Wieder religiöser Hass in Deutschland
#31
(18.08.2015, 19:42)Erich schrieb: und wer solchen Schwachsinn von sich gibt darf sich nicht wundern, wenn er der religiösen Hetze gezeiht wird. Religiöse Toleranz ist eine der Grundvoraussetzungen unserer Kultur.
Schon der alte Fritz sagte, jeder soll nach seiner Fasson selig werden. Das gilt auch für Muslime, Buddhisten, Hindus und alle anderen Relgionen.

Die damaligen Muslime hatten, zumindest wenn sie in Europa andockten und hier lebten, ihre "harte/konserative" Islamphase schon durch. Was denkst du - wäre passiert, wenn die sich mit ihrer (f)vorderasiatischen/orientalischen-islamischen Herrenmenschenart damals präsentiert hätten?
Die damaligen Deutschen/Europäer waren keine Feiglinge und "Toleristen" wie heute... da hätte es was auf die Patschehändchen gegeben und Ruhe wär gewesen...

Jetzt könnte man auf angebliche/tatsächliche antiislamische Straftaten hinweisen.
Nur bin ich der festen Überzeugung dass ein nicht unerheblicher Teil dieser wie "rechte" Straftaten gewertet wird.

"Flüchtling" schlägt angeblichen/tatsächlichen Flüchtling, kein deutscher Pass vorhanden = "rechte" Straftat.
Pass"deutscher" schlägt "Flüchtling" weil der dessen säkulare, Leggings-tragende Schwester an den Hintern fasste = "rechte" Straftat.
Betrunkener Somalier plärrt "HH" und zeigt "DEN" Gruß = "rechte" Straftat.
Antifa und Konsorten kritzeln ein (verkehrtes) HK an ne Häuserwand = "rechte" Straftat.
Kennen wir alles...

Jetzt kann man anti"semitische" (antijudaistische) Straftaten als Analogie hinzuziehen, in den VSA (Vereinigte Staaten (von) Amerika) wo Juden/Jüdinnen dumm angeschaut werden, dann bei der Anti-Defamation League (ADL) anrufen und sagen das sie sich unwohl fühlen, aufgrund lächerlicher Blicke, dass ist natürlich auch Quatsch aber jede dieser Organisationen schmarotzt Steuergelder und man nimmt was man kriegen kann.

Jetzt muss man auch nicht mit dem penetranten Finger auf nervige (jüdisch-stämmige) Menschen wie Barbara Spectre Lerner, Yascha Mounk usw. hinweisen, kennt jeder, der sich objektiv mit diesen Thematiken beschäftigt.
Das liegt wohl daran, das ein nicht unerheblicher Anteil von Diaspora-Juden schlicht und ergreifend kosmopolitisch denkt und tatsächlich auch selbst derart (schwachsinnig) lebt. Das diese nunmal aufgrund ihres jüdischen Hintergrundes im Zusammenhang mit der Forderung offener Grenzen, Multikulti, "Toleranz"-Gequatsche negativ auffallen und einige Rechte verärgern und diese in ihrem Wahnbild (leider) verstärken, steht außer Frage, gerade da diese berechtigte Kritik an diesen mit der Antijudaismus-Keule niedergeknüppelt wird.
Solange sie den von ihnen gepredigten Schwachsinn selbst leben... problematisch wird es wenn sie zweigleisig fahren und für Israel ne harte rechte Linie verteidigen aber für europäische Staaten/VSA ne "toleristische-Welt-ohne-Grenzen"-Idee predigen, da wird es nervig.

Oder Twitter-Krieger/innen Big Grin
"We Whites have no right to tell them that/this..."
Aren't you a Whitey yourself?
"No, no! I'm Jewish!" (Aschkenasische Jüdin, mit mehrheitlich europiden Einschlag zum Beispiel)
Big Grin selbige Heuchelei

Um diese Leute geht es aber mehrheitlich nicht, sondern um die Mehrheiten der Mohammedaner, die mit allen anderen Gesellschaftsformen nicht klar kommen, zumindestens dann nicht mehr, sobald sie die Chance auf Oberwasser haben bzw. denken dass sie diese haben und dann ganz schnell, ganz andere Rechte fordern und aufgrund ihrer hohen Natalität den Druck auf den Kessel für Gesetzesänderungen massiv erhöhen.
Dann bringen die säkularen "Muslime" (Sind de facto keine Muslime vom Verhalten her) auch nichts mehr.
Die ISLAMISCHE Welt braucht Leute wie Saddam, Gaddafi, Assad etc. denn diese Leute "halten den Garten sauber" und entfernen das Unkraut des "Islamismus" (Einfach nur Islam).
Das sie renitente Muslimbrüder-Mohammedaner aus Gefängnissen entlassen um den Amerikanern/Westlern ans Bein zu pinkeln sobald diese in deren Staaten rumstochern ist eine andere Sache.
Amerikaner/Westler/Russen/Chinesen nutzen die "moderaten" Kopfabschneider ja auch regelmäßig wenn es realpolitischen Zielen nützt.

