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		<title><![CDATA[Forum-Sicherheitspolitik - Allgemeines zur Bundeswehr]]></title>
		<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/</link>
		<description><![CDATA[Forum-Sicherheitspolitik - https://www.forum-sicherheitspolitik.org]]></description>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 23:52:44 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Cyber- und Informationsraum (CIR)]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=8107</link>
			<pubDate>Fri, 01 May 2026 13:22:47 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=243">Quintus Fabius</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=8107</guid>
			<description><![CDATA[Mal eine gute Nachricht, und dies seitens der Bundeswehr:<br />
<br />
<a href="https://augengeradeaus.net/2026/04/cyber-kommandeur-der-bundeswehr-lehnt-software-von-palantir-ab/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://augengeradeaus.net/2026/04/cyber...lantir-ab/</a><br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Die Software des umstrittenen US-Unternehmens Palantir soll nach Angaben des Bundeswehr-Vizeadmirals Thomas Daum in den deutschen Streitkräften nicht eingeführt werden. Der Inspekteur der jüngsten Teilstreitkraft Cyber- und Informationsraum sagte dem Handelsblatt, es sei unvorstellbar, dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern Zugriff auf den nationalen deutschen Datenbestand zu gewähren.<br />
<br />
Nach dem Bericht der Zeitung vom (heutigen) Dienstag verwies Daum darauf, dass die Software Maven des US-Unternehmens zwar von der NATO bereits genutzt würde und Erkenntnisse daraus auch der Bundeswehr zur Verfügung stünden. Bei der Allianz würden jedoch Vertreter der Industrie, also der Firma Palantir, die Systeme mit der Software bedienen. So sehr wir an der Funktionalität interessiert sind für unseren eigenen Datenbestand, zitiert das Handelsblatt den Admiral, so sei der Zugriff der Palantir-Mitarbeiter auf deutsche Daten unvorstellbar.</blockquote>
<br />
Bezeichnend dass er ein Vizeadmiral ist, also von der Marine. Es ist für mich seit Jahren (angesichts meiner Marinefeindlichkeit) immer wieder verblüffend, wie die besten Konzepte, Ideen und das beste Führungspersonal wieder und wieder von der Marine her kommen. Kurios, dass ausgerechnet die Marine irgendwie fähiger ist als der Rest dieses Vereins.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Mal eine gute Nachricht, und dies seitens der Bundeswehr:<br />
<br />
<a href="https://augengeradeaus.net/2026/04/cyber-kommandeur-der-bundeswehr-lehnt-software-von-palantir-ab/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://augengeradeaus.net/2026/04/cyber...lantir-ab/</a><br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Die Software des umstrittenen US-Unternehmens Palantir soll nach Angaben des Bundeswehr-Vizeadmirals Thomas Daum in den deutschen Streitkräften nicht eingeführt werden. Der Inspekteur der jüngsten Teilstreitkraft Cyber- und Informationsraum sagte dem Handelsblatt, es sei unvorstellbar, dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern Zugriff auf den nationalen deutschen Datenbestand zu gewähren.<br />
<br />
Nach dem Bericht der Zeitung vom (heutigen) Dienstag verwies Daum darauf, dass die Software Maven des US-Unternehmens zwar von der NATO bereits genutzt würde und Erkenntnisse daraus auch der Bundeswehr zur Verfügung stünden. Bei der Allianz würden jedoch Vertreter der Industrie, also der Firma Palantir, die Systeme mit der Software bedienen. So sehr wir an der Funktionalität interessiert sind für unseren eigenen Datenbestand, zitiert das Handelsblatt den Admiral, so sei der Zugriff der Palantir-Mitarbeiter auf deutsche Daten unvorstellbar.</blockquote>
<br />
Bezeichnend dass er ein Vizeadmiral ist, also von der Marine. Es ist für mich seit Jahren (angesichts meiner Marinefeindlichkeit) immer wieder verblüffend, wie die besten Konzepte, Ideen und das beste Führungspersonal wieder und wieder von der Marine her kommen. Kurios, dass ausgerechnet die Marine irgendwie fähiger ist als der Rest dieses Vereins.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[DDR/NVA-Märsche]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=8101</link>
			<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 00:08:07 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=547">Schneemann</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=8101</guid>
			<description><![CDATA[Ich mag sie nicht. Aber sie gehören dazu bzw. sie gehören zu unserer Geschichte, gleichwohl stellen sich bei mir die Nackenhaare auf, alleine schon wenn ich nur "Zentralkomitee" höre...<br />
<br />
Diese Filme sind schwierig. <br />
<br />
Aber sie sind zugleich wichtig, alleine schon vom historischen Kontext aus gesehen. Sie sind Teil der deutschen Geschichte. Und wir müssen sie kennen (sic!). Denn nur so wissen wir, wie es denn "so" war, auf der "anderen Seite", als die Bolschewiken im Osten noch herrschten.<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=fd75dlOjoW0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.youtube.com/watch?v=fd75dlOjoW0</a><br />
<br />
Schneemann]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich mag sie nicht. Aber sie gehören dazu bzw. sie gehören zu unserer Geschichte, gleichwohl stellen sich bei mir die Nackenhaare auf, alleine schon wenn ich nur "Zentralkomitee" höre...<br />
<br />
Diese Filme sind schwierig. <br />
<br />
Aber sie sind zugleich wichtig, alleine schon vom historischen Kontext aus gesehen. Sie sind Teil der deutschen Geschichte. Und wir müssen sie kennen (sic!). Denn nur so wissen wir, wie es denn "so" war, auf der "anderen Seite", als die Bolschewiken im Osten noch herrschten.<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=fd75dlOjoW0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.youtube.com/watch?v=fd75dlOjoW0</a><br />
<br />
Schneemann]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Militärischer Nahkampf bei der Bundeswehr]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=8058</link>
			<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 19:56:52 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=243">Quintus Fabius</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=8058</guid>
			<description><![CDATA[Militärischer Nahkampf bei der Bundeswehr:<br />
<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=6CmgTHf4_u0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.youtube.com/watch?v=6CmgTHf4_u0</a><br />
<br />
Zumindest etwas besser als gar nichts, bis auf den Murks am Ende von wegen die Soldaten sind gefangen und müssen sich den Weg frei kämpfen. Was für ein Schwachfug !!!<br />
<br />
Das Gehaue und Gestoße mit dem Sturmgewehr ist auch Unfug. Zum einen schneidet und sticht scharfer Stahl sie alle gleich auf, zum anderen sollte man die Primärwaffe nicht für irgendwelche Nahkampfexperiemente opfern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Militärischer Nahkampf bei der Bundeswehr:<br />
<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=6CmgTHf4_u0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.youtube.com/watch?v=6CmgTHf4_u0</a><br />
<br />
Zumindest etwas besser als gar nichts, bis auf den Murks am Ende von wegen die Soldaten sind gefangen und müssen sich den Weg frei kämpfen. Was für ein Schwachfug !!!<br />
<br />
Das Gehaue und Gestoße mit dem Sturmgewehr ist auch Unfug. Zum einen schneidet und sticht scharfer Stahl sie alle gleich auf, zum anderen sollte man die Primärwaffe nicht für irgendwelche Nahkampfexperiemente opfern.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bundeswehr - Wunschkonzert 2026]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=8042</link>
			<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 21:45:52 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=243">Quintus Fabius</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=8042</guid>
			<description><![CDATA[Der Tradition halber (immerhin seit 2012!). Besser spät als nie. Die gleiche Prozedur wie in jedem Jahr:<br />
<br />
Jetzt wo die Beschaffung in Geld ertrinkt in einem Ausmaß dass wir vor wenigen Jahren noch als völlig unrealistisch und Phantasiegebilde abgetan hätten und abgetan haben: was könnte man nun alles kaufen, jetzt wo die Konten scheinbar unbegrenzt gefüllt sind ?!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Tradition halber (immerhin seit 2012!). Besser spät als nie. Die gleiche Prozedur wie in jedem Jahr:<br />
<br />
Jetzt wo die Beschaffung in Geld ertrinkt in einem Ausmaß dass wir vor wenigen Jahren noch als völlig unrealistisch und Phantasiegebilde abgetan hätten und abgetan haben: was könnte man nun alles kaufen, jetzt wo die Konten scheinbar unbegrenzt gefüllt sind ?!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ukrainische Drohnenpiloten radieren bei Übung ganze NATO-Bataillone aus]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=8041</link>
			<pubDate>Sat, 14 Feb 2026 14:29:13 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=2360">Frank353</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=8041</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://militaeraktuell.at/ukrainische-drohnenpiloten-erfolg-nato-truppen/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://militaeraktuell.at/ukrainische-d...o-truppen/</a><br />
<br />
Eine ukrainische Drohnengruppe mit 10 Mann hat hier scheinbar zwei NATO Btl ausgeschaltet. Kolonnenfahrten sind nicht mehr möglich. Alles wird sofort aufgeklärt und per Battlemanagementsystem an die Truppenführer und Drohnenpiloten weitergegeben. <br />
<br />
Ich höre oft, dass die NATO keinen Krieg, wie in der Ukraine führen würde. Das stimmt aber nur teilweise. Wir haben wahrscheinlich Luftüberlegenheit, aber wir haben keine aktiven Drohnen-Einheiten, keine Anpassung an das gläserne Gefechtsfeld,  keine aktive Drohnenabwehr.<br />
<br />
Viele Systeme wie Skyranger laufen erst 2028 bis in die 2030er Jahre zu. Wir haben kein funktionierendes digitales verschlüsseltes Funksystem, digitales Battlemanagement nur in Ansätzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://militaeraktuell.at/ukrainische-drohnenpiloten-erfolg-nato-truppen/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://militaeraktuell.at/ukrainische-d...o-truppen/</a><br />
<br />
Eine ukrainische Drohnengruppe mit 10 Mann hat hier scheinbar zwei NATO Btl ausgeschaltet. Kolonnenfahrten sind nicht mehr möglich. Alles wird sofort aufgeklärt und per Battlemanagementsystem an die Truppenführer und Drohnenpiloten weitergegeben. <br />
<br />
Ich höre oft, dass die NATO keinen Krieg, wie in der Ukraine führen würde. Das stimmt aber nur teilweise. Wir haben wahrscheinlich Luftüberlegenheit, aber wir haben keine aktiven Drohnen-Einheiten, keine Anpassung an das gläserne Gefechtsfeld,  keine aktive Drohnenabwehr.<br />
<br />
Viele Systeme wie Skyranger laufen erst 2028 bis in die 2030er Jahre zu. Wir haben kein funktionierendes digitales verschlüsseltes Funksystem, digitales Battlemanagement nur in Ansätzen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wie zu bauen ist!]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7771</link>
			<pubDate>Thu, 09 Oct 2025 10:39:22 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=2360">Frank353</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7771</guid>
			<description><![CDATA[Die Bundeswehr will ab 2027 270 neue Kompaniegebäude errichten. <br />
<br />
<a href="https://www.bmvg.de/de/aktuelles/40000-unterbringungsplaetze-bis-2031-geplant-6004624" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.bmvg.de/de/aktuelles/40000-u...nt-6004624</a><br />
<br />
Es soll in Standardbauweise gemäß G-CAP Inland erfolgen. <br />
