Streitkräfte Neuseelands
#1
Die Marine des Landes ist inzwischen mit den USA in gemeinsame Manöver vertieft, das Land ist in Afghanistan im Einsatz - und im Zuge der zunehmenden Neuorientierung der USA auf die Pazifik-Region ein bevorzugter Partner, um neben Australien den Südpazifik zu kontrollieren.
Dazu braucht es auch eine entsprechende Luftwaffe, die aber nur noch rudimentär vorhanden ist. Inzwischen scheint sich da aber etwas zu tun - scheint "etwas im Busch" zu sein:
http://www.flugrevue.de/luftfahrt-milit ... -6c/548332
Zitat:Neuseeland kauft Beechcraft T-6C
Die neuseeländischen Luftstreitkräfte werden elf Beechcraft T-6C erhalten, um ihr Pilotenausbildungsprogramm zu modernisieren.


Der Vertrag im Wert von 154 Millionen Dollar umfasst neben den Flugzeugen auch Simulatoren von CAE und Systeme für computergestütztes Lernen sowie sonstige Schulungsmaterialien. Als Wartungsfirma wird die einheimische Safe Air Limited fungieren.

Die Lieferung der T-6C soll bereits in diesem Jahr beginnen. Sie werden in Ohakea stationiert. Es ist geplant, 2016 mit dem Ausbildungsprogramm für Flugschüler zu beginnen. Die Kapazität beträgt bis zu 27 Schüler pro Jahr.

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27 Flugschüler pro Jahr - für welche Maschinen?

Und dann noch die Meldung von vor drei Jahren, dass Kiwi-Piloten in Australien zum Jet-Training antreten können:
http://www.stuff.co.nz/national/politic ... r-training
Zitat:Air force may send pilots to Australia for training


JOHN HARTEVELT

Last updated 05:00 08/01/2011

Kiwi pilots will probably go to Australia for fast-jet training as the Government rushes to fill a 10-year-old hole in the air force left by the scrapped Aermacchis.
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Das macht neugierig. Zeit, die Sache in den Blick zu nehmen ....
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#2
bei einer Bevölkerung nicht größer als die der Region Berlin wird da nicht viel zusammen kommen ...

Grüße
Flugbahn
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#3
http://www.marineforum.info/html/daily_news.html
Zitat:...


17 February

NEW ZEALAND (multinational)
The New Zealand Navy’s largest exercise in decades has begun …“Western Pacific Naval Symposium Mine Counter Measures and Diving Exercise” takes place in the Auckland region until 07 Mar … includes over 600 personnel (MCM specialists) from 14 nations (Australia, Canada, Chile, China, France, Indonesia, Japan, Malaysia, Peru, Singapore, South Korea, Thailand and the US) … RNZN, Australia and South Korea provide five naval vessels … scenario involves a New Zealand led multinational taskforce assist with creating new shipping routes in undamaged coastal areas so humanitarian aid and disaster relief supplies can be delivered.

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#4
etwas ausführlicher:
http://www.marineforum.info/html/body_wochenschau.html
Zitat:Die neuseeländische Marine (RNZN) hat ihre seit Jahrzehnten größte, multinationale Übung begonnen.

An der vom 17. Februar bis zum 7. März vor Auckland stattfindenden “Western Pacific Naval Symposium Mine Counter Measures and Diving Exercise” sind 14 Nationen beteiligt: Australien, Chile, China, Frankreich, Indonesien, Japan, Kanada, Malaysia, Peru, Singapur, Südkorea, Thailand und die USA haben Minenabwehrspezialisten und/oder Taucherteams nach Neuseeland geschickt. Insgesamt fünf Schiffe/Boote (u.a. die australischen Minenjagdboote GASCOYNE und HUON) stehen als Plattform für Aktivitäten in See zur Verfügung.

Große Teile der Übung spielen sich an Land und im Hafen ab, wo MCM-Spezialisten und Minentaucherteams ihre Erfahrungen austauschen, nationale Verfahren erläutern und erste gemeinsame Vorübungen für Minenräumung und Beseitigung von Unterwasserhindernissen durchführen. Am Rande der Übung gibt es natürlich auch diverse soziale, sportliche und kulturelle Veranstaltungen. So wurden die Teilnehmer in einem großen „Spektakel“ nach Maori-Art begrüßt, führten sportliche Wettkämpfe durch und trafen sich zu einem „All-Nations Barbeque“.

Höhepunkt wird dann die praktische Übung in See und an der Küste. Sie erfolgt vor dem Hintergrund eines fiktiven Szenarios: Unter einem UN-Mandat soll eine von Neuseeland geführte multinationale Eingreiftruppe humanitäre Hilfsmaßnahmen für das von einer Naturkatastrophe verwüstete (fiktive) „Barley Island“ unterstützen. Im Detail geht es dabei um die Freiräumung von durch Trümmer blockierten Seeverkehrswegen, Hafenansteuerungen und Häfen, so dass dort humanitäre Hilfsgüter entladen werden können.

Die Übung gehört zu regelmäßig vom Western Pacific Naval Symposium (WPNS) durchgeführten Aktivitäten. 1987 hatten regionale Marinebefehlshaber auf dem von der US Navy ausgerichteten International Seapower Symposium die Schaffung einer zusätzlichen, speziell auf Belange der pazifischen Region ausgerichteten Plattform angeregt. Ein Jahr später wurde das WPNS gegründet, dem heute von Südostasien über Ostasien bis nach Nord- und Südamerika und Australien 20 Mitgliedsstaaten (darunter auch China und Russland) und vier Beobachternationen (u.a. die nicht-pazifischen Indien und Bangladesch) angehören. Alle etwa zwei Jahre trifft man sich, um regionale und globale maritime Themen zu diskutieren und auch - wie jetzt - gemeinsam zu üben. Der Schwerpunkt der Übungen liegt dabei auf Minenabwehr (bzw. Räumung von Unterwasserhindernissen). China war bei der letzten Übung noch Beobachter; diesmal ist die chinesische Marine erstmals aktiv mit dabei.
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