04.06.2026, 07:06
Rein Theoretisch ist die Sicherheit bei der P13 schlechter als bei einer SPF 9 (was die Schlagbolzensicherung angeht, die bei der SFP 9 wesentlich besser ist), dass ist durchaus so. ABER: das ist praktisch völlig irrelevant.
Schusslöser entstehen primär durch menschliches Versagen und fast immer dadurch, dass die Waffen abgeschlagen werden obwohl sie noch nicht entladen sind. Entsprechend gibt es auch reihenweise Schusslöser mit einer SPF 9 mit TR Abzug oder mit Pistolen welche eine zusätzliche Sicherung haben usw.. Das ganz Gesülze, die Waffe sei von alleine losgegangen ist fast immer nur eine Schutzbehauptung oder entsteht aus völliger Ignoranz und Unverständnis heraus.
Reales Beispiel aus meiner Dienstzeit: da hatte einer einen Schusslöser mit einer P8 und behauptet, die Pistole sei von selbst losgegangen. Lächerlich, natürlich hat er am Abzug rumgespielt und dies bei entsicherter Waffe. Er konnte dann nicht mal erklären warum die Waffe entsichert war und entblödete sich nicht zu behaupten, die Sicherung müsse auch von alleine verrutscht sein.
Rein theoretisch: eine P13 könnte bei einer sehr starken Erschütterung eventuell von selbst feuern weil die Schlagbolzensicherung versagt, wo eine SFP 9 zur höheren Wahrscheinlichkeit noch nicht von selbst feuern würde. Aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist extrem gering.
Eine SPF 9 wäre in den Händen von fast allen Soldaten genau so sicher oder unsicher wie eine P 13, dass ist eine Tatsache.
Bei dem Preis muss es das nicht mal. Angeblich liegen die Kosten bei nur 250 Euro pro Waffe wenn alle wie geplant beschafft werden. Das ist lächerlich gering. Wie du schon sagst: selbst wenn zwei P13 durch sind, hätte man noch Geld gespart.
Das ist eine Billig-Knifte sondergleichen für die Bundeswehr, mit einem Kampfpreis der einfach zu gut ist.
Nun kommt das Argument, dass ein anderer Anbieter (Arex Delta) nicht viel teurer gewesen wäre und technisch besser. Richtig ist, dass die Arex Pistole meiner Kenntnis nach ungefähr 40 Euro teurer gekommen wäre und damit immer noch lächerlich günstig ist. Und ja, sie ist rein theoretisch sicherer. Aber praktisch hat sie das gleiche Problem wie alle diese Pistolen:
der menschliche Nutzer stellt hier die primäre Gefahrenquelle dar.
Entweder verwirft man diese Art von Pistolen (Schlagbolzenschloss) deshalb komplett - oder man akzeptiert das höhere Risiko bei der Benutzung.
Beschließend: es wird Schießunfälle mit der P13 geben. Mehrere. So wie mit jeder anderen Pistole dieser Art auch. In 99% der Fälle aufwärts durch menschliches Versagen.
Schusslöser entstehen primär durch menschliches Versagen und fast immer dadurch, dass die Waffen abgeschlagen werden obwohl sie noch nicht entladen sind. Entsprechend gibt es auch reihenweise Schusslöser mit einer SPF 9 mit TR Abzug oder mit Pistolen welche eine zusätzliche Sicherung haben usw.. Das ganz Gesülze, die Waffe sei von alleine losgegangen ist fast immer nur eine Schutzbehauptung oder entsteht aus völliger Ignoranz und Unverständnis heraus.
Reales Beispiel aus meiner Dienstzeit: da hatte einer einen Schusslöser mit einer P8 und behauptet, die Pistole sei von selbst losgegangen. Lächerlich, natürlich hat er am Abzug rumgespielt und dies bei entsicherter Waffe. Er konnte dann nicht mal erklären warum die Waffe entsichert war und entblödete sich nicht zu behaupten, die Sicherung müsse auch von alleine verrutscht sein.
Rein theoretisch: eine P13 könnte bei einer sehr starken Erschütterung eventuell von selbst feuern weil die Schlagbolzensicherung versagt, wo eine SFP 9 zur höheren Wahrscheinlichkeit noch nicht von selbst feuern würde. Aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist extrem gering.
Eine SPF 9 wäre in den Händen von fast allen Soldaten genau so sicher oder unsicher wie eine P 13, dass ist eine Tatsache.
Zitat:Hält das Teil 30.000+ Schuss in 5-10 Jahren aus?.... JA! Wenn vernünftig gepflegt.
Bei dem Preis muss es das nicht mal. Angeblich liegen die Kosten bei nur 250 Euro pro Waffe wenn alle wie geplant beschafft werden. Das ist lächerlich gering. Wie du schon sagst: selbst wenn zwei P13 durch sind, hätte man noch Geld gespart.
Das ist eine Billig-Knifte sondergleichen für die Bundeswehr, mit einem Kampfpreis der einfach zu gut ist.
Nun kommt das Argument, dass ein anderer Anbieter (Arex Delta) nicht viel teurer gewesen wäre und technisch besser. Richtig ist, dass die Arex Pistole meiner Kenntnis nach ungefähr 40 Euro teurer gekommen wäre und damit immer noch lächerlich günstig ist. Und ja, sie ist rein theoretisch sicherer. Aber praktisch hat sie das gleiche Problem wie alle diese Pistolen:
der menschliche Nutzer stellt hier die primäre Gefahrenquelle dar.
Entweder verwirft man diese Art von Pistolen (Schlagbolzenschloss) deshalb komplett - oder man akzeptiert das höhere Risiko bei der Benutzung.
Beschließend: es wird Schießunfälle mit der P13 geben. Mehrere. So wie mit jeder anderen Pistole dieser Art auch. In 99% der Fälle aufwärts durch menschliches Versagen.
