Hartz Vier...
#16
Nicht umsonst werden in Arbeitsämtern inzwischen Metalldetektoren eingebaut und Polizeischutz vor die Tür gestelltRolleyes
Wie ein Bekannter schon vor ein par Jahren gesagt hat: "Wer in Deutschland etwas werden will muß gewissenlos oder kriminell oder beides sein."
Ein Blick auf die sprunghaft ansteigenden Privatinsolvenzen spricht für sich und was will man von Menschen verlangen, die nichts mehr zu verlieren haben?
Wie will man dem entgegentreten? Würde mich nicht wundern wenn wir bald ein erneutes Aufleben von Organisationen wie der RAF erleben würden. So sehr mich das auch schockiert, stelle ich auch bei mir Tendenzen fest, die in Richtung Kommunismus gehen. Eigentlich sollten gerade wir in Deutschland gelernt haben, wohin Perspektivenlosigkeit führt.
Aber die Gefahren habe ich schon vor Jahren angesprochen, selbst wenn es da keiner Ernst genommen hat. Im alten Forum dürfte man dazu noch einiges finden...

@Cluster
Ob es gleich zu Straßenschlachten kommen wird weiß ich nicht, ich bin mir aber sicher, dass wenn es jemandem gelingt die Arbeitlosen etc. zu mobilisieren hier einiges passieren kann. Alleine ein "Streik" der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger könnte verheerende Folgen haben. Man stelle sich einfach einmal vor, was passieren würde wenn diese einem Aufruf folgen würden das öffentliche Leben lahm zu legen :evil:
Sitzstreiks auf Ämtern, Kreuzungen, in den Einfahrten großer Fabriken auf Schienen etc. pp...
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#17
Sitzstreik?dann kommt die Polizei und die kriegen eins mit dem Gummiknüppel aufs Maul.
Leider ist niemand mit den "schwachen",arme haben keine Lobby.
Naja mal abwarten vielleicht wird ja alles doch noch gut aber sieht nich so aus.



MfG Azze
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#18
Da bin ich aber mal gespannt wie die Polizei es mit 3 Millionen (wären nicht mal 50 Prozent) friedlichen Demonstranten aufnehmen will und was das Ausland dazu sagen würde:frag:
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#19
Zitat:Thomas Wach postete
also was tun??
Natürlich anstatt strukturell was zu ändern kuriert man eben an den symptomen herum... nun ja das ist eben leider heute die momentane arbeitsweise des buindespolitischen etablishments...
Koenntest mal konkreter werden - Struktur aendern hoert sich so allgemein an - als ob das ein Politiker sagen wuerde :evil:

Zitat:real für den arbeitsamrkt bringt da]s sicher so nicht viel... es geht alles höchstens in die richtung arbeitsmarktpolitisch die schaffung eines Niedriglohnsektors mitvorzubereiten und jenen so auf diese weise auch potenziell neue Arbeistkräfte zu verschaffen... schlimm aber leider wahr, dass ist alles diese neolibearle gewäsch von dem alles kurierenden wettbewerb.
Schau dir die Arbeitslosenquoten in den USA an udn dann in Deutschland, schau dir das Wirtschaftswachstum in den USA udn dann in Deutschland. Einzige Gemeinsamkeit ist die hohe Staatsverschuldung/Haushaltsdefizit nur die Amis sind seit 2001 eien Nation im Krieg - in Deutschland verpufft das Geld im (Sozial)Staat. Achja es gibt noch eien Gemeinsamkeit - proportional Gesehen sind die Sozialausgaben in den USA genauso hoch wie in Deutschland - mitm Unterschied das in Deutschland der Staat die Aufbringt - in dne USA aber alles der Private Sektor (Spenden von Stiftungen, Privatpersonen, Kirchen, Firmen.... ) aufbringt.
Klar arbeiten in dne USA viele Leute im Niedriglohnsektor udn haben mehrere Jobs - nur was ist daran schlimm? Typisch Deutschland - hier beschwert man sich wenn man wieder 40 Stunden pro Woche arbeiten soll oder wenn es Ueberlegeungen gibt Urlaub zu streichen.
Hab in meinenm Freundes- und Bekanntenkreis auch einige die 2-3 Jobs haben - so ists Leben - find nix schlimmes dran laenger und mehr zu arbeiten wenn es sein muss - in Deutschland herrscht aber doch dann eher die Mentalitaet mit der ausgestreckten Hand zum Staat zu gehn - nur mittlerwiele kann man einem nackten Mann nicht in die Tasche greifen. Von Nix komm tnix.
Hinzu kommt das der Staat noch Mrd verschleudert weil er sozial sein will - Subventionen an die Landwirtschaft oder es fliesst "Kohle" in den Bergabu. Astrein...
Und warum neoliberals Geschwaetz - in den USA und in GB funktionierts halbwegs - zumindest deutlich besser als in Deutschland mit seinem 50% Staatsanteil am BIP/seiner halben Verwaltungswrtschaft.
Der deutsche Staat regelt zuviel und regelt das falsche.
Zitat:Möglich wäre ein neues system , ein beveridge system, wo alle einzahlen müssen, auch selbstsändige etc. und wo so die bevölkerungsmäßige erfassungsbreite geweitert wäre und optional auch zusätzlich steuern dazugezogen werden könnten... aber das erfordert eben mut sowas und die fehlt in der bundespolitischen ebene eben.
Och ueber kurz oder lang wird sowas bestimmt auch kommen - nur hab Zweifel das es mehr sein wird als ein Tropfen aufm heissen Stein.
Deutschland faehrt seinen Sozialstaat genauso gegen die Wand wies die Schweden gemacht haben - dank Haart IV wurde nur die Geschwindigkeit gesenkt mit der man Aufprallt - es sieht wieterhin nach einem Crash aus - halt mit 150 km/h anstatt mit 180 km/h.
Schuld hat eine kurzsichtige Wirtschaftspolitik die nicht der Globalisierung und dem demographischen Wandel Rechnung traegt. Als ob der Sozialstaat ewig so weiter finanzierbar waere...
Ansonsten Teile ich Toms Ansicht bezueglich der Zukunfts Deutschland - es wird wieder Massenarmut geben. Nur ob es zu einer Radikalisieung kommen wird sei dahingestellt.
Einer der Standortvorteile Deutschlands ist die politische Stabiliatet - lass mal Kommunisten hier wieder die Macht ergreifen - Deutschand wird es dann noch dreckiger geh als in einer BRD...
Wiederaufbluehen einer RAF oder brauenen Arme Fraktion ? Die BRD wirds wohl ueberleben - udn wer weiss vielleicht kan man ja den positiven Effekt erleben das man hier die Todesstrafe wieder einfuehrt. *gg*