"Religiöse Toleranz ist eine der Grundvoraussetzungen unserer Kultur" Big Grin
Toleranz = vom lat. tolerare - ertragen/erdulden und dann später Duldung.
Richtig, dulden kann man einen gewissen Anteil dieser Menschen, solange sie sich an die Regeln halten.
Wenn man das Grundgesetzt 1zu1 umsetzen täte, hätten Muslime und Juden allerdings beschnittene Rechte, das GG beißt sich teils selbst.
Man könnte jetzt vielleicht 4-5 realistische Videos zeigen, wo Probleme mit/durch GEWISSE jüdisch-stämmige Menschen entstehen.
Aber unzählige wo dies durch islamische und/oder schwarzafrikanische Menschen passiert.
Das ist es eben... %tuale Verteilung der "Nervensägen".
Und ja, wenn man jetzt erzkonserative Evangelikale oder orthodoxe Juden hinzuzieht, dann sollte man zu der Erkenntnis kommen, das diese ebenfalls massivst am nerven sind.
Das ist eines der Hauptprobleme in Israel (neben den Moslems). Die orthodoxen Juden, die für die Wahlen wichtig sind aber dem Staat Israel insgesamt extrem schaden und den Israelis die was schaffen, auf den Senkel gehen.

Selbst das eher linke - insbesondere im Vergleich zum engl. Wiki, angehauchte Wikipedia kann hier weiterhelfen.
https://de.wikipedia.org/wiki/D%C4%81r_al-Harb
https://de.wikipedia.org/wiki/D%C4%81r_al-Isl%C4%81m
https://de.wikipedia.org/wiki/Dhimma
https://de.wikipedia.org/wiki/Harb%C4%AB
https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:...6lkerrecht

Nein, Moslems brauchen keine Amerikaner, Israelis, Mossad oder sonst wen.
Sie sind so wie sie sind, in ihrer Mehrheit, weil sie eben Mohammedaner sind und den Islam als 24/7 Ideologie leben. Damit spreche ich die Amerikaner, Israelis oder andere nicht frei, von eindeutigen Fehlern, die aus realpolitischen Gründen begangen werden.
Zitieren
#32
Das ein jeder nach seiner Facon selig werden soll bezog sich damals übrigens ausschließlich auf christliche Konfessionen, und um es zu präzisieren auf die Einwanderung von Hugenotten nach Preußen. Die übrigens Protestanten waren wie die Preußen auch. Da wanderten also Protestanten (einer ganz geringfügig anderen Strömung) in ein protestantisches Land ein, und selbst das erforderte damals noch eine ausdrückliche Gutheißung des Königs, dass nur mal so am Rande.

reflecthofgeismar:

Die Wertung von Delikten durch Flüchtlinge als rechte Straftaten bezieht sich primär auf den § 86a StGB. Einfache Gewaltdelikte werden keineswegs als rechte Straftaten gewertet, auch nicht wenn sie von Deutschen gegen Flüchtlinge begangen werden. Der Gros aller "rechten" Straftaten sind in Wahrheit genau solche Verstöße gegen den 86a.

Zitat:die Mehrheiten der Mohammedaner, die mit allen anderen Gesellschaftsformen nicht klar kommen, zumindestens dann nicht mehr, sobald sie die Chance auf Oberwasser haben bzw. denken dass sie diese haben und dann ganz schnell, ganz andere Rechte fordern und aufgrund ihrer hohen Natalität den Druck auf den Kessel für Gesetzesänderungen massiv erhöhen.

So das oft hervor gehobene Narrrativ, tatsächlich aber ist weder die Geburtenrate der Muslime so problematisch wenn sie länger hier leben noch wollen sie mehrheitlich nicht mit uns klar kommen - wenn sie erst kurz da sind. Die meisten die da neu kommen wollen ganz im Gegenteil vor allem anderen raus aus der Unterdrückung und Unfreiheit in den islamischen Ländern, sie kommen gerade eben deshalb weil sie sehr oft den Islam als bedrückend empfinden und weil sie unsere Freiheiten und Vorzüge wollen. Je länger sie hier leben, desto mehr wenden sie sich dann von uns ab (eine dialektische Entwicklung), zugleich sinkt die Geburtenrate. Das Scheitern der Integration ist zudem in großen Anteilen unsere "Schuld", dahingehend, dass wir tatsächlich recht inkompetent sind was das angeht. Die deutsche Gesellschaft und Sozialkultur ist in Wahrheit deutlich weniger integrationsfähig als andere Kulturen, dass gilt für alle gesellschaftlichen Gruppen, ja selbst für die linksradikalen Apologeten unbegrenzter Einwanderung. Gerade die Linken haben oft in Wahrheit sehr wenig Ahnung von den Einwanderern die da kommen und sehen diese ebenso wie die Rechten nur durch ihre Ideologische Brille und aus ihrer Verblendung heraus.