<br />
Es soll Platz für 40.000 Rekruten entstehen. <br />
<br />
Unterbringung in Vier-Mann/Frau-Stuben, 35 qm<br />
<br />
Gebaut wird auf Bundeswehrgelände, also Nachverdichtung. <br />
<br />
Bilder von den neuen Gebäuden habe ich keine gefunden, vll. hat jemand hier mehr Glück.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Bundeswehr will ab 2027 270 neue Kompaniegebäude errichten. <br />
<br />
<a href="https://www.bmvg.de/de/aktuelles/40000-unterbringungsplaetze-bis-2031-geplant-6004624" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.bmvg.de/de/aktuelles/40000-u...nt-6004624</a><br />
<br />
Es soll in Standardbauweise gemäß G-CAP Inland erfolgen. <br />
<br />
Es soll Platz für 40.000 Rekruten entstehen. <br />
<br />
Unterbringung in Vier-Mann/Frau-Stuben, 35 qm<br />
<br />
Gebaut wird auf Bundeswehrgelände, also Nachverdichtung. <br />
<br />
Bilder von den neuen Gebäuden habe ich keine gefunden, vll. hat jemand hier mehr Glück.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Korps der Bundeswehr ?!]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7765</link>
			<pubDate>Sun, 21 Sep 2025 19:28:27 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=243">Quintus Fabius</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7765</guid>
			<description><![CDATA[<span style="color: red;" class="mycode_color">Sammelstrang - ausgelagert aus den Heersaufklärungskräften</span><br />
<br />
Das würde mMn insbesondere Sinn machen, wenn man kleinere nationale Korps hätte. Beispielsweise mit zwei Divisionen. Dann könnte man von so einer DSO von ausserhalb des Korps solche Truppen zuführen, je nach Bedarf und sie falls erforderlich sogar getrennt vom Korps für sich einsetzen. Will man aber schlagkräftige starke Korps, mit drei oder vier Divisionen würde es mMn Sinn machen, einen solchen Verband organisch als Korpstruppe einzuziehen. Dann müsste man auch keine gesonderte Korps-Reserve als Korpstruppe vorhalten, da diese dann einfach eine der Brigaden einer der Divisionen ist. Meiner rein persönlichen Meinung nach wären stärkere Korps "besser" und daher wäre eine organische Einheit dieser Art als Korpstruppe sinnvoll, weil dann auch die Korpstruppen insgesamt natürlich stärker ausfallen und damit das ganze Korps an sich. <br />
<br />
Die ganzen multinationalen Korps die dann irgendwann irgendwie aus mehreren nationalen Armeen zusammen gestückelt werden sollen, halte ich demgegenüber für einen Irrweg. Meiner rein persönlichen Meinung nach sollte das Heer schlussendlich als erstes anstreben, zumindest ein nationales deutsches Korps zu bilden. Für sich allein und selbst. Das Heer wäre dann 1 Korps. Und dann könnte man von dort aus weiter aufbauen. Stattdessen lauter Stuckwerk.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: red;" class="mycode_color">Sammelstrang - ausgelagert aus den Heersaufklärungskräften</span><br />
<br />
Das würde mMn insbesondere Sinn machen, wenn man kleinere nationale Korps hätte. Beispielsweise mit zwei Divisionen. Dann könnte man von so einer DSO von ausserhalb des Korps solche Truppen zuführen, je nach Bedarf und sie falls erforderlich sogar getrennt vom Korps für sich einsetzen. Will man aber schlagkräftige starke Korps, mit drei oder vier Divisionen würde es mMn Sinn machen, einen solchen Verband organisch als Korpstruppe einzuziehen. Dann müsste man auch keine gesonderte Korps-Reserve als Korpstruppe vorhalten, da diese dann einfach eine der Brigaden einer der Divisionen ist. Meiner rein persönlichen Meinung nach wären stärkere Korps "besser" und daher wäre eine organische Einheit dieser Art als Korpstruppe sinnvoll, weil dann auch die Korpstruppen insgesamt natürlich stärker ausfallen und damit das ganze Korps an sich. <br />
<br />
Die ganzen multinationalen Korps die dann irgendwann irgendwie aus mehreren nationalen Armeen zusammen gestückelt werden sollen, halte ich demgegenüber für einen Irrweg. Meiner rein persönlichen Meinung nach sollte das Heer schlussendlich als erstes anstreben, zumindest ein nationales deutsches Korps zu bilden. Für sich allein und selbst. Das Heer wäre dann 1 Korps. Und dann könnte man von dort aus weiter aufbauen. Stattdessen lauter Stuckwerk.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Alte Bundeswehrparaden]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7740</link>
			<pubDate>Sat, 30 Aug 2025 01:36:02 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=547">Schneemann</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7740</guid>
			<description><![CDATA[Ich dachte, dazu wäre ein Strang interessant, anbei eine alte Parade der Bundeswehr - Bundeskanzler Adenauer tritt ab.<br />
<br />
Eine Parade, wo man neben den ersten Leoparden auch M48, Flakpanzer M42, M-113, Kanonenjagdpanzer, HAWK, die verhassten Hispano-Suiza HS-30 und das Fla-Rak-System Nike Hercules sehen kann. <br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=BCFjj6rf0hA&amp;list=RDMM&amp;index=19" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.youtube.com/watch?v=BCFjj6rf...M&amp;index=19</a><br />
<br />
Schneemann]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich dachte, dazu wäre ein Strang interessant, anbei eine alte Parade der Bundeswehr - Bundeskanzler Adenauer tritt ab.<br />
<br />
Eine Parade, wo man neben den ersten Leoparden auch M48, Flakpanzer M42, M-113, Kanonenjagdpanzer, HAWK, die verhassten Hispano-Suiza HS-30 und das Fla-Rak-System Nike Hercules sehen kann. <br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=BCFjj6rf0hA&amp;list=RDMM&amp;index=19" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.youtube.com/watch?v=BCFjj6rf...M&amp;index=19</a><br />
<br />
Schneemann]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Generations of War und Gesamtverteidigung]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7716</link>
			<pubDate>Tue, 22 Jul 2025 15:43:01 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=2525">Pyrrhos</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7716</guid>
			<description><![CDATA[Liebes Forum,<br />
<br />
wurde von einem Studenten gebeten dem Forum beizutreten. Bisher habe ich als Gast interessante Debatten mitverfolgt. Ich habe eine Bitte an die versammelte Expertise hier. Ich würde gerne Kritik, Impulse und Verbesserungsvorschläge zu meinem kriegskonzeptionellen Ansatz (Generations of War) einholen. Die in der Debatte vertretenen Positionen habe ich reformiert und weiterentwickelt (5-6.). Es reicht wenn Sie Seite 1-4 lesen und reflektieren. Freue mich auf kritisches Feedback.<br />
<br />
<a href="https://metis.unibw.de/de/publications/42-szenarien-russischer-einflussnahme-bis-2030" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://metis.unibw.de/de/publications/4...e-bis-2030</a><br />
<br />
Hintergrund zu Generations of War:<br />
<a href="https://metis.unibw.de/de/publications/26-neue-hybride-bedrohungen" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://metis.unibw.de/de/publications/2...edrohungen</a><br />
<a href="https://metis.unibw.de/de/publications/35-trends-und-entwicklungen-hybrider-bedrohungen" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://metis.unibw.de/de/publications/3...edrohungen</a><br />
<br />
Hintergrund/Vorschlag zur Abwehr 4-6. Generation:<br />
<a href="https://metis.unibw.de/de/publications/39-gesamtverteidigung" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://metis.unibw.de/de/publications/3...rteidigung</a><br />
<a href="https://metis.unibw.de/de/publications/21-resilienz-denken" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://metis.unibw.de/de/publications/2...enz-denken</a><br />
<br />
Beste Grüße<br />
Pyrrhos]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Liebes Forum,<br />
<br />
wurde von einem Studenten gebeten dem Forum beizutreten. Bisher habe ich als Gast interessante Debatten mitverfolgt. Ich habe eine Bitte an die versammelte Expertise hier. Ich würde gerne Kritik, Impulse und Verbesserungsvorschläge zu meinem kriegskonzeptionellen Ansatz (Generations of War) einholen. Die in der Debatte vertretenen Positionen habe ich reformiert und weiterentwickelt (5-6.). Es reicht wenn Sie Seite 1-4 lesen und reflektieren. Freue mich auf kritisches Feedback.<br />
<br />
<a href="https://metis.unibw.de/de/publications/42-szenarien-russischer-einflussnahme-bis-2030" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://metis.unibw.de/de/publications/4...e-bis-2030</a><br />
<br />
Hintergrund zu Generations of War:<br />
<a href="https://metis.unibw.de/de/publications/26-neue-hybride-bedrohungen" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://metis.unibw.de/de/publications/2...edrohungen</a><br />
<a href="https://metis.unibw.de/de/publications/35-trends-und-entwicklungen-hybrider-bedrohungen" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://metis.unibw.de/de/publications/3...edrohungen</a><br />
<br />
Hintergrund/Vorschlag zur Abwehr 4-6. Generation:<br />
<a href="https://metis.unibw.de/de/publications/39-gesamtverteidigung" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://metis.unibw.de/de/publications/3...rteidigung</a><br />
<a href="https://metis.unibw.de/de/publications/21-resilienz-denken" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://metis.unibw.de/de/publications/2...enz-denken</a><br />
<br />
Beste Grüße<br />
Pyrrhos]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[BW mit den Augen einer französischen Zeitung]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7665</link>
			<pubDate>Mon, 02 Jun 2025 16:15:58 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=2229">voyageur</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7665</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">In Deutschland: Die Bundeswehr, die Armee, die keinen Krieg führen wollte</span></span><br />
Von Elsa Conesa (Saarlouis und Hamburg (Deutschland), Sonderkorrespondentin) Veröffentlicht heute um 05:30 Uhr, geändert um 14:38 Uhr Zeitung "Le Monde"<br />
<img src="https://img.lemde.fr/2025/05/27/625/0/5000/2500/2880/1440/45/0/b5809d5_sirius-fs-upload-1-mrtrxm5hoj7u-1748358618524-bundewehr-hamburg-maximilianmann-11.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: b5809d5_sirius-fs-upload-1-mrtrxm5hoj7u-...ann-11.jpg]" class="mycode_img" /><br />
Untersuchung Die deutsche Armee wurde zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs von den Alliierten gegründet, um zur Verteidigung Westeuropas beizutragen, und war darauf ausgelegt, so wenig wie möglich zu kämpfen. Heute will Berlin sie „kriegsfähig“ machen, doch die Institution hat Mühe, sich von ihrer komplexen Geschichte zu befreien.<br />
<br />
Als Brigadegeneral Andreas Steinhaus am 6. Juni 2024 an den Gedenkfeierlichkeiten zur Landung der Alliierten in der Normandie teilnahm, empfand er „als deutscher Soldat etwas Besonderes, an diesem Ort eingeladen zu sein“. Er hat sich immer als Teil der Alliierten gesehen. Geboren 1968 in Westdeutschland, feierte er als Kind den D-Day mit dem Gefühl, „auf der richtigen Seite“ zu stehen. Mit 19 trat er in die Armee ein, um „die Freiheit zu verteidigen“, bevor er an der Seite anderer Europäer und Amerikaner in Afghanistan, Bosnien, im Irak und im Sudan kämpfte.<br />
<br />
Am 5. Juni 2024 nahm er sich jedoch die Zeit, das Grab seines Großonkels zu besuchen, der in der Wehrmacht gedient hatte. Dieser liegt nur wenige Kilometer von der Küste entfernt auf dem deutschen Friedhof von La Cambe (Calvados) neben 21.000 Soldaten des Dritten Reiches, die während der Schlacht um die Normandie gefallen sind. „An einem Tag stand ich an seinem Grab, am nächsten Tag war ich bei den amerikanischen Soldaten“, erzählt er in seinem Büro in Saarlouis (Saarland), wo seine Fallschirmjägerbrigade stationiert ist. „Der Begriff Heimat ist nicht geografisch“, sagt er und betont die Komplexität der Geschichte, die er geerbt hat.<br />
