Zitat:(1.) aufhebung der unterteilung in eingreif- und stabilisierungskräfte und vereinheitlichung der brigadegliederungen (die brigaden haben derzeit unterschiedlich gliederungen).
ICh finde gerade beim Heer macht diese Art der Einteilung Sinn, warum??? Dafallen mir verscheidene Gründe ein:

1. Beide Aufgaben erfordern verschiedene Schwerpunkte bei der Ausrüstung. So Sind die Eingreifkräfte eher auf den Klasischen Kampf der Verbundenen Waffe ausgewiesen, heißt viele Panzer, Schützenpanzer und Attlerie. Wo hin gegen die Stabi Truppen eher auf Peace Keeping ausgelegt sind, da braucht man weniger schwere Waffe, als eher eine Ordentlicher Jägertruppe, mit leichten (Dingo2) und mittleren (Fuchs + Boxer) Fahrzeugen.

2. Auch die Ausbildung ist eine komplett andere, wenn ich ein Feldwebel der Panzergrenies wäre, würde ich mich immo verarscht vorkommen. Erst bildet man mich zum "Kämpfer der verbunden Waffe" Jahrelang aus. Dann erklärt man mir das das für den Einsatz im Kosovo nicht das richtige, bildet mich Moante lang in der halben Republick aus. Dabei sehe ich meine Famielie oft nicht. Gehe dann 6 Monate in den Einsatz, wenn ich dann zurück komme ist es auch nicht besser. Denn jetzt sagt man mir, das das für meine eigentliche Aufgabe nicht richtig ist und das man mich Reprofesionalisieren muss. Wofür ich wieder auf einen Truppen übungsplatz muss. Und wofür das ganze, das ich in 1 1/2 - 2 Jahren wieder für Kabul vorbereitet werde. Das gleiche Spiel von vorne. Da macht es eher Sinn, die Leute gleich in ihren Stammeinheiten darauf vorzu bereiten, somit sind sie besser vorbereitet und sind kürzer von ihrer Famielie getrennt.

3. Natürlich sind sie verschieden gegliedert, eine Jäger Brigade die nur Stabi Einsätze macht ist anders gegliedert, wie eine Panzer Brigade, die nur Kampfeinsätze hat. Da sollte schon das Motto gelten "train and organize as you fight."
:bonk: aber wie wahrscheinlich ist ein gefecht der verbundenen waffen in der zukunft? und wie wahrscheinlich ist es überhaupt, dass deutsche truppen an einem "heißen" kampfeinsatz teilnehmen werden? und wie wahrscheinlich ist es, dass ein kampfeinsatz unter deutscher beteiligung ein "gefecht der verbundenen waffen" sein wird?
:hand: wenn deutsche truppen in einen kampfeinsatz verwickelt werden so wohl eher in einen asymmetrischen konflikt z.b. auf dem balkan (v.a. im kosovo) oder in afghanistan. und an den unruhen im kosovo hat man gesehen wie schnell eine scheinbar friedliche situation in gewalt um schlagen kann.
:hand: für mich sprechen zwei hauptgründe gegen die einteilung in eingreif- und stabiliserungskräfte:

erstens führt diese einteilung - afaik werden eingreif- und stabilisierungskräfte von zwei verschiedenen kommanden geführt - zu eine klasseneinteilung der bundeswehr: die eingreifkräfte bekämen - soweit das geld da wäre - halbwegs gutes material - die stabilierungskräfte bekämen das was übrig wäre und die reserve hätte nur noch schrott. es gäbe die gleiche situation wie in den 90ern: die damalige einteilung in krisenreaktionbskräfte und hauptverteidigungskräfte führte zu dem genau gleichen ergebnis: die hauptveretidigungskräfte konnten den betrieb fast nicht mehr aufrechterhalten, da das wenige - noch funktionstüchtige material an die krk abgegeben wurde. und auf grund der schlechten finanzlage sehe ich genau die gleiche entwicklung hier sich wiederholen.

und zweitens wann würden die eigreifkrägfte schon eingesetzt? ein kampfeinsatz ist derzeit sehr unwahrscheinlich. also würde die ganze last der auslandseinsätze auf den stabilisierungskräften liegen, während sich die eingreifkräfte - auf grund unwahrscheinlicher einsätze ein gemütliches leben machen würden.
das mit dem heerestruppenkommando hab ich gar nicht mitgekriegt :bonk:
zu deinen vorschlägen: ich werde selbstverständlich einen gegenentwurf präsentieren :evil:
@ hawkeye87 Das sehe ich anders

Zitat:aber wie wahrscheinlich ist ein gefecht der verbundenen waffen in der zukunft? und wie wahrscheinlich ist es überhaupt, dass deutsche truppen an einem "heißen" kampfeinsatz teilnehmen werden? und wie wahrscheinlich ist es, dass ein kampfeinsatz unter deutscher beteiligung ein "gefecht der verbundenen waffen" sein wird?
Man kann sagen, es kann schon nicht unwahrscheinlich sein. Siehe Kosovo, hätte die Bombadierung noch viel länger nicht geholfen, so wäre ein Einsatz von Bodentruppen wohl gekommen. Daran hätte sich die Bundeswehr wohl in einem Umfang von einer verstärken Div. beteiligt.