Es ist also alles wesentlich komplexer als du es hier darstellst und oft kontraintuitiv, gerade weil es in Kernbereichen den vorherrschenden Vorurteilen (auch den Vorurteilen der Linken) stark wiederspricht. Seit 2015 beschäftige ich mich persönlich sehr intensiv mit den Einwanderern, ich gebe sogar hin und wieder Deutschkurse und ich kenne mich in diesem Bereich inzwischen wirklich gut aus. Die erstaunlichste Erkenntnis für mich war, dass sehr viele der Einwanderer im Prinzip hinter sich die Tore schließen würden, sobald sie es selbst geschafft haben. Sobald sie sich selbst etablieren konnten wollen sie vehement keine weiteren neuen Einwanderer, obwohl diese nur das gleiche Tun was sie selbst auch getan haben. Sehr viele "Flüchtlinge" befürchten dass sie mit weiterer unkontrollierter Einwanderung genau das verlieren werden was sie eigentlich anstreben.

Zitat:Die ISLAMISCHE Welt braucht Leute wie Saddam, Gaddafi, Assad etc. denn diese Leute "halten den Garten sauber" und entfernen das Unkraut des "Islamismus" (Einfach nur Islam).

Diese Aussage ist so falsch, dass ich mir glatt überlegen musste wie ich überhaupt darauf antworten soll.

"Die" islamische Welt braucht eben keineswegs solche Diktatoren und dass sich dort zunehmend der Islamo-Faschismus durchsetzt liegt vor allem anderen an den fortwährenden Eingriffen des Westens und anderer Mächte über Jahrzehnte hinweg.

Wer weiß heute noch, dass noch 1978 in Afghanistan junge Muslimas in Miniröcken und High Heels auf sauberen Straßen und in Grünanlagen herumliefen, während es auf dem Land dort westliche (!) Hippie Kommunen gab. Dass der Iran vor TPAJAX und der absoluten Machtübernahme des Shah auf dem Weg in eine moderne westliche Demokratie war? Dass selbst der Shah in der Weißen Revolution ein aktives und passives Wahlrecht für alle Frauen einführte ? Dass es in vielen islamischen Ländern mehr Linke und Kommunisten gab als Islamisten?

Der Westen hat im Endeffekt über Jahrzehnte hinweg jede andere mögliche Entwicklung des islamischen Raumes durch seine Eingriffe de facto vernichtet so dass am Ende nur noch die primitivsten Formen des Islamismus übrig blieben. Kreaturen die wir gerufen, aufgerüstet und an die Macht gebracht haben. Hätte man sich vollständig heraus gehalten, sähe die Welt dort heute völlig anders aus.

Die extreme Fehlentwicklung des islamischen Raumes ist für mich immer ein schönes Beispiel dafür, dass man sich nicht zu sehr in andere Räume einmischen sollte und sich im Zweifel immer heraus halten sollte. Wir hatten dort nichts verloren, und wir haben dort auch heute nichts verloren und schon gar nicht haben wir den Menschen dort vorzuschreiben wie sie regiert werden sollen.

Und umgekehrt muss man einfach als Fakt feststellen, dass unsere Befähigung zur Aufnahme von fremden Kuluren begrenzter ist als es viele annehmen. Dass ist bedauerlich, aber es ist nicht zu ändern und deshalb muss man sich an dem orientieren was real ist und nicht an irgendwelchen linksradikalen Phantasiewelten.

Gerade wer für Flüchtlinge ist und möglichst vielen Menschen substanziell helfen will, gerade der müsste eigentliich die illegale Masseneinwanderung rigide ablehnen und diese aktiv bekämpfen. Wohin das Scheitern der Integration hierzulande führen wird kann jederman an den aktuellen Ereignissen eigentlich bereits jetzt leicht selbst erkennen.

https://www.merkur.de/politik/demonstrat...77978.html

https://www.welt.de/politik/deutschland/...liert.html

Wie nett sie von Israel-feindlichen Demonstrationen sprechen: dass sind Juden-feindliche Ausschreitungen, nicht anderes. Die rennen rum und schreien: Scheiße Juden! Juden sterbt! Tot allen Juden! usw usw und dann spricht man von Israel-kritischen Demos ......
Zitieren
#33
https://www.rbb24.de/politik/beitrag/202...aussc.html

Zitat:Das sieht CDU-Fraktionschef Burkard Dregger genauso: "Die verlassen die Grundregeln des Zusammenlebens in Berlin und die sollten sich die Frage stellen, ob sie nicht auswandern. Die haben hier nichts zu suchen in Deutschland."

Viele Leute einschließlich mir sind schon für weniger als Nazis bezeichnet worden .....

Man lese und staune.
Zitieren
#34
Zitat:Diese Aussage ist so falsch, dass ich mir glatt überlegen musste wie ich überhaupt darauf antworten soll.

"Die" islamische Welt braucht eben keineswegs solche Diktatoren und dass sich dort zunehmend der Islamo-Faschismus durchsetzt liegt vor allem anderen an den fortwährenden Eingriffen des Westens und anderer Mächte über Jahrzehnte hinweg.