<br />
Geschichten wie seine sind in der Bundeswehr weit verbreitet. Da sind diejenigen, deren Angehörige in der Wehrmacht gedient haben – „der anderen Armee“, wie einer von ihnen sagt. Es gibt auch diejenigen, deren Eltern in der ostdeutschen Armee waren, bevor sie 1990 mit der Wiedervereinigung von heute auf morgen in die Bundeswehr integriert wurden, während die Nationale Volksarmee aufgelöst wurde. Einige ihrer Vorfahren trugen nacheinander die Uniform des Deutschen Kaiserreichs, der Weimarer Republik und dann des Dritten Reiches.<br />
<br />
Wer sich heute für die deutsche Armee interessiert, muss sich immer wieder mit der Geschichte auseinandersetzen. Trotz der enormen Anstrengungen Deutschlands, sich davon zu emanzipieren, bleibt die Vergangenheit ein allgegenwärtiges Gegenmodell in der Bundeswehr. Achtzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind die Codes, Aufgaben, Gepflogenheiten und die Kultur der Armee noch immer dieselben, die nach dem Krieg geschaffen wurden, um sich davon abzugrenzen. Die deutsche Armee wurde als eine Institution konzipiert, die so wenig wie möglich kämpfen sollte. Ein deutscher Experte fasst es so zusammen: „So wie Atomwaffen Waffen sind, die nicht eingesetzt werden sollen, ist die Bundeswehr eine Armee, die nicht eingesetzt werden soll.“<br />
<br />
Die Bundeswehr muss jedoch „kriegstüchtig“ werden, wie Verteidigungsminister Boris Pistorius im Oktober 2023 erklärte. Bundeskanzler Friedrich Merz versprach, sie mit Hilfe umfangreicher öffentlicher Mittel zur „konventionell stärksten Armee Europas“ zu machen. Ihre Probleme bei der Ausrüstung und Rekrutierung, die sie aus drei Jahrzehnten Unterfinanzierung mit sich bringt, sind bekannt. Sie stehen im Mittelpunkt der Versprechen der neuen Regierung, deren erste Entscheidung darin bestand, die Verfassung zu reformieren, um die Aufnahme von Krediten zur Finanzierung der Militärausgaben zu ermöglichen – die sie auf 5 % des Bruttoinlandsprodukts erhöhen will, gegenüber derzeit 2 %. Die Umgestaltung der Kultur der Bundeswehr, die in der öffentlichen Debatte jedoch kaum eine Rolle spielt, stellt jedoch eine fast ebenso große Herausforderung dar wie ihre materiellen Schwierigkeiten.<br />
<img src="https://img.lemde.fr/2025/05/26/0/0/5000/3750/2160/0/45/0/a1c4599_sirius-fs-upload-1-kh07k3a5sdiu-1748267591846-bundewehr-hamburg-maximilianmann-37.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: a1c4599_sirius-fs-upload-1-kh07k3a5sdiu-...ann-37.jpg]" class="mycode_img" /><br />
Die Militärakademie in Hamburg am 20. Mai 2025. MAXIMILIAN MANN/DOCKS FÜR „LE MONDE“<br />
Die Bundeswehr, die während des Kalten Krieges zahlenmäßig zu den größten Armeen Europas gehörte, wurde „als zivile Macht“ konzipiert, erklärt der Historiker Sönke Neitzel. Als sie 1955 unter dem Einfluss der Alliierten gegründet wurde, die sie zur Verteidigung Westeuropas einsetzen wollten, war der Fahrplan klar: Der Bruch mit der Wehrmacht musste vollständig sein. Die Uniformen wurden nach dem Vorbild der amerikanischen und britischen Armee neu entworfen, ohne Reithosen, Stiefel und Schirmmützen. Der Stechschritt wurde abgeschafft, da Paraden nicht mehr stattfanden. Die Wehrmacht wurde zur Bundeswehr.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ein Bürger in Uniform“</span><br />
In der Praxis war die Sache jedoch nicht so einfach. Es war unmöglich, eine Armee aufzubauen, ohne auf das Fachwissen der Veteranen zurückzugreifen, insbesondere angesichts der Bedrohung durch die UdSSR. Im Gegensatz zur Deutschen Demokratischen Republik, die sich damit abfand, eine weniger erfahrene Armee aufzubauen und auf das Know-how ehemaliger Nazis zu verzichten, mobilisierte die Bundesrepublik Deutschland bewusst ehemalige Verantwortliche der Armee des Dritten Reiches, selbst wenn sie dafür mit Zustimmung ihrer westlichen Verbündeten aus dem Gefängnis entlassen werden mussten. „Die ehemaligen Nazis mussten eine Prüfung ablegen, um ihre Loyalität gegenüber der Republik unter Beweis zu stellen“, erinnert sich Nina Leonhard, Soziologin am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam. „Um in die Armee aufgenommen zu werden, mussten sie insbesondere erklären, dass der Attentatsversuch auf Hitler am 20. Juli 1944 kein Verrat, sondern eine Heldentat gewesen sei.“<br />
<br />
Innerhalb von drei Jahren wurde eine Streitmacht von zwölf Divisionen und 500.000 Soldaten aufgestellt. Eine politische Erzählung, die von Veteranenverbänden verbreitet wurde, ermöglichte es, die Wehrmacht von den Verbrechen des Nazi-Regimes zu trennen, die in der Geschichtsschreibung der 1950er- und 1970er-Jahre fast ausschließlich der Waffen-SS zugeschrieben wurden. Die neue Armee ist jedoch streng reglementiert, der politischen Macht unterstellt und vom Parlament kontrolliert, das alle Operationen und – seit 1981 – alle Ausgaben über 25 Millionen Euro genehmigen muss.<br />
<br />
Vor allem soll sie nur im internationalen Rahmen – dem der NATO – und niemals in einer Führungsposition eingesetzt werden. Sie verfügt auch nicht über die notwendigen Instrumente für strategische Entscheidungen: Sie ist als zuverlässige Armee für ihre Verbündeten in einem kollektiven Sicherheitssystem konzipiert, von dem sie Befehle erwartet. Dies bringt ihren Soldaten den Ruf von „Beamten in Uniform“ ein, wie es Manfred Wörner, ehemaliger Bundesverteidigungsminister (1982-1988) und NATO-Generalsekretär (1988-1994), formulierte. „Zwei Grundsätze gelten: niemals allein, sondern immer multilateral intervenieren und Gewaltanwendung vermeiden“, fasst Nina Leonhard zusammen.<br />
<br />
Der Status des Soldaten wird abgeschafft. Er wird zum „Bürger in Uniform“, der sich öffentlich äußern und sogar einer politischen Partei beitreten darf. Ziel ist es, ihm die Möglichkeit zu geben, Befehle zu verweigern, wenn er sie für verfassungswidrig hält.<br />
 Diese Grundsätze bilden das, was die Bundeswehr als „innere Führung“ bezeichnet, ein Konzept, das einen moralischen Verhaltensrahmen festlegen soll, auf den ständig Bezug genommen wird. „Die Idee ist, dass Soldaten wissen müssen, warum sie kämpfen“, erklärt Nina Leonhard. „Sie haben nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, gegebenenfalls zu disziplinieren.“<br />
<br />
 Der Soldat kann somit seine Hierarchie umgehen und sich bei Bedarf an einen Ansprechpartner im Bundestag wenden. In der Praxis „entstehen dadurch Situationen, in denen derjenige, der die Befehle erteilt, und derjenige, der sie erhält, mehr oder weniger auf derselben Ebene stehen“, bestätigt Andreas Steinhaus vor etwa zehn Soldaten seiner Brigade, die schweigend dasitzen. „Das zwingt beide Seiten zum Nachdenken.“<br />
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Die Soldaten legen außerdem einen Eid ab, dessen Text aus dem Jahr 1956 stammt, noch immer gültig ist und jegliche Bezugnahme auf das Militär nicht enthält. Darin ist von „Gehorsam, Kameradschaft und Pflichterfüllung“ die Rede, berichtet Sönke Neitzel in seinem Buch Deutsche Krieger. Vom Kaiserreich zur Berliner Republik – eine Militärgeschichte (Propyläen Verlag, 2020, nicht übersetzt). Vom Kaiserreich zur Berliner Republik – eine Militärgeschichte„, Propyläen Verlag, 2020, nicht übersetzt). Im Gegensatz dazu stehen “Ehre, Mut, Kampfgeist, Opferbereitschaft, Loyalität und Tapferkeit" nicht mehr im Mittelpunkt der Werte, betont der Historiker. Auch der Begriff „Vaterland“ wurde gestrichen, da jeder Verweis auf die Nation nun negativ konnotiert ist.<br />
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„Die Renationalisierung der Armee wurde immer als Gefahr gesehen, als Versuch, zu einer für Europa gefährlichen Hegemonie zurückzukehren“, erklärt Oberstleutnant Thorsten Loch, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Militärgeschichte und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam.<br />
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„Manches kann wiederkommen“</span><br />
Die Wiedergeburt der Armee zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs spaltet jedoch die Deutschen, die mit einer klaren und starken Botschaft beruhigt werden müssen. „Damals war die militärische Einsatzfähigkeit nur von untergeordneter Bedeutung“, schreibt Sönke Neitzel. Die Bundeswehr war in erster Linie als innenpolitisches Projekt konzipiert (…). Der Kontrast zur Nazizeit, in der alles, was mit dem Militär zu tun hatte, glorifiziert wurde, hätte nicht größer sein können."<br />
<br />
Siebzig Jahre später hat sich daran nichts geändert. Die politische Erziehung der Soldaten und die Frage des Gehorsams nehmen nach wie vor einen zentralen Platz in ihrer Ausbildung ein, die meist mindestens einen Besuch in einem Konzentrationslager umfasst. Der Verweis auf die innere Führung dominiert nach wie vor den nichtmilitärischen Unterricht, sodass er von den Jüngsten manchmal als Fessel angesehen wird, die die Meinungsfreiheit einschränkt.<br />
<img src="https://img.lemde.fr/2025/05/27/0/0/3750/5000/1260/0/45/0/9491bac_sirius-fs-upload-1-evin09ctbdmo-1748358863369-bundewehr-hamburg-maximilianmann-16.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 9491bac_sirius-fs-upload-1-evin09ctbdmo-...ann-16.jpg]" class="mycode_img" /><br />
Die multinationale Übung CJEX, eine europäische Einsatzplanungsübung an der Militärakademie in Hamburg, am 20. Mai 2025. Hier trainieren angehende Offiziere gemeinsam die Bewältigung eines fiktiven Einsatzes in Afrika. MAXIMILIAN MANN/DOCKS FÜR „LE MONDE“<br />
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„Es gibt heute in Deutschland politische Entwicklungen, die zeigen, dass bestimmte Dinge wiederkommen können“, verteidigt Sven Bernhard Gareis, Leiter der Fakultät für Politik, Strategie und Sozialwissenschaften der Militärakademie in Hamburg, und spielt damit, ohne sie zu nennen, auf den Aufstieg der extremen Rechten in Deutschland an. „Die Geschichte ist nicht vorbei, sie ist ein fortlaufender Prozess“, betont er. Er verweist auch auf die Folter durch US-Soldaten im Irak, insbesondere im Gefängnis von Abu Ghraib (Irak). "Wenn ein Soldat dem sozialen Druck der Gruppe ausgesetzt ist, kann es zu Vorfällen kommen. <br />
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Wir wollen, dass unsere Leute darüber nachdenken, was Gehorsam bedeutet„, betont er und fügt hinzu, dass “kein Soldat der Bundeswehr in Verbrechen oder Gewalttaten in Afghanistan verwickelt war, wo sie ihre längsten Einsätze absolviert hat".<br />
Dieser moralische Rahmen erstreckt sich auch auf den Geschichtsunterricht, der die an dem Attentatsversuch auf Hitler beteiligten Soldaten als „wahre Patrioten“ würdigt. Diese werden auf Tafeln mit QR-Codes geehrt, die in den grünen Alleen der Militärakademie in Hamburg aufgestellt sind. „Erkenne ich das Wahre, das Gute und das Edle als absolute Werte? Handle ich aus eigener Initiative, um meinem Gewissen zu folgen?“, fragt einer von ihnen und zitiert dabei Henning von Tresckow, einen der Organisatoren des Attentats vom 20. Juli 1944.<br />
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Jeder Verweis auf die deutsche Militärvergangenheit, selbst vor dem Zweiten Weltkrieg, wird aufgrund möglicher historischer Verbindungen zum Aufstieg des Nationalsozialismus mit Vorsicht formuliert. Die Lehrkräfte sind manchmal überrascht, dass die Soldaten besser über den amerikanischen Bürgerkrieg informiert sind als über den Zweiten Weltkrieg. „An der Akademie gibt es keinen systematischen Unterricht zur Geschichte der Konflikte des 19. und 20. Jahrhunderts, der doch die Grundlage jeder strategischen Ausbildung sein sollte“, stellt die Historikerin Beatrice Heuser fest, die 2024 einen Strategieunterricht eingeführt hat. „Diese Konflikte sind jedoch die Datenbasis, auf die sich alle internationalen strategischen Debatten beziehen.“<br />
