(Kooperationen) Neues Staatenbündnis: D7 gegen wirtschaftliche Zwänge?
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Ehemaliger NATO-Chef wirbt für Aufbau von neuem Staatenbündnis
12.05.2026, 04:52
Zitat: Der frühere NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen wirbt für ein neues Bündnis demokratischer Staaten, . ....

..Wunschmitglieder ...neben der EU, Großbritannien, Japan und Kanada auch die Länder Australien, Neuseeland und Südkorea. Sie könnte demnach in Anlehnung an die bereits existierende Gruppe der G7-Gruppe der führenden westlichen Industriestaaten D7 genannt werden, wobei das D für Demokratie stehen soll.

Gemeinsam gegen wirtschaftlichen Zwang
„Wenn wir gemeinsam handeln, wenn wir unsere Kräfte bündeln und geschlossen auftreten, dann stellen wir eine beeindruckende Macht dar“, sagte Rasmussen, .... Wenn man wirtschaftlichem Zwang ausgesetzt sei und darauf gemeinsam reagiere, werde das ... für Respekt sorgen. Dafür könne innerhalb der D7-Allianz angelehnt an die berühmte Beistandsklausel der NATO ein wirtschaftlicher Artikel 5 formuliert werden, nach dem ein ökonomischer Angriff auf einen als Angriff auf alle betrachtet werde.

Konkret sollten über das prodemokratische Bündnis beispielsweise auch internationale Normen und Standards für den Einsatz neuer Technologien festgelegt und Abhängigkeiten bei der Rohstoffversorgung verringert werden. Zudem gelte es, gemeinsam im Globalen Süden zu investieren, um eine Alternative zu chinesischen Investitionen zu schaffen.

„Und innerhalb eines solchen Bündnisses wären Drohungen gegeneinander selbstverständlich inakzeptabel“, fügte Rasmussen ... hinzu. Ein solches Verhalten schade den Demokratien der Welt und diene nur den Interessen von Autokraten ...
Die im Artikel genannten "Gegner" habe ich jetzt mal gestrichen. Nciht nur, weil sich das ändern kann.

Über ein wirtschaftliches Beistandsbündnis, das nicht nur die EU sondern weitere demokratische Länder umfasst, kann man diskutieren - allerdings nehme ich an, dass die regionalen Interessen zwischen Europa und etwa Australien und Neuseeland oder Südkorea zu unterschiedlich sind, als dass da mehr als eine lose Vereinigung heraus kommt. Und wie wird die Konkretisierung, wenn es um Freihandelsabkommen mit anderen Staaten oder Staatengemeinschaften geht. Sollen die dann auch in den Club - oder draußen bleiben?

Wenn das aber so ist, dann frage ich zugleich, warum nicht andere demokratische Staaten wie Brasilien oder Indien dem neu zu bildenden Club angehören sollen. Weil die beiden ein Gründungsmitglied von BRICS sind?
Dann wäre dieser Club (wie im Artikel genannt als Gegengewicht zu den USA) wie auch als Gegengewicht zu BRICS konstituiert.
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