Wer weiß heute noch, dass noch 1978 in Afghanistan junge Muslimas in Miniröcken und High Heels auf sauberen Straßen und in Grünanlagen herumliefen, während es auf dem Land dort westliche (!) Hippie Kommunen gab. Dass der Iran vor TPAJAX und der absoluten Machtübernahme des Shah auf dem Weg in eine moderne westliche Demokratie war? Dass selbst der Shah in der Weißen Revolution ein aktives und passives Wahlrecht für alle Frauen einführte ? Dass es in vielen islamischen Ländern mehr Linke und Kommunisten gab als Islamisten?
Die Bsp. deinerseits zu Afghanistan und zu Iran sind ja Themen, die heute nur mehr wenigen wirklich geläufig sind. Vor allem unter den sog. jüngeren Millennials finden sich solche, die quasi nur den Zeitraum von Golfkrieg II, Saddam, 11. September, Afghanistan-Krieg, Terrorakte in Europa, ISIS etc. mitbekommen haben und die von ausgehen, dass das das "normale" Bild der Religion Islam ist, wobei sie selbst oft gar nicht wissen, welche Strömungen (zumal säkulare) und welche Vielschichtigkeit es in der islamischen Welt gab und gibt, geschweige denn können sie zwischen Islam, politischem Islam und Islamismus unterscheiden.

Interessanterweise sind das häufig dann auch solche Kreise, die leichter anfällig sind für teils vorurteilsbehaftete bzw. "oberlehrerhafte" Fingerzeigereien aus deutscher Perspektive in Richtung anderer, nicht unbedingt islamischer, Länder. Ich habe bei Diskussionen, egal ob nun noch zu Studienzeiten oder jetzt bei der Arbeit, beobachtet, dass z. B. nach einem verbal-verallgemeinernden Rundumschlag gegen "den Islam" gleich auch noch "die Amerikaner" oder "die Israelis" genannt wurden (die Sowjets bzw. andere europäische Staaten indessen fast nie), die ja "irgendwie doch selbst die Mitschuld haben", wie alles sei - während Deutschland im Grunde ja alles richtig machen würde. Das ging bis hin zur Relativierung von Terroranschlägen, wobei genau das dann der Nährboden sein kann, auf welchem Gewalt (egal gegen wen nun) wiederum in ein beschönigendes Licht gerückt werden kann. Zudem fiel mir auf, dass die drastischen Äußerungen zwar selten sind, aber wenn, dann umso "selbstverständlicher" postuliert werden. Grob hat sich diese Tendenz seit 2014/15 verschlimmert...
Zitat:Der Westen hat im Endeffekt über Jahrzehnte hinweg jede andere mögliche Entwicklung des islamischen Raumes durch seine Eingriffe de facto vernichtet so dass am Ende nur noch die primitivsten Formen des Islamismus übrig blieben. Kreaturen die wir gerufen, aufgerüstet und an die Macht gebracht haben. Hätte man sich vollständig heraus gehalten, sähe die Welt dort heute völlig anders aus.

Die extreme Fehlentwicklung des islamischen Raumes ist für mich immer ein schönes Beispiel dafür, dass man sich nicht zu sehr in andere Räume einmischen sollte und sich im Zweifel immer heraus halten sollte. Wir hatten dort nichts verloren, und wir haben dort auch heute nichts verloren und schon gar nicht haben wir den Menschen dort vorzuschreiben wie sie regiert werden sollen.

Wobei es nicht nur die letzten Jahrzehnte waren. Das Durcheinander, das die europäischen Kolonialmächte in der islamischen Welt zumindest stark begünstigt haben durch Interventionen und willkürliche Grenzziehungen, lässt sich noch einige Zeit länger zurückdatieren - und wirkt eben bis heute nach.

Schneemann.
Zitieren
#35
Um einen Muslim türkischer Abstammung welcher Politiker der Grünen ist zu Worte kommen zu lassen:

https://www.welt.de/politik/deutschland/...m-vor.html

„Ich könnte vor Wut explodieren und verstehe die Naivität nicht“

https://www.nrz.de/politik/breite-kritik...42337.html

https://www.nzz.ch/international/das-gif...ld.1625935

Das Gift des Antisemitismus: wie Erdogan deutsche Muslime mit offizieller Hilfe indoktrinieren darf


Aber solche bizarren Fehlentwicklungen sind keineswegs nur auf diese Bundesrepublik beschränkt. Die EU fördert beispielsweise mit deutschen Steuergeldern Schulbücher und anderes Schulmaterial im Gaza-Streifen, in welchem die Terroranschläge in München (Olympia) gefeiert werden und zur Tötung aller Juden weltweit aufgerufen wird, der Holocaust geleugnet und gleichzeitig der Völkermord an den Juden gepredigt wird. (in dieser Anordnung und Reihenfolge eigentlich völlig absurdistisch)
Zitieren
#36
Hier sind wohl einige Missverständnisse aufgekommen.
Vielen, die sich kritisch am "Gesamtpaket Islam" äußern sind die äußeren Faktoren die diese oder jene Richtung beeinflussen durchaus bewusst, nur ist der Kernproblem im Islam bzw. seinen (diversen) Auslegungen selbst behaftet.
Jetzt könnte man auch sagen, das Evangelikale in den VSA oder ultra-orthodoxe Juden genau so wenig fit für die Moderne sind, in ihrer Ansichten. Denke, da widersprechen auch wenige, die tatsächlich objektiv argumentieren.
Das Problem bei "den" Muslimen ist aber schlicht und ergreifend die Anzahl, die zivilisatorisch einen anderen Weg einschlagen will + die dazugehörigen Methoden.