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Der Zweite Weltkrieg selbst ist erst seit kurzem Gegenstand des militärischen Taktikunterrichts. „In unserer militärischen Ausbildung legen wir keinen Schwerpunkt auf diese Zeit“, begründet Konteradmiral Ralf Kuchler, der die Akademie leitet, und räumt ein, dass andere Länder wie Großbritannien oder die USA darauf Bezug nehmen. "Das bedeutet nicht, dass wir ihn völlig ignorieren. Wir beschränken uns auf taktische Beispiele und setzen uns kritisch mit der Rolle der Wehrmacht auseinander. Dazu gehört auch die Bewertung der Risiken, die mit der fehlenden Kontrolle durch ein demokratisches Parlament verbunden sind. Wir wollen verantwortungsbewusste Soldaten, die Entscheidungen treffen können, politisch aufgeklärt sind, den Auftrag analysieren, hinterfragen und nicht einfach akzeptieren."<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Nüchtern und schnörkellos</span><br />
Da die Bundeswehr eine Armee ohne historische Wurzeln sein will, fehlt den deutschen Soldaten auch das, was Sönke Neitzel als „Stammeskultur“ bezeichnet, also der Traditionskult, den ihre französischen Kollegen so lieben. Die schlichten, schnörkellosen deutschen Uniformen „erzählen nichts“, bemerkt ein französischer Soldat. Die Kasernenbaracken wurden nacheinander nach konsensfähigen, manchmal schwer zu findenden Militärpersönlichkeiten umbenannt. „Man muss ihnen einfach Blumennamen geben!“, hatte sich Anfang der 2000er Jahre Hauptmann Jörg Duppler, Leiter des Potsdamer Forschungsbüros für Militärgeschichte, der damals Vorschläge ausarbeiten sollte, genervt gezeigt. Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen: In der Nähe von Hamburg wurde die nach einem Luftwaffenpiloten benannte Lent-Kaserne 2020 in Von-Düring-Kaserne umbenannt, zu Ehren eines Offiziers, der an zwei Feldzügen gegen Napoleon teilgenommen hatte.<br />
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Auch die Militärlieder sind nach und nach aus der Bundeswehr verschwunden. „Um sie wiederzufinden, muss man nach Frankreich in die Fremdenlegion gehen, der einige deutsche Soldaten nach dem Krieg beigetreten sind“, sagt Andreas Steinhaus. Seine Männer amüsieren sich über die Aufmerksamkeit, die französische oder britische Soldaten den Abzeichen und Orden an ihren Jacken schenken, und über den hohen Preis ihrer Uniformen.<br />
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 „Unsere sind bescheidener“, sagt er lächelnd. „Wir versuchen, unsere Tradition zu finden“, erzählt Simon (die Soldaten, die mit ihrem Vornamen genannt werden, wollten ihren Nachnamen nicht nennen), ein 39-jähriger deutscher Offizier, der an einer internationalen Planungsübung in der Akademie in Hamburg teilnimmt.<br />
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 Wir können nicht wie die französischen Soldaten sein, die vor dem Grab Napoleons singen [wenn die Offiziere der Saint-Cyr-Militärakademie der Schlacht von Austerlitz gedenken]. Es hätte keinen Sinn, vor dem Grab Kaiser Wilhelms II. zu singen! Manchmal beneiden wir sie, denn es gibt ihnen Identität und Kraft, sich auf die Vergangenheit beziehen zu können. Wir haben einen schwierigen Beruf. Wenn man nichts hat, woran man sich orientieren kann, ist man nur ein Söldner.<br />
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 Die Bundeswehr ist somit „die einzige Armee der Welt, in der der Kampf keinen Platz in der Kultur der Soldaten hat“, bedauert Sönke Neitzel. Dennoch „müssen sie wissen, warum sie kämpfen und getötet werden können“, betont der Historiker. Die Verfassung reicht nicht aus, sie brauchen diesen Bezug zu Ehre, Heldentum, zu einer Form von Männlichkeit.„ In Frankreich seien Straßen oder U-Bahn-Stationen nach napoleonischen Schlachten benannt, “das macht die Franzosen doch nicht zu Bonapartisten!", gibt er zu bedenken.<br />
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Der Forscher erzählt, dass er bei der Einrichtung seines Lehrstuhls für Kriegsstudien an der Universität Potsdam mit Zurückhaltung empfangen wurde. „Man fragte mich, ob es nicht möglich wäre, meine Abteilung lieber ‚Friedens- und Konfliktstudien‘ zu nennen“, amüsiert er sich. Drei Generationen nach 1945 ist der Bezug zum Krieg nach wie vor tabu. „Wenn Deutsche vom Krieg sprechen, sprechen sie am Ende von Auschwitz. Immer. Krieg ist für sie gleichbedeutend mit Völkermord und Gräueltaten“, stellt er fest. <br />
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Das Wort kommt übrigens auch in dem offiziellen Dokument nicht vor, das die nationale Sicherheitsstrategie Deutschlands vorstellt. „Das Wort ‚Krieg‘ wird nicht wirklich verwendet, man spricht eher von ‚Verteidigung‘“, bestätigt Lotte, eine 33-jährige Soldatin, die an der Planungsübung teilnimmt. Oder von „Resilienz“, einem neutraleren Begriff, der die Militärdokumente durchdrungen hat.<br />
<img src="https://img.lemde.fr/2025/05/26/0/0/3750/5000/1260/0/45/0/b0d4c6d_sirius-fs-upload-1-wcmqjdfahrv8-1748267591828-bundewehr-hamburg-maximilianmann-15.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: b0d4c6d_sirius-fs-upload-1-wcmqjdfahrv8-...ann-15.jpg]" class="mycode_img" /><br />
Lotte, 33-jährige Soldatin bei der europäischen Einsatzplanungsübung in der Militärakademie in Hamburg am 20. Mai 2025. MAXIMILIAN MANN/DOCKS FÜR „LE MONDE“<br />
Die deutsche Gesellschaft, die seit jeher von pazifistischen Strömungen geprägt ist, zögert ebenfalls, ihre eigenen Militärhelden zu feiern. Selbst die Verleihung der prestigeträchtigsten Auszeichnungen findet im Stillen statt. Um die Namen der ausgezeichneten Soldaten zu erfahren, „muss man auf Wikipedia gehen“, sagt Sönke Neitzel. „Sie stehen nicht einmal auf der Website des Verteidigungsministeriums. Das sind Männer, die gekämpft haben, aber wir sind nicht in der Lage, stolz auf sie zu sein, weil sie möglicherweise getötet haben, und das ist ein Problem.“<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Mehr oder weniger trocken“</span><br />
Eine heftige Kontroverse entbrannte 2009, nachdem Oberst Georg Klein einen Luftangriff auf zwei von den Taliban entführte Tanklastwagen in Kunduz, Afghanistan, angeordnet hatte, weil er befürchtete, dass sie als Waffen gegen das deutsche Lager eingesetzt werden könnten. Die Operation, bei der etwa hundert Zivilisten ums Leben kamen, löste eine mehrmonatige Untersuchung aus. Diese sprach den Verantwortlichen frei, führte jedoch zu mehreren Rücktritten in der Regierung und der Bundeswehr.<br />
<br />
Die Stimme der Militärs, obwohl nicht der Schweigepflicht unterworfen, bleibt jedoch kaum hörbar. Deutsche Generäle sprechen wenig über die Schwierigkeiten, mit denen sie konfrontiert sind. General Alfons Mais, der am Morgen des russischen Einmarsches in die Ukraine am 24. Februar 2022 erklärt hatte, dass die von ihm geführte Armee „mehr oder weniger am Ende“ sei, bleibt eine Ausnahme. Das Land selbst zeigt keine Feindseligkeit gegenüber seiner Armee. Aber regelmäßig protestieren Kommunen gegen Informationskampagnen von Offizieren in Schulen, die mit chronischen Rekrutierungsschwierigkeiten zu kämpfen haben.<br />
<br />
Da ihnen keine Ehren zuteilwerden, profitieren die Soldaten von komfortablen materiellen Bedingungen. Die Gehälter liegen über denen der französischen Soldaten – ein 2019 veröffentlichtes Arbeitspapier des Deutschen Instituts für Internationale Politik und Sicherheit in Berlin zeigt einen durchschnittlichen Unterschied von fast 50 % gegenüber Frankreich. Darüber hinaus wird mehr Wert auf die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben gelegt. Die europäische Richtlinie, die die Arbeitszeit auf 41 Stunden pro Woche begrenzt und von der sich die französische Armee ausgenommen hat, gilt in der Bundeswehr. „Man sollte manchmal daran denken, dass wir eine Armee sind und keine Bürokraten“, sagt ein hochrangiger Offizier etwas genervt. „Als ich angefangen habe, haben wir 60 Stunden pro Woche gearbeitet!“<br />
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Die Reaktionszeiten der Bundeswehr gelten daher als länger als die anderer großer europäischer Armeen, was zum Teil auf die schlechte Ausrüstung, aber auch auf kulturelle Gründe zurückzuführen ist. „Wir sind nicht so schlecht vorbereitet, wie man sagt“, ärgert sich Vizeadmiral Rainer Brinkmann, der die Soldaten bei der Planungsübung in der Akademie in Hamburg berät. Es ist falsch zu sagen, dass die Armee nicht reaktionsfähig ist. Als Russland die Ukraine angegriffen hat, hat die Marine gefragt, welche Schiffe sofort einsatzbereit sind, und sechzehn oder siebzehn waren es, also etwa ein Drittel. Das war ein gutes Signal."<br />
<br />
Der ehemalige Airbus-Chef Tom Enders äußert sich deutlich kritischer. „In den letzten dreißig Jahren ist die Bundeswehr bürokratisiert und weitgehend kriegsunfähig gemacht worden“, meinte er am 16. März in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verwies auf „eine aufgeblähte Generalsriege, die auf ihre Pfründe achtet, wenig Reformwillen zeigt und um mindestens die Hälfte reduziert werden sollte“. Die Armee zähle „über 200 Generäle an der Spitze von insgesamt nur 181.000 Soldaten, was bedeutet, dass auf jeden General weniger als 900 Soldaten kommen!“, empört er sich. „Anfang der 1990er Jahre gab es nur 193 Generäle und Admirale für 470.000 Soldaten.“<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Groteske Bürokratie</span><br />
Die Soldaten beklagen sich über die manchmal groteske Bürokratie, mit der sie konfrontiert sind und deren unausgesprochenes Ziel es ist, sie zu kontrollieren. „Die kleinsten Entscheidungen werden bis ganz nach oben in der Hierarchie weitergeleitet“, berichtet einer von ihnen. „Man gibt eine Kartoffel rein und bekommt eine Pommes frites zurück.“ Sie werden weitgehend von der Beschaffung von Militärmaterial ferngehalten, die von einer Verwaltung verwaltet wird, mit der sie nur begrenzt interagieren können.<br />
<br />
 „Für alles, was die Armee tut, braucht es eine rechtliche Begründung“, erklärt Oberstleutnant Christian Richter, Jurist an der Akademie in Hamburg und Reservist. "Manchmal ist das ein bisschen irrational, wir sind überempfindlich geworden. Es gab fünf Jahre lang Debatten, bevor der Einsatz von Kampfdrohnen legalisiert wurde, obwohl sie kaum mehr Schaden anrichten als Flugzeuge.„ Die Organisation des Verteidigungsministeriums, das nach wie vor zwischen Bonn und Berlin aufgeteilt ist, gilt als dysfunktional, “wie eine Orgel mit konkurrierenden Abteilungen", wie es ein Soldat beschreibt.<br />
<br />
Auch die Armee zeigt sich gerne pedantisch und wendet das deutsche Recht überall auf der Welt, wo sie im Einsatz ist, gewissenhaft an. Der Spiegel berichtete, dass deutsche Soldaten in Afghanistan Jeeps stilllegen mussten, weil die Abgasuntersuchung abgelaufen war. „Die Besessenheit von Bürokratie ist die Angst vor Risiken“, analysiert Timo Graf, Forscher am Zentrum für Militärgeschichte der Bundeswehr in Potsdam. „Das hängt mit der Weigerung zusammen, an der Spitze zu stehen und zu führen.“<br />
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Tatsächlich hat sich der Einsatzrahmen der Bundeswehr seit der Nachkriegszeit kaum verändert. Wenn sie an Operationen teilnimmt, dann immer mit einem Mandat der NATO, der Vereinten Nationen oder der Europäischen Union für Friedenssicherungseinsätze oder Evakuierungen, die unter sehr engen Rahmenbedingungen durchgeführt werden. Sie entsendet dann „höchstens 4.000 oder 5.000 Mann und bleibt immer in der zweiten Reihe“, beschreibt Thorsten Loch. „Sie hat Angst vor ihrer eigenen Macht.“ So musste die 2018 nach Mali entsandte deutsch-französische Brigade aufgeteilt werden: Die rund 1.000 französischen Soldaten bekämpften im Rahmen der Operation „Barkhane“ terroristische Gruppen, während die 800 deutschen Soldaten malische Soldaten ausbildeten.<br />
