Nordkorea
Der aktuelle, erfolgreiche Raketentest von Nordkorea sorgt in der Region für Unruhe:
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/unha-3-start-nordkoreas-rakete-ist-keine-bedrohung-fuer-usa-a-872449.html">http://www.spiegel.de/wissenschaft/tech ... 72449.html</a><!-- m -->
Zitat:Schreckschuss aus Nordkorea

Nordkorea hat einen Satelliten ins All geschossen - und feiert den Raketenflug als Erfolg. Doch Experten bezweifeln, dass das Land damit einer nuklearen Interkontinentalwaffe näher gekommen ist. In seiner jetzigen Form ist der Flugkörper vor allem ein politisches Druckmittel.

Ich sehe diese Raketentests als ein Prestigeprojekt. Nordkorea ist von der Entwicklung effektiver ICBMs weltweit entfernt, und kann nur kleine Nutzlasten ins All schiessen.
Positiv finde ich jedenfalls, das Nordkorea diesmal nicht über Japan hinweggeschossen hat. Die Rakete überflog zwar das Gebiet der Ryukyu-Inseln, aber das zeugt eher davon Risiken zu minimieren.
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Die Rakete reicht um einen Spionagesatelliten für 1-2 Jahre oben zu haben. Das hat durchaus einen militärischen Wert und nicht nur Prestige. Insbesondere da Nordkorea ja nicht zu Staaten gehört, die sich zum Zwecke des Lastentransports mal eben bei einem kommerziellen Satellitenstart einbuchen können. Speziell für ein atomares ICBM Programm bräuchte man aber tatsächlich wesentlich leistungsfähigere Raketen.
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Die Nordkoreaner könnten die mit einem solchen Satelliten gewonnnen Daten zudem an Feinde verkaufen bzw. sogar gezielt Informationen nur für den Weiterverkauf damit gewinnen. Das halte icdh sogar für sehr wahrscheinlich. Der Nordkoreanische Staat war und ist sehr kreativ in der Frage alternativer Einkommens- und Devisenquellen (Drogenanbau und Verkauf über die Botschaften, globaler Schmuggel seltener Substanzen, Wilderei in Nachbarstaaten, Zwangsprostitution, Leihsklaven für Fabriken in anderen Ländern usw usf)
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Derlei vermeintliche Einnahmequellen hälst Du allen Ernstes für "kreativ"? :roll:
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<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.n24.de/news/newsitem_8494434.html">http://www.n24.de/news/newsitem_8494434.html</a><!-- m -->
Zitat:Wandel in Nordkorea
Kim holt sich Hilfe aus Deutschland


Nordkorea will seine Wirtschaft für ausländische Investoren öffnen. Dazu holt sich Diktator Kim Jong Un wohl Rat aus Deutschland. Ein "Masterplan" soll das verarmte Land aus der Krise führen.
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Was heißt hier vermeintlich, dass sind inzwischen wesentliche Volkswirtschaftliche Größen:

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.fr-online.de/politik/gastarbeiter-in-china-nordkorea-vermietet-sein-volk,1472596,17193580.html">http://www.fr-online.de/politik/gastarb ... 93580.html</a><!-- m -->

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.newsru.com/russia/10jan2007/korea.html">http://www.newsru.com/russia/10jan2007/korea.html</a><!-- m -->

Die verkaufen auch gefälschte Zigarreten, gefälschte Markenkleidung usw

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.koreatimes.co.kr/www/news/nation/2008/03/113_19899.html">http://www.koreatimes.co.kr/www/news/na ... 19899.html</a><!-- m -->

Nordkorea ist inzwischen weltweit im Bereich des organisierten Verbrechens eine wesentliche Größe.
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<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/plaene-von-kim-jong-un-nordkorea-sucht-offenbar-weg-aus-isolation-1.1565586">http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/p ... -1.1565586</a><!-- m -->
Zitat:4. Januar 2013 19:02 Pläne von Kim Jong Un
Nordkorea sucht offenbar Weg aus Isolation

Erst kündigte Nordkoreas Diktator eine "radikale Wende" an, nun soll das abgeschottete Land einem Medienbericht zufolge planen, sich für ausländische Investoren zu öffnen. Beraten wird Kim Jong Un dabei offenbar von deutschen Wissenschaftlern.

