(See) Next Generation Frigate F127 (F124 Nachfolger)
(Gestern, 18:39)roomsim schrieb: Eine Burke Schafft nicht nur 30kn und das solltest du am ehesten wissen die ist bei ca.33-35kn und das bei einem Hull speed von 29kn, das die 78MW braucht ist kein Wunder.

Was hast du immer mit der Rumpfgeschwindigkeit? Die hat ungefähr so eine Aussagekraft, wie Hubraum?

Nenn' mir bitte eine offizielle Quelle, dass ein Arleigh Burke "33 bis 35 kn" schafft. Die Klasse wird überall mit "in excess of 30 kn" angegeben und daran halte ich mich erstmal. Warum? Weil "in excess" normalerweise bedeutet, dass der reale Wert entweder eine Verschlusssache darstellt oder die Maschinentelegraphenstellung "Volle Kraft voraus". Darüber gibt es immer noch die nicht durchhaltefähige "AK"-Fahrt, wenn man noch mal einen Knoten rausquetschen will.

Schau' dir mal einen Visakhapatnam-Klasse Zerstörer mit seinen (angeblich 7.400 t) an. Der liegt irgendwo bei 86 MW auf den Wellen für seine "in excess of 30 kn".

(Gestern, 18:39)roomsim schrieb: Was ist die Hull Speed für 173,4m? 32kn. Das heißt die F127 überschreitet ihre Rumpfgeschwindigkeit nicht, weshalb sie nicht so absurd große Motoren benötigt wie du hier behauptest.
Ich würde wie oben schon erwähnt auf 80-90MW tippen.

Noch mal: Die Rumpfgeschwindigkeit ist der theoretische Maximalwert eines Verdrängerrumpfes. Denn kann man überschreiten, allerdings wird es dann "ineffizient" bis exponentiell, aber es springt nicht gleich um zweistellige Prozentwerte.

Es ist hier für die F127 absolut unerheblich, ob wir jetzt 80, 90 oder 130 MW brauchen, um die 32 Knoten zu erreichen. Die Frage ist, warum eine 12.000 t "Fregatte" 32 kn erreichen muss? Gasturbinen dafür gibt es in jeder Leistungsstufe sogar bis 40 MW oder sogar 50 MW inzwischen pro Stück, wenn man das braucht. Die Frage ist nur, wofür man das braucht.

Wenn es dir für das Argument wichtig ist, ein Type 055 Zerstörer hat auch eine L(PP) von irgendwas um die 174 m und damit eine Rumpfgeschwindigkeit von 32 kn. Trotzdem wird der mit 112 MW angegeben, obwohl er auch nur "in excess of 30 kt" schafft.

Für eine Abschätzung auf offenen Quellen genügt sogar so ein "simples" Tool hier:

https://nauticalsolver.com/calculators/r...-power.php

Einfach mal Durchspielen, dann sieht man, über welche "ineffizienten Steigerungen" wir bei überschreiten der Rumpfgeschwindigkeit sprechen.

Wenn man die Werte eines Arleigh Burke da einsetzt, kommt bei 30 Knoten witzigerweise rund 78 MW an Antriebsleistung raus.

Für die Tico:

https://www.navy.mil/Resources/Fact-File...uisers-cg/

Zitat:Speed: 30 plus knots

Eine Tico braucht nach Rechner ca. 65 MW für 30 Knoten, die vier LM-2500 der Tico sind von der US Navy mit 15 bis 16 MW (each) angegeben, heißt 60 bis 65 MW - ohne Angabe der kurzzeitigen Überlast, die möglich ist. Passt irgendwie alles zusammen, oder?
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(Gestern, 19:31)Pmichael schrieb: Für die im Einsatz realistisch erzielbaren Höchstgeschwindigkeiten ist der schiffbauliche Entwurf von entscheidender Bedeutung. Der inverse Bug auf den Konzeptbildern hat ja unter anderem den Vorteil, dass der Strömungswiderstand geringer ausfällt als bei konventionell ausgelegten Rümpfen.

Jein. Man macht den Rumpf damit künstlich länger, was die Rumpfgeschwindigkeit erhöht. D.h. den Punkt bis zu dem man aufwandsarm und energieeffizient kommt. Heißt nicht, dass der per se an sich strömungsgünstiger ist. Die X- Bows sind z.T. auch auf Durchschneiden von Wellen optimiert, damit kassiert man aber ordentlich Wasser auf Deck, was bei einem Kriegsschiff auch nicht uneingeschränkt ideal ist.
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(Gestern, 22:30)A123 schrieb: X- Bows

Keiner der mir bekannten Entwürfe verwendet einen X-Bow Wink
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(Gestern, 22:38)Helios schrieb: Keiner der mir bekannten Entwürfe verwendet einen X-Bow Wink

Das würde aber bestimmt lustig aussehen
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