<br />
„Heute will Europa eine deutsche Führungsrolle in militärischen Fragen, aber genau das versucht Deutschland seit achtzig Jahren nicht zu tun“, erinnert Timo Graf. „Alles, was uns die Alliierten seit dem Krieg auferlegt haben, werfen sie uns heute vor!“ Die doppelte Befehlskette, eine nationale und eine verbündete, die das französische Militär manchmal skeptisch macht, wird als Schutz angesehen, falls die extreme Rechte, die zweitstärkste politische Kraft des Landes, die Macht übernehmen sollte. „Sie haben Glück, dass Sie noch nicht mit einem Szenario konfrontiert waren, in dem Marine Le Pen den Elysée-Palast erobert“, sagt Andreas Steinhaus. Die militärische Souveränität Frankreichs hat seiner Meinung nach nicht nur Vorteile.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">In Deutschland: Die Bundeswehr, die Armee, die keinen Krieg führen wollte</span></span><br />
Von Elsa Conesa (Saarlouis und Hamburg (Deutschland), Sonderkorrespondentin) Veröffentlicht heute um 05:30 Uhr, geändert um 14:38 Uhr Zeitung "Le Monde"<br />
<img src="https://img.lemde.fr/2025/05/27/625/0/5000/2500/2880/1440/45/0/b5809d5_sirius-fs-upload-1-mrtrxm5hoj7u-1748358618524-bundewehr-hamburg-maximilianmann-11.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: b5809d5_sirius-fs-upload-1-mrtrxm5hoj7u-...ann-11.jpg]" class="mycode_img" /><br />
Untersuchung Die deutsche Armee wurde zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs von den Alliierten gegründet, um zur Verteidigung Westeuropas beizutragen, und war darauf ausgelegt, so wenig wie möglich zu kämpfen. Heute will Berlin sie „kriegsfähig“ machen, doch die Institution hat Mühe, sich von ihrer komplexen Geschichte zu befreien.<br />
<br />
Als Brigadegeneral Andreas Steinhaus am 6. Juni 2024 an den Gedenkfeierlichkeiten zur Landung der Alliierten in der Normandie teilnahm, empfand er „als deutscher Soldat etwas Besonderes, an diesem Ort eingeladen zu sein“. Er hat sich immer als Teil der Alliierten gesehen. Geboren 1968 in Westdeutschland, feierte er als Kind den D-Day mit dem Gefühl, „auf der richtigen Seite“ zu stehen. Mit 19 trat er in die Armee ein, um „die Freiheit zu verteidigen“, bevor er an der Seite anderer Europäer und Amerikaner in Afghanistan, Bosnien, im Irak und im Sudan kämpfte.<br />
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Am 5. Juni 2024 nahm er sich jedoch die Zeit, das Grab seines Großonkels zu besuchen, der in der Wehrmacht gedient hatte. Dieser liegt nur wenige Kilometer von der Küste entfernt auf dem deutschen Friedhof von La Cambe (Calvados) neben 21.000 Soldaten des Dritten Reiches, die während der Schlacht um die Normandie gefallen sind. „An einem Tag stand ich an seinem Grab, am nächsten Tag war ich bei den amerikanischen Soldaten“, erzählt er in seinem Büro in Saarlouis (Saarland), wo seine Fallschirmjägerbrigade stationiert ist. „Der Begriff Heimat ist nicht geografisch“, sagt er und betont die Komplexität der Geschichte, die er geerbt hat.<br />
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Geschichten wie seine sind in der Bundeswehr weit verbreitet. Da sind diejenigen, deren Angehörige in der Wehrmacht gedient haben – „der anderen Armee“, wie einer von ihnen sagt. Es gibt auch diejenigen, deren Eltern in der ostdeutschen Armee waren, bevor sie 1990 mit der Wiedervereinigung von heute auf morgen in die Bundeswehr integriert wurden, während die Nationale Volksarmee aufgelöst wurde. Einige ihrer Vorfahren trugen nacheinander die Uniform des Deutschen Kaiserreichs, der Weimarer Republik und dann des Dritten Reiches.<br />
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Wer sich heute für die deutsche Armee interessiert, muss sich immer wieder mit der Geschichte auseinandersetzen. Trotz der enormen Anstrengungen Deutschlands, sich davon zu emanzipieren, bleibt die Vergangenheit ein allgegenwärtiges Gegenmodell in der Bundeswehr. Achtzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind die Codes, Aufgaben, Gepflogenheiten und die Kultur der Armee noch immer dieselben, die nach dem Krieg geschaffen wurden, um sich davon abzugrenzen. Die deutsche Armee wurde als eine Institution konzipiert, die so wenig wie möglich kämpfen sollte. Ein deutscher Experte fasst es so zusammen: „So wie Atomwaffen Waffen sind, die nicht eingesetzt werden sollen, ist die Bundeswehr eine Armee, die nicht eingesetzt werden soll.“<br />
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Die Bundeswehr muss jedoch „kriegstüchtig“ werden, wie Verteidigungsminister Boris Pistorius im Oktober 2023 erklärte. Bundeskanzler Friedrich Merz versprach, sie mit Hilfe umfangreicher öffentlicher Mittel zur „konventionell stärksten Armee Europas“ zu machen. Ihre Probleme bei der Ausrüstung und Rekrutierung, die sie aus drei Jahrzehnten Unterfinanzierung mit sich bringt, sind bekannt. Sie stehen im Mittelpunkt der Versprechen der neuen Regierung, deren erste Entscheidung darin bestand, die Verfassung zu reformieren, um die Aufnahme von Krediten zur Finanzierung der Militärausgaben zu ermöglichen – die sie auf 5 % des Bruttoinlandsprodukts erhöhen will, gegenüber derzeit 2 %. Die Umgestaltung der Kultur der Bundeswehr, die in der öffentlichen Debatte jedoch kaum eine Rolle spielt, stellt jedoch eine fast ebenso große Herausforderung dar wie ihre materiellen Schwierigkeiten.<br />
<img src="https://img.lemde.fr/2025/05/26/0/0/5000/3750/2160/0/45/0/a1c4599_sirius-fs-upload-1-kh07k3a5sdiu-1748267591846-bundewehr-hamburg-maximilianmann-37.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: a1c4599_sirius-fs-upload-1-kh07k3a5sdiu-...ann-37.jpg]" class="mycode_img" /><br />
Die Militärakademie in Hamburg am 20. Mai 2025. MAXIMILIAN MANN/DOCKS FÜR „LE MONDE“<br />
Die Bundeswehr, die während des Kalten Krieges zahlenmäßig zu den größten Armeen Europas gehörte, wurde „als zivile Macht“ konzipiert, erklärt der Historiker Sönke Neitzel. Als sie 1955 unter dem Einfluss der Alliierten gegründet wurde, die sie zur Verteidigung Westeuropas einsetzen wollten, war der Fahrplan klar: Der Bruch mit der Wehrmacht musste vollständig sein. Die Uniformen wurden nach dem Vorbild der amerikanischen und britischen Armee neu entworfen, ohne Reithosen, Stiefel und Schirmmützen. Der Stechschritt wurde abgeschafft, da Paraden nicht mehr stattfanden. Die Wehrmacht wurde zur Bundeswehr.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ein Bürger in Uniform“</span><br />
In der Praxis war die Sache jedoch nicht so einfach. Es war unmöglich, eine Armee aufzubauen, ohne auf das Fachwissen der Veteranen zurückzugreifen, insbesondere angesichts der Bedrohung durch die UdSSR. Im Gegensatz zur Deutschen Demokratischen Republik, die sich damit abfand, eine weniger erfahrene Armee aufzubauen und auf das Know-how ehemaliger Nazis zu verzichten, mobilisierte die Bundesrepublik Deutschland bewusst ehemalige Verantwortliche der Armee des Dritten Reiches, selbst wenn sie dafür mit Zustimmung ihrer westlichen Verbündeten aus dem Gefängnis entlassen werden mussten. „Die ehemaligen Nazis mussten eine Prüfung ablegen, um ihre Loyalität gegenüber der Republik unter Beweis zu stellen“, erinnert sich Nina Leonhard, Soziologin am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam. „Um in die Armee aufgenommen zu werden, mussten sie insbesondere erklären, dass der Attentatsversuch auf Hitler am 20. Juli 1944 kein Verrat, sondern eine Heldentat gewesen sei.“<br />
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Innerhalb von drei Jahren wurde eine Streitmacht von zwölf Divisionen und 500.000 Soldaten aufgestellt. Eine politische Erzählung, die von Veteranenverbänden verbreitet wurde, ermöglichte es, die Wehrmacht von den Verbrechen des Nazi-Regimes zu trennen, die in der Geschichtsschreibung der 1950er- und 1970er-Jahre fast ausschließlich der Waffen-SS zugeschrieben wurden. Die neue Armee ist jedoch streng reglementiert, der politischen Macht unterstellt und vom Parlament kontrolliert, das alle Operationen und – seit 1981 – alle Ausgaben über 25 Millionen Euro genehmigen muss.<br />
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Vor allem soll sie nur im internationalen Rahmen – dem der NATO – und niemals in einer Führungsposition eingesetzt werden. Sie verfügt auch nicht über die notwendigen Instrumente für strategische Entscheidungen: Sie ist als zuverlässige Armee für ihre Verbündeten in einem kollektiven Sicherheitssystem konzipiert, von dem sie Befehle erwartet. Dies bringt ihren Soldaten den Ruf von „Beamten in Uniform“ ein, wie es Manfred Wörner, ehemaliger Bundesverteidigungsminister (1982-1988) und NATO-Generalsekretär (1988-1994), formulierte. „Zwei Grundsätze gelten: niemals allein, sondern immer multilateral intervenieren und Gewaltanwendung vermeiden“, fasst Nina Leonhard zusammen.<br />
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Der Status des Soldaten wird abgeschafft. Er wird zum „Bürger in Uniform“, der sich öffentlich äußern und sogar einer politischen Partei beitreten darf. Ziel ist es, ihm die Möglichkeit zu geben, Befehle zu verweigern, wenn er sie für verfassungswidrig hält.<br />
 Diese Grundsätze bilden das, was die Bundeswehr als „innere Führung“ bezeichnet, ein Konzept, das einen moralischen Verhaltensrahmen festlegen soll, auf den ständig Bezug genommen wird. „Die Idee ist, dass Soldaten wissen müssen, warum sie kämpfen“, erklärt Nina Leonhard. „Sie haben nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, gegebenenfalls zu disziplinieren.“<br />
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 Der Soldat kann somit seine Hierarchie umgehen und sich bei Bedarf an einen Ansprechpartner im Bundestag wenden. In der Praxis „entstehen dadurch Situationen, in denen derjenige, der die Befehle erteilt, und derjenige, der sie erhält, mehr oder weniger auf derselben Ebene stehen“, bestätigt Andreas Steinhaus vor etwa zehn Soldaten seiner Brigade, die schweigend dasitzen. „Das zwingt beide Seiten zum Nachdenken.“<br />
<br />
Die Soldaten legen außerdem einen Eid ab, dessen Text aus dem Jahr 1956 stammt, noch immer gültig ist und jegliche Bezugnahme auf das Militär nicht enthält. Darin ist von „Gehorsam, Kameradschaft und Pflichterfüllung“ die Rede, berichtet Sönke Neitzel in seinem Buch Deutsche Krieger. Vom Kaiserreich zur Berliner Republik – eine Militärgeschichte (Propyläen Verlag, 2020, nicht übersetzt). Vom Kaiserreich zur Berliner Republik – eine Militärgeschichte„, Propyläen Verlag, 2020, nicht übersetzt). Im Gegensatz dazu stehen “Ehre, Mut, Kampfgeist, Opferbereitschaft, Loyalität und Tapferkeit" nicht mehr im Mittelpunkt der Werte, betont der Historiker. Auch der Begriff „Vaterland“ wurde gestrichen, da jeder Verweis auf die Nation nun negativ konnotiert ist.<br />
<br />
„Die Renationalisierung der Armee wurde immer als Gefahr gesehen, als Versuch, zu einer für Europa gefährlichen Hegemonie zurückzukehren“, erklärt Oberstleutnant Thorsten Loch, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Militärgeschichte und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam.<br />
<br />
„Manches kann wiederkommen“</span><br />
Die Wiedergeburt der Armee zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs spaltet jedoch die Deutschen, die mit einer klaren und starken Botschaft beruhigt werden müssen. „Damals war die militärische Einsatzfähigkeit nur von untergeordneter Bedeutung“, schreibt Sönke Neitzel. Die Bundeswehr war in erster Linie als innenpolitisches Projekt konzipiert (…). Der Kontrast zur Nazizeit, in der alles, was mit dem Militär zu tun hatte, glorifiziert wurde, hätte nicht größer sein können."<br />
<br />
