(Asien) Iran - Streitkräfte
Eine Analyse der iranischen Mini-U-Boote findet sich hier:
Zitat:Irans Mini-U-Boote im Persischen Golf – Unsichtbare Bedrohung
Arie Egozi
Korrespondent Israel
Der Iran hat mehr als 20 Klein-U-Boote der Ghadir-Klasse im Persischen Golf stationiert und nutzt die geringe Tiefe und die akustische Unübersichtlichkeit der Region für verdeckte Operationen gegen US-Flugzeugträger. Diese Positionierung fällt mit den Aktivitäten der US-Flugzeugträger und iranischen Manövern zusammen, darunter eine vorübergehende Sperrung der Straße von Hormus am 17. Februar 2026. Die U-Boote stärken die asymmetrische Marinestrategie des Iran in begrenzten Gewässern.

Berichten zufolge sind derzeit mehr als 20 iranische Mini-U-Boote der Ghadir-Klasse im Persischen Golf stationiert.

Mini-U-Boote als Reaktion auf verstärkte Marinepräsenz der USA
Berichten zufolge sind derzeit mehr als 20 iranische Mini-U-Boote der Ghadir-Klasse im Persischen Golf stationiert, wo sie für Operationen in flachen Gewässern vorgesehen sind, als Reaktion auf die verstärkte Marinepräsenz der Vereinigten Staaten.

U-Boote der Ghadir-Klasse wiegen etwa 120 Tonnen, sind 29 Meter lang und haben eine Besatzung von 6-7 Mann für kurze Einsätze. Sie verfügen über einen dieselelektrischen Antrieb für einen geräuschlosen Batteriebetrieb, zwei 533-mm-Torpedorohre für Minen oder Torpedos und die Fähigkeit, Jask-2-Anti-Schiffs-Raketen aus dem Wasser abzufeuern. Sie sind für Hinterhalte in Küstengewässern konzipiert und können sich auf dem Meeresboden ausruhen, um dem Sonar in den lauten Bedingungen des Golfs zu entgehen.

Diese Mini-U-Boote verursachen Konflikte in größeren Marinen, da sie den Einsatz von Ressourcen zur U-Boot-Bekämpfung erfordern, während sie gleichzeitig direkte Gefechte vermeiden. Der Iran verfügt über 20 bis 30 Ghadir-Varianten, die auf nordkoreanischen Yono-Konstruktionen basieren und von der Marine oder der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) betrieben werden. Jüngste Übungen der IRGC in der Straße von Hormuz unterstreichen ihr Engagement im Bereich der Gebietsabwehr.

Spionageflugzeug RC-130H: Iran rettet geheimnisvolle „Fledermaus“-Hercules
Zitat:Die USA und Israel zerstörten bei ihren Angriffen auf den Iran zahlreiche Militärflugzeuge. Eine ganz spezielle Hercules evakuierten die Iraner derweil nach Pakistan: die einzigartige RC-130H "Khoofash" (Fledermaus). Sie entstand einst unter Mitarbeit der CIA.

Die Luftwaffe der Islamischen Republik Iran erbte nach der Revolution von 1979 eine Vielzahl von (damals) modernen US-Flugzeugmustern aus der Schah-Ära. Mangels Alternativen blieb ein Großteil davon bis in die jüngste Vergangenheit im Einsatz – darunter prominente Beispiele wie die F-14 Tomcat oder der weltweit letzte flugfähige Boeing 747-Tanker.
Die massiven Luftangriffe der USA und Israels aber machten im März und April den meisten dieser inzwischen veralteten US-Militärflugzeuge den Garaus. Einige Maschinen konnten die Iraner dennoch retten. So scheinen im Iran selbst weiter ein paar F-4 Phantom II im Dienst zu stehen. Außerdem gelang es dem Iran offenbar, einzelne Flugzeuge in Pakistan in Sicherheit zu brignen, falls Israel und die USA zu einer zweiten Angriffswelle ansetzen.

Zu diesen nach Pakistan evakuierten Flugzeugen gehört nach Medienberichten und Satellitenbildern auch die einzigartige Lockheed RC-130H "Khoofash" (Fledermaus) mit der Kennung 5-8554. Die spezielle Hercules wurde in den 70er Jahren, kurz vor der Islamischen Revolution, von den USA an die Regierung des Schahs von Persien geliefert.


Spionageflugzeug für die CIA
Die damalige Kaiserlich Iranische Luftwaffe beteiligte sich seinerzeit an der Spionagekampagne "Dark Gene", die unter Federführung der CIA von iranischen Stützpunkten aus Luftaufklärung gegen die Sowjetunion betrieb. Im Zuge dessen ließen der Iran und die US-Auslandsgehemindienste CIA und NSA zwei C-130H Hercules von handelsüblichen taktischen Transportern zu SIGINT-Flugzeugen umrüsten (Projekt IBEX).
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Einzigartiges SIGINT-Flugzeug des Iran
Als zukünftige SIGINT-Flugzeuge des Iran wählten die Projektverantwortlichen die beiden Hercules mit den Kennungen 5-8553 und 5-8554 aus. Während Erstere bereits vor etwa 20 Jahren wieder auf den ursprünglichen Standard als militärisches Transportflugzeug zurückgerüstet (und vermuitlich im März dieses Jahres durch einen israelischen Angriff zerstört) wurde, behielt die Schwestermaschine 5-8554 ihre elektronische Spionageausrüstung.

Die Luftstreitkräfte der Islamischen Republik Iran ließen die "Khafoosh"-Hercules bis zuletzt von Teheran aus regelmäßig zu – meist nächtlichen – Einsätzen abheben.

Evakuierung nach Pakistan
Inzwischen scheinen die Iraner das einzigartige Flugzeug allerdings außer Landes geflogen und nach Pakistan verbracht zu haben. US-Medien berichten, dass der Iran bereits kurz nach der Verkündigung des Waffenstillstands seitens US-Präsident Donald Trump Anfang April eine Reihe von Militärflugzeugen nach Pakistan überführte.

Die "Khafoosh" hat im Zuge dessen offenbar auf der pakistanischen Luftwaffenbasis Nur Khan in Rawalpindi Unterschlupf gefunden. Satellitenbilder, die online kursierten, zeigen das Flugzeug mutmaßlich auf dem nahe der Hauptstadt Islamabad gelegenen Stützpunkt.
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