Das afghanische Frauen in Kabul (oder anderen Großstädten) oder iranische Fräuleins in den zivilisatorisch höher anzusehenden Städten in Röckchen rumliefen und man einfach nur in "den" Islam reingeboren wurde, ist zweitrangig wenn man bedenkt das die Masse niemals die Moderne haben wollte.
Das war in Afghanistan und im Iran so, ansonsten hätten sich die anderen Muster nicht durchsetzen können.
In Ägypten hat die Masse Mursi gewählt, dass der Vorgänger korrupt war (wer ist das nicht...) hat vielen säkularen Muslimen gereicht um einen Muslimbruder zu wählen den sie ideologisch zwar ablehnen aber als das kleinere Übel betrachteten. Ein Sisi ist für Ägypten (und Israel, VSA, Europa) BESSER wie ein Mursi.

Ich hatte in meinem relativ jungen Leben (U30) bis jetzt recht viel mit Mohammedanern jeglicher Couleur zu tun. Auch mit "islamischen" Frauen in meiner Jugend...
Die Sache ist nun die, das solche Leute NICHT das Gros in der "Gesamt-islamischen" Welt stellen.
€uro-Shisha-Muslime sind KEINE richtigen Muslime, ganz egal wie oft sie das beschwören.
Haramstufe-Rot leben, alles außer Schwein und Cousine/Schwester/Tochter darf nix mit Kuffar machen, sind Selektiv-"Muslime". Die würden in diversen islamisch-ausgelebten Staaten sich ganz schnell umgucken, plädieren aber in nicht unerheblicher Zahl aus eigener Unwissenheit für mehr "Islam" in Europa, VSA usw.
In Indonesien ist das Schiitentum de facto verboten, das Moslemland mit der höchsten Anzahl an Mohammedanern will aus ideologisch/realpolitischen Gründen nicht den 2. (Minderheiten)Zweig der Muslime tolerieren, da es eben zu Spannungen kommt.
In Syrien ließ der alte Assad einen libanesischen-schiitischen Mufti nach Syrien kommen um die Alawiten zu einem schiitisch-islamischen Zweig zu deklarieren, damit viele "noch unentschlossene" Muslime die alawitische Herrschaft als "islamisch" betrachten können. Die Muslimbrüder - wo der Sprung zum IS kein sonderlich großer ist, haben so oder so ein Problem mit allem was säkular ist - außer im Westen wo sie die offene Gesellschaft als Sprungbrett benutzen.

Zu Syrien.
Für mich ist es nicht schwer zu entscheiden was besser ist.
Ein Assad-System, wo "Assad-Bürgermeister" sich ab und an zu Gräueltaten gegenüber angeblichen/tatsächlichen Muslimbrüdern hinreißen lassen und den Hass auf das "Assad-System" logischerweise steigern. Wo in Gefängnissen unten gefoltert und oben beerdigt wird.
DAFÜR aber säkulare "Muslime" trinken, feiern und im Falle von hübschen levantinischen Frauen im Rock rumlaufen dürfen.
Wo die Rechtssprechung, ebenfalls aus realpolitischen Gründen (nicht die sunnitische Mehrheit weiter verärgern) auf die diversen Gruppen ausgelegt ist.
Intolerant und teils extrem brutal gegen die vorgehen, die das bestehende System ändern und im 7. Jahrhundert leben wollen ist die bessere Alternative. In Afghanistan hat man keine Änderungsmöglichkeit mehr ohne auf brutalste Methoden zurückzugreifen bzw. einen Teil-Völkermord zu begehen wenn man die (Neo)Taliban und diverse "muckende" Gruppierungen loswerden will. Zaun drum und gut ist. Und sich NIEMALS in solche niemals endenden Konflikte einmischen, kein klares Ziel vor Augen, kein Licht am Ende des Tunnel.
In Syrien wurde und wird teils ein noch sehr böses Spiel gespielt.
Der Assad-Junior hat zu Beginn der Aufstände zu viel gehadert, wenn er wie sein Vadder bei Hama 82' draufgehauen hätte und zwar von Anfang an und die äußerliche Unterstützung für die - von Anfang an in nicht unerheblicher Anzahl "moderaten" Kopfabschneider nicht vorhanden gewesen wäre, hätte man da definitiv bessere Chancen auf schnelle Ruhe gehabt. Es ist ein Trugschluss zu denken, dass erst mit Assads strategischen Meisterstück - ISIS-mäßige Jungs ausn Knast zu lassen um die "Opposition" zu unterminieren, vorher die Mehrheit der Aufständischen "demokratisch" oder unterstützungswert gewesen sei. Es waren mehrheitlich, um es nett zu sagen, Wilde.
Ob Syrien von 2005-2011 viele Dinge versäumt hat? Sicher.
Wasseraufbereitung wie die Juden (Israelis) um aus den staubtrockenen Gegenden fruchtbare Landschaften zu zaubern, dann hätte man viele aus den sunnitischen Unterschichten nicht in den überfüllten Städten gehabt und das Konfliktpotential für innere Unruhen wäre schon deutlich gesunken.
Am Ende des Tages muss man sich immer vor Augen halten, dass sich die ungebildeten Volksschichten dieser Länder karnickelartig vermehren (während die gebildeten Schichten bei den Geburtenraten stagnieren oder gar sinken), obwohl zu wenig/keine Arbeit um die Familie anständig durchzubringen, Platzmangel vorherrscht und durch die Unzufriedenheit + mehr Masse + (islamische/"islamistische") Hetze das Potential für Gewaltausbrüche extrem gesteigert wird.
Aber man hatte und hat die Chance die "zivilisierte" Seite (Assad) im Sattel zu halten.
Und man hätte es von Anfang an viel besser machen müssen, sodass die Russen zwar drinne sind aber der Iran seinen Einfluss nicht ausbauen kann. Jetzt hat man den Salat.
Das auch jede Menge Unrecht in dem Assad-System stattfindet und auch viele Syrer die nicht den Muslimbrüdern zugehörig sind leiden, steht außer Frage, nur ist es %tual eben was anderes wie wenn Muslimbrüder die gleiche Macht hätten.
Es gibt keine Goldrandlösung aber es gibt das kleinere Übel. So war, ist und wird die Welt immer laufen, alles andere ist utopischer Quatsch.

