Neue Parteien für Deutschland
#1
Ich habe keinen Thread gefunden, wo ich diese Meldung gut unterbringen konnte:
http://diepresse.com/home/politik/ausse ... e/index.do
Zitat:Deutschland: Großes Potenzial für neue Rechtspartei

Jeder fünfte Deutsche würde laut einer Umfrage eine Partei rechts von der CDU wählen. Besonders die Jüngeren würde eine solche Partei locken - viele Anhänger der Linkspartei würden wechseln.

Die Meldung zeigt eigentlich deutlich den Verdruß über die etablierten Parteien, vor allem bei den jüngeren Bundesbürgern.
Denke, wir können hier nun diskutieren was für neue Parteien Deutschland benötigt.
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#2
Na hoffentlich kommen keine rechten raus. Linke wären auch ungeschickt ;-)
(richtig recht machen kann man es mir wohl nicht ;-))
naja denke wir brauchen parteien jenseits dieser beschreibungen.
sind doch alles irgendwo klientelparteien die jetzigen :-(
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#3
Was das wohl gibt?
http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... erger.html
Zitat:Sarrazin statt Muezzin: Gründen Thilo Sarrazin, Eva Herman und weitere politisch unkorrekte Bürger eine neue Partei?
Udo Ulfkotte

Thilo Sarrazin hat mit seinen angeblich umstrittenen Äußerungen zur Zuwanderung derzeit in allen Umfragen zwischen 67 und mehr als 90 Prozent der Befragten hinter sich. Es sind Zustimmungswerte, von denen unsere angeblichen Volksvertreter Lichtjahre entfernt sind. Einige große Konzerne, die wie viele Unternehmen und Bürger mit der Politik der bestehenden Parteien mehr als nur unzufrieden sind, haben das erkannt. Sie haben eine ziemlich große Summe Geld dafür bereitgestellt, dass nun ganz diskret sondiert werden kann, welche renommierten Persönlichkeiten sich zusammenschließen und eine garantiert erfolgreiche neue Partei gründen könnten, die (wie in vielen anderen europäischen Ländern derzeit auch) die etablierten Parteien ziemlich alt aussehen lassen würde.
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#4
viewtopic.php?t=1658&postdays=0&postorder=asc&start=2055

Den größten Erfolg hätte meiner Überzeugung nach eine neue Konservativ-Soziale Partei. Eventuell in der Form, wie es die CSU früher einmal war, nur ohne das Christliche Element. Die Verbindung von Protofaschistischen Elementen (Neue Rechte), Konservativem Denken und Sozialprogrammen hätte meiner Meinung nach ein sehr großes Wählerpotentail in Deutschland.

Die Umstände in diesem Land müssten eigentlich die abrutschende deutsche Mittelschicht und die oberen Teile der Unterschicht in Heerscharen einer solchen neuen Partei zutreiben.

Andererseits sind die Deutschen was ihren politischen Willen angeht lahmarschig ohne Ende, und ihr Denken weitgehend unpolitisch. Die Lähmung unserer Gesellschaft und Sozialkultur läßt echte Änderungen des Status Quo fast nicht zu.

Aber eine größere Krise in naher Zukunft könnte dann einer solchen jetzt gegründete Partei dann enormen Aufschwung verschaffen.
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#5
Denke es passt am besten hier 'rein:
Eine Analyse der zukünftigen Entwicklung der Parteien in Deutschland. Die CDU wird sich spalten, die FDP verschwinden...
http://www.welt.de/debatte/kommentare/a ... eiten.html
Zitat:Koch und Merz werden Spaltung der Union einleitenMichael Wolffsohn sagt der CDU die Spaltung in Freisinnige und Altkonservative voraus. Die FDP werde verschwinden.
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#6
Also nach dem ganzen Spektakel um Herrn Sarrazins Äußerungen in den letzten Wochen und vorallem Heute, hab ich wirklich das starke Gefühl der politische Wind in Deutschland dreht ganz deutlich nach Rechts.
Ohne eine Wertung dessen vorzunehmen was er gesagt hat, hat er doch immerhin erreicht das sich nun wirklich ALLE mit dem Thema auseinandersetzen müssen. Aussitzen und abwiegeln ist nicht mehr.
Umfragen auf N-TV,n24 und Phönix ob Sarrazin mit seinen Äußerungen recht haben wurden teilweise mit 96% zugestimmt.
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#7
Ich musste so lachen, als es damit rauskam, daß die Juden alle gemeinsame Gene haben. Das hat mich den ganzen Tag immer wieder zum Lachen gebracht. Selbst jetzt noch muß ich grinsen.