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damit dürfte der Anteil der - hmm - "unseriösen" Geschäfte im BSP zurück gehen ...
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Wenn man diese Einkommensquellen von Nordkorea gezielt kappen könnte...
Müsste doch gar nicht SO schwer sein mit nordkoreanischen Frachtschiffen Cheonan zu spielen... :twisted:
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<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/wandel-in-nordkorea-winke-winke-aus-pjoengjang-1.1571307">http://www.sueddeutsche.de/politik/wand ... -1.1571307</a><!-- m -->
Zitat:12. Januar 2013 15:47
Wandel in Nordkorea
Winke! Winke! aus Pjöngjang

Das Komitee für Beleuchtung und Dekoration hat ganze Arbeit geleistet. Pjöngjang leuchtet. In der Hauptstadt Nordkoreas sind einst graue Wohnblocks erleuchtet, zu Silvester wurde sogar erstmals ein Feuerwerk abgebrannt. In Vergnügungsparks winken fröhliche Parteikader. Alles nur Propaganda-Kulisse oder Zeichen für eine schleichende Modernisierung?
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Zitat:Nach erneutem Atomtest

EU verschärft Sanktionen gegen Nordkorea

Als Reaktion auf Nordkoreas jüngsten Atomtest hat die EU ihre Sanktionen gegen das Land verschärft. "Das ist die Antwort auf ein Nuklearprogramm, das eine Gefährdung nicht nur der Region bedeutet, sondern der Sicherheitsarchitektur weltweit", sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) in Brüssel. Nordkorea hatte am vergangenen Dienstag einen unterirdischen Nuklearwaffentest unternommen und damit weltweit Sorge und Empörung ausgelöst. Da das isolierte Land die Verwendung einer kleineren und leichteren Atombombe mit großer Sprengkraft vermeldet hatte, wuchsen Befürchtungen, dass Pjöngjang die Produktion von Sprengköpfen vorbereitet, die auf Raketen montiert werden können.
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/ausland/nordkorea648.html">http://www.tagesschau.de/ausland/nordkorea648.html</a><!-- m -->

Schneemann.
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<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/ausland/nordkorea716.html">http://www.tagesschau.de/ausland/nordkorea716.html</a><!-- m -->
Zitat:Konflikt auf koreanischer Halbinsel
Der Norden mäßigt seinen Ton

Mitten in den wachsenden Spannungen auf der koreanischen Halbinsel tagt auch Nordkoreas Parlament. Die Rhetorik fiel verglichen mit den vergangenen Tagen gemäßigt aus - auch wenn das Regime unnachgiebig bleibt. Die USA und Südkorea demonstrieren unterdessen weiter Stärke.

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Stand: 01.04.2013 15:24 Uhr
<!-- l --><a class="postlink-local" href="http://forum-sicherheitspolitik.org/posting.php?mode=reply&f=42&t=23">posting.php?mode=reply&f=42&t=23</a><!-- l -->
Zitat:1. April 2013 17:38
Nordkorea
Kim Jong Un spielt Psycho-Krieg

Das Schauspiel hat schon fast Tradition: Südkorea und die USA ziehen ins Manöver, Nordkorea reagiert mit wüsten Drohungen. Diesmal klingt das Säbelrasseln jedoch besonders gefährlich, weil das Motiv des Diktators Kim Jong Un rätselhaft ist. Will er die Anerkennung als Atommacht? Oder wird er ein Opfer der eigenen Propaganda?


Jedes Jahr im Februar beginnt auf der koreanischen Halbinsel ein Schauspiel, das in seiner Vorhersehbarkeit an den Zug von Singvögeln erinnert: Land-, See- und Luftstreitkräfte der südkoreanischen und der US-Armee formieren sich zu einer Übung, Offiziere bemannen Kommandostäbe, Soldaten ziehen ins Gelände.
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vielleicht sollte der Kommentator mal auf unsere Seite schauen, wenn er auf die zyklisch im Frühjahr auftretenden Krisen hinweist:
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.globaldefence.net/kulturen-im-konflikt/ostasiat-kulturen/266-korea.html?start=5">http://www.globaldefence.net/kulturen-i ... ml?start=5</a><!-- m -->
Zitat:...
Die Gefechte in den umstrittenen Seegebieten nehmen immer größere Ausmaße an.
Was ist die Ursache?

Diese Auseinandersetzungen passieren zumeist im Frühjahr und Frühsommer, wenn die Wassertemperatur des Gelben Meeres steigt.
Denn dann paaren sich die Blauen Krabben – und zwar ausgerechnet entlang der nicht offiziell anerkannten Seegrenze, der als „Northern Limit Line“ oder NLL bekannten Demarkationslinie zwischen beiden Staaten.

Im Frühjahr tummeln sich Fischerboote beider Seiten entlang der Grenzlinie, begleitet von Patrouillenbooten beider Seiten.

