Schützenwaffen Heute
Die US Streitkräfte beschaffen dass Barrett MRAD MK22 als neues Scharfschützengewehr:

https://soldat-und-technik.de/2021/04/be...wehr-mk22/

https://barrett.net/products/firearms/mrad-mk22/

Interessant ist hier der Widerspruch zwischen Herstellerangabe und dem was in der Soldat und Technik steht:

Zitat:Das Repetiergewehr lässt sich auf die Kaliber 7,62 mm x 51, .300 Win Mag (7,62 mm x 67) und .338 Lapua Magnum (8,6 mm x 70) einrichten.

Zitat:338 Norma Magnum......300 Norma Magnum......7.62 x 51 NATO

https://www.thefirearmblog.com/blog/2021/04/01/1114148/

Und tatsächlich sind die Angaben in der Soldat und Technik falsch. Es handelt sich tatsächlich um die .338 Norma Magnum und nicht die Lapua Magnum.

Meiner rein persönlichen Meinung nach sind Selbstlader / Halbautomaten als SSG besser als Repetiergewehre, aber dass ist eine Frage die de facto seit Dekaden ohne Ergebnis diskutiert wird. Dessen ungeachtet ist das MK22 eine extrem gute und äußerst robuste Waffe:

https://www.youtube.com/watch?v=dQvFKMJla9o
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Erster umfangreicherer Film über das neue LMG-68 von SIG:

https://www.youtube.com/watch?v=LO0D9PD0Yns

Ergänzend nachträglich über das MCX Spear:

https://www.youtube.com/watch?v=vlrBEEG__1E
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Auch eine interessante Waffe welche es aus mir nicht erklärlichen Gründen nie geschafft hat sich zu verbreiten, wird zwar als leichtes MG klassifiziert, ist aber de facto genau das was ich mit einem echten Sturmgewehr meine:

https://www.youtube.com/watch?v=FXzn27vFb5Q

https://guns.fandom.com/wiki/SureFire_MGX

https://soldiersystems.net/2019/01/30/sh...efire-mgx/

https://strikehold.net/2020/10/20/the-su...chine-gun/

Die Waffe kann auch problemlos in 6,5mm Creedmoor oder 6,8mm SPC ausgelegt werden. Man kann den Lauf problemlos mit zwei Griffen wechseln.

Mit einem Reservelauf am Mann könnte man damit jedes lMG ersetzen und unbegrenzt weiter feuern bis die Mun alle ist. Diese Waffe würde nie überhitzen.

Ein echtes Sturmgewehr

wie von mir seit ca 2000 rum schon konzipiert (und von Sullivan schon seit dem Vietnamkrieg !)
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Neues Maschinengewehr von Herstal:

https://www.youtube.com/watch?v=eWYOrXny_v0

https://www.thefirearmblog.com/blog/2021...chine-gun/

https://www.fnherstal.com/en/news/new-ul...-fn-evolys

https://www.events.fnherstal.com/en

6 kg für ein MMG im Kaliber 7,62 NATO und das bei den geringen Abmessungen. Erstaunlich.

Mankos sind dass man den Lauf nicht mehr einfach so ohne Handschuhe wechseln kann, die Waffe im Vergleich mit anderen MG schneller überhitzt und natürlich dass es gurtgefüttert ist und damit nicht kompatibel mit den anderen (Kugel) Schützenwaffen was die Frage der Munitionszuführung angeht.

Interessant ist die Möglichkeit Einzelfeuer zu geben und dass man zuerst von der Sicherung Einzelfeuer erreicht und dann erst Dauerfeuer.

Abgesehen von der drastischen Gewichtsminderung und dass trotz dieser der Rückstoß sehr gering ist, ist das aber immer noch recht konventionell.

Der Name Evolys ist angesichts dessen - dass es sich um einen evolutionären Ansatz handelt - recht gut gewählt.

PS: Vielleicht haben sie es jetzt ja mal endlich hingekriegt dass die Schulterstütze nicht mehr so klapprig und wackelig in sich selbst ist wie beim SCAR.
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Neue Schützenwaffen für USSOCOM:

https://soldat-und-technik.de/2021/05/be...alkraefte/

In die gleiche Richtung:

https://www.military.com/daily-news/2020...socom.html
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Neuer Film von Textron über seine Schützenwaffen der nächsten Generation:

https://twitter.com/TXTSystems/status/13...6058824705

Zitat:When it comes to equipping the modern warfighter – less is definitely more. Our #NGSW solution reflects more than 15 years of soldier feedback with improved maneuverability, increased performance and lighter total system weight.
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Eine neue Raketen für die Carl-Gustav:

https://www.raytheon.com/capabilities/pr...f-munition

Zitat:Man-portable, laser-guided weapon system
Body

The guided Carl-Gustaf® munition is a laser-guided weapon co-developed by Raytheon and the Swedish aerospace and defense company Saab. It is the first-ever guided round for Saab's Carl-Gustaf M4 recoilless rifle, minimizing collateral damage through semi-active laser guidance and effects.

https://www.youtube.com/watch?v=Oj1i4or1hlE

https://www.armyrecognition.com/defense_...ition.html

Eine weitere überteuerte Freikugel. Und am Ende nimmt Samiel dann die Seele des Schützen.
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Spartanat hat mich mal wieder drauf gebracht - aber genau genommen vertrete ich schon seit 20 Jahren die Ansicht, dass wir dringend ein (moderneres) Äquivalent des

https://www.youtube.com/watch?v=Wk-O9QCgpt0

https://www.youtube.com/watch?v=Vi41QQPQ6aM

als vielfältig verwendbares Mörserkampfsystem brauchen könnten.

https://en.wikipedia.org/wiki/2B9_Vasilek

Mit modernen Werkstoffen und einem kleineren Kaliber könnte man das Gewicht vermutlich leicht unter 300 kg insgesamt drücken, und das bei größerer Magazinkapazität und immer noch vergleichbarer Reichweite. Eine solche Mörser-Kanone wäre eine hochinteressante Waffe für die schweren Züge / schweren Kompanien der Infanterie, insbesondere wegen ihrer Fähigkeit auch im direkten Schuss zu wirken.

Zudem könnte man sie dann auch auf eine fernlenkbare Waffenstation aufsetzen wo man heute nur SMG, GMW oder als höchstes der Gefühle mal eine 20mm MK hat. Damit könnten solcherart ausgerüstete Fahrzeuge sowohl im direkten Schuss mit erheblicher Wirkung, als auch wie echte Mörser im Steilfeuer wirken. Durch die hohe Schusszahl und Kadenz wäre zudem die Wirkung im Ziel viel besser skalierbar als bei einem größeren Kaliber und könnte dennoch die Wirkung desselben erreichen - wenn man einfach entsprechend mehr Schüsse auf einmal absetzt. Zudem kann man sie sicher auch leicht so beschaffen, dass man sie vom Fahrzeug abnehmen kann, womit die Waffe vor Ort bleibt, dass Fahrzeug aber noch andere Aufgaben übernehmen kann.

Schlußendlich hätte man dann Mörser-Kanonen auf einer fernlenkbaren Waffenstation - und abgesessen auf einer externen an den Mörser montierbaren Rad-Lafette.
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(07.06.2021, 22:20)Quintus Fabius schrieb: Spartanat hat mich mal wieder drauf gebracht - aber genau genommen vertrete ich schon seit 20 Jahren die Ansicht, dass wir dringend ein (moderneres) Äquivalent des

https://www.youtube.com/watch?v=Wk-O9QCgpt0

https://www.youtube.com/watch?v=Vi41QQPQ6aM

als vielfältig verwendbares Mörserkampfsystem brauchen könnten.

https://en.wikipedia.org/wiki/2B9_Vasilek

Mit modernen Werkstoffen und einem kleineren Kaliber könnte man das Gewicht vermutlich leicht unter 300 kg insgesamt drücken, und das bei größerer Magazinkapazität und immer noch vergleichbarer Reichweite. Eine solche Mörser-Kanone wäre eine hochinteressante Waffe für die schweren Züge / schweren Kompanien der Infanterie, insbesondere wegen ihrer Fähigkeit auch im direkten Schuss zu wirken.

Zudem könnte man sie dann auch auf eine fernlenkbare Waffenstation aufsetzen wo man heute nur SMG, GMW oder als höchstes der Gefühle mal eine 20mm MK hat. Damit könnten solcherart ausgerüstete Fahrzeuge sowohl im direkten Schuss mit erheblicher Wirkung, als auch wie echte Mörser im Steilfeuer wirken. Durch die hohe Schusszahl und Kadenz wäre zudem die Wirkung im Ziel viel besser skalierbar als bei einem größeren Kaliber und könnte dennoch die Wirkung desselben erreichen - wenn man einfach entsprechend mehr Schüsse auf einmal absetzt. Zudem kann man sie sicher auch leicht so beschaffen, dass man sie vom Fahrzeug abnehmen kann, womit die Waffe vor Ort bleibt, dass Fahrzeug aber noch andere Aufgaben übernehmen kann.

Schlußendlich hätte man dann Mörser-Kanonen auf einer fernlenkbaren Waffenstation - und abgesessen auf einer externen an den Mörser montierbaren Rad-Lafette.
Gibt es schon seit langem. Da haben die Franzosen schon lange mitgedacht.
https://de.wikipedia.org/wiki/ERC-90_Sagaie Als ERC-60-20 schon lange verfügbar.
Auf ein aktuelles Fahrzeug drauf gesetzt und moderner Feuerleiteinrichtung schon haben wir ein neues "Spielzeug".
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Der ERC-60-20 hat meiner Kenntnis nach einen 60mm Mörser und eine 20mm Maschinenkanone. Worauf ich hier eigentlich hinaus will ist eine Mörser-Kanone mit Magazin, also ein Mörser den man selbst analog zu einer Maschinenkanone einsetzen kann, keine Doppelbewaffnung und keinen Panzermörser mit einer zusätzlichen Maschinenkanone:

Zum Vergleich:

ERC-60-20

https://preview.redd.it/7mbrplvhclp61.jp...97523566ef

2B9 Vasilek

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/c...ercise.jpg

https://www.armyrecognition.com/images/s...an_001.jpg

Und hier wäre nun meine Idee die ganze Waffe so zu gestalten, dass man sie auf Fahrzeuge aufsetzen kann, oder von diesen im Feld ohne Werkzeuge abnehmen und dann auf einer leichten Lafette mit Rädern bewegen kann. So hat man dann de facto eine moderne leichte Feldartillerie.
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@ Quintus

Das Problem beim auf- und Absitzen eines automatischen Mörsers ist das Gewicht. Der 2B9 wiegt in Feuerstellung 630 Kilogramm. Selbst wenn moderne Techniken und Materialien das Gewicht der eigentlichen Waffe (ohne Lafette) auf 350 Kilo senken würde, müsste man diese Waffe noch weiter zerlegen können - am Besten in 4-5 Lasten von je 75 kg, damit sie auch wirklich vom Fahrzeugdach abmontiert und am Boden neu zusammengesetzt werden kann, ohne dafür einen Kran zu benötigen.
Im abgesessenen Einsatz kann ich jedoch die Masse der Aufträge auch mit einem viel leichteren, herkömmlichen 81 -82 mm Mörser und gelenkter Munition erfüllen - zumal im abgesessenen Einsatz der Munitionstransport die Nutzung der Schnellfeuerfunktion des 2B9 eh deutlich erschweren würde. Eine Möglichkeit zur Gewichtsreduktion wäre es, für den abgesessenen Einsatz ein anderes Verschlusstück ohne Automatik und Magazinzuführung zu verwenden, aber vermutlich wiegt dann selbst das neue Verschlusstück noch mehr als ein ganzer 60 mm Mörser...

Daher: Wenn die Infanterie eine Sturmartillerie haben will/muss, dann kann man auch gleich zu "echten" Haubitzen und/oder Mehrzweck-MKs im Bereich 75 mm Plus greifen.
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Echte Haubitzen haben keine so hohe Elevation und ihr Steilfeuer muss daher etwas flacher ausfallen, weshalb sie eine größere Mindestreichtweite haben. Mir geht es aber gerade eben darum, das Steilfeuer so nah wie möglich heran ziehen zu können. Zudem sind echte Haubitzen zwingend immer wesentlich schwerer, selbst wenn man ein kleineres Kaliber und eine Ultraleicht-Version davon andenkt, wie beispielsweise das Hawkeye 105mm System, und man könnte sie eben nicht auch abgesessen verwenden:

http://www.military-today.com/artillery/hawkeye.htm

Das gleiche gilt für eine Mehrzweck-MK, auch hier wäre im Steilfeuer die Mindestreichweite zu groß und es verbleibt ebenfalls das Gewichtsproblem und die Unmöglichkeit die gleiche Waffe auch abgesessen zu verwenden. Und leichte MK im Bereich 30mm welche man abgesessen auf Lafette verwenden könnte haben nun gar nicht die Möglichkeit Steilfeuer abzugeben.

Der genannte (veraltete) Mörser wiegt nun 630 kg mit Lafette. Meiner Einschätzung nach könnte man bei einer Reduzierung des Kalibers auf 60mm und mit modernen Materialien das Gewicht auf 200 kg reduzieren, inklusive Lafette. Zugleich hätte man so eine höhere Magazinkapazität und eine Kompatibilität mit den leichteren konventionellen 60mm Mörsern und Kommando-Mörsern im gleichen Kaliber.

Nun weist du darauf hin, dass man das gleiche Steilfeuer ja auch mit den normalen Mörsern abliefern kann, welche wesentlich leichter sind, aber denen fehlt eben die Möglichkeit im direkten Schuss zu wirken und genau das wäre hier die Zielsetzung. Eine solche Waffe soll auch explizit keine Sturmartillerie sein, eben kein Sturmgeschütz - sondern eine Infanterie-Waffe welche man gerade eben auf leichten Fahrzeugen aufsetzen kann, insbesondere auf leichten Transportpanzern, leicht geschützten Lkw usw

Die Zerlegbarkeit hätte zudem den Vorteil, dass man die Waffe extrem leicht transportieren kann (da geht es auch um die Frage der Sperrigkeit beim Transport) und dass man sie nach belieben Querfeldein verbringen könnte. Auf fünft Lasten aufgeteilt wären das gemittelt gerade mal 50 kg pro Last. Eine maximale Querfeldeinbeweglichkeit wird zunehmen das Kriterium sein, welches für den modernen Krieg erforderlich ist.

Man hätte damit eine Waffe welche (auf kürzere Distanzen) die Aufgaben einer Maschinenkanone übernehmen kann mit erheblicher Wirkung im Ziel und welche man zugleich als Mörser verwenden kann. Man hätte so viel mehr Mörser insgesamt und könnte so sehr viel mehr Feuerkraft gegen den Feind entwickeln und eben auch Ziele im direkten Schuss bekämpfen.

Ich sehe diese Waffe eher als Ersatz für Granatmaschinenwaffen, schwere MG, leichte Maschinenkanonen auf einer fernlenkbaren Waffenstation und wenn man ein solches System mit diesen genannten Waffen vergleicht ist das eine deutliche Steigerung der Feuerkraft und der Möglichkeiten. Wenn man es natürlich mit echten Haubitzen bzw. Mittelkaliber-MK vergleicht, erschließt sich der Vorteil nicht so. Von daher kommt es darauf an mit was genau man ein solches System vergleich und was für Waffen es ersetzen soll. Ersetzt werden sollen eben die genannten leichten Waffen um mehr und flexiblere Feuerkraft auf fernlenkbare Waffenstationen zu bekommen. Zudem vereinheitlicht dass das Kaliber mit den abgesessen von der Infanterie verwendeten leichteren 60mm Mörsern und Kommandomörsern. Und die Möglichkeit mit einer Kadenz um die 120 Schuss in der Minute das Magazin leeren zu können bedeutet, dass eine solche Mörserkanone trotz des kleineren Kalibers eine immens viel größere Feuerkraft auf einen Schlag abliefern könnte als dies mehrere konventionelle Mörser auf einmal könnten. Nehmen wir mal an, die Waffe hätte ein 6 Schuss Magazin. Und man hätte drei solcher Waffen. Dann hätte man in 3 Sekunden nicht weniger als 18 Mörsergeschosse auf das Ziel abgegeben. Und sofort könnte man verlegen und die Feuerstellung wechseln. Mit drei konventionellen Mörsern hätte man in der gleichen Zeit gerade mal drei Schuss raus.

Genau das ist wäre das Ziel hier: maximale Feuerkraft in möglichst kurzer Zeit, als Ersatz für das was jetzt GMW, SMG und lMK sind. Nun könnte man argumentieren, dass die GMW ja genau so eine Waffe darstellt und deutlich leichter ist im Vergleich. Aber die Wirkung ist eine wesentlich geringere, man hat eine Munitionsart mehr im Bestand (40mm) welche man zudem eben nicht für andere Waffen im gleichen Kaliber hernehmen kann (nicht kompatibel mit UGW etc) und auch die GMW kann nicht so steil wirken weil sie keine so hohe Elevation hat, womit man richtiges Steilfeuer nicht so nah an die eigenen Stellungen heran ziehen kann. Da der Feind im modernen Krieg zunehmend unsere unmittelbare Nähe suchen wird und suchen muss, ist allein schon das ein erheblicher Wert.

Man hätte so eine immens vielseitige Waffe, für die es zur Zeit eigentlich kein wirkliches Äquivalent gibt, den die Russen lieferten mir hier zwar die Grundidee, aber diese wurde von denen nicht konsequent weiter gedacht, so dass das russische System zu schwer und zu sperrig ist.
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(10.06.2021, 08:31)Quintus Fabius schrieb: Und hier wäre nun meine Idee die ganze Waffe so zu gestalten, dass man sie auf Fahrzeuge aufsetzen kann, oder von diesen im Feld ohne Werkzeuge abnehmen und dann auf einer leichten Lafette mit Rädern bewegen kann.
(11.06.2021, 07:51)Nelson schrieb: zumal im abgesessenen Einsatz der Munitionstransport die Nutzung der Schnellfeuerfunktion des 2B9 eh deutlich erschweren würde.

Womit wir wieder bei UGV als Waffenträger der abgesessenen Infanterie wären.
Aber insgesamt kommt mir das Gesamtsystem auch etwas schwer vor, um es abgesessen noch effektiv einsetzen und seine Stärken ausspielen zu können. Auch wenn es wegen der Möglichkeit zum direkten Richten z.B. als Gebirgsartillerie sehr interessant wäre.
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Die Waffe soll schon durchaus primär von Fahrzeugen aus und auf diesen von fernlenkbaren Waffenstationen aus eingesetzt werden. Die Option sie auch abgesessen zu verwenden und in Teillasten zerlegen zu können ist nur eine zusätzliche Fähigkeit welche in etlichen Szenarien durchaus ein erheblicher Vorteil wäre. Da geht es auch um den Transport per Heli, den Transport vom Fahrzeug über kurze (!) Strecken mit maximaler Querfeldeinbeweglichkeit, den Schutz von Lagern im assymetrischen Krieg, den Schutz von Kontrollposten, dass man die Fahrzeuge von der Waffe trennen, diese vor Ort weiter kämpft und das Fahrzeug derweilen anders eingesetzt werden kann usw. Das dient also vor allem der Maximierung der Flexibilität des Systems, wäre aber nicht die vorrangige Einsatzweise.

Vorrangig ist das eine Fahrzeugbewaffnung für leichte Fahrzeuge (bis hinunter zu einfachen leichten Geländewägen und Bodendrohnen). Dort wäre das ein Ersatz für die GMW und entsprechende leichte MK und wäre im Vergleich zu diesen eine Vereinheitlichung der Munition und zugleich eine Steigerung der Feuerkraft wie der Möglichkeiten.

Man stelle sich so ein System beispielsweise auf einem THEMIS vor, welcher angehängt an ein Transportfahrzeug der Infanterie gezogen wird und dann vor Ort als Mörserkanone für die Infanterie zur Verfügung steht. Oder entsprechend auf einer Waffenstation zusätzlich auf dem Fahrzeug selbst. Dazu hätte die transportiere Infanterie-Gruppe noch zwei weitere Kommando-Mörser mit dabei. So hätte man mit einem Fahrzeug nur ein Mörser-Kaliber, zwei automatische Mörser und zwei Kommando-Mörser und könnte eine Infanterie-Gruppe in 3 Sekunden mindestens 16 Mörsergeschosse im 60mm Kaliber auf den Feind abgeben. Es ist genau ein solcher maximierter Feuerschlag in kürzestmöglicher Zeit auf den ich hinaus will.
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@ Quintus

200 KG Gesamtgewicht für einen automatischen 60 mm Mörser samt Lafette usw. sind ambitioniert. Ich glaube nicht, dass so eine Waffe dann im direkten Schuss und automatischem Feuer wirklich kontrollierbar ist - sie ist schlichtweg zu leicht. Der große Vorteil des Granatwerfers besteht ja darin, dass die Bodenplatte den Rückstoß absorbiert und der Rest daher im Leichtbau zu bekommen ist.
Ich sehe den Vorteil eines raschen Feuerschlages, allerdings kann man das Problem auch durch einen Salvenmörser lösen: Sechs M 224 wiegen zusammen etwa 90 Kilogramm. Leg noch zehn Kilogramm drauf, um alle sechs Rohre und Bodenplatten ordentlich zu verbinden, und fertig ist der modulare Salvenmörser für schnellstes Feuer von sechs 60 mm Granaten in kürzester Zeit - beim halben Gewicht des automatischen Mörsers. Zudem kann dann alles kann in Traglasten von höchstens 10 KG zerlegt werden.

Alternativ könnte auch schlichtweg eine Höhenrichtlafette für die GMW angefertigt werden - geschätztes Gewicht deutlich unter 40 Kilogramm.

Zur Idee der leichten Haubitze als FLW- Bestückung: Sehr viele Probleme der "echten" Haubitzen lassen sich vergleichsweise leicht durch Variationen bei den Treibladungen und den Granaten lösen. Prinzipiell gibt es z.B. keinen Grund, warum eine Submunition nicht schon vor Erreichen des Scheitelpunkst ausgestoßen werden sollte, was dann die minimale Bekämpfungsentfernung deutlich herabsetzt.
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