(Luft) PESCO Projekt SATOC (Strategic Air Transport Outsized Cargo) // ESOCA
(09.07.2026, 09:32)Helios schrieb: Mehr als ein paar nette Grafiken gibt es vom WindRunner aber auch nicht, und die gesamte Konzeption ist weitaus weniger durchdacht insbesondere für den von uns benötigten strategischen Transport. Ein Spezialsystem für einen engen Nutzungskorridor ist nicht das, was wir brauchen. Sofern wir keine eigene Maschine entwickeln, was bei den Stückzahlen Geldverschwendung wäre, ist die Kooperation mit den USA bei deren Ersatzlösung in meinen Augen noch immer die beste Wahl.

Ich sehe den WindRunner als Lösung der USAF für den oberen Bereich und den Nachfolger von C5/C-17 darunter. Der soll aber kleiner als die C-5 werden.
Deswegen macht eine Kooperation mit den USA absolut Sinn.
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(09.07.2026, 03:00)M004A schrieb: Konkret? Nun ja. Vor allem Rauschen im Blätterwald.

Bei ähnlicher Zuladung (Gewicht) wie eine C-17 nicht einmal die halbe Reichweite. Für einen strategischen Transporter wäre das schon schwach. Über den Atlantik kommt der vollbeladen nur per Inselhopping über Grönland - Island.

Ich denke auch das MTOW steht in einem ungünstigen Verhältnis zum Frachtraum. Zwar reichen die 72t aus, um alles - auch einen Leopard 2A8 zu transportieren. Aber das Flugzeug hätte vermutlich den Laderaum um 6-7 RCH155 aufzunehmen, das MTOW begrenzt es aber realistisch auf eine...

(09.07.2026, 08:39)Bairbus schrieb: Der WindRunner kann auf sehr einfach präparierten Pisten wie eine Hercules oder ein A400M landen. Die C-17 nicht.

Natürlich kann eine C-17 auch auf unbefestigten Pisten landen...
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Dieser WindRunner wäre ja mal ein echtes "Lufttransportflugzeug"...
Man kann ganz viel Luft durch die gegend fliegen...Big Grin

Ein militärisches Transportflugzeug hat aber noch andere Anforderungen...
Darum sehen eine C-5 oder eine AN-124 auch etwas anders aus...
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(09.07.2026, 08:39)Bairbus schrieb: Fassen wir doch bei aller berechtigter Kritik von Euch zusammen, was die Alternativen sind:

.....

Es gibt keine.
[...]

Der Nachfolger der C-5 und C-17 wird halb so groß, wie der WindRunner und ist gerade einmal in der Konzeptphase.
[...]
Ich finde das Konzept sehr interessant, weil es den wirklich großvolumigen Markt abdeckt.

Die Alternative ist NGAL.
Das Frachtvolumen ist irrelevant, einen großvolumigen Markt haben wir im Militärbereich nicht.
Ja, Konzeptphase, sprich das dauert noch. Find ich nicht schlimm.
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(09.07.2026, 11:41)LieberTee schrieb: Die Alternative ist NGAL.
Das Frachtvolumen ist irrelevant, einen großvolumigen Markt haben wir im Militärbereich nicht.
Ja, Konzeptphase, sprich das dauert noch. Find ich nicht schlimm.

Genau um Volumen geht es aber im PESCO-Projekt.

Nutzlast voraussichtlich rund 100 Tonnen, aber das ist nicht in Stein gemeißelt.
6 Chinooks sind schon ein Wort.
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Ich würde das Projekt "Timi" nennenWink.
Auf kleineren Flughäfen bleibt es liegen wie ein gestrandeter Wal, weil es bei der Größe mit den vorhandenen Equipment einfach nicht mehr handzuhaben ist....
Für einen problemlosen Betrieb ist die Größe eines A-380 schon grenzwertig...
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(09.07.2026, 13:35)Bairbus schrieb: Genau um Volumen geht es aber im PESCO-Projekt.

Nutzlast voraussichtlich rund 100 Tonnen, aber das ist nicht in Stein gemeißelt.
6 Chinooks sind schon ein Wort.

Die Chinooks kann man auch luftbetanken, Problem gelöst ....
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(09.07.2026, 15:17)LieberTee schrieb: Die Chinooks kann man auch luftbetanken, Problem gelöst ....

Oh ja.

Man kann sogar Soldaten oder Dinge per Fahrzeug transportieren.
Dann spart man sich die Chinook ebenfalls noch...
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(09.07.2026, 14:13)Bayorakel schrieb: Ich würde das Projekt "Timi" nennenWink.
Für ein Projekt mit BW-Beteiligung wäre wohl "Hope" der passendere Name des Wals.
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Unabhängig davon, was in PESCO genau gefordert wird.
Für was würde denn ein Strategischer Lufttransporter (von uns) genutzt werden?
Besonders in Bezug auf großes, zusammenhängendes Transportvolumen und hohes Gewicht?

1. "Kleinere" Luftfahrzeuge wie Hubschrauber?
2. Fahrzeuge die nicht in die A400M passen?
3. Fliegender Drohnenträger?

1. Es wurden in der Vergangenheit Einsatzszenarien genannt, wie z.B. Afghanistan genannt, aber ich vermute auf diese Art von Szenarien werden derzeit keine Projekte ausgelegt, zumindest nicht vorrangig.

2. Wie viele Leos passen in eine C-17? Einer, in eine C-5 vielleicht zwei. In welchem Szenario ist es das Wert?

3. Ist dann halt ein Klumpenrisiko, besser mit A400M?

Ich weiß schon, dass man ein solches Flugzeug für viele Sachen hernehmen kann, aber ist es sinnvoll bzw. wahrscheinlich, dass sie notwendig sein werden? Ich seh´s einfach nicht, dass wir gepanzerte Truppen oder Hubschrauber an eine Europäische Front verlegen.

Und für Amo, Ersatzteile, Truppen etc. würde ich eher auf mittlere (A400m) oder Zivile Muster wie A350F setzten.
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Hmm,

vielleicht ist das "überdimensionierte" Volumen in Zeiten von Käfigen um jedes Fahrzeug ein Pluspunkt?

Auch habe ich häufiger von "da muss X erst abgebaut werden, bevor es in Flieger Y passt" gelesen, das könnte dort auch helfen und die Zeit bis zur Einsatzbereitschaft vor Ort verkürzen.

Ob die Nachteile durch Volumen das aufwiegt ist natürlich ein Thema, das es eine weitere Lösungsmöglichkeit für Großraumtransport im nachgelagerten Raum ist, klingt aber nicht schlecht. Ein Lazaret kann damit vielelicht überraschend und schnell verlegt werden. Kann durch solche Transporte die Vorbereitung verkürzt und verschleiert werden?

Was war früher eine Begrenzung im Lufttransport (und könnte wieder kommen), jenseit von LV/BV, wo können Pluspunkte für IKM oder Unterstützungstransporte möglich sein? Ist das z.B. bzgl. Flugstunden sinnvoll oder völlig am Thema vorbei.

Etwas über dem A400 scheint zu fehlen. Die Anforderungen sollten nicht zu genau zugeschnitten sein, das hat bisher schon zu Problemen geführt.
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