(See) Kampfboote fürs Seebattallion
Für CB90 gibt es tatsächlich Bilder auf Tiefladern.

Auch eine Jehu lässt sich auf einem ausziehbaren Tieflader, zB Goldhofer über Land verlegen. Allerdings nur als Sondertransport. Einfach ist anders.
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Das mein ich ja , durch Seebtl nicht mehr zu bewerkstelligen.
Das Seebtl hat eigentlich ein Boot gesucht welches sie auch über Land in ein mögliches Einsatzgebiet bringen kann . Selbst ein CB90 war schon zu groß . Darum auch der Bedarf für eine neue kaserne für das Seebtl , man brauchte eine Möglichkeit die Boote aus dem Wasser zu holen . Aufgrund der geringen Stückzahl kann man noch hoffen das ein Boot zum Bedarf beschafft wird .
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(02.09.2026, 12:02)DopePopeUrban schrieb: Das M18 AMC ist deutlich größer als das CB90, rund 4m länger, 0.5m breiter und verdrängt 12t mehr. Es hat eine größerer Besatzung und kann mehr Soldaten mitführen.... Mit rund 20m Gesamtlänge dürfte zudem der Einsatz von größeren Schiffen ausfallen, da die Boote hierfür zu groß und zu schwer sein werden.
Das ist dann wohl dem neuen Fokus auf maritimen Jagdkampf im Ostseeraum geschuldet.
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Genau dafür wollte man kleinere Boote haben de man in den einsatzraum transportieren kann . Warum hat den die Marine angefangen Personal auf CB90 auszubilden ?
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Ich kann mir vorstellen, dass die bessere Fähigkeit für Patroullienfahrten (mit doppelter Besatzung im Vergleich zum CB90) sowie die bessere Installation von Sensoren und Wirkmitteln am Ende, nach epischem Hin-Und-Her gewonnen hat. Klar ist somit auch, dass MUsE dieses Kampfboot nicht mitführen wird, was sich ja schon durch die Präferenz für die kleineren MUsE Entwürfe abzuzeichnen schien, sprich: "Wenn's nicht in MUsE passen muss, dann können wir es auch ordentlich machen." So oder so ähnlich. Ausserdem ist mit der F126 auch ein "deutsches" 12+m Boot für deren Heckschleppe und ggf. mehr (Seebatallion) beerdigt worden. Wer es unbedingt braucht, der kann ja die offenen 10m Buster Boote der F125 auf der Straße transportieren.

Zu guter letzt kann man argumentieren, dass aus Bündnissicht ein Zusammenwirken mit dem "Frontstaat" Finland und dessen Küstenjägern dringlicher ist als eine Kooperation mit Schweden und deren ohnehin großer CB90 Flottille.
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(Gestern, 12:54)Ottone schrieb: Ich kann mir vorstellen, dass die bessere Fähigkeit für Patroullienfahrten (mit doppelter Besatzung im Vergleich zum CB90) sowie die bessere Installation von Sensoren und Wirkmitteln am Ende, nach epischem Hin-Und-Her gewonnen hat. Klar ist somit auch, dass MUsE dieses Kampfboot nicht mitführen wird, was sich ja schon durch die Präferenz für die kleineren MUsE Entwürfe abzuzeichnen schien, sprich: "Wenn's nicht in MUsE passen muss, dann können wir es auch ordentlich machen." So oder so ähnlich. Ausserdem ist mit der F126 auch ein "deutsches" 12+m Boot für deren Heckschleppe und ggf. mehr (Seebatallion) beerdigt worden. Wer es unbedingt braucht, der kann ja die offenen 10m Buster Boote der F125 auf der Straße transportieren.

Zu guter letzt kann man argumentieren, dass aus Bündnissicht ein Zusammenwirken mit dem "Frontstaat" Finland und dessen Küstenjägern dringlicher ist als eine Kooperation mit Schweden und deren ohnehin großer CB90 Flottille.

Ja…ich würde den Transport mit Muse trotzdem gerne sehen…
Das wäre auch wichtig 2-4 Boote damit zu transportieren
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(Gestern, 13:39)ObiBiber schrieb: Ja…ich würde den Transport mit Muse trotzdem gerne sehen…
Das wäre auch wichtig 2-4 Boote damit zu transportieren

Oder es ist so, das die Marine bei der MUSE auf ein Welldeck setzt wie es Fassmer schon in seinem Promotional Material zur MPV 120 gezeigt hat.

Das hätte auch noch andere Vorteile, aber das ist ein Thema für den MUSE Thread.
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(Gestern, 08:22)alphall31 schrieb: Genau dafür wollte man kleinere Boote haben de man in den einsatzraum transportieren kann .
Die verlegen halt auf eigenem Kiel, dauert auch nicht länger als über Straßen. Ich denke, man stellt sich das im Ostseeraum eh so vor, dass man die Boote vorab nach Finnland schickt und von dort aus operiert.
Zitat:Warum hat den die Marine angefangen Personal auf CB90 auszubilden ?
Weil auch die Marine dachte, sie bekäme CB90? Wink

btw: Ich befürworte diese Entscheidung keineswegs, da ich diese Kategorie von Kampfbooten für uns als einen schlechten Kompromiss betrachte. Entweder man hat ein Boot, das von größeren Einheiten mitgeführt wird, oder eins, das über größere Strecken operieren kann.
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Ich finde die Entscheidung gar nicht schlecht. Immerhin war die Jehu ja von Beginn an Teil der Ausschreibung. Es gab auch umfangreiche Tests der Marine bei Übungen. Ich erinnere mich an einen ESUT Artikel darüber. Übrigens nutzt Norwegen auch ein verlängertes CB90 für mehr Platz, Höhe, Komfort zB Toilette etc.