Siebzig Jahre später hat sich daran nichts geändert. Die politische Erziehung der Soldaten und die Frage des Gehorsams nehmen nach wie vor einen zentralen Platz in ihrer Ausbildung ein, die meist mindestens einen Besuch in einem Konzentrationslager umfasst. Der Verweis auf die innere Führung dominiert nach wie vor den nichtmilitärischen Unterricht, sodass er von den Jüngsten manchmal als Fessel angesehen wird, die die Meinungsfreiheit einschränkt.<br />
<img src="https://img.lemde.fr/2025/05/27/0/0/3750/5000/1260/0/45/0/9491bac_sirius-fs-upload-1-evin09ctbdmo-1748358863369-bundewehr-hamburg-maximilianmann-16.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 9491bac_sirius-fs-upload-1-evin09ctbdmo-...ann-16.jpg]" class="mycode_img" /><br />
Die multinationale Übung CJEX, eine europäische Einsatzplanungsübung an der Militärakademie in Hamburg, am 20. Mai 2025. Hier trainieren angehende Offiziere gemeinsam die Bewältigung eines fiktiven Einsatzes in Afrika. MAXIMILIAN MANN/DOCKS FÜR „LE MONDE“<br />
<br />
„Es gibt heute in Deutschland politische Entwicklungen, die zeigen, dass bestimmte Dinge wiederkommen können“, verteidigt Sven Bernhard Gareis, Leiter der Fakultät für Politik, Strategie und Sozialwissenschaften der Militärakademie in Hamburg, und spielt damit, ohne sie zu nennen, auf den Aufstieg der extremen Rechten in Deutschland an. „Die Geschichte ist nicht vorbei, sie ist ein fortlaufender Prozess“, betont er. Er verweist auch auf die Folter durch US-Soldaten im Irak, insbesondere im Gefängnis von Abu Ghraib (Irak). "Wenn ein Soldat dem sozialen Druck der Gruppe ausgesetzt ist, kann es zu Vorfällen kommen. <br />
<br />
Wir wollen, dass unsere Leute darüber nachdenken, was Gehorsam bedeutet„, betont er und fügt hinzu, dass “kein Soldat der Bundeswehr in Verbrechen oder Gewalttaten in Afghanistan verwickelt war, wo sie ihre längsten Einsätze absolviert hat".<br />
Dieser moralische Rahmen erstreckt sich auch auf den Geschichtsunterricht, der die an dem Attentatsversuch auf Hitler beteiligten Soldaten als „wahre Patrioten“ würdigt. Diese werden auf Tafeln mit QR-Codes geehrt, die in den grünen Alleen der Militärakademie in Hamburg aufgestellt sind. „Erkenne ich das Wahre, das Gute und das Edle als absolute Werte? Handle ich aus eigener Initiative, um meinem Gewissen zu folgen?“, fragt einer von ihnen und zitiert dabei Henning von Tresckow, einen der Organisatoren des Attentats vom 20. Juli 1944.<br />
<br />
Jeder Verweis auf die deutsche Militärvergangenheit, selbst vor dem Zweiten Weltkrieg, wird aufgrund möglicher historischer Verbindungen zum Aufstieg des Nationalsozialismus mit Vorsicht formuliert. Die Lehrkräfte sind manchmal überrascht, dass die Soldaten besser über den amerikanischen Bürgerkrieg informiert sind als über den Zweiten Weltkrieg. „An der Akademie gibt es keinen systematischen Unterricht zur Geschichte der Konflikte des 19. und 20. Jahrhunderts, der doch die Grundlage jeder strategischen Ausbildung sein sollte“, stellt die Historikerin Beatrice Heuser fest, die 2024 einen Strategieunterricht eingeführt hat. „Diese Konflikte sind jedoch die Datenbasis, auf die sich alle internationalen strategischen Debatten beziehen.“<br />
<br />
Der Zweite Weltkrieg selbst ist erst seit kurzem Gegenstand des militärischen Taktikunterrichts. „In unserer militärischen Ausbildung legen wir keinen Schwerpunkt auf diese Zeit“, begründet Konteradmiral Ralf Kuchler, der die Akademie leitet, und räumt ein, dass andere Länder wie Großbritannien oder die USA darauf Bezug nehmen. "Das bedeutet nicht, dass wir ihn völlig ignorieren. Wir beschränken uns auf taktische Beispiele und setzen uns kritisch mit der Rolle der Wehrmacht auseinander. Dazu gehört auch die Bewertung der Risiken, die mit der fehlenden Kontrolle durch ein demokratisches Parlament verbunden sind. Wir wollen verantwortungsbewusste Soldaten, die Entscheidungen treffen können, politisch aufgeklärt sind, den Auftrag analysieren, hinterfragen und nicht einfach akzeptieren."<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Nüchtern und schnörkellos</span><br />
Da die Bundeswehr eine Armee ohne historische Wurzeln sein will, fehlt den deutschen Soldaten auch das, was Sönke Neitzel als „Stammeskultur“ bezeichnet, also der Traditionskult, den ihre französischen Kollegen so lieben. Die schlichten, schnörkellosen deutschen Uniformen „erzählen nichts“, bemerkt ein französischer Soldat. Die Kasernenbaracken wurden nacheinander nach konsensfähigen, manchmal schwer zu findenden Militärpersönlichkeiten umbenannt. „Man muss ihnen einfach Blumennamen geben!“, hatte sich Anfang der 2000er Jahre Hauptmann Jörg Duppler, Leiter des Potsdamer Forschungsbüros für Militärgeschichte, der damals Vorschläge ausarbeiten sollte, genervt gezeigt. Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen: In der Nähe von Hamburg wurde die nach einem Luftwaffenpiloten benannte Lent-Kaserne 2020 in Von-Düring-Kaserne umbenannt, zu Ehren eines Offiziers, der an zwei Feldzügen gegen Napoleon teilgenommen hatte.<br />
<br />
Auch die Militärlieder sind nach und nach aus der Bundeswehr verschwunden. „Um sie wiederzufinden, muss man nach Frankreich in die Fremdenlegion gehen, der einige deutsche Soldaten nach dem Krieg beigetreten sind“, sagt Andreas Steinhaus. Seine Männer amüsieren sich über die Aufmerksamkeit, die französische oder britische Soldaten den Abzeichen und Orden an ihren Jacken schenken, und über den hohen Preis ihrer Uniformen.<br />
<br />
 „Unsere sind bescheidener“, sagt er lächelnd. „Wir versuchen, unsere Tradition zu finden“, erzählt Simon (die Soldaten, die mit ihrem Vornamen genannt werden, wollten ihren Nachnamen nicht nennen), ein 39-jähriger deutscher Offizier, der an einer internationalen Planungsübung in der Akademie in Hamburg teilnimmt.<br />
<br />
 Wir können nicht wie die französischen Soldaten sein, die vor dem Grab Napoleons singen [wenn die Offiziere der Saint-Cyr-Militärakademie der Schlacht von Austerlitz gedenken]. Es hätte keinen Sinn, vor dem Grab Kaiser Wilhelms II. zu singen! Manchmal beneiden wir sie, denn es gibt ihnen Identität und Kraft, sich auf die Vergangenheit beziehen zu können. Wir haben einen schwierigen Beruf. Wenn man nichts hat, woran man sich orientieren kann, ist man nur ein Söldner.<br />
<br />
 Die Bundeswehr ist somit „die einzige Armee der Welt, in der der Kampf keinen Platz in der Kultur der Soldaten hat“, bedauert Sönke Neitzel. Dennoch „müssen sie wissen, warum sie kämpfen und getötet werden können“, betont der Historiker. Die Verfassung reicht nicht aus, sie brauchen diesen Bezug zu Ehre, Heldentum, zu einer Form von Männlichkeit.„ In Frankreich seien Straßen oder U-Bahn-Stationen nach napoleonischen Schlachten benannt, “das macht die Franzosen doch nicht zu Bonapartisten!", gibt er zu bedenken.<br />
<br />
Der Forscher erzählt, dass er bei der Einrichtung seines Lehrstuhls für Kriegsstudien an der Universität Potsdam mit Zurückhaltung empfangen wurde. „Man fragte mich, ob es nicht möglich wäre, meine Abteilung lieber ‚Friedens- und Konfliktstudien‘ zu nennen“, amüsiert er sich. Drei Generationen nach 1945 ist der Bezug zum Krieg nach wie vor tabu. „Wenn Deutsche vom Krieg sprechen, sprechen sie am Ende von Auschwitz. Immer. Krieg ist für sie gleichbedeutend mit Völkermord und Gräueltaten“, stellt er fest. <br />
<br />
Das Wort kommt übrigens auch in dem offiziellen Dokument nicht vor, das die nationale Sicherheitsstrategie Deutschlands vorstellt. „Das Wort ‚Krieg‘ wird nicht wirklich verwendet, man spricht eher von ‚Verteidigung‘“, bestätigt Lotte, eine 33-jährige Soldatin, die an der Planungsübung teilnimmt. Oder von „Resilienz“, einem neutraleren Begriff, der die Militärdokumente durchdrungen hat.<br />
<img src="https://img.lemde.fr/2025/05/26/0/0/3750/5000/1260/0/45/0/b0d4c6d_sirius-fs-upload-1-wcmqjdfahrv8-1748267591828-bundewehr-hamburg-maximilianmann-15.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: b0d4c6d_sirius-fs-upload-1-wcmqjdfahrv8-...ann-15.jpg]" class="mycode_img" /><br />
Lotte, 33-jährige Soldatin bei der europäischen Einsatzplanungsübung in der Militärakademie in Hamburg am 20. Mai 2025. MAXIMILIAN MANN/DOCKS FÜR „LE MONDE“<br />
Die deutsche Gesellschaft, die seit jeher von pazifistischen Strömungen geprägt ist, zögert ebenfalls, ihre eigenen Militärhelden zu feiern. Selbst die Verleihung der prestigeträchtigsten Auszeichnungen findet im Stillen statt. Um die Namen der ausgezeichneten Soldaten zu erfahren, „muss man auf Wikipedia gehen“, sagt Sönke Neitzel. „Sie stehen nicht einmal auf der Website des Verteidigungsministeriums. Das sind Männer, die gekämpft haben, aber wir sind nicht in der Lage, stolz auf sie zu sein, weil sie möglicherweise getötet haben, und das ist ein Problem.“<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Mehr oder weniger trocken“</span><br />
Eine heftige Kontroverse entbrannte 2009, nachdem Oberst Georg Klein einen Luftangriff auf zwei von den Taliban entführte Tanklastwagen in Kunduz, Afghanistan, angeordnet hatte, weil er befürchtete, dass sie als Waffen gegen das deutsche Lager eingesetzt werden könnten. Die Operation, bei der etwa hundert Zivilisten ums Leben kamen, löste eine mehrmonatige Untersuchung aus. Diese sprach den Verantwortlichen frei, führte jedoch zu mehreren Rücktritten in der Regierung und der Bundeswehr.<br />
<br />
Die Stimme der Militärs, obwohl nicht der Schweigepflicht unterworfen, bleibt jedoch kaum hörbar. Deutsche Generäle sprechen wenig über die Schwierigkeiten, mit denen sie konfrontiert sind. General Alfons Mais, der am Morgen des russischen Einmarsches in die Ukraine am 24. Februar 2022 erklärt hatte, dass die von ihm geführte Armee „mehr oder weniger am Ende“ sei, bleibt eine Ausnahme. Das Land selbst zeigt keine Feindseligkeit gegenüber seiner Armee. Aber regelmäßig protestieren Kommunen gegen Informationskampagnen von Offizieren in Schulen, die mit chronischen Rekrutierungsschwierigkeiten zu kämpfen haben.<br />
<br />
Da ihnen keine Ehren zuteilwerden, profitieren die Soldaten von komfortablen materiellen Bedingungen. Die Gehälter liegen über denen der französischen Soldaten – ein 2019 veröffentlichtes Arbeitspapier des Deutschen Instituts für Internationale Politik und Sicherheit in Berlin zeigt einen durchschnittlichen Unterschied von fast 50 % gegenüber Frankreich. Darüber hinaus wird mehr Wert auf die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben gelegt. Die europäische Richtlinie, die die Arbeitszeit auf 41 Stunden pro Woche begrenzt und von der sich die französische Armee ausgenommen hat, gilt in der Bundeswehr. „Man sollte manchmal daran denken, dass wir eine Armee sind und keine Bürokraten“, sagt ein hochrangiger Offizier etwas genervt. „Als ich angefangen habe, haben wir 60 Stunden pro Woche gearbeitet!“<br />
<br />
Die Reaktionszeiten der Bundeswehr gelten daher als länger als die anderer großer europäischer Armeen, was zum Teil auf die schlechte Ausrüstung, aber auch auf kulturelle Gründe zurückzuführen ist. „Wir sind nicht so schlecht vorbereitet, wie man sagt“, ärgert sich Vizeadmiral Rainer Brinkmann, der die Soldaten bei der Planungsübung in der Akademie in Hamburg berät. Es ist falsch zu sagen, dass die Armee nicht reaktionsfähig ist. Als Russland die Ukraine angegriffen hat, hat die Marine gefragt, welche Schiffe sofort einsatzbereit sind, und sechzehn oder siebzehn waren es, also etwa ein Drittel. Das war ein gutes Signal."<br />
<br />