Dazu kommen die Eu Eingreiftruppe, wobei sich Deutschland auch mit bis zu einer Div beteiligt. Auch wäre ein Einsatz im Irak unter anderen Vorzeichen durchaus möglich. Man sollte nicht den Fehler machen, für solche Einsätze keine Kräfte bereit zu halten.

Zitat:wenn deutsche truppen in einen kampfeinsatz verwickelt werden so wohl eher in einen asymmetrischen konflikt z.b. auf dem balkan (v.a. im kosovo) oder in afghanistan. und an den unruhen im kosovo hat man gesehen wie schnell eine scheinbar friedliche situation in gewalt um schlagen kann.
Gerade für solche Einsätze gäbe es ja sowohl die DSO (LBB 26+31, D/F Brigade) als auch die Gebirgsjäger. Außerdem können dies dann die Stabi Kräfte übernehmen, die ja auf solche Kämpfe optimiert sind. Das dies eher wahrscheinlich glaub ich aber nicht.

Zitat:führt diese einteilung - afaik werden eingreif- und stabilisierungskräfte von zwei verschiedenen kommanden geführt
Wo ist da das Problem, ich könnte die alle Kräfte (Heer,Luftwaffe, Marine) für jede Aufgabe bündeln. Damit hätte ich im Einsatz sogar den Vorteil, das sie besser für die Aufgaben vorbereitet sind.

Zitat:- zu eine klasseneinteilung der bundeswehr: die eingreifkräfte bekämen - soweit das geld da wäre - halbwegs gutes material - die stabilierungskräfte bekämen das was übrig wäre und die reserve hätte nur noch schrott. es gäbe die gleiche situation wie in den 90ern: die damalige einteilung in krisenreaktionbskräfte und hauptverteidigungskräfte führte zu dem genau gleichen ergebnis:
Falsch, nicht die Einteilung führte dazu, sondern die Tatsache, das man zu lange an den HVK Kräften fest hing, was dazu führte, das man zuviel Geld Sinnlos auf unnötige Einheiten verteilte.

Außerdem führt dies, dazu, das man die jeweiligen Kräfte besser an die jeweilige Aufgabe anpassen kann. So braucht wohl die deutsche ISAF Truppe keine Leo2 A6 oder Pzh 2000, sondern eher mehr Dingos und andere Schutzfahrzeuge.

Zitat:die hauptveretidigungskräfte konnten den betrieb fast nicht mehr aufrechterhalten, da das wenige - noch funktionstüchtige material an die krk abgegeben wurde. und auf grund der schlechten finanzlage sehe ich genau die gleiche entwicklung hier sich wiederholen.
Und wo ist das bei dir anders, ok du hast eine Div weniger, aber sonst??? Aber, warum bringt das automatisch mehr Geld??? Vor allem müsstest du ja alle Divs auf alle Aufgaben vorbereiten, was heißt mehr Kohle.


Zitat:die damalige einteilung in krisenreaktionbskräfte und hauptverteidigungskräfte führte zu dem genau gleichen ergebnis: die hauptveretidigungskräfte konnten den betrieb fast nicht mehr aufrechterhalten, da das wenige - noch funktionstüchtige material an die krk abgegeben wurde. und auf grund der schlechten finanzlage sehe ich genau die gleiche entwicklung hier sich wiederholen.
Falsch, damals wurden Fähigkeiten und Material in einem Umfang bereit gehalten die gar keinen Sinn machten. Und das wäre auch ohne Einteilung passiert, nur mit dem Resultat, das für die Einsätze noch weniger neues Gerät bereit gehalten würde. So wäre es noch schlimmer gewesen.


Zitat:und zweitens wann würden die eigreifkrägfte schon eingesetzt? ein kampfeinsatz ist derzeit sehr unwahrscheinlich. also würde die ganze last der auslandseinsätze auf den stabilisierungskräften liegen, während sich die eingreifkräfte - auf grund unwahrscheinlicher einsätze ein gemütliches leben machen würden.
Das sehe ich anders:

1.Wir waren durchaus schon nahe an solchen Einsätzen siehe Kosovo, oder Irak unter anderen Gesichtspunkten (anderes Verhalten Irak, andere Bundesregierung, anderes Verhalten Bush)

2. Heißt das nur weil es nicht passiert ist, passiert es niemals. Dann könnte ja bei uns die Feuerwehr den Leiterwagen streichen, weil bei den letzten 10 Bränden es nur in Einfamilien Häusern brannte.

3. Wäre ohne eine solche Einteilung die Belastung durch Vorbereitung für die Truppe noch größer, da man mehr Sonderlehrgänge bräuchte, ab er da schrieb ich ja schon oben.


Zitat:zu deinen vorschlägen: ich werde selbstverständlich einen gegenentwurf präsentieren
Da bin ich mal gepsannt Cool
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