Für die Watercat18 spricht mE:
- ballistischer Schutz ungefähr entsprechend CAVS
- ABC-Schutz
- Grösse bietet mehr Vielseitigkeit, Aufwuchspotenzial, Reichweite, Seetauglichkeit
- neuerer Entwurf

Der Nachteil bzgl. Sichtbarkeit ist mE nicht mehr so relevant wie früher. Aufgeklärt wird heute ein CB90 genauso wie ein Watercat18. Nur kann ein CB90 vielleicht schon allein von einem einzelnen gegnerischen Soldaten ausgeschaltet werden, die Jehu wahrscheinlich nicht.

Ungünstigere Transportfähigkeit ist sicher gegeben. Die Frage ist, wie wichtig ist der Landtransport. Beim Seetransport gehen sie in ein Welldeck rein (Karel Doormann).

Das müsste dann auch bei den MuSE berücksichtigt werden, falls man nicht noch kleinere Kampfboote dazu kaufen will.
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(Gestern, 16:17)Frank353 schrieb: Ungünstigere Transportfähigkeit ist sicher gegeben. Die Frage ist, wie wichtig ist der Landtransport. Beim Seetransport gehen sie in ein Welldeck rein (Karel Doormann).

Das müsste dann auch bei den MuSE berücksichtigt werden, falls man nicht noch kleinere Kampfboote dazu kaufen will.

Die Karel Doorman hat kein Welldeck, bei den Niederländern haben das nur Johan de Witt und Rotterdam.
Die Doorman hat am Heck eine Rampe, an die die Landungsboote der beiden anderen andocken können um Material und Personal aufzunehmen/zu entladen und 2 kleinere Landungsboote in Davids an der Seite(1 pro Seite).
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Zitat: Ungünstigere Transportfähigkeit ist sicher gegeben. Die Frage ist, wie wichtig ist der Landtransport. Beim Seetransport gehen sie in ein Welldeck rein (Karel Doormann).

Wir haben aber kein Schiff mit Welldeck .


Wenn ich mir die Technische und taktische Anforderungen so anschaue :

Geringer Tiefgang: Notwendig für den Einsatz in flachen Küstengewässern (Littoral Warfare), Flüssen und Flussmündungen und direkt bei Strandlandungen.

Truppentransportkapazität: Das Boot muss neben der Stammbesatzung einen Einsatztrupp (4-12 Soldaten) voll ausgerüsteter Soldaten aufnehmen können.

Hohe Geschwindigkeit und Agilität

Off-the-shelf“-Beschaffung


Spricht nicht wirklich etwas für die Entscheidung .
Auch wird Schweden nicht so begeistert sein das man der Marine bisher kostenfrei das Personal zum führen des Bootes und für jegliche Reparaturen ausgebildet hat. Genau so findet man Partner für gemeinsame Projekte.
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(Gestern, 16:17)Frank353 schrieb: Beim Seetransport gehen sie in ein Welldeck rein (Karel Doormann).
Wie schon angesprochen verfügt die Karel Doorman nicht über Welldeck, lediglich über einen sog. „Steel Beach“. Aber selbst wenn sie eins hätte wäre das wohl keine Option, denn diese Boote kippen dir auf dem Trockenen einfach um. Witzigerweise kann die Karel Doorman aber mWn trotzdem CB90 mitführen, da zwei ihrer Boat Bays damals dazu (zusätzlich zu LCVP) befähigt wurden. In Anbetracht der Neuausrichtung des Seebataillons würde ich aber ohnehin anzweifeln, dass diese gemeinsame Nutzung noch lange, abseits vielleicht Übungsmaßnahmen, bestehen wird. Dafür werden die Aufträge von Seebataillon und Korps Mariniers perspektivisch zu verschieden sein.
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Die gemeinsame Nutzung dürfte schon ausgelaufen sein . Auch die Zusammenarbeit besteht zu großen Teilen nur noch auf dem Papier.
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Mir geht's wie euch. Ich hätte mir auch das CB90 gewünscht, da es vielseitiger einsetzbar ist.

Ich denke wir werden das Watercat M18 bei uns hauptsächlich in der Rolle einer Art Patrouillenboot zum Schutz der Schifffahrt und maritimen Infrastruktur, d.h. zur Abwehr von Seedrohnen u.Ä., sehen. Anlandungen etc. sind Nebenaufgaben. Dann macht auch die Größe Sinn. Wahrscheinlich werden diese Boote nicht durch die Marine selbst in andere Einsatzräume verlegt, sofern sie das nicht auf eigenem Kiel schaffen.

Lettland und Litauen haben letztes Jahr wohl auch eine Kleinstückzahl dieser Boote bestellt, welche zudem mit Spike NLOS ausgerüstet werden sollen.
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Zitat: Ich denke wir werden das Watercat M18 bei uns hauptsächlich in der Rolle einer Art Patrouillenboot zum Schutz der Schifffahrt und maritimen Infrastruktur, d.h. zur Abwehr von Seedrohnen u.Ä., sehen. Anlandungen etc. sind Nebenaufgaben. Dann macht auch


Das sehe ich auch so kommen . Man soll das Seebtl endlich auflösen und als Jägerbtl ins Heer übernehmen . Schade um das wirklich gute Personal dort . Für Boarding kann man sich bei KS eine Kp vorhalten .
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