Der ehemalige Airbus-Chef Tom Enders äußert sich deutlich kritischer. „In den letzten dreißig Jahren ist die Bundeswehr bürokratisiert und weitgehend kriegsunfähig gemacht worden“, meinte er am 16. März in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verwies auf „eine aufgeblähte Generalsriege, die auf ihre Pfründe achtet, wenig Reformwillen zeigt und um mindestens die Hälfte reduziert werden sollte“. Die Armee zähle „über 200 Generäle an der Spitze von insgesamt nur 181.000 Soldaten, was bedeutet, dass auf jeden General weniger als 900 Soldaten kommen!“, empört er sich. „Anfang der 1990er Jahre gab es nur 193 Generäle und Admirale für 470.000 Soldaten.“<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Groteske Bürokratie</span><br />
Die Soldaten beklagen sich über die manchmal groteske Bürokratie, mit der sie konfrontiert sind und deren unausgesprochenes Ziel es ist, sie zu kontrollieren. „Die kleinsten Entscheidungen werden bis ganz nach oben in der Hierarchie weitergeleitet“, berichtet einer von ihnen. „Man gibt eine Kartoffel rein und bekommt eine Pommes frites zurück.“ Sie werden weitgehend von der Beschaffung von Militärmaterial ferngehalten, die von einer Verwaltung verwaltet wird, mit der sie nur begrenzt interagieren können.<br />
<br />
 „Für alles, was die Armee tut, braucht es eine rechtliche Begründung“, erklärt Oberstleutnant Christian Richter, Jurist an der Akademie in Hamburg und Reservist. "Manchmal ist das ein bisschen irrational, wir sind überempfindlich geworden. Es gab fünf Jahre lang Debatten, bevor der Einsatz von Kampfdrohnen legalisiert wurde, obwohl sie kaum mehr Schaden anrichten als Flugzeuge.„ Die Organisation des Verteidigungsministeriums, das nach wie vor zwischen Bonn und Berlin aufgeteilt ist, gilt als dysfunktional, “wie eine Orgel mit konkurrierenden Abteilungen", wie es ein Soldat beschreibt.<br />
<br />
Auch die Armee zeigt sich gerne pedantisch und wendet das deutsche Recht überall auf der Welt, wo sie im Einsatz ist, gewissenhaft an. Der Spiegel berichtete, dass deutsche Soldaten in Afghanistan Jeeps stilllegen mussten, weil die Abgasuntersuchung abgelaufen war. „Die Besessenheit von Bürokratie ist die Angst vor Risiken“, analysiert Timo Graf, Forscher am Zentrum für Militärgeschichte der Bundeswehr in Potsdam. „Das hängt mit der Weigerung zusammen, an der Spitze zu stehen und zu führen.“<br />
<br />
Tatsächlich hat sich der Einsatzrahmen der Bundeswehr seit der Nachkriegszeit kaum verändert. Wenn sie an Operationen teilnimmt, dann immer mit einem Mandat der NATO, der Vereinten Nationen oder der Europäischen Union für Friedenssicherungseinsätze oder Evakuierungen, die unter sehr engen Rahmenbedingungen durchgeführt werden. Sie entsendet dann „höchstens 4.000 oder 5.000 Mann und bleibt immer in der zweiten Reihe“, beschreibt Thorsten Loch. „Sie hat Angst vor ihrer eigenen Macht.“ So musste die 2018 nach Mali entsandte deutsch-französische Brigade aufgeteilt werden: Die rund 1.000 französischen Soldaten bekämpften im Rahmen der Operation „Barkhane“ terroristische Gruppen, während die 800 deutschen Soldaten malische Soldaten ausbildeten.<br />
<br />
„Heute will Europa eine deutsche Führungsrolle in militärischen Fragen, aber genau das versucht Deutschland seit achtzig Jahren nicht zu tun“, erinnert Timo Graf. „Alles, was uns die Alliierten seit dem Krieg auferlegt haben, werfen sie uns heute vor!“ Die doppelte Befehlskette, eine nationale und eine verbündete, die das französische Militär manchmal skeptisch macht, wird als Schutz angesehen, falls die extreme Rechte, die zweitstärkste politische Kraft des Landes, die Macht übernehmen sollte. „Sie haben Glück, dass Sie noch nicht mit einem Szenario konfrontiert waren, in dem Marine Le Pen den Elysée-Palast erobert“, sagt Andreas Steinhaus. Die militärische Souveränität Frankreichs hat seiner Meinung nach nicht nur Vorteile.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Struktur / Umfang der Bundeswehr mit dem neuen Etat]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7583</link>
			<pubDate>Sat, 08 Mar 2025 14:26:36 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=2364">Klopfkopf</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7583</guid>
			<description><![CDATA[Moin,<br />
ich habe in die Richtung bisher nichts gefunden und denke auch, dass es nicht wirklich ins Wunschkonzert passt.<br />
<br />
Gibt es bisher irgendwelche verlautbarungen wie die zukünftige Struktur der BW aussehen soll, wenn der Wehretat auf über ca. 120 mrd Euro angehoben wird?<br />
Bisher habe ich nur entweder hier im Forum doch sehr bescheidende Wünsche gesehen oder halt ahnungsloses a la Söder.<br />
<br />
Aber ist bereits etwas belastbares bekannt wieviele zusätzliche Heeresdivisionen / Flugzeuge / Schiffe / Satelliten / neue Fähigkeite etc. es geben wird bzw. es geben müsste um die Bundeswehr wieder in die Lage zu versetzen glaubhaft Ihrem Auftrag nachzukommen?<br />
<br />
Bisher hört man ja nur von monetären Überlegungen, anstatt einen formulierten Bedarf anzugeben und diesen dann mit den benötigten Mitteln zu unterfüttern. Nach der Interviewaussage von Merz ja "whatever it takes".<br />
<br />
Danke und Gruß]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Moin,<br />
ich habe in die Richtung bisher nichts gefunden und denke auch, dass es nicht wirklich ins Wunschkonzert passt.<br />
<br />
Gibt es bisher irgendwelche verlautbarungen wie die zukünftige Struktur der BW aussehen soll, wenn der Wehretat auf über ca. 120 mrd Euro angehoben wird?<br />
Bisher habe ich nur entweder hier im Forum doch sehr bescheidende Wünsche gesehen oder halt ahnungsloses a la Söder.<br />
<br />
Aber ist bereits etwas belastbares bekannt wieviele zusätzliche Heeresdivisionen / Flugzeuge / Schiffe / Satelliten / neue Fähigkeite etc. es geben wird bzw. es geben müsste um die Bundeswehr wieder in die Lage zu versetzen glaubhaft Ihrem Auftrag nachzukommen?<br />
<br />
Bisher hört man ja nur von monetären Überlegungen, anstatt einen formulierten Bedarf anzugeben und diesen dann mit den benötigten Mitteln zu unterfüttern. Nach der Interviewaussage von Merz ja "whatever it takes".<br />
<br />
Danke und Gruß]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Neue Sondervermögen für die Bundeswehr?]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7580</link>
			<pubDate>Sun, 02 Mar 2025 19:56:37 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=547">Schneemann</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7580</guid>
			<description><![CDATA[Holla die Waldfee, das sind nun doch recht eindeutige Zahlen...<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Nach Trump-Eklat<br />
<br />
Union und SPD prüfen Sondervermögen von je 400 Milliarden Euro<br />
<br />
Nach dem Eklat im Weißen Haus prüfen Union und SPD zwei milliardenschwere Sondervermögen für Verteidigung und Infrastruktur. Einem Insider zufolge soll noch der alte Bundestag diese beschließen. [...]<br />
<br />
Union und SPD prüfen zwei milliardenschwere Sondervermögen für Verteidigung und Infrastruktur. Das werde zwischen CDU, CSU und SPD besprochen, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Sonntag aus Verhandlungskreisen. [...] Für die Bundeswehr sehen die Ökonomen <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">eine Größenordnung von 400 Milliarden Euro, auch um ein Signal an den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu senden</span>. Für die Infrastruktur regen sie an, dass Bund und Ländern 400 Milliarden bis 500 Milliarden Euro in den Preisen von 2025 bereitgestellt werden sollten. [...]<br />
<br />
Hintergrund des Drucks, schnell zu entscheiden, sind zum einen die russische Bedrohung und die Neuaufstellung der USA, die der Ukraine ihre Militärhilfe und möglicherweise den Europäern ihren Schutz entziehen wollen. Dass die Europäer also sehr viel mehr Geld für ihre eigene Verteidigung und für die Ukraine ausgeben müssten, ist mittlerweile die vorherrschende Meinung in Union und SPD.</blockquote>
<a href="https://www.manager-magazin.de/politik/union-und-spd-pruefen-sondervermoegen-von-je-400-milliarden-euro-a-1c2a4300-2bb9-4fec-8027-7f7366859618" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.manager-magazin.de/politik/u...7366859618</a><br />
<br />
Well, I suppose the possibility of a German ramp up... <img src="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/images/smilies/dv.png" alt="Vader" title="Vader" class="smilie smilie_25" /><br />
<br />
Ernsthaft: Am Ende könnte es so sein, wie ich mal irgendwo vor längerer Zeit geschrieben hatte, dass es eine neu gewählte Trump-Administration (es war vor der Wahl in den USA) in ihrem wirren Isolationismus und ihrer Hinwendung gen Pazifik sein könnte, die die Einheit Europas verstärken und auch den militärischen Aufstieg Deutschlands mitbedingen könnte. <br />
<br />
Aber es sei erinnert: Große Macht bedeutet große Verantwortung. <br />
<br />
Schneemann]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Holla die Waldfee, das sind nun doch recht eindeutige Zahlen...<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Nach Trump-Eklat<br />
<br />
Union und SPD prüfen Sondervermögen von je 400 Milliarden Euro<br />
<br />
Nach dem Eklat im Weißen Haus prüfen Union und SPD zwei milliardenschwere Sondervermögen für Verteidigung und Infrastruktur. Einem Insider zufolge soll noch der alte Bundestag diese beschließen. [...]<br />
<br />
Union und SPD prüfen zwei milliardenschwere Sondervermögen für Verteidigung und Infrastruktur. Das werde zwischen CDU, CSU und SPD besprochen, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Sonntag aus Verhandlungskreisen. [...] Für die Bundeswehr sehen die Ökonomen <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">eine Größenordnung von 400 Milliarden Euro, auch um ein Signal an den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu senden</span>. Für die Infrastruktur regen sie an, dass Bund und Ländern 400 Milliarden bis 500 Milliarden Euro in den Preisen von 2025 bereitgestellt werden sollten. [...]<br />
<br />
Hintergrund des Drucks, schnell zu entscheiden, sind zum einen die russische Bedrohung und die Neuaufstellung der USA, die der Ukraine ihre Militärhilfe und möglicherweise den Europäern ihren Schutz entziehen wollen. Dass die Europäer also sehr viel mehr Geld für ihre eigene Verteidigung und für die Ukraine ausgeben müssten, ist mittlerweile die vorherrschende Meinung in Union und SPD.</blockquote>
<a href="https://www.manager-magazin.de/politik/union-und-spd-pruefen-sondervermoegen-von-je-400-milliarden-euro-a-1c2a4300-2bb9-4fec-8027-7f7366859618" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.manager-magazin.de/politik/u...7366859618</a><br />
<br />
Well, I suppose the possibility of a German ramp up... <img src="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/images/smilies/dv.png" alt="Vader" title="Vader" class="smilie smilie_25" /><br />
<br />
Ernsthaft: Am Ende könnte es so sein, wie ich mal irgendwo vor längerer Zeit geschrieben hatte, dass es eine neu gewählte Trump-Administration (es war vor der Wahl in den USA) in ihrem wirren Isolationismus und ihrer Hinwendung gen Pazifik sein könnte, die die Einheit Europas verstärken und auch den militärischen Aufstieg Deutschlands mitbedingen könnte. <br />
<br />
Aber es sei erinnert: Große Macht bedeutet große Verantwortung. <br />
<br />
Schneemann]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Besoldung und Dienstgrade]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7553</link>
			<pubDate>Fri, 07 Feb 2025 11:45:37 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=2240">Falli75</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7553</guid>
			<description><![CDATA[Moin zusammen, ich würde gerne mal eure Meinung zu diesem Thema hören.<br />
In der Wirtschaft ist die Arbeitsweise wie folgt:<br />
- Hilfsarbeiter und langjähriger, nicht gelernter aber gut <br />
  eingearbeiteter Hilfsarbeiter und Azubis.<br />
- Frisch ausgelernte Facharbeiter ( langjährige Hifsarbeiter), <br />
  Facharbeiter, Altgesellen die aber nicht die Qualifikation zum <br />