Zitat:Tom posteteWie ein Bekannter schon vor ein par Jahren gesagt hat: "Wer in Deutschland etwas werden will muß gewissenlos oder kriminell oder beides sein."
:evil: :evil:


Zu den Sitzstreiks - man kann auch einfach ein Gesetz erlassen wo jeder der die oeffentliche Ordnung stoert keinen Anspruch mehr auf Sozialleistungen hat - dann hab ich Zweifel das es zu 3 Millionen Demonstranten kommt *ggg*
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#20
hrhr Mero ... dann hast nicht mehr 3 Millionen Demonstranten sonder 3 Millionen Aufständler.
Der Vergleich hinkt zwischen Dtl. und USA. Viele Jobs die in den Staaten gehn, würden hier überhaupt nicht ziehn, wie Schuhputzer. So eine Dienstleistung würde hier einfach nicht nachgefragt werden und so ist das mit vielen anderen auch. -> die Jobs, die du besetzen willst gibts nicht
Die von dir angeführten Unterschiede darüber wo das Geld für Sozialmaßnahmen in Dtl. und USA herkommt, mögen zwar stimmen aber ich wage zu bezweifeln, daß ein radikaler Umstieg von unserem auf das amerikanische System tatsächlich die gleichen Mittel einspielen. Selbst wenn der Übergang fließend ist ... ich glaube nicht, daß die Summen tatsächlich zusammen kommen.
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#21
Cluster das dauehafte blockieren von wichtigen Strassenverbindungen usw riecht schon nach Aufstand.
Und ich bin weiterhin ueberzeiugt das wenn man mitm Geld droht es keien 3 Millionen werden....
Achja hast du noch andere Beispiele ausser Schuhputzer - und gibts in GB auch sowas wie Schuhputzer - dort sidn viele Jobs mittlerweile auch nur noch schlecht bezahlte Dienstleistungsjobs.
Das ein Umstieg auf das amerikanische System bezueglich den Sozialausgaben die gleichen Mittel einspielt ist in der Tat dahingestellt -sowas wuerde wohl nur langfristig moeglich sein - wenn Ueberhaupt - wuerd naemlich sagen das in den USA die Mentalitaet auch noch eine nicht unwichtige Rolle spielt. Nur wie gesagt wie will man die hohen deutschen Sozialabgaben den weiterhin finanzieren???
Von nix kommt nunmal nix.
Finds verstaendlich das die Leute aufschreien - Besitzstandswahrung betreibt jeder - nur solche Einschnitte sind noetig und das grad eine linke Regierung erkent das sowas noetig ist zeugt doch vom ernst der Lage
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#22
Die Frage hier ist doch nicht wo das mit den Schuputzern klappt sondern ob diese Dienstleistung in Deutschland möglich ist. Ich würde keinen Schuhputzer kommen lassen ... und ich bin ziemlich sicher, daß es viele ebenso halten werden.

Finanziere Arbeit ... mehr Arbeit = mehr Geld, daß auch in den Sozialbereich zurück fließen kann. Das momentane System krankt daran, daß zu wenige Arbeit finden oder welche haben.
Es ist nun mal Fakt, daß durch die gestiegene Automatisierung viele Arbeitsplätze wegrationalisiert wurden. Daher ist der Ruf nach längeren Arbeitszeiten totaler Schwachsinn ... das schafft keine neuen Stellen.
Was soll eine schnellere Vermittlung bringen, wenn keine Jobs da sind, die vermittelt werden könnten? ... Sie bringt nix und es gibt genug Gegenden in Deutschland, wo genau das der Fall ist.

