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das ist zwar schon etwas länger her, aber es wird durch die aktuelle Entwicklung bestätigt ... <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.worldpoliticsreview.com/articles/9630/vietnam-india-boost-naval-ties-to-counter-china">http://www.worldpoliticsreview.com/arti ... nter-china</a><!-- m -->
Zitat:Vietnam, India Boost Naval Ties to Counter China
By Saurav Jha, on 29 Jul 2011
...
- unter Führung der USA soll wohl eine anti-chineseische Allianz aufgebaut werden, der u.a. auch Indien und Vietnam angehören sollen:
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.dw.de/dw/article/0,,15904047,00.html">http://www.dw.de/dw/article/0,,15904047,00.html</a><!-- m -->
Zitat:Datum 23.04.2012
Vietnam
Wieder Übung von Vietnam und USA im Südchinesischen Meer
Es geht zwar nur um Rettungseinsätze, doch dürfte das Manöver einmal mehr Verärgerung bei den anderen Anrainerstaaten auslösen. Denn das Seegebiet ist ihr Zankapfel, werden dort doch Öl- und Gasvorkommen vermutet.
Inmitten anhaltender Spannungen im Territorialstreit im Südchinesischen Meer führt Vietnam in dieser Woche ein gemeinsames Übungsmanöver mit der US-Marine durch.
...
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/international/343316.labile-kraefteverhaeltnisse-im-pazifik.html">http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichte ... zifik.html</a><!-- m -->
Zitat:Samstag, 2.6.2012
Labile Kräfteverhältnisse im Pazifik
Die USA verstärken ihre militärische Präsenz in Asien. US-Verteidigungsminister Panetta kündigt an, die USA würden 60 Prozent ihrer Kriegsmarine in den Pazifik verlegen. Diese Politik richte sich nicht gegen Peking. China warnte die USA, in der Region «Wellen zu schlagen». Viele Staaten sind verunsichert.
...
Die USA bauen die Zusammenarbeit mit ihren bisherigen Partnern massiv aus, vor allem mit Japan, Australien, Südkorea, Thailand und den Philippinen. Neu wollen die USA auch mit Singapur, Malaysia, Indonesien und gar mit Vietnam oder Indien eng kooperieren. Konkret heisst das mehr Marinebesuche, mehr gemeinsame Rüstungsentwicklung und Ausbildung, mehr Manöver, mehr Militärbasen, mehr geheimdienstlicher Austausch. Die Liste ist lang.
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wenn vorhin die Ausweitung der US-Macht im Westpazifik angesprochen wurde, dann sieht der FOCUS das ganze aus einem andern Blickwinkel: China traut sich auf's Meer ....
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.focus.de/politik/ausland/tid-26252/report-eine-neue-macht-taucht-auf_aid_768201.html">http://www.focus.de/politik/ausland/tid ... 68201.html</a><!-- m -->
Zitat:REPORT
Eine neue Macht taucht auf
Montag, 18.06.2012, 00:00 ·
...
und findet dort andere Mächte aktiv ... <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.marineforum.info/html/daily_news.html">http://www.marineforum.info/html/daily_news.html</a><!-- m -->
Zitat:...
28 June
INDIA
Indian navy task group (RANA, SHIVALIK, KARMUKH, SHAKTI) arrive at Port Klang (Malaysia) for a scheduled port visit
(rmks: on Asia cruise)
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Für die buddhistisch geprägten Festlandsstaaten - insbesondere für Vietnam, Laos und Kambodscha - habe ich inzwischen einen eigenen Thread "Indochina" aufgemacht. Ich denke, dieser eigene Kulturkreis bildet gegenüber den islamisch geprägten, malaiischen "Inselstaaten" eine eigene kompakte Staatengruppierung, die eine eigenständige Behandlung rechtfertigt.
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eng.chinamil.com.cn/news-channels/china-military-news/2012-10/26/content_5066987.htm
Zitat: Heads of Chinese, ASEAN defense universities to meet
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eng.chinamil.com.cn/news-channels/china-military-news/2012-10/26/content_5066987.htm
Zitat: Heads of Chinese, ASEAN defense universities to meet
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<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/ausland/kambodscha234.html">http://www.tagesschau.de/ausland/kambodscha234.html</a><!-- m -->
Zitat:Chinas Einfluss in Kambodscha
Wer was werden will, lernt Mandarin
Wenn US-Präsident Obama kommende Woche Kambodscha besucht, wird er in ein freundlich gesinntes Land kommen - doch nicht in ein nahestendes. Der große Bruder heißt China und investiert dort zehn Mal mehr Geld als die USA. Die Folge: Die Khmer lernen lieber Mandarin als Englisch.