Rund 1/3 der südkoreanischen Krabbenproduktion von insgesamt rund 10.000 Tonnen entstammt den Gewässern um die Grenzlinie.
Die Blauen Krabben sind in den anderen Gewässern Südkoreas wegen der Überfischung der Bestände immer seltener geworden.
Die südkoreanischen Fischer von der Insel Yeonpyeong stellten den Krabben seit Generationen nach. Die begehrte Delikatesse kann mit einer Schiffsladung einen Wert von bis zu 50.000 Euro erreichen, und die 60 Krabbentrawler der Insel haben alleine im Jahr 2002 Krabben für rund 13 Millionen Euro abgefischt.

Nordkoreas klamme Regierung ist auch an den Devisenerlösen der Krabbenfänge interessiert. Ihr Export – legal und unverdächtig – ist neben den anrüchigen Waffenexporten einer der wenigen Devisenbringer, die der nordkoreanischen Regierung geblieben ist.
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<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/ausland/nordkorea732.html">http://www.tagesschau.de/ausland/nordkorea732.html</a><!-- m -->
Zitat:Zugang zu Industriekomplex behindert
Nordkorea verbietet Südkoreanern die Einreise


Nordkorea scheint in einer weiteren Eskalation der Spannungen auch die letzten wirtschaftlichen Beziehungen zu Südkorea kappen zu wollen.
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China "ernsthaft besorgt"

Die Regierung in China zeigt sich sehr verärgert über das Vorgehen Nordkoreas. Ein Sprecher des Außenministeriums sagte, Peking sei "ernsthaft besorgt". China hoffe, dass Nord- und Südkorea ihren Konflikt durch Gespräche beilegen können.
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Stand: 03.04.2013 09:37 Uhr
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/nordkoreas-industriepark-kaesong-produktionstaette-mit-symbolcharakter-1.1639722">http://www.sueddeutsche.de/politik/nord ... -1.1639722</a><!-- m -->
Zitat:3. April 2013 18:33
Nordkoreas Industriepark Kaesong
Produktionstätte mit Symbolcharakter


Die Idee war hochfliegend: Der Industriepark Kaesong sollte Nordkorea sanft in Richtung Umschwung lenken. Tatsächlich wird in der Sonderwirtschaftszone genäht und geschraubt, Auto- und Textilindustrie lassen billig produzieren. Das stärkt das Regime, aber längst gibt es wirtschaftlich wichtigere Alternativen....
und eine interessante Meinung der FAZ:
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/asien/nordkorea-der-junge-fuehrer-und-seine-krieger-12136462.html">http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 36462.html</a><!-- m -->
Zitat:Nordkorea
Der junge Führer und seine Krieger
03.04.2013 · Mitten in der angespannten Lage hat Kim Jong-un einen Wirtschaftsreformer zum neuen Ministerpräsidenten ernannt. Sind Kriegsdrohungen die Begleitmusik zu Wirtschaftsreformen?

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Möglich, das es auch vom jungen Führer genutzt wird um im Fahrwasser Personalentscheidungen durchzusetzen welche sonst äußerst schwierig sind. Es macht sich nicht gut einen bejubelten Befehlshaber abzusetzen in einer solchen "Stunde der Nationalen Not" nur weil dessen Personalentscheidungen einem nicht passen.
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Da gebe ich dir Recht, 701. Gut möglich, dass das Säbelrasseln nur dazu dient, die Macht Kim´s zu festigen.
Aber ist das das Risiko wert, möglicherweise in einen Krieg zu schlittern und dabei auch noch den einzigen Freund zu verlieren ?
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Zitat:"Nordkorea will einfach in Ruhe gelassen werden"
Auftritt von Chor und Orchester vor der Obersten Volksversammlung in Nordkorea. Das Motto des Konzerts: "Nordkorea tut, was es tun muss."

Den neuen Regierungschef Pak Pong-ju sieht Rüdiger Frank als "hoffnungsvolles Signal" für Wirtschaftsreformen.

"Kein zufälliger Schnappschuss sondern sorgfältig arrangiert", ist das Foto aus Kim Jong-uns Büro, auf dem mögliche Angriffspläne auf die USA zu sehen sind.
Kim Jong-uns Drohgebärden dienen als Ablenkungsmanöver, um wirtschaftliche Reformen umsetzen zu können, sagt Nordkorea-Experte Frank
<!-- m --><a class="postlink" href="http://derstandard.at/1363706654510/Nordkorea-will-einfach-in-Ruhe-gelassen-werden">http://derstandard.at/1363706654510/Nor ... sen-werden</a><!-- m -->

Also hier sieht das wohl jemand ähnlich wie ich... leider gerade erst gefunden. Sad
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