Zitat:Finds verstaendlich das die Leute aufschreien - Besitzstandswahrung betreibt jeder - nur solche Einschnitte sind noetig und das grad eine linke Regierung erkent das sowas noetig ist zeugt doch vom ernst der Lage
Ich bin mal ordentlich gemein und Wünsche dir das Schicksal eines Langzeitarbeitslosen an den Hals ohne Aussicht, daß sich das in Zukunft ändern wird. Egal was du machst, was du versuchst, du bekommst nichts und wirst überall nur abgelehnt. ... Dann wird dir dein Wissen, warum das so ist, wirklich sehr helfen.
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#23
Zitat:Cluster postete
Die Frage hier ist doch nicht wo das mit den Schuputzern klappt sondern ob diese Dienstleistung in Deutschland möglich ist. Ich würde keinen Schuhputzer kommen lassen ... und ich bin ziemlich sicher, daß es viele ebenso halten werden.
DU GB kennt auch keien Schuhputzer soweit ich das weiss - gibt genuegend andere Dienstleistungsjobs - und wie gesagt du hast imermnoch nicht weitere Beispiele gebracht oder willst mir Weissmachen das in den USA alle Dienstleistungsjobs aus Schuhputzer, Tellerwaescher und Fensterputzer besteht....

Zitat:Finanziere Arbeit ... mehr Arbeit = mehr Geld, daß auch in den Sozialbereich zurück fließen kann. Das momentane System krankt daran, daß zu wenige Arbeit finden oder welche haben.
Wenisgtesns stimmts im Ansatz - mann muss das Angebot unterstuetzen - nur das geht nur durch Lohnkostensenkung - ansonsten ist Arbeit in Deutschland kaum finanzierbar - vorallem wenn man

Zitat:Es ist nun mal Fakt, daß durch die gestiegene Automatisierung viele Arbeitsplätze wegrationalisiert wurden.
Der Automatisierungsgrad ist in Japan deutlich hoeher - und Japan hat eien deuztlich niedrigere Arbeislosigkeit...
Deine Argumentation hinkt etwas...

Zitat:Daher ist der Ruf nach längeren Arbeitszeiten totaler Schwachsinn ... das schafft keine neuen Stellen.
Ist ueberhaupt kein Schwachsinn - auch geht es bei de rArbeitszeitverlaengerung nicht um das Schaffen neuer Stellen sondern um halbwegs bestehende Arbeitsplaetze zu sichern - wenn man meint das durch Arbeitszeitverkuerzung zig neue Stellen entstehen hat von den Gewerkschaften nen Baeren aufgebunden bekommen....

Was soll eine schnellere Vermittlung bringen, wenn keine Jobs da sind, die vermittelt werden könnten? ... Sie bringt nix und es gibt genug Gegenden in Deutschland, wo genau das der Fall ist.

Zitat:Ich bin mal ordentlich gemein und Wünsche dir das Schicksal eines Langzeitarbeitslosen an den Hals ohne Aussicht, daß sich das in Zukunft ändern wird. Egal was du machst, was du versuchst, du bekommst nichts und wirst überall nur abgelehnt. ... Dann wird dir dein Wissen, warum das so ist, wirklich sehr helfen.
Vor kurzfristiger Arbeitslosigkeit ist niemand gefeit - bei langfristiger kann man dagegen halten in dem man sich stets weiter/hoeherqualifiziert und man geographisch mobil ist - udn das nicht nur innerhalb Deutschlands - wir haben ja schliesslich dank EU einen europaeischen Arbeitsmarkt praktisch.
Auch muss man di ebereitschaft aufbringen mal Arbeit zu machen die einem unter seinem Niveau ist zu machen oder sich andere Berufsfelder ansehen.
Mir ist schon klar das jemand der Ehefrau, Kinder und ein Haeuschen hat immobil ist - nur das betrifft mich nicht Wink
Du willst das man Arbeit finanziert ? Genau das macht man wenn man die Sozialabgaben kuerzt....
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#24
Zitat:weitere Beispiele
soso ...
mehr Beispiele?
Massenweise Haushaltshilfen, bezahlte Babysitter, Gartenpfleger ... weis der Geier was ... wenn du mehr brauchst, dann suche dir selber welche.
Das funktioniert nur dann, wenn in der Gegend wo man das anbieten will auch genug da sind, die bereit sind dafür Geld auszugeben.
Wegen einem Job der nicht genug abwirft um davon Miete, Nebenkosten usw. usw. usw. usw. zu bezahlen, wird keiner umziehn.

Babysitter ... Job ohne Zukunft weil ja keiner mehr heiratet und Kinder bekommt, denn wir müssen ja heute am Nordpol und morgen auf den Mars.

Haushaltshilfen ... wer brauch die denn? Da wir so mobil sind, kommen wir ja eh so selten in unser trautes Heim, das außer Bett und Dusche eh nichts dort steht.
Gartenpfleger ... wer brauch die ... damit wir mobil sind, kann keiner mehr nen Haus brauchen, das ihm wie nen Klotz am Bein hängt. Wirklich ein armes Schwein, daß seine Hütte noch nicht abgefakelt hat und mit Schlafsack und Zelt durch die Welt gondelt.