...
Stand: 15.11.2012 11:42 Uhr
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<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/asien/in-brunei-hat-die-einfuehrung-der-scharia-begonnen-12918986.html">http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 18986.html</a><!-- m -->
Zitat:Scharia in Brunei
Vorwärts in die Steinzeit
04.05.2014 · Am Ende steht der Tod durch Steinigung: In Brunei hat die schrittweise Einführung einer besonders strengen Form islamischen Rechts begonnen. Der Sultan will damit sein politisches Erbe sichern.
...
Brunei - nur zur Erinnerung - liegt auf Borneo, und ist Nachbarstaat Malaysias, Indonesiens und der Philippinen,
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Im Konflikt um die Spratley-Inseln und im Wettstreit zwischen Indien und China nehmen die ASEAN-Staaten immer mehr eine "Schlüsselposition" ein.
Kein Wunder, dass das auch die Rüstungsindustrie bemerkt hat. Und die Rüstungsmessen in der Region - insbesondere in Singapur (IMDEX) werden für die Rüstungsindustrie immer wichtiger. Und die nationalen Marinen entsenden willfährig ihre Kriegsschiffe, damit die Interessenten dann auch im Original anschauen können, was man selbst so hat - und was vielleicht gekauft werden könnte:
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.marineforum.info/Wochenschau/wochenschau.html">http://www.marineforum.info/Wochenschau ... schau.html</a><!-- m -->
Zitat:Die in Singapur durchgeführte „International Maritime Defence Exhibition (IMDEX) Asia“ bleibt eine der weltweit führenden maritimen Rüstungsmessen.
Alle zwei Jahre - nun schon zum 10. Mal - richtet Singapur mit tatkräftiger Unterstützung der Republic of Singapore Navy (RSN) im Changi Exhibition Centre die Veranstaltung aus, die vor allem für den asiatischen Markt zentrale Bedeutung hat.
„IMDEX Asia 2015“ wurde am 19. Mai eröffnet und bot drei Tage lang Industrie, Fachmedien und Marinen aus aller Welt eine Plattform für Information, Gedankenaustausch und nicht zuletzt auch Abschluss von Rüstungsvorhaben. Erneut zählten zu den Besuchern zahlreiche Marinebefehlshaber, Küstenwachchefs und Direktoren größerer maritimer Organisationen aus aller Welt, die vor allem auch zur Teilnahme an der parallel zur Ausstellung durchgeführten International Maritime Security Conference und International Naval Engineering Conference angereist waren. Die meisten Firmen stellten ihre Produkte in Pavillons an Land aus, aber im Marinestützpunkt Changi konnten Besucher auch zahlreiche, extra für die „IMDEX Asia 2015“ angereiste Kriegsschiffen in „Open Ship“-Veranstaltungen hautnah besichtigen.
Insgesamt 19 Kriegsschiffe von 12 Marinen hatten dazu in der Changi Naval Base festgemacht. Dazu gehörten aus den USA der Zerstörer MUSTIN, das U-Boot PASADENA und das Littoral Combat Ship FORT WORTH, das im Rahmen einer 16-monatigen Langzeitverlegung in Changi einen temporären Heimathafen gefunden hat. Aus Australien kam die Fregatte PERTH, die Bangladesh Navy war mit dem Wachschiff DHALESHVARI angereist, und China hatte die Fregatte YULIN nach Singapur verlegt. Weitere Einheiten aus Brunei, Indien, Indonesien, Malaysia, Oman, Sri Lanka, Südkorea, Thailand und natürlich der gastgebenden RSN komplettierten die Liste der Besucher. Auch die russische Marine war zunächst mit dem Zerstörer ADMIRAL PANTELEYEV und zwei Hilfsschiffen als Besucher angekündigt, tauchte dann aber in aktualisierten Listen nicht mehr auf. Die Gründe dafür sind unklar (bei den Ausstellern war die russische Rüstungsindustrie durchaus vertreten).
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ich bring das mal hier unter
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.marineforum.info/Daily_News/daily_news.html">http://www.marineforum.info/Daily_News/daily_news.html</a><!-- m -->
Zitat:...
20 July
INDIA
Navy chief Adm Dhowan begins 5-day visit to Singapore and Thailand ... consolidate naval cooperation and explore future avenues in further strengthening the relationship in „Act East“ policy.
...
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Die ASEAN Staaten zwischen Indien und China umfassen nicht nur bevölkerungsreiche Länder einer Sprachfamilie, sondern mit Brunei, Malaysia, Indonesien und den Philippinen auch Staaten mit teilweise hohen Staatsetat - und einer weit fortgeschrittenen Industrie.