Aber es zeigt auch ganz klar auf, daß ein Politischer Mythus eben nicht wahr sein muß, um zu funktionieren. Das verkennen Gutmenschen wie Erich beispielsweise ständig, daß die Wahrheit in Wahrheit gar keine Rolle spielt.

Was der Bursche da alles so in seinem Buch schreibt, daß sind Politische Mythen. Die kann man benutzen, oder auch nicht. Wesentlich allein ist, daß sie ganz offenkundig funktionieren.

Wir hatten doch mal die Diskussion, insbesondere zwischen mir und Erich, über die Frage wie Islamfeindlich die Deutschen sind. Ich äußerte dort die These, daß die Deutschen den Islam mehrheitlich ablehnen, was Erich wiederum bezweifelte.

Nun sollten Zustimmungswerte von 96% zu solchen Äußerungen klar aufzeigen, daß die Zustände eher sich in der von mir beschriebenen Form befinden.

Islamfeindlichkeit ist aber gerade eben nicht rein rechts, sondern wird auch von vielen in der Mitte und noch mehr Leuten Links geteilt. Gerade deshalb erreichen solche Thesen eine derartig extreme Zustimmung.

Juhu:

Diese Zustimmung ist daher meiner Meinung nach kein Zeichen für einen Rechtsruck in Deutschland, sondern für eine Rechts wie Links vorhandene Islamfeindlichkeit.

Der Islam als Feind ist ganz offenkundig ein funktionierender Politischer Mythos der in der Lage ist, die Menschen zu einen. Frei von Ausländerhass und Rechtem Gedankengut kann man damit eine Gruppe ausschließen und über dieses Definieren dessen was wir nicht sind, uns selbst wieder finden.

Wir sind uns nämlich sozusagen selbst verloren gegangen. Da zu viele "Deutsche" nicht mehr wissen wer sie selbst sind, definieren sie sich nun über das Wir sind Nicht.

Von daher hat der Islam als Feind alles Deutschen zumindest das Potential einer nationalen Erneuerung des Deutschen an sich, völlig unabhängig ob Rechts oder Links oder Mitte, da dieser politische Mythos ja von allen gleich geteilt wird bzw genau genommen gerade deswegen.
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#8
Das jüdische Volk hat eine definierbare, gemeinsame Erbmasse die sich über drei Jahrtausende zurückverfolgen lässt.
Sarrarzin hat hier voll und ganz recht wenn er - vereinfacht - davon spricht das Juden gemeinsame Gene haben.

http://en.wikipedia.org/wiki/Genetic_studies_on_Jews
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#9
@Nightwatch
Wobei natürlich übersehen wird, das auch das Judentum einstmals eine missionarisch tätige Religion war. Wohl bekanntestes Beispiel hierfür sind die Chasaren, ein einstmals im heutigen Russland ansässiges Turkvolk, dessen Oberschicht zum jüdischen Glauben konvertierte.
Es gibt sogar bis heute Gemeinden jüdischen Glaubens in China, z.B. in Kaifeng.
Umgekehrt sind natürlich auch immer Personen jüdischen Glaubens zu anderen Religionen konvertiert, vor allem zum Christentum und Islam.
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#10
Quintus Fabius:
Politisch bedienen aber eben nur die rechten Parteien das Thema. Also werden es auch nur sie seien, die daraus Profit schlagen.
Zu dem ganzen Gefasel über die Gene ... ob nun richtig oder falsch.
Es ist einfach nur völlig überflüssig in der Integrationsdebatte.
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#11
Nightwatch:

Die Juden haben keine gemeinsame, definierbare Erbmasse. Auch wenn sie es selbst natürlich gerne so hätten, Rassisten die sie sind.

Es gibt genetisch gesehen kein jüdisches Volk.

Aber über die Ethnogenese der heutigen Juden könnten wir ja im Geschichtsstrang weiter diskutieren.
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#12
@Tiger
Natürlich gab es "Verunreinigungen".
Das ist aber kein Argument mit dem man dem jüdischen Volk eine gemeinsame genetische Identität absprechen könnte.