Zitat:
Zitat:Es ist nun mal Fakt, daß durch die gestiegene Automatisierung viele Arbeitsplätze wegrationalisiert wurden.
Der Automatisierungsgrad ist in Japan deutlich hoeher - und Japan hat eien deuztlich niedrigere Arbeislosigkeit...
Deine Argumentation hinkt etwas...
Ich seh nicht wo sie hinkt ... willst mir allen ernstes weis machen, das die Automatisierung nicht dabei geholfen hat die Zahl der Beschäftigten eines Unternehmens zu senken?

Zitat:auch geht es bei de rArbeitszeitverlaengerung nicht um das Schaffen neuer Stellen sondern um halbwegs bestehende Arbeitsplaetze zu sichern
Bestehende für paar Jahre zu sichern reicht aber nicht, denn wir brauchen neue Jobs.
Eine Arbeitszeitsenkung kann durch aus dazu führen, das Unternehmen wieder sehr viel mehr Angestellte haben. Das man das nicht so finanzieren kann, wie es jetzt ist, ist allerdings auch klar.

Zitat:bei langfristiger kann man dagegen halten in dem man sich stets weiter/hoeherqualifiziert
Ein tolles Märchen ... das mag im Westen stimmen aber es gibt auch nen Osten ... da stimmts überhaupt nicht. Oft genug wird auch geschaut ob neben der Schulung auch Berufserfahrung vorhanden ist ... was natürlich nicht ist .. der nächste bitte.

Zitat:man geographisch mobil ist - udn das nicht nur innerhalb Deutschlands - wir haben ja schliesslich dank EU einen europaeischen Arbeitsmarkt praktisch
Wer war das gleich noch mal, der behauptet hat in Deutschland gäbe es keine Wanderarbeiter? Oder das man die Situation Dtl und China nicht vergleichen könnt ... hmm also na ich weis ja nicht. ... heute Nordpol, morgen Mars und das dann auch noch für nen Appel und nen Ei, denn sonst kürze ich dir mal schnell dein Arbeitslosengeld II von 300€ auf 0 (achja ... die Fahrtkosten bekommst du natürlich zurück ... am Ende eines jeden Jahres kannst die zurückfordern ... [wenns noch nicht so ist, wäre das doch noch ne coole Sparidee]).
Achja Merowig ... es gibt auch Arbeitnehmer, die keine oder kaum eine andere Sprache sprechen ... da wird man sicher viel Erfolg haben im Ausland. Aber ja ich weis ... die können ja nen Lehrgang machen ... wovon? wer soll den bezahlen? Arbeitsamt? Der Berater wird dich staunend anschaun und dir ein trockenes nein entgegenwerfen (zumindest wird dir das oft genug passieren).

Zitat:Mir ist schon klar das jemand der Ehefrau, Kinder und ein Haeuschen hat immobil ist - aber man kann halt nixcht alles haben
Mir ist schon klar, das der momentane Lieblingskandidat der Wirtschaft unter 30 ist, unverheiratet ist, keine Kinder hat, mobil ohne Ende ist und neben einer Spitzenausbildung 10 Jahre Berufserfahrung hat.
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#25
Zitat:Sitzstreik?dann kommt die Polizei und die kriegen eins mit dem Gummiknüppel aufs Maul.
Ah, da hast du aber noch nicht viele Demonstrationen in Deutschland gesehen, oder? Die deutsche Polizei ist ein Witz, wenn es um ernsthafte Aufstände bzw. "zivilen Ungehorsam" geht. Ich amüsier mich regelmäßig, wenn sie bei uns in Leipzig versuchen, mit ein paar dutzend Autonomen fertigzuwerden. Multiplizier das mal mit Hundert und schau, was bei rauskommt.
Ja, solange der Demonstrant still sitzt und man ihn schön wegtragen kann, ist das fein...aber wehe, wenn nicht.

Zitat:Klar arbeiten in dne USA viele Leute im Niedriglohnsektor udn haben mehrere Jobs - nur was ist daran schlimm? [...]Hab in meinenm Freundes- und Bekanntenkreis auch einige die 2-3 Jobs haben - so ists Leben - find nix schlimmes dran laenger und mehr zu arbeiten wenn es sein muss
Tja, solange man jung und ungebunden ist, mag das wunderbar sein. Aber zur Förderung von Familien? Oh, ich bin überzeugt, die Eltern werden dir lebhaft zustimmen, wenn sie ihr Kind (von mehreren braucht man hierzulande ja gar net mehr sprechen) eine Stunde am Tag zu Gesicht bekommen, weil sie ansonsten von Job zu Job laufen. Da ist der Erfolgsweg des Kindes ja auch schon vorprogrammiert. Schau dich mal in den Realschulen um, da bekommt man heute einen prima Vorgeschmack auf den dritten Stand von morgen.

Zitat:Typisch Deutschland - hier beschwert man sich wenn man wieder 40 Stunden pro Woche arbeiten soll oder wenn es Ueberlegeungen gibt Urlaub zu streichen.
Wer beschwert sich denn? Ich seh da immer nur die Gewerkschaften. Die müssen sich ja auch aus Prinzip beschweren, sonst sinkt vermutlich ihr Börsenwert oder sowas. Der normale Arbeiter beschwert sich nicht, der ist froh, dass er seinen Job behält.