Sie liegen zudem an einer der wichtigsten Seewege und in unmittelbarer Nachbarschaft zur Krisenregion SCS, sind teilweise selbst in die Streitigkeiten dort verwickelt.
Daher lohnt es immer wieder mal, einen Blick in die Region zu werfen.
Wirtschaftlich waren diese "Tiger-Staaten" schon öfter als nächste Boom-Region nach China im Gespräch. Dass das auch anders gesehen werden kann, macht jetzt die FAZ deutlich: Zitat: Ersatzmärkte:
Südostasien wird auf lange Zeit kein zweites China werden
Auf der Suche nach Ausweichmärkten setzt die Industrie auf Südostasien. Das aber kann die Hoffnungen nicht erfüllen, warnt Deutschlands führender Entwicklungsökonom.
....
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Auch wenn sich der nachfolgende Bericht im Wesentlichen um Vietnam dreht - er greift weiter aus, als Vietnam mit seinen Nachbarländern Laos und Kambodscha. Und daher denke ich, ist der ASEAN - Thread, der sich mit Südostasien im Spannungsfeld zwischen China und Indien befasst, der bessere Strang.
Im heutigen KOMMENTAR-NEWSLETTER der FAZ wird von Hendrik Ankenbrand, Korrespondent für Südostasien, Australien und Neuseeland mit Sitz in Singapur, geschrieben:
Zitat:Eigentlich ist Donald Trump beim ASEAN-Gipfel gar nicht zu Gast. Doch beim Treffen der Staatschefs aus dem Verband südostasiatischer Nationen in Kuala Lumpur dreht sich trotzdem alles um Amerikas Präsident.
Kaum jemand ist von Trumps Strafzöllen so hart getroffen wie die wachstumsstärkste Region der Welt. Die Sätze von bis zu 49 Prozent sind zwar bis Anfang Juli auf Eis gelegt, damit die Länder Zeit haben, Zugeständnisse zu machen wie den Kauf von Energie und Waffen aus den USA. Doch die Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften wie Vietnam, dessen Exportindustrie sich besonders gut entwickelt hat, litte selbst dann, wenn der Zoll deutlich sinken würde, der bisher 46 Prozent beträgt.
In ihrem Hotel in Malaysias Hauptstadt diskutierte Vietnams Gipfel-Delegation am Sonntag die Bilder der jüngsten Demütigung eines ausländischen Staatschefs im Weißen Haus. Dort hat Trump in der vergangenen Woche Südafrikas Staatschef vorgeführt. Nicht auszudenken, lautet der Tenor unter den vietnamesischen Diplomaten, sollte Amerikas Präsident vor laufenden Kameras Vietnams Führer To Lam wegen seiner Bande zu seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping angreifen. Jüngst hatte Trump gewettert, die beiden planten, die USA zu „bescheißen“.
... und das in einer Situation, in der Vietnam dabei ist oder zumindest war, sich an die USA als Gegengewicht gegen den chinesischen Nachbarn anzunähern.
Da bleibt als "Rückversicherung" - nur die Möglichkeit, die Gemeinschaft mit den anderen ASEAN-Staaten (nach dem Muster der EU?) zu stärken,
- sich mit Australien und Neuseeland (ANZUS-Pakt) mehr zu vernetzen, und
- die Verbindung zu Indien und Japan, den traditionellen Gegenspielern der Chinesen, zu intensivieren (womit wir beim Strang-Thema wären).
Zurück zum Kommentar - der sieht eher, dass sich die ASEAN-Staaten zwangsweise mit China arrangieren:
Zitat: ...
Schädlich für das Geschäftsmodell
Das ist der Ton, der die Stimmung in Südostasien bestimmt. Frühere US-Präsidenten wie Joe Biden und Barack Obama haben bei ihren Besuchen betont, wie wichtig die Partnerschaft mit Amerika sei, um den wachsenden Einfluss Chinas zurückzudrängen. Trotzdem hat sich die Region im Konflikt der Großmächte bisher nicht auf eine Seite ziehen lassen. Das wäre schädlich für das Geschäftsmodell. Vietnam ist für seine Exporte nach Amerika auf Vorprodukte aus China angewiesen. In Malaysias Halbleiterindustrie investieren ausländische Unternehmen, weil das Land bisher seine Neutralität hochgehalten hat.