Lustig ist, wie die beiden islamischen Staaten, die islamische Republik im Namen tragen, also Pakistan und Iran, ganz dick mit China im Bett liegen, obwohl die Chinesen 100x schlimmer zu Mohammedanern sind wie Israel. Big Grin
Auch hat der GröSaZ - Größte Sultan aller Zeiten, Erdogan, einen Teil von Uiguren wieder zu den Chinesen abgeschoben. Masha'Allah. Big Grin
Da ist realpolitisches Verständnis, $ in den richtigen Positionen und Macht wohl doch wichtiger wie die allseits gepredigte islamische "Ummah".
Und es liegt NICHT an den jeweiligen nicht-mohammedanischen Gesellschaften, diese zu integrieren, sondern Integration ist ausschließlich eine Bringschuld. Wer sich nicht integriert oder noch besser, assimiliert (dazu müsste "der" Islam vom jeweiligen Gastland modifiziert werden, auch wenn er dann de facto nix mehr mit "dem" Islam zu tun hat), der fliegt. Es könnte so einfach sein.
Zitieren
#37
Zitat:Vielen, die sich kritisch am "Gesamtpaket Islam" äußern sind die äußeren Faktoren die diese oder jene Richtung beeinflussen durchaus bewusst, nur ist der Kernproblem im Islam bzw. seinen (diversen) Auslegungen selbst behaftet.

Zitat:Das Problem bei "den" Muslimen ist aber schlicht und ergreifend die Anzahl, die zivilisatorisch einen anderen Weg einschlagen will + die dazugehörigen Methoden.

Genau genommen ist der Weg den die Mehrheit der muslimischen Kulturen zur Zeit in Richtung des Islamismus geht eine Art Modernisierung des Islam (wenn man den Begriff Modernisierung als Erneuerung versteht und eben nicht als eine Art Fortschritt in Richtung unserer Gesellschaft und deren Werte und Normen). Denn: der Islamismus in seiner heutigen Form ist ein Novum, er existierte so in der Geschichte des Islam bis dato nicht. Er stellt daher eine neue Form des Islam dar, auch wenn er sich darauf beruft zu den Sitten der Altvorderen zurück zu kehren.

Der Grund warum die Modernisierung des Islam nun diese Form annimmt (und ich gehe rein persönlich davon aus, dass kein andere Richtung mehr möglich ist) - liegt darin, dass alle anderen möglichen Formen der Modernisierung in diesen Gesellschaften gescheitert sind. Wie ich es schon schrieb ist nur der Islamismus übrig geblieben als Sieger aus einem Wettkampf mit etlichen anderen Möglichkeiten - welche nicht zuletzt durch uns im Gros der islamischen Welt mit ausgerottet wurden.

Zitat:Das afghanische Frauen in Kabul (oder anderen Großstädten) oder iranische Fräuleins in den zivilisatorisch höher anzusehenden Städten in Röckchen rumliefen und man einfach nur in "den" Islam reingeboren wurde, ist zweitrangig wenn man bedenkt das die Masse niemals die Moderne haben wollte.

In den Jahren unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg bis zu den Umbrüchen der 80er Jahre wollte die Mehrheit der Menschen in den islamischen Ländern durchaus einen anderen Weg als den welchen sie heute eingeschlagen hat. Sie neigte sich gerade in den niedrigeren Ständen und insbesondere auf dem Land stark dem Kommunismus, Sozialismus oder anderen linken Gesellschaftsformen zu. Gerade deshalb wurde diese Form der kulturellen Modernisierung mit allen Mitteln vom Westen bekämpft, so drastisch wie nur möglich. Übrig geblieben sind von dem was da einmal war eigentlich nur die Kurden, und gerade diese werden als letzte wirklich westlich geprägte Kraft im Nahen Osten ebenfalls hier und heute vom Westen de facto allein gelassen und den Umständen dort ausgeliefert.

Zitat:Das war in Afghanistan und im Iran so, ansonsten hätten sich die anderen Muster nicht durchsetzen können.