Zitat:Und ich bin weiterhin ueberzeiugt das wenn man mitm Geld droht es keien 3 Millionen werden....
Oh, du meinst das Geld, das der Staat nicht hat? Na da bin ich mal gespannt. Und wenn ein Mensch auf die niedrigsten Bedürfnisse reduziert wird...was kommt dann zuerst zum Vorschein, das Verständnis oder die Agression?

Natürlich sind die Probleme hausgemacht. Verfehlte Sozialpolitik, die es nicht fertiggebracht hat, die demographische Entwicklung zu lenken, eine unsägliche Bildungspolitik in den Siebzigern, als die liebe SPD es sich auf die Fahnen geschrieben hat, so und soviel Prozent Hochschulabgänger zu erreichen, weil man im Land grade nix anderes zu tun hatte, und last but not least, der beste Witz von allen, die Subventionspolitik, gerade im Kohlebereich. Im übrigen bin ich nicht überzeugt, dass gerade diese Subventionen aufrechterhalten werden, um den Arbeitern einen Gefallen zu tun. Die kann man auch mit einer Abfindung bis zum Rentenalter zufriedenstellen und würde IMO auch nicht mehr bezahlen als jetzt, wo man ihre Arbeitsplätze eben indirekt bezahlt. Aber wenn die Industrie wegfällt, verdienen ja einige Firmen nichts mehr und die werden dann ganz schnell bei Clement anrufen, damit der was dagegen tut. Corporate Management at its best.
:daumen:
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#26
@Merowig
Wie willst Du jemandem drohen ihm Geld wegzunehmen wenn er eh keines bekommt?
Habe das Thema gerade erst hinter mir. Als ich meinen letzten Job verloren habe hat das Arbeitsamt solange nicht gezahlt bis der Rechtsstreit geklärt war, beim Sozialamt sahs ähnlich aus. Hätte mir meine Familie nicht ausgeholfen hätte ich 4 Monate ohne Geld auskommen müssen. Das Ergebnis ist einfach vollstellbar, wenn man davon ausgeht, dass in Deutschland mehr junge Menschen Kredite als Sparkonten haben...
Die kleinen Jobs von denen Du sprichst sind in Deutschland sehr problematisch. Warum soll ich 3 kleine Jobs machen wenn Vater Staat ghleich seine Hände auf das Geld legt? Ansonsten nennt sich das selbst bei Nachbarschaftshilfe inzwischen SchwarzarbeitWink
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#27
Außerdem wie willst du deine Zukunft auf drei kleine Jobs aufbauen oder glaubst du das du bis 60 drei Jobs behalten kannst und auch schaffen kannst!?
Und was ist mit Leben was haste dann noch vom Leben nur noch Leben fürs schufften und andere kaufen sich Gucci Eiswürfelformen für 200€ Made in China.Also meiner Meinung nach,lässt Hartz vier die Menschen in ein Loch fallen aus dem sie nicht mehr rauskommen.Die Kluft wird wahrscheinlich größer werden aber wen juckts solang man nicht zu den Verlierern gehört
:|


MfG Azze
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#28
Ich denke mal, diese Meldung passt zum Thema:
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 40,00.html
Zitat:Der Widerstand gegen die Hartz-IV-Reform wird der PDS nach Ansicht von Demoskopen erheblichen Zulauf beschweren. Bei der Landtagswahl in Brandenburg im nächsten Monat könne die Partei vermutlich sehr starke Gewinne einfahren.
@Merowig
Du kannst Deutschland nicht einfach mit den USA vergleichen. Die USA haben eine ganz andere Geschichte, die soziologischen Realitäten dort sind anders und auf andere Art und Weise entstanden als in Deutschland. Zudem frage ich mich, ob man die USA in sozialer Hinsicht als so vorbildlich ansehen soll. Ich denke nicht.
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#29
so ein mist..hatte gerade so ne nette abhandlung geschrieben darüber..aber was solls dann eben nochmal:


Also, das ist ja ales nett und gut, aber man übersieht in der diskussion so manchen aspekt!

Zunächst, die ganze sache ist ein Problem der politischen Agenda und der momentan herrschenden politisch-wirtschaftspolitischen windrichtung!

was soll das heißen?

Nun ja, die ganze Reformdebatte ist im Prinzip nur der herrschenden neoliberalen Wettbewerbstheorie geschuldet, bzw. die Unmöglichkeit humaner Lösungen wird durch das Vorherrschen dieser Dekrichtung verhindert.
Denn eins muss man mal so ehrlich sagen. diese aus dem ruder gelaufene Idee der grenzenlosen Konkurrenz und des übersteigerten wettbewrbs kommt doch nur von den transnationalen KOnzernen und den institutionellen Anlegern, also dem Großkapital das in form von fonds von Unternehmen und einzelnen Superreichen denb internationalen Kapitalstrom erst angetrieben haben.
Jene bestimmen die richtung der entwicklung und sorgen dafür dass man mit der globalisierung - an sich einer guten möglichkeit - heute nur schlechte sachen assoziert. Eben darum weil einzelne Finanz - und Industrieinteressen sich so habgierig gebären und die jetzt bestehenden Regulations- und Kontrollschwächen der Nationalstaaten voll und schamlos ausnutzen um so profit zu machen. Das hat nix mit gutem Wettbewrb zu tun, das ist reiner Sozialdarwinismus. Jene Interessen nutzen die neuen Möglichkeiten der Hochtechnologie und der verändernden politischen lage voll aus und versklaven den erdball indem sie ihn zu ihrem spielball degradieren und der mensch nur noch humankapital ist, ein voller zivilisatorischer Rückschritt.
Und weil eben die mächtigsten der Global player in den Usa beheimatet sind, unterstützt die Führungsschicht dieser nation diese entwicklung, obwohl jene selbst ihre nation zu grunde richten wird ( working poor, verschwinden der Mittelschicht).

