Vor 10 Stunden
Mit dem Strang Von Christi Geburt bis zum Islam - Zweistromland haben wir ein spezialisiertes Thema, das sich mit der Entwicklung des Christentums - östlich des byzantinischen Reiches (Ostrom) bis hin zum Islam befasst.
Nun haben Forscher eine 1300 Jahre alte Weltchronik entdeckt
Es wird besonders interessant werden, die Chronik mit den historischen Aussagen des zwischen 610 und 632 n. Chr entstandenen Koran zu vergleichen.
Die Chronik schließt damit eine Lücke zu den Zeiten, die von uns anschließend mit den Strängen
Die Kreuzzüge und ihre Schlachten sowie
Konstantinopel - Halbmond über dem Goldenen Horn diskutiert wird.
Nun haben Forscher eine 1300 Jahre alte Weltchronik entdeckt
Zitat:Bei der Durchsicht von digitalisierten Handschriften des Katharinenklosters auf dem Sinai in Ägypten stießen sie auf eine 1.300 Jahre alte christliche Weltchronik, wie die Österreichische Akademie der Wissenschaften am Donnerstag mitteilte. Die bislang unbekannte Handschrift aus der Zeit um 712/713 erlaube Einblicke in die politischen und religiösen Umbrüche von der Spätantike bis zum Aufstieg des Islams.Damit wird der gleiche Zeitraum aus einer anderen Perspektive erfasst. Nämlich aus der "Innensicht" der byzantinischen Gesellschaft. Die etwas isolierte Lage des Katharinenklosters am Rande des byzantinischen Reiches und des Heiligen Landes wird dabei kein Nachteil gewesen sein. Im GEgenteil: diese Lage erlaubte den Mönchen des Klosters, sich ohne Störungen der Erstellung ihrer Klosterschriften zu widmen. Und die Schreiber der Chronik scheinen erstaunlich gut informiert gewesen zu sein:
...
In dem als „Maronitische Chronik von 713“ bezeichneten Werk schildert der anonyme Chronist die gesamte Menschheitsgeschichte, von Adam bis zu den politischen und theologischen Debatten seiner eigenen Zeit. „Innerhalb einer syrisch-christlichen Gemeinschaft geschrieben, die traditionell mit Konstantinopel verbunden war, sich aber allmählich aufgrund theologischer Streitfragen von der byzantinischen Hauptstadt entfernte, bietet das Werk eine einzigartige Perspektive auf die Transformation des östlichen Mittelmeerraums in der Spätantike und der frühislamischen Zeit“, so Historiker Adrian Pirtea, der an einer kritischen Edition und vollständigen Übersetzung der Chronik arbeitet.
...
Zitat:Eine der historisch wertvollsten Passagen der Chronik betrifft laut Pirtea das 7. Jahrhundert. Die Chronik beschreibt den byzantinisch-sassanidischen Krieg von 602 bis 628, den Aufstieg des Islam, die frühen arabischen Eroberungen und die späteren arabisch-byzantinischen Konflikte. Die Erzählung endet 692/693. Bemerkenswerterweise scheine der Autor nicht nur über Ereignisse in Syrien und dem Nahen Osten gut informiert gewesen zu sein, sondern auch über Entwicklungen auf dem Balkan, in Sizilien und in Rom, so Pirtea.Damit eröffnet sich ein entscheidender Schlüssel zur Rekonstruktion einer ganzen Tradition frühmittelalterlicher syrischer Geschichtsschreibung. Die Entdeckung eröffne erstmals eine bislang verlorene Perspektive auf die Geschichte des Nahen Ostens im ersten Jahrhundert des Islams.
Es wird besonders interessant werden, die Chronik mit den historischen Aussagen des zwischen 610 und 632 n. Chr entstandenen Koran zu vergleichen.
Die Chronik schließt damit eine Lücke zu den Zeiten, die von uns anschließend mit den Strängen
Die Kreuzzüge und ihre Schlachten sowie
Konstantinopel - Halbmond über dem Goldenen Horn diskutiert wird.