Die anderen Muster haben sich dort vor allem anderen deshalb durchgesetzt, weil der Westen sie mit jeder nur denkbaren militärischen, finanziellen und geheimdienstlichen Hilfe regelrecht gezüchtet hat. Afghanistan ist geradezu ein Musterbeispiel dafür.

Zitat: gegen die vorgehen, die das bestehende System ändern und im 7. Jahrhundert leben wollen ist die bessere Alternative.

Sie behaupten zwar dass sie im 7 Jahrhundert leben wollen und das Leben von damals wieder anstreben, tatsächlich aber war der Islam im 7 Jahrhundert in keinster Weise so wie sie es heute leben wollen. Deshalb bezeichne ich den Salafismus beispielsweise als eine mögliche Modernisierung des Islam.

Zitat:Es ist ein Trugschluss zu denken, dass erst mit Assads strategischen Meisterstück - ISIS-mäßige Jungs ausn Knast zu lassen um die "Opposition" zu unterminieren, vorher die Mehrheit der Aufständischen "demokratisch" oder unterstützungswert gewesen sei. Es waren mehrheitlich, um es nett zu sagen, Wilde.

Oder um es noch klarer auszudrücken: die USA haben allen Ernstes vor Assads politischem Meisterstück dort mit Gruppen gegen das Assad Regime zusammen gearbeitet die de facto der Al Quaida angehören. Der gleichen Al Quaida wegen der 2001 der ganze Feuerzauber im Nahen Osten überhaupt erst gezündet wurde.

Zitat:Zu Syrien.
Für mich ist es nicht schwer zu entscheiden was besser ist.

Wir sollten uns meiner Überzeugung nach gerade eben überhaupt nicht entscheiden und gar keine Entscheidung diesbezüglich treffen.

Das Assad Regime ist inakzeptabel. Die Islamisten sind inakzeptabel. Wir sollten daher konsequent uns vollständig von beiden fern halten, umgekehrt keinerlei Flüchtlinge aufnehmen, und diesen Raum von uns vollständig abspalten. Es sollte einfach gar keine Interaktion stattfinden gleich welcher Art.

Das können diejenigen welche aus Hybris glauben man könne und solle alles lösen natürlich kaum ertragen. Aber es gibt für sehr vieles gar keine Lösung und keinen besseren Weg, ja manchmal nicht mal eine einfach nur weniger schlechte Lösung.

Zitat:Es gibt keine Goldrandlösung aber es gibt das kleinere Übel.

Es gibt meiner Ansicht nach nur lauter Übel und keines davon ist kleiner. Aber noch wichtiger ist meiner Meinung nach die Erkenntnis dass all dies uns rein gar nichts angeht. Es ist in Wahrheit irrelevant und erhält seine Relevanz erst dadurch, indem wir ihm diese durch unsere aktiven Handlungen künstlich verleihen.

Zitat:Und es liegt NICHT an den jeweiligen nicht-mohammedanischen Gesellschaften, diese zu integrieren, sondern Integration ist ausschließlich eine Bringschuld. Wer sich nicht integriert oder noch besser, assimiliert (dazu müsste "der" Islam vom jeweiligen Gastland modifiziert werden, auch wenn er dann de facto nix mehr mit "dem" Islam zu tun hat), der fliegt. Es könnte so einfach sein.

Wirf mal 6 Millionen Menschen aus Deutschland raus. Das ist auch bereits in einem Stadium indem es genau genommen keine gute Lösung mehr gibt.

Um mal Schneemanns klassische Teilung in Islam, politischen Islam und Islamismus aufzugreifen: es spielt gar keine Rolle welcher dieser Gruppen jemand zugehört: es gibt in Europa entweder keine Zukunft für ihn oder ihm gehört diese Zukunft. Einen Weg dazwischen kann und wird es nicht geben. Nicht weil "die Muslime" irgendwie böse wären, ihre Werte und Normen schlecht oder nicht tragbar (ganz im Gegenteil!), sondern weil dies zwingende dialektische Entwicklungen sind die völlig unabhängig von der Frage was Islam ist einfach in der grundsätzlichen menschlichen Natur wurzeln. Und umgekehrt kann es aus dieser gleichen dialektischen Entwicklung heraus auch keinen säkularen Euro-Islam geben, dieser wird über kurz oder lang vom Islamismus überwunden werden.

Wenn man also den derzeitigen Weg weiter voran schreiten will wird man auch die Konsequenzen tragen müssen. Damit ist die Zukunft de facto deterministisch.
Zitieren
#38
Ein Mann steht auf einem öffentlichen Bürgersteig. Rechtlich und Tatsächlich öffentlichem Verkehrsgrund und hält eine Israel-Fahne.

Dafür wird er beleidigt, angespukt, bedroht, als Judenwichser und anderes bzeichnet, schließlich von städtischen Mitarbeitern und dann vom Bürgermeister angegangen und schließlich von der Polizei mit der Androhung von Gewahrsam (einer rechtswidrigen Freiheitsentziehung = astreine Nötigung) vertrieben mit der perfiden Begründung die Polizei könne ihn nicht vor den Passanten schützen, daher sei hier die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Gefahr weil Leib und Leben der Person bedroht seien und deshalb müsse er einem Platzverweis nachkommen oder in Gewahrsam gehen.

https://www.wp.de/staedte/hagen/rathaus-...41583.html

Ein Land also, indem man öffentlich hier keine Israel-Flagge mehr zeigen kann und zeigen darf. Und indem zugleich die Regierung davon schwadroniert, das Existenzrecht Israels sei Staatsräson ......