Das ist einfach nur irrsinn und sowas beugt man sich leider auch in europa zum teil eben.
Das Problem hier bzw. in der Politik jetzt. man will diese ominöse Wettberbsfähigkeit erreichen und dafür braucht man reformen, aber jene so durchgesetzt , bedeuten den Untergang der deutschen und der europäischen gesellschaften. Denn auf diese weise wird neue Massenarmut kommen, starke soziale unsicherheit bis weit in die MIttelschichten hinein. DR soziale Frieden wird dahin sein und damirt auch der Grundbaustein unserer Demokratie und damit wird a uch wohl unsere DEmokratie dann untergehen. Und überhaupt, das eine kleine Minderheit habgieriger Leutchen so die Geschikche der anderen bestimmt und auf drren Kosten leben will, ist absolut undemokratisch! Also, ein Aufstand wäre demokratisch sogar gerechtfertigt dann.

Das Hauptproblem ist also, nicht wie reformieren ich den Sozialstaat, sondern wie kriege ich diese elenden Kapitalinteressen unter Kontrolle! Denn bevor dies nicht geschehen ist, gibt es keine Refgorm des Sozialstaates so wie es ein sollte, sondern nur nen Abbau Richtung neues neomittelalterliches Ständesystem.
Denn wie gesagt, die Politik wil nur immer kleine Einschnitte setzen, aber trotzdem den sozialen Frieden garantieren, diesd aber alles für die Standortattraktivität und so ne Sache kommt der Quadratur des Kreises nahe... denn eione gerchte Reform gibt es nur, wenn zumindest das kapital mitzieht, nur davon keibe Spurr, denn da traumt man sich nicht ran!!

:motz::motz:

Denn was ist so schlimmes am demographischen wandel??
Das schlimmste ist an sich schon vorbei! Die Größten Verschiebungen passierten zwischen 1900 und 1950 schon. Diese neuen Belastungen, inbegriffen noch eine damalige Ausweitung des Sozialstaates wurde aber auch damals verkraftet. warum nur?? Tja, damals war eben soziale Sicherheit noch ne politische Priorität und Die Produktivitätsentwicklung bzw. deren Fortschritte landeten nicht gleich automatsch im wilden unkontrollierten Strom der internationalen Finanzmärkte bzw. in den Taschen der manager.
damals mußten die Arbeitgeber noch beteiligt werden.


Aber heute kann von Verteilungsgerechtigkeit eben keine rede mehr sein. Die soziale Schere geht immer weiter auf und politisch wagt sich niemand daran da etwas zu ändern. denn da sind die Gelder mit denen man einen zugegeben flexibleren aber immer noch stabileren sozialstaat bezahlen kann.
Denn mine Devise lautet, nicht weniger Umverteilung, sondern gezielter!
Das Problem ar, dass der Sozialstaat immer aufgeblähter wurde und immer mehr auf die reine Bestandshaltung ausgerichtet war, ja fast schon ständisch gegliedert war. Und die Leistungen des Sozialstates reichen tief bis in die Mittelschicht hinein, wo sie dazu dienen sollten, den sozialen Status zu sichern, nicht aber soziale Gleichiet zu schaffen, nur eben Sicherung der sozialen persönlichen Momentanstandards bzw. da wo nötig auch dren Hebung um chancenglciheit anzustreben... und das wil man gerade jetzt aufgeben, wo die angst vor sozialem Abstieg immer weiter um sich greift bis in die mittelschichten.. das errodiert den gesellschaftlichen Zusammenhang.

Allein man muss nur mal den demographischen wandel anscheun und was dahinter steckt. Wie gesagt, diue größten Änderungen waren da schon da. Nur eben die Babyboomer aus den 50er und 60er Jahren stören das Buld und überragen alle anderen Jahrgänge an Größé: das ist wahrlich ein Problem und Einschnitte vorprogrammiert, aber trotzdem die Produktivitätsentwicklung als das vergesene Kriterium der Finanzierbarkeit wird weiterhin gegeben sein. Denn die arbeitende Schicht wird immer kleiner, also auch kleinere Aufwendungen für sie an Sozialtransfers, weniger junge, also da auch relativ weniger an Aufwand für Sozialtransfers, aber durch neue Technologien kann trotz schrumpfender belegschaften und ERwerbstätigenzahl das Niveau gehalten werden an Produktion und wachstum,sogar weiter etwas steigen, aber das bei Weniger Leuten, sprich bei weniger leuten, die was haben wollen... da ist automatisch mehr da für jedne einzelnen ( ich hoffe, dass versteht jetzt jeder) und so könnten auch die relativ mehr rentner theoretisch gesamtwirtschaftlich finanziert werden, da andernorts realtiv eniger aufwand da ist.

Nur eben man muss umverzeilen können!