Übrigens, nach den israelitschen Aufzeichnungen sind zehn Stämme des ursprünglichen israelitischen Volkes seit der Eroberung Israels durch Assyrien ein paar Jahrhunderte vor Christus verschollen.
Diesen Teil des israelitischen Volkes findet sich verstreut und oft aufgegangen in allen Kulturen Eurasiens und Afrikas.
Es ist durchaus denkbar das die Kaufeng da ihre Wurzeln haben.
Wie bei vielen anderen Volksgrüppchen ebenfalls zumindest eine dahingehende Möglichkeit besteht, andere Zusammenschlüsse erklären sich aus der Diaspora des jüdischen Volkes (also nach jüdischen Glauben Stamm Juda und Benjamin)
Bene Ephraim (Stamm Ephraim), Bnei Menashe (Stamm Manasse), Beta Israel (Stamm Dan), Bukharian (Stamm Naphtali) Bene Israel, Igbo, Nasranis, Lemba, etc

@ Quintus Fabius
Du stellst dich damit außerhalb der aktuellen Wissenschaftlichen Forschung auf diesem Gebiet.
Das ist in der Fachwelt so ziemlich vollkommen unumstritten.
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#13
Die israelitischen Aufzeichnungen halten wie große Teile des Alten Testaments einer wirklichen Quellenkritik nicht stand.
Insbesondere alles was die Juden so glauben was vor den Assyrern geschehen ist, ist so fast alles nicht geschehen.

Es gab beispielsweise nicht mal einen König Salomon und die Juden waren in ihren Anfängen auch nicht Monotheistisch. Der jüdische Gott war im Anfang nur einer von mehreren die zugleich verehrt wurden.

Die ganze jüdische Religion in ihrer monotheistischen Form entstand erst viel später, genau genommen erst um 600 v Chr herum. Die Tora gar erst ab 450 v Chr. Und die heutigen Juden haben genetisch mit den Juden in der Antike nur sehr wenig zu tun. usw usf

Nightwatch:

Dazu mache ich einen neuen Strang auf. Aber wenn dieser lachhafte Wiki Artikel schon die ganze unumstrittene Fachwelt sein soll, dann itzo laß mich lachen.
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#14
Zitat:Von daher hat der Islam als Feind alles Deutschen zumindest das Potential einer nationalen Erneuerung des Deutschen an sich, völlig unabhängig ob Rechts oder Links oder Mitte, da dieser politische Mythos ja von allen gleich geteilt wird bzw genau genommen gerade deswegen.
was verstehst du unter nationalen Erneuerung?
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#15
Quintus Fabius schrieb:Aber es zeigt auch ganz klar auf, daß ein Politischer Mythus eben nicht wahr sein muß, um zu funktionieren. Das verkennen Gutmenschen wie Erich beispielsweise ständig, daß die Wahrheit in Wahrheit gar keine Rolle spielt.
...
Nun sollten Zustimmungswerte von 96% zu solchen Äußerungen klar aufzeigen, daß die Zustände eher sich in der von mir beschriebenen Form befinden.

Islamfeindlichkeit ist aber gerade eben nicht rein rechts, sondern wird auch von vielen in der Mitte und noch mehr Leuten Links geteilt. Gerade deshalb erreichen solche Thesen eine derartig extreme Zustimmung.
Ist aber eher eine Folge wie man die Frage stellt. Ist die Frage im Sinn von ... a) stört sie der Islam ... oder sollte b) den Islam (Anghörige dieses Glaubens) verbieten / ausschliessen.
Bei a) erhältst du eine fast 100%-ige Zustimmung und bei b) stimmt wirklich nur das extrem rechte Spektrum mit Ja ab. Man muss die Frage geschickt stellen, dann kann man die Meinung steuern. Schema: nimm einen Aufhänger wo man sich berechtigterweise drüber nerven kann und schliesse dann aufs Ganze.

Aber man könnte das Gleiche auch mit deutschen krimnellen Unternehmern machen, die am Fiskus Milliardenbeiträge verbeischummeln. Sind deshalb alle Unternehmer unredlich, nein sicher nicht. Man akzepiert die unredlichen Elemente in unserer Gesellschaft weil wir damit aufgewachsen sind. Wir reflektieren uns ja gar nicht mehr, bei uns gehts wirklich nur noch um die Kohle und eine heile Familienwelt nach aussen. Werte die im Islam noch einen höheren Stellenwert haben, würden uns vielleicht ganz gut tun. Ich kenn mich zwar nicht aus mit dem Islam, aber ein System was sich selbst so wenig in Frage stellt wie wir das zurzeit tun, ist eben auch fragwürdig. Wir meinen wirklich, wir haben die Weisheit mit Löffel gefressen.
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