Aber die gleiche Kommune fiel schon vorher durch vorauseilende Unterwerfung.....ich meine durch geschickte Gefahrenabwehr auf:

https://www.spiegel.de/panorama/gesellsc...a5cf0cea82

Zitat:Am Mittag habe die Polizei die Kommune dann dringend aufgefordert, die Fahne sofort abzuhängen. Ein Sprecher der Polizei sagte jedoch, die Polizei habe lediglich eine Einschätzung der Lage abgegeben, wonach die Situation vor Ort eskalieren könnte.

Gott sei Dank haben wir eine Polizei die sich derart mutig für die freiheitlich demokratische Rechtsordnung einsetzt.
Zitieren
#39
Wobei man dazu sagen muss, dass die gegenwärtige Lage, was das Anwachsen des Antisemitismus betrifft, sich zweischneidig darstellt. Wir haben einerseits leider den internen Hass, diesen gab es schon immer, und vermutlich sind grob 15 bis 20% der Bevölkerung auch vulgäre bis latente Judenhasser.

Der Prozentsatz hier hat sich über die Jahre allerdings eher wenig verändert - verglichen mit Daten aus den 1990ern -, allerdings ist die Art, wie diese Personenkreise damit umgehen und öffentlich auftreten, drastischer geworden. Waren die Anfeindungen früher bzw. noch vor 15 oder 20 Jahren häufiger doppeldeutig und eher anonym, so treten diese Vertreter des innergesellschaftlichen Hasses heute wesentlich lauter, abwertender und offener mit ihren Drohungen, auch unter Angabe ihres Namens, auf. D. h. hier ist die Hemmschwelle, den Hass zu propagieren und jüdische Deutsche offen zu bedrohen, deutlich gesunken. Und dies lässt den Eindruck entstehen, dass der Hass zunimmt. Nichtsdestotrotz kann und muss sich die Politik fragen, wieso sie diese Entwicklung bislang nicht energischer angegangen hat; beobachten kann man diese Entwicklung ja schon länger...

Der zweite Faktor ist der Antisemitismus, der durch die Einwanderung aus muslimischen Ländern entstanden ist. Dieser ist nicht unbedingt lautstärker oder gewaltbereiter als der rechtsextreme, allerdings nimmt dieser Hass tatsächlich prozentual auf die Gesellschaft heruntergebrochen zu, da auch die Migration anhält. Es gibt zwar Versuche hier gegenzusteuern, z. B. die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus, aber diese Vorhaben sind finanzschwach und fangen nur einen kleinen Kreis der gefährdeten Jugendlichen auf. Zumindest werden sie nicht gegen die Indoktrinierung von Diyanet bzw. DİTİB bestehen können, hinter denen hunderte Millionen Euro aus ausländischer Staatskasse stehen.

Das Problem ist zudem, dass seitens eines durchaus gewichtigen Teils der Politik dieser Judenhass von muslimischen Personengruppen zwar durchaus wahrgenommen und verurteilt wird, eine Ursachen-Benennung findet aber nur selten statt, da man a) wiederum Angst hat, der eigenen Agenda/positiven Einstellung zu Einwanderung und Migration einen Bärendienst zu erweisen und sich damit unglaubwürdig zu machen bzw. den Rechtsextremen die Steigbügel zu halten, und b) weil die Hasskurve der muslimischen Migranten gegenüber Juden oft einhergeht mit dem Eskalationspegel des Nahost-Konflikts; und dieser zweite Punkt greift in das von Israel-Animositäten teils arg angereicherte antiimperialistisch-antiamerikanische Weltbild mancher Politakteure aktiv ein, weswegen diese nur wenig Begeisterung an den Tag legen, gegen diese judenfeindlichen Demos, wie sie aktuell stattgefunden haben, anzugehen, da sie darin ja nur "Israel-Kritik" sehen (wollen).

Tendenziell befürchte ich deshalb, dass der Antisemitismus leider zunehmen wird...

Schneemann.
Zitieren
#40
(27.05.2021, 15:06)Schneemann schrieb: Der zweite Faktor ist der Antisemitismus, der durch die Einwanderung aus muslimischen Ländern entstanden ist. Dieser ist nicht unbedingt lautstärker oder gewaltbereiter als der rechtsextreme, allerdings nimmt dieser Hass tatsächlich prozentual auf die Gesellschaft heruntergebrochen zu, da auch die Migration anhält.

Laut einer Umfrage unter betroffenen Juden in Deutschland würden "81% der körperlichen Angriffe auf Muslime zurück gehen". Wenn man dann noch in Betracht zieht dass nur ca. 5% der Bevölkerung Muslime sind, dann wäre der Faktor sogar noch einmal um etwa 20 höher.

https://www.juedische-allgemeine.de/poli...statistik/
Zitieren


Gehe zu: