Hooligans gegen Salafisten
#1
Nach Sharia Polizei, agressiven werben und auftreten ist eine Gegenbewegung entstanden zu den Salafisten. Hools gegen Salafisten. .....

Die Polizei ist mal wieder überrascht, die Gutmenschen packen die Nazi-Keule aus, die Medien schreien noch lauter und die Politik tut was sie immer tut.....man ist entsetzt und sagt das ist nicht der deutsche Gutmichel, das sind Randgruppen.
Ach ja! Dieverse Zentralräte nicht zu vergessen ....

Was ist da aber wirklich passiert?

Ich komme um ein gewisses Maß an Befriedigung nicht herum. Auch wenn ich es nicht gutheißen kann das Polizisten verletzt wurden. Oder das es rechte Tendenzen gab. Aber endlich sind Deutsche auf die Straße gegangen und haben klargemacht bis hierhin und nicht weiter!
Fasziniert bin ich ich das sich dafür verschiedenste Gruppierungen zusammen getan haben. Selbst die die sich sonst bis aufs Blut bekämpfen.
Und nur weil diese Leute Stolz auf ihr Land sind genauso wie die Amerikaner oder Türken oder Polen oder oder sind sie noch lange nicht alle rechts.
Auch das mit den Salafisten ist nur ein Teil der Unzufriedenheit. Soziale Misstände und eine erbärmliche sowie ungerechte Sozialpolitik mussten irgendwann dazu führen.
Und im Gegensatz zu dem in den Massenmedien verschwiegenen breiten Sympathie macht die Politik weiter auf Blind und schließt die Augen vor der Unzufriedenheit des eigenen Volkes.

[...] .....hoffentlich nicht in einer Welt von 45.....
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#2
Die Hools haben den Deutschen genau das Sedativum gegeben, nach dem sie süchtig sind:
Einen Grund sich zurückzulehenen, die Nase zu rümpfen und den ganzen Politkram auszublenden. Weil, "die anderen" (also die vermeintlichen Gegner der Salafisten) sind ja auch irgendwie doof.
Schade. Gerade war das Thema "deutscher Islamismus" mal sogar in den Medien angekommen und schwupps, wird umgeschwenkt.
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#3
@hapy

An dieser Stelle möchte ich mich kurz melden. Ich denke nicht, dass man, nur weil es Krawalle zwischen zwei als extremistisch eingefärbten, intoleranten und auch teils offen gewaltbereiten Gruppierungen bzw. Bewegungen gegeben hat, von einem Aufbegehren "der Deutschen" gegen die Salafisten sprechen kann. Die Hooligan-Gewalttäter, die hier Polizisten verletzt haben, hätten zudem vermutlich auch einen Hindu mit Bart verprügelt, weil sie ihn schlicht für "irgendeinen Muslim" gehalten hätten, den man in deren xenophobem Anfall anzugreifen gehabt hätte.

Des weiteren ist doch auch interessant, dass hier eigentlich zwei Gruppierungen aneinander vorbei sich prügeln, steht doch eine quasi halbwegs rechtsnationale und irgendwie nebulös politische und rassistische Gewaltbereitschaft mit polizeilicher Bekanntheit gegen eine religiös gefärbte Radikalengruppe mit fanatischem, beinahe eliminatorischem Missionseifer - es dürfte also eher schlicht der Hassreflex dominieren/dominiert haben, nicht aber die zielgerichtete und logisch kombinierte Ablehnung des "Ideals" des jeweils anderen. Einen tieferen Sinn bei diesem Gewaltausbruch wird man also nur schwer herbeideuten können.

Zudem: Auch wenn die Zahl der Salafisten ansteigt, ist deren Zahl wiederum zu gering, als dass man hieraus die Notwendigkeit eines Aufstandes "der Deutschen" gegen diese mutmaßliche Gefahr anzuberaumen bereit sein oder einfordern müsste. Dies hineinzuinterpretieren, wäre also eine erste grobe Fehlfolgerung. Außerdem ist es vielleicht ganz interessant, dass zweitens die Hooligans die Polizisten u. a. deswegen angriffen, weil sie gar keine Gegendemonstranten sahen, sie aber dennoch offenbar Lust an der Gewalt hatten. Kurz: Sie wollten sich prügeln, fanden aber eben nur Polizisten und erklärten dies später dann irreführenderweise zum "Kampf gegen die Salafisten".

Im Rahmen deines gefühlten "Aufbegehrens der Deutschen" unterlaufen dir also schon einmal zwei Fehldeutungen, die die These eines "nationalen Bewegens" sehr fadenscheinig werden lassen.

Zu den restlichen Theorien (Medien, Zentralrat etc.) möchte ich vorweg nichts sagen, sage aber nur soviel, dass ich deinen einleitenden Beitrag um einen "Aufruf" - wenngleich auch ironisch umgarnt - erleichtert habe. Und ich möchte dich auch bitten, solche Aufrufe nicht mehr zu tätigen. Gerne können wir gesittet diskutieren, aber der nächste Beitrag, der einen solchen Aufruf enthält, verschwindet ex situ ins Nirwana der Datenwelt.

Schneemann.
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#4
Zitat:Ich komme um ein gewisses Maß an Befriedigung nicht herum. Auch wenn ich es nicht gutheißen kann das Polizisten verletzt wurden. Oder das es rechte Tendenzen gab. Aber endlich sind Deutsche auf die Straße gegangen und haben klargemacht bis hierhin und nicht weiter!

Anbei: ein erheblicher Anteil unter den Hools und auch den Rockern sind keine Deutschen.

Und ich kann keinerlei Befriedigung empfinden, wenn auf ca 50 verletzte deutsche Polizisten, davon einer schwerverletzt gerade mal 17 Festnahmen erfolgen.

Das ganze Geschehen ist mal wieder ein klarer Beleg dafür, dass der deutschen Polizei Distanzwaffen fehlen: Gummigeschosse, Systeme wie Pepperball oder Tasergeschosse die man mit Flinten verschießen kann.

http://www.thefirearmblog.com/blog/2010 ... d-pricing/

http://www.thefirearmblog.com/blog/2008 ... 2-shotgun/
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#5
Genau um diese Art von Aufruf ins lächerliche zu ziehen ist es gegangen. Weil niemand die Gesinnung von 45 brauchen kann. Ja und deuten tu ich hier meistens, sehr Sarkastisch sogar. Und nicht wirklich bin ich begeistert von der Gewalt. Aber es ändert nichts daran das sie vorhanden ist. Nur geht sie diesmal nicht von Linken am 1 Mai aus sondern von Leuten die für dieses Land stehen. Natürlich ist es angebrachter sofort auf Distanzwaffen zu verweisen. Natürlich ohne Sarkasmus.....
Irgendwie fehlt hier in letzter Zeit der Biss im Forum bzw. wird Sarkasmus nicht mehr bevorzugt. ....
Aber gut. Back to Topic. ..
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#6
Angesichts einer angeblich "neuen Qualität" oder "neuen Dimension" (ich glaube NRW-IM Jäger und unser IM, Herr De Misere, haben sich entsprechend geäußert) würde mich ja Videomaterial der ach so schlimmen Krawalle interessieren.
Nur leider - ich finde nichts. Also wenn jemand was hat, her damit (ist ernst gemeint).
Ich meine das kann ja nicht so schwer sein, in Zeiten wo jeder mit einer Handykamera rumläuft, die Polizei filmt um Beweismaterial zu sichern und immer viel Presse vor Ort ist.

Alles, was man in den Nachrichten so sieht, ist ein geworfenes Fahrrad und ein umgeworfenes Polizeifahrzeug.
Dann hauptsächlich Polizisten, die mit Wasserwerfern und Pfefferspray gegen Demonstranten vorgehen (mich würde interessieren, wieviele der verletzten Beamten wegen Auswirkungen des eigenen Sprays behandelt werden mussten).

Sicher nichts schön, aber eine "neue Qualität"? Immerhin wird seitens der Politik schon über eine Änderung des Versammlungsrechts nachgedacht.

Forderungen, die nach 1. Mai Demos oder "Chaostagen" (mit weit höheren Schäden und mehr Verletzten) m.E. so noch nie gestellt wurden...
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#7
Eine neue Qualität war das sicher nicht, im Gegenteil waren die Ausschreitungen vom Niveau her deutlich unter dem was Linke in Deutschland regelmäßig veranstalten. Was ich über diese denke darf ich hier allerdings nicht öffentlich schreiben. Es kann hier gar keine gegeneinander aufrechnen
oder irgendwelche Vergleiche geben: dass eine ist so inakzeptabel wie das andere. Die deutsche Polizei ist viel zu weich und ihr fehlen vor allem anderen die Mittel diesen Abschaum gleich welcher Art schnell und effektiv von der Straße zu räumen.
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#8
Eine neue Qualität war es schon. Nämlich in der Hinsicht das die Gegenströmung zur linken ähnlich der Linken reagiert hat. Rein von Demo und Gewalt her gesehen. Eine neue Qualität ist sicher auch das sich verschiedene sonst verfeindete Gruppen von Schlägern Nationalisten und Rechten zusammen getan haben. Mich würde es auch nicht wundern wenn das nächste mal Kurden dabei wären.
So what. Die da oben müssen wach werden. Die Leute wollen nicht mehr. Klar die Salafisten sind irgendwo ein Vorwand und ein Katalysator um der Sozialen Frustation luft zu machen. Aber das wissen selbst die Demo Teilnehmer und Sympathisanten.
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#9
Man kann doch nicht von ein paar tausend Menschen ohne ordentliche Freizeitbeschäftigung auf die Meinungsströmung der gesamten deutschen Gesellschaft schließen.

Es ist ziemlich normal, dass sich die "Hooligans" bei bestimmten Anlassen zusammenwürfeln um Radau zu machen. Das passiert auch oft beim Fußball oder anderen Veranstaltungen wie Demonstrationen, dass man gegen die Polizeit vorgeht.

Dieses mal hat man medial wirksam vorher angekündigt und weil unsere Medien auch ganz ganz ganz ganz schlau sind, haben sie natürlich auch alle berichtet und erst das Event möglich gemacht. Hätte niemand nur ein Wort darüber verloren in den Medien, wären sicher weitaus weniger zu dieser Veranstaltung geströmt. So waren die Rahmenbedingungen natürlich schon mal ideal um ordentlich "Stress" zu machen.
Das war schon mal ein rießen Fehler. Den Aufmarsch überhaupt so zu promoten.

Was sich aber in der Zukunft gut häufen kann, sind solche Aufläufe die allgemein auf Krawall gebürstet sind. Vorallem kann es hart die Polizei treffen, da sie ja den Staat repräsentieren.
Unsere Gesellschaft befindet sich momentan im Umbruch und immer mehr Menschen zählen leider zu den Verlierern. Deshalb wird der Zulauf und die Häufung für solche Gruppen, egal welche Ausrichtung, auch stark ansteigen, da viele Menschen das Gefühl haben, dass kein Platz in der Gesellschaft für sie ist. Manche wählen dann eben den Weg des Salafisten, Hooligan oder anderen Gruppierungen.
Das ist das Kardinalsproblem, dass total übersehen wird von der Politik. Ich sehe auch keine Besserung, da man sich ja grade auf seinen 80% ausruht und Däumchen dreht. Achjaaa, aber nicht vergessen, eine kaum gewinnbringende Maut wird kommen! Wir Bayern sind halt doch noch echte Menschen...
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#10
Zu den Menschen ohne vernünftige Freizeitbeschäftigung gehört aber nun mal inzwischen eine ganze Schicht von Geringverdienern
Und Arbeitslosen. Ich weiß das das gerne von den normalen Menschen der noch vorhandenen Mittelschicht übersehen wird. Von denen darüber sowieso. Aber es sind nicht nur mehr ein paar Tausend die unzufrieden sind. Sehr unzufrieden sogar. .....
Ich würde eher sagen es ist erst ein kleiner Teil der auf die Straße geht. Mit mehr Symphatie im Rücken der Bevölkerung wie einige Wahrhaben wollen.
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