Sicherung des Seeverkehrs im Nahen und Mittleren Osten
am Samstag in Gibraltar
Zitat:Finnisches Schiff der Hämeenmaa-Klasse heute Morgen in Gibraltar
Weit weg von zu Hause...
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Zahl der Durchfahrten verdoppelt
Zitat:Iran kündigt Bitcoin-Versicherung für Schiffe in der Straße von Hormus an
19.05.2026, 17:31 Uhr


Der Iran arbeitet offenbar intensiv daran, die Straße von Hormus dauerhaft unter seine Kontrolle zu stellen und davon auch finanziell zu profitieren. Dazu baut er mehrere neue Institutionen auf. Unterdessen hat sich die Zahl der Schiffe, die die Meerenge durchqueren, vergangene Woche mehr als verdoppelt.

Während der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus auf niedrigem Niveau zunimmt, hat der Iran eine neue, auf der Kryptowährung Bitcoin basierende Versicherung für die offiziell nach wie vor blockierte Wasserstraße eingeführt. Wie unter anderem "Bloomberg" unter Berufung auf die iranische Nachrichtenagentur Fars berichtet, soll die neue Organisation unter dem Namen "Hormuz Safe" gegen Bitcoinzahlungen Schutz für Schiffe anbieten, die die seit Kriegsbeginn Ende Februar vom Iran geschlossene Meerenge durchfahren wollen. Zunächst richte sich die Dienstleistung an iranische Reedereien und Schiffseigner. Die in den Berichten genannte Internetseite hormuzsafe.ir ist aktuell vom Ausland nicht erreichbar.
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Auch ohne Fortschritt auf diplomatischer Ebene hat der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus zuletzt wieder deutlich zugenommen - wenn auch im Vergleich zu normalen Zeiten niedrigem Niveau. Laut dem Fachdienst Llyod's List durchquerten in der vergangenen Woche mindestens 54 Schiffe die Meerenge, was mehr als eine Verdoppelung zur Vorwoche darstelle. Unter den Schiffen seien mehrere iranische Schiffe, beziehungsweise Schiffe "mit Verbindung zum Iran" sowie zehn chinesische Schiffe gewesen. Unter anderem hätten zwei Tanker Flüssiggas aus dem Golf Richtung Asien gebracht. Einem Bloomberg-Bericht hatten zuletzt auch wieder mehr Öltanker den Persischen Golf verlassen.

Vor Beginn des Krieges hatten durchschnittlich weit über 100 Schiffe die Straße von Hormus durchquert. Sie transportierten auf diesem Weg rund ein Viertel des weltweiten maritimen Ölhandels und etwa ein Fünftel des per Schiff beförderten Flüssiggases. Aktuell sitzen Schätzungen zufolge rund 1500 Frachtschiffe aufgrund der Blockade im Persischen Golf fest.
Dieses Affentheater mit den Gebührenforderungen der Iraner wird sich ohnehin legen, wenn die Durchfahrt wieder sicher ist und keine Gefahr mehr besteht.
Warum sollten Reeder dann auf die iranische Seite der Straße ausweichen und nicht auf der omanischen Seite bleiben?
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