Und da wäre eben eine allgemien Bürgerversicherung für alle, selbstständige, beamte etc das beste, wo aber auch gewinne aus Kapitalerträgen abgeschöpft wird und eben meinetwegen auch steuerfinaziert wird...nur eben dann so, das nicht wie heute die steuern allein nur einkommens- bzw. lohnfianziert sind durch die arbeiter und die mittelschichten , sondern dann auch das große kapital und die großen unternehmen zur kasse.
Nur so kann es was werden, ansosnten droht Stümperei und Desaster.

PS. das ist jetzt eione darstellung gewesen, wei es ein sollte und woran das liegt... wei whrscheinlich das alles ist, steht auf einem anderen blatt geschrieben, aber bei nicht intelligente rund mutiger poilitik gibt es ein desaster!
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#30
Zitat:Cluster postete
Zitat:weitere Beispiele
soso ...
mehr Beispiele?
Massenweise Haushaltshilfen, bezahlte Babysitter, Gartenpfleger ... weis der Geier was ... wenn du mehr brauchst, dann suche dir selber welche.
Das funktioniert nur dann, wenn in der Gegend wo man das anbieten will auch genug da sind, die bereit sind dafür Geld auszugeben.
Wegen einem Job der nicht genug abwirft um davon Miete, Nebenkosten usw. usw. usw. usw. zu bezahlen, wird keiner umziehn.
Babysitter ... Job ohne Zukunft weil ja keiner mehr heiratet und Kinder bekommt, denn wir müssen ja heute am Nordpol und morgen auf den Mars.
Haushaltshilfen ... wer brauch die denn? Da wir so mobil sind, kommen wir ja eh so selten in unser trautes Heim, das außer Bett und Dusche eh nichts dort steht.
Gartenpfleger ... wer brauch die ... damit wir mobil sind, kann keiner mehr nen Haus brauchen, das ihm wie nen Klotz am Bein hängt. Wirklich ein armes Schwein, daß seine Hütte noch nicht abgefakelt hat und mit Schlafsack und Zelt durch die Welt gondelt.
Also die US Bevölkerung ist deutlich mobiler als die deustche - alle 5-7 Jahre ein Umzug ist nicht ungewoehnlich.
Dort ist Flexibilitaet so normal wie das Wechseln der Waesche.
Und trotzdme gibts ne menge Dienstleitungsjobs.....
Deine Argumentation hinkt ....
Und Bevoelkerunsgwachstum ist in den USA auch heoher trotz MobilitaetWink

Zitat:Ich seh nicht wo sie hinkt ... willst mir allen ernstes weis machen, das die Automatisierung nicht dabei geholfen hat die Zahl der Beschäftigten eines Unternehmens zu senken?
Dafuer entstehen auch andere hoeherqualifizierte Arbeitsplaetze - udn trotzdme Japan hat einen viel hoeheren Automatisierungsgrad und eien geringere Arbeitslosenzahl...
Und was fuer Jobs fallen Weg - sind meistens solche am Fliessband - Jobs wo die Gewerkschaften imemr rumgejammert haben das Fliessbandarbeit unmenschlich sei blabla...

Zitat:Eine Arbeitszeitsenkung kann durch aus dazu führen, das Unternehmen wieder sehr viel mehr Angestellte haben. Das man das nicht so finanzieren kann, wie es jetzt ist, ist allerdings auch klar.
Eien Arbeitszeitsenkung wird noicht zu mehr Jobs fuehren da die Jobkosten hier einfach zu hoch sind. Mit eienr hoeheren Arbeitszeit werden die hohen Lohnnebenkosten kompensiert bzw ein Arbeiter ist dann einfach rentabler.

Zitat:man geographisch mobil ist - udn das nicht nur innerhalb Deutschlands - wir haben ja schliesslich dank EU einen europaeischen Arbeitsmarkt praktisch
Wer war das gleich noch mal, der behauptet hat in Deutschland gäbe es keine Wanderarbeiter? Oder das man die Situation Dtl und China nicht vergleichen könnt ... hmm also na ich weis ja nicht. ...

[/quote]Ich war das nicht ...

Zitat:heute Nordpol, morgen Mars und das dann auch noch für nen Appel und nen Ei, denn sonst kürze ich dir mal schnell dein Arbeitslosengeld II von 300€ auf 0 (achja ... die Fahrtkosten bekommst du natürlich zurück ... am Ende eines jeden Jahres kannst die zurückfordern ... [wenns noch nicht so ist, wäre das doch noch ne coole Sparidee]).
Also wie gesagt in dne USA ist mobilitaet gang und gaebe.
Nur das die Deutschen das ned gebacken kriegen ist mir klar... dann halt lieber weiter vom Staat Kohle holen.
Ist eh ein ein Problem Deutschlands - in dne USA wird von den Buergern ein relativ hohes Mass an Eigenverantwortung undf Eigenorganisation verlangt udn wird auch zum Teil von den Buergern gefordert - in Deutschland schreit jeder nachm Staat.

Zitat:Achja Merowig ... es gibt auch Arbeitnehmer, die keine oder kaum eine andere Sprache sprechen ... da wird man sicher viel Erfolg haben im Ausland. Aber ja ich weis ... die können ja nen Lehrgang machen ... wovon? wer soll den bezahlen? Arbeitsamt? Der Berater wird dich staunend anschaun und dir ein trockenes nein entgegenwerfen (zumindest wird dir das oft genug passieren).
Englisch wird auch an Hauptschulen gelehrt - und zumindest in Baden-Württemberg gibts an Realschulen auch zwei Fremdsprachen sofern man dies machen will - Englisch und Französisch

Zitat:Mir ist schon klar, das der momentane Lieblingskandidat der Wirtschaft unter 30 ist, unverheiratet ist, keine Kinder hat, mobil ohne Ende ist und neben einer Spitzenausbildung 10 Jahre Berufserfahrung hat.
Hehe jo der Jugendwahn ist shcon seltsam udn manchmal sind die Stellenausschreibungen der Firmen schon lustig durchzulesen was da alles verlangt wird - aber mittlerweile legt sich das auch wieder.

Zitat:Turin postete
Tja, solange man jung und ungebunden ist, mag das wunderbar sein. Aber zur Förderung von Familien?
Geburtenrate in den USA ist hoeher als in Deutschland - trotz alledem.

Zitat:Oh, ich bin überzeugt, die Eltern werden dir lebhaft zustimmen, wenn sie ihr Kind (von mehreren braucht man hierzulande ja gar net mehr sprechen) eine Stunde am Tag zu Gesicht bekommen, weil sie ansonsten von Job zu Job laufen. Da ist der Erfolgsweg des Kindes ja auch schon vorprogrammiert. Schau dich mal in den Realschulen um, da bekommt man heute einen prima Vorgeschmack auf den dritten Stand von morgen.
Als Kind hab ich meien Eltern auch nicht allzu oft gesehn da beide berufstaetig waren. Oma war aber halt da. Ansonsten hab auch ne Realschule besucht - danach Gymnasium/Abitur gemacht udn mittlerweile studier ich - fuehl mich nicht umbedingt als Angehoeriger des 3. Standes und kenn gegnuegend ehemalige Realschueler die zumindest die Fachhochschulreife oder Abitur nachgemacht haben oder grad dabei sind. Paar ueber Telekolleg - andere nochmal zurueck fuer ein Jahr auf Schule oder Abendgymnasium... Alles kein Problem
Jeder ist seines Glueckes Schmied.
Zitat:
Zitat:Und ich bin weiterhin ueberzeiugt das wenn man mitm Geld droht es keien 3 Millionen werden....
Oh, du meinst das Geld, das der Staat nicht hat? Na da bin ich mal gespannt.
Dann ist es auch nicht weiter schlimm - Arbeistlosengeld wird ja weiterhin bezahlt noch seh ich keine russischen Verhaeltnisse hier. Wenn eh keins da sein sollte ists ergo auch nicht schlimm wenn der Staat es Unruhstiftlern streicht.....

Zitat:Tom postete
@Merowig
Wie willst Du jemandem drohen ihm Geld wegzunehmen wenn er eh keines bekommt?
Siehe die Antwort an Turin...
Und letzendlich hast du auch deine Kohle bekommen - wenn auch erst nach 4 Monaten...

Zitat:Die kleinen Jobs von denen Du sprichst sind in Deutschland sehr problematisch. Warum soll ich 3 kleine Jobs machen wenn Vater Staat ghleich seine Hände auf das Geld legt?
Bin eh dafuer das Steuerrecht zu reformieren - nur da schreit jeder sobald man das anpackt - schwups gibst wieder 300 Ausnahmeregelungen und danach schreit jeder ueebr die Steuerschlupfloecher - entweder oder - entweder einfaches Steuersystem udn jeder klagt es waer ungerecht - oder bemuehst dich um groesstmoegliche Gerechtigkeit udn schwups kommt das deustche Steuerrecht raus - das komplizierteste der Welt udn mit ner Menge Schlupfloecher....

Zitat:Azrail postete
Außerdem wie willst du deine Zukunft auf drei kleine Jobs aufbauen oder glaubst du das du bis 60 drei Jobs behalten kannst und auch schaffen kannst!?
Musst ja ned ewig so sein - zumindets ich wuerd weiterhin nach besseren Jobs suchen - udn das man sein Leben lang immer den gleichen Job hat ist heute die Ausnahme - selbst bei den Japanern ist sowas nicht mehr umbedingt die regel.

Zitat:Und was ist mit Leben was haste dann noch vom Leben nur noch Leben fürs schufften und andere kaufen sich Gucci Eiswürfelformen für 200€ Made in China.
Einkommensunterschiede wird es immer geben - sind hier nicht im ehemaligen Ostblock. Arbeit ist unterschiedlich Wert und folglich gibst auch ne unterschiedliche Entlohnung.
Und besser 3 Jobs als arbeitslos daheim rumhocken...

Zitat:Tiger postete
Du kannst Deutschland nicht einfach mit den USA vergleichen. Die USA haben eine ganz andere Geschichte, die soziologischen Realitäten dort sind anders und auf andere Art und Weise entstanden als in Deutschland. Zudem frage ich mich, ob man die USA in sozialer Hinsicht als so vorbildlich ansehen soll. Ich denke nicht.
Klar ists da anders - nur das der deutsche Sozialstaat in seiner jetzigen Form passe ist duerfte/muesste eigentlich jedem klar sein.
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