  Meister haben.<br />
- Meister, Techniker.<br />
- Techniker, Ingenieur.<br />
<br />
Die Anzahl dieser " Dienstgrade" nimmt vom Anfang dieser Aufstellung bis zum unteren Ende ab. <br />
Logisch sollte man denken.<br />
<br />
Warum ist es in der Bundeswehr dann aber so das gerade die zweite Gruppe nahezu komplett fehlt ? Genau diese ist aber doch die Gruppe, die gerade die Bundeswehr am häufigsten benötigt ?<br />
Der langjährige Richtschütze, der es bis zum Panzerkommandanten zwar vielleicht schaffen kann, aber nicht unbedingt für den Feldwebellehrgang geeignet ist. <br />
Der in der Instandhaltung arbeitende, in der Bundeswehr selbst zum LKW Mechaniker ausgebildete Soldat, der aber den Meister nicht schaffen kann oder will.<br />
Die Liste lässt sich beliebig weiterführen. Fast alle von denen, werden nach 8 oder 12 Jahren, lieber die Umschulung bei vollem Gehalt und das Ausscheidegeld mitnehmen als in der Truppe zu bleiben.<br />
Für alle diese Soldaten fehlt die Aufstiegsfähigkeit als Unteroffizier, nicht als Feldwebel.<br />
Bei den Mannschaften hat man das mit dem Coporal ja so halbwegs mal probiert.<br />
Meine Idee dahingehend wäre das auszuweiten und es auch in der selben Art auch bei den Unteroffizieren aber auch den Feldwebeln zu tun.<br />
Der zwanzig Jahre in der Truppe dienende Feldwebel, darf dabei auch gerne mehr verdienen als der Oberleutnant, der bisher 6 Monate Grund und Spezialgrundausbildung, den Einzelkämpferlehrgang und wenn er " Pech " hatte , vielleicht noch insgesamt ein Jahr insgesamt ( auf vielleicht zwei Verwendungen auch noch unterschiedlicher Art verteilt), nun mit seim Abschluss von der Uni kommt und das alles ist was er bisher an wirklich praktischer Erfahrung sammeln konnte.<br />
Das Selbe gilt aber auch für den Mechaniker der inzwischen zum absoluten Spezialisten in meinetwegen der Abgasanlage der Bataillonseigenen Man 8 Rad LKWs geworden ist, gegenüber dem Feldwebel der nun Meister ist, aber gestern erst in die Einheit versetzt wurde und vorher Eagle repariert hat. Vorgesetzt ist er ihm aber der zum Spezialisten gewordene Unteroffizier verdient mehr als er.<br />
<br />
Korrigiert mich da gerne, bin auf eure Meinung dahingehend gespannt.<br />
<hr class="mycode_hr" />
Um das zu spezifizieren, ich spreche hier vom Grundgehalt, unabhängig von Altersstufe, Zulagen, Kindern u.ä..<br />
Um das System insgesamt gerechter zu machen, kann man ja auch sagen, der Zeitsoldat in der Jägertruppe als Mannschaftsdienstgrad kann in 12 Jahren nicht wirklich einen anerkannten Beruf in der Bundeswehr erlernen. Dieser bekommt, wenn er austritt wie bisher eine Ausbildung im Anschluss bezahlt.  Verträge mit der Industrie machen und die dort direkt unterbringen. Der Inst Soldat konnte in den 12Jahren aber von der Mannschaft auf Unteroffizier und einen Fachbrief im Bereich LKW aufsteigen. Der bekommt nicht noch eine Ausbildung anderer Art hinterher, sondern 6 Monate vor Dienstende Briefe von MAN und Rheinmetall mit Jobangebot von seinem Kompanieführer persönlich übergeben. Der Offizier muss nicht nach seiner Dienstzeit nicht noch zusätzlich einen weiteren Studiengang zivil bezahlt bekommen. Dieser hat für seine 12 Jahre Verpflichtung schon  <br />
einen nicht nur kostenlos, sondern bei freier Kost und Logie und voller Bezahlung auf A11/12/13 bekommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Moin zusammen, ich würde gerne mal eure Meinung zu diesem Thema hören.<br />
In der Wirtschaft ist die Arbeitsweise wie folgt:<br />
- Hilfsarbeiter und langjähriger, nicht gelernter aber gut <br />
  eingearbeiteter Hilfsarbeiter und Azubis.<br />
- Frisch ausgelernte Facharbeiter ( langjährige Hifsarbeiter), <br />
  Facharbeiter, Altgesellen die aber nicht die Qualifikation zum <br />
  Meister haben.<br />
- Meister, Techniker.<br />
- Techniker, Ingenieur.<br />
<br />
Die Anzahl dieser " Dienstgrade" nimmt vom Anfang dieser Aufstellung bis zum unteren Ende ab. <br />
Logisch sollte man denken.<br />
<br />
Warum ist es in der Bundeswehr dann aber so das gerade die zweite Gruppe nahezu komplett fehlt ? Genau diese ist aber doch die Gruppe, die gerade die Bundeswehr am häufigsten benötigt ?<br />
Der langjährige Richtschütze, der es bis zum Panzerkommandanten zwar vielleicht schaffen kann, aber nicht unbedingt für den Feldwebellehrgang geeignet ist. <br />
Der in der Instandhaltung arbeitende, in der Bundeswehr selbst zum LKW Mechaniker ausgebildete Soldat, der aber den Meister nicht schaffen kann oder will.<br />
Die Liste lässt sich beliebig weiterführen. Fast alle von denen, werden nach 8 oder 12 Jahren, lieber die Umschulung bei vollem Gehalt und das Ausscheidegeld mitnehmen als in der Truppe zu bleiben.<br />
Für alle diese Soldaten fehlt die Aufstiegsfähigkeit als Unteroffizier, nicht als Feldwebel.<br />
Bei den Mannschaften hat man das mit dem Coporal ja so halbwegs mal probiert.<br />
Meine Idee dahingehend wäre das auszuweiten und es auch in der selben Art auch bei den Unteroffizieren aber auch den Feldwebeln zu tun.<br />
Der zwanzig Jahre in der Truppe dienende Feldwebel, darf dabei auch gerne mehr verdienen als der Oberleutnant, der bisher 6 Monate Grund und Spezialgrundausbildung, den Einzelkämpferlehrgang und wenn er " Pech " hatte , vielleicht noch insgesamt ein Jahr insgesamt ( auf vielleicht zwei Verwendungen auch noch unterschiedlicher Art verteilt), nun mit seim Abschluss von der Uni kommt und das alles ist was er bisher an wirklich praktischer Erfahrung sammeln konnte.<br />
Das Selbe gilt aber auch für den Mechaniker der inzwischen zum absoluten Spezialisten in meinetwegen der Abgasanlage der Bataillonseigenen Man 8 Rad LKWs geworden ist, gegenüber dem Feldwebel der nun Meister ist, aber gestern erst in die Einheit versetzt wurde und vorher Eagle repariert hat. Vorgesetzt ist er ihm aber der zum Spezialisten gewordene Unteroffizier verdient mehr als er.<br />
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Korrigiert mich da gerne, bin auf eure Meinung dahingehend gespannt.<br />
<hr class="mycode_hr" />
Um das zu spezifizieren, ich spreche hier vom Grundgehalt, unabhängig von Altersstufe, Zulagen, Kindern u.ä..<br />
Um das System insgesamt gerechter zu machen, kann man ja auch sagen, der Zeitsoldat in der Jägertruppe als Mannschaftsdienstgrad kann in 12 Jahren nicht wirklich einen anerkannten Beruf in der Bundeswehr erlernen. Dieser bekommt, wenn er austritt wie bisher eine Ausbildung im Anschluss bezahlt.  Verträge mit der Industrie machen und die dort direkt unterbringen. Der Inst Soldat konnte in den 12Jahren aber von der Mannschaft auf Unteroffizier und einen Fachbrief im Bereich LKW aufsteigen. Der bekommt nicht noch eine Ausbildung anderer Art hinterher, sondern 6 Monate vor Dienstende Briefe von MAN und Rheinmetall mit Jobangebot von seinem Kompanieführer persönlich übergeben. Der Offizier muss nicht nach seiner Dienstzeit nicht noch zusätzlich einen weiteren Studiengang zivil bezahlt bekommen. Dieser hat für seine 12 Jahre Verpflichtung schon  <br />
einen nicht nur kostenlos, sondern bei freier Kost und Logie und voller Bezahlung auf A11/12/13 bekommen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bundeswehr - Wunschkonzert 2025]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7551</link>
			<pubDate>Sun, 02 Feb 2025 13:42:27 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=243">Quintus Fabius</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7551</guid>
			<description><![CDATA[Fang ich mal mit einer Frage an, um die leider aus Zeitmangel nicht fortgeführte Diskussion vom letzten Jahr bezüglich der Marine fortzuführen:<br />
<br />
Ganz spezifisch und konkret: <br />
<br />
Wie müsste die deutsche Marine aufgestellt und ausgerüstet werden, wenn die primäre Zielsetzung vor allem anderen der Kampf in der Ostsee und entlang von Küsten wäre, mit der Zielsetzung einer Verteidigung des Baltikums und des Kampfes gegen russische Verbände in der Ostsee?<br />
<br />
Mir geht es bei dieser Frage also spezifisch um eine "Brown Water Navy" / Küstenmarine, welche diesen primären strategischen Auftrag hat.<br />
<br />
Wie könnte man diese realistisch aufstellen ? Mit was für Schiffen / Systemen / Mannzahlen ?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Fang ich mal mit einer Frage an, um die leider aus Zeitmangel nicht fortgeführte Diskussion vom letzten Jahr bezüglich der Marine fortzuführen:<br />
<br />
Ganz spezifisch und konkret: <br />
<br />
Wie müsste die deutsche Marine aufgestellt und ausgerüstet werden, wenn die primäre Zielsetzung vor allem anderen der Kampf in der Ostsee und entlang von Küsten wäre, mit der Zielsetzung einer Verteidigung des Baltikums und des Kampfes gegen russische Verbände in der Ostsee?<br />
<br />
Mir geht es bei dieser Frage also spezifisch um eine "Brown Water Navy" / Küstenmarine, welche diesen primären strategischen Auftrag hat.<br />
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Wie könnte man diese realistisch aufstellen ? Mit was für Schiffen / Systemen / Mannzahlen ?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Luftfahrtbrigade: Gruppierung von Kampfhubschraubern]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7488</link>
			<pubDate>Tue, 10 Dec 2024 16:58:31 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=2229">voyageur</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7488</guid>
			<description><![CDATA[Ist diese Information korrekt ?? (Mein Vertrauen in die französische Quelle ist sehr begrenzt .)<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><a href="https://www.avionslegendaires.net/2024/12/actu/lallemagne-va-partiellement-mutualiser-ses-moyens-militaires-helicos/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Avions legendaires (französisch)</a><br />
Nach Angaben der Bundeswehr geht es darum, auf die Sicherheitslage in Europa nach der russischen Aggression gegen die Ukraine zu reagieren. Berlin kündigte an, dass es beabsichtigt , die [EDIT<img src="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/images/smilies/biggrin.png" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" />rehflügler] des Heeres und der Luftwaffe in einer einzigen Struktur, einer Luftfahrtbrigade, umzuschlagen . Die Bundesmarine ist bislang ausgeschlossen, ebenso wie die Hubschrauber, die für die Ausbildung und den Transport hochrangiger Persönlichkeiten eingesetzt werden. Nach Angaben des deutschen Generalstabs geht es darum, sich auf einen möglichen Krieg mit hoher Intensität in Westeuropa vorzubereiten.</blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ist diese Information korrekt ?? (Mein Vertrauen in die französische Quelle ist sehr begrenzt .)<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><a href="https://www.avionslegendaires.net/2024/12/actu/lallemagne-va-partiellement-mutualiser-ses-moyens-militaires-helicos/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Avions legendaires (französisch)</a><br />
Nach Angaben der Bundeswehr geht es darum, auf die Sicherheitslage in Europa nach der russischen Aggression gegen die Ukraine zu reagieren. Berlin kündigte an, dass es beabsichtigt , die [EDIT<img src="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/images/smilies/biggrin.png" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" />rehflügler] des Heeres und der Luftwaffe in einer einzigen Struktur, einer Luftfahrtbrigade, umzuschlagen . Die Bundesmarine ist bislang ausgeschlossen, ebenso wie die Hubschrauber, die für die Ausbildung und den Transport hochrangiger Persönlichkeiten eingesetzt werden. Nach Angaben des deutschen Generalstabs geht es darum, sich auf einen möglichen Krieg mit hoher Intensität in Westeuropa vorzubereiten.</blockquote>
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