Nun könnte Trump die Länder in Pekings Arme stoßen. Schon die Initiative, den US-Präsidenten um ein Treffen mit ASEAN zu bitten, schürt Angst unter den Mitgliedern, Trump könnte sich über die Einladung lustig machen. Kleinen Ländern werde Washington kaum größere Verhandlungsmacht zugestehen, indem es sie nicht einzeln, sondern im Block verhandeln lasse, lautet die Sorge. Schließlich hat Trump damit geprahlt, die ausländischen Staatschefs stünden bei ihm Schlange, „um mir den Arsch zu küssen“.
Tribut an den König in Mar-a-Lago
Heute sei es der König in Mar-a-Lago, der Tribut einfordere, heißt es in Asien – anstelle des Kaisers in der Verbotenen Stadt. Peking macht sich die Bitterkeit zunutze. An diesem Dienstag ist Ministerpräsident Li Qiang bei ASEAN zu Gast, ein neues Freihandelsabkommen schon beschlossen. Eigentlich hätten die Nachbarn mit dem mächtigen China anderes zu besprechen: die nicht enden wollenden Provokationen im Südchinesischen Meer, in dem Pekings Militär die Expansion vorantreibt. Doch ein wenig Gezänk sei in der asiatischen Großfamilie normal, hat Gipfel-Gastgeber Anwar Ibrahim zu Anfang das Thema abgeräumt. Man habe mit China „kein Problem“.
Anders als mit den USA. Thailands Ministerpräsidentin Paetongtarn Shinawatra ließ am Montag keinen Zweifel am Adressaten, als sie beklagte, in der Welt gehe es zunehmend „aggressiv und eigennützig“ zu. Singapurs stellvertretender Ministerpräsident Gan Kim Yong findet es „zunehmend schwierig und herausfordernd“, im Konflikt der Großmächte keine Seite zu verärgern. Malaysia hat verkündet, es stehe im Handelskrieg „an der Seite Chinas“.
Die Frage lautet, ob Südostasien auf Amerika als Absatzmarkt verzichten kann, in das 15 Prozent seiner Exporte gehen. Die Hoffnung, mehr untereinander zu handeln, hat sich für die Länder bisher nicht erfüllt. Die Aussichten im restlichen Asien sind begrenzt. Statt direkt in die USA zu liefern, schickt China heute seine Vorprodukte nach Vietnam, das sie zusammenbaut und in die USA verschifft. Dort hat sich das Handelsbilanzdefizit bei Industriegütern seit der Finanzkrise 2008 verdoppelt, und es könnte trotz Trumps Zöllen weiter steigen.
Dass der amerikanische Konsument kaum zu ersetzen ist, bedeutet nicht, dass sich Südostasien künftig auch in anderen Fragen für Amerika entscheidet: von wem es seine Häfen und Zugstrecken bauen lässt, mit wem es in der Künstlichen Intelligenz und Halbleitern kooperiert, wer seine Satelliten betreibt und auf welche Seite es sich bei einem Angriff auf Taiwan stellt. In all diesen Fällen hat Trump Chinas Chancen verbessert. Nicht nur für Amerika ist das eine schlechte Nachricht.
btw.:
Ein Surrogat für die USA als Absatzmarkt? Wäre das nicht auch eine Chance für die bevölkerungsreiche EU und die reichen arabischen Golf-Länder, günstig zu Waren zu kommen?
Ich bin - unter Aufnahme des Begriffs vom "König in Mar-a-Lago" - gespannt, ob es der US-Diplomatie gelingen wird, die Trump'schen Fehlleistungen auszubügeln.
Sonst wird diese Meldung " Auswärtiges Amt spricht Reisewarnung für Oval Office aus" vielleicht sogar für viele, vor allem asiatische, Staatsoberhäupter zur Realität. So Zitat:sei es hilfreich, ein Gastgeschenk mitzubringen, um den alten Irren zu besänftigen – etwa ein Luxusflugzeug oder die Konzession für den Bau eines Hotels in lukrativer Lage.
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(27.05.2025, 13:32)Kongo Erich schrieb: ,,,,
Im heutigen KOMMENTAR-NEWSLETTER der FAZ wird von Hendrik Ankenbrand, Korrespondent für Südostasien, Australien und Neuseeland mit Sitz in Singapur, geschrieben:
... und das in einer Situation, in der Vietnam dabei ist oder zumindest war, sich an die USA als Gegengewicht gegen den chinesischen Nachbarn anzunähern.
Da bleibt als "Rückversicherung"- nur die Möglichkeit, die Gemeinschaft mit den anderen ASEAN-Staaten (nach dem Muster der EU?) zu stärken,
- sich mit Australien und Neuseeland (ANZUS-Pakt) mehr zu vernetzen, und
- die Verbindung zu Indien und Japan, den traditionellen Gegenspielern der Chinesen, zu intensivieren (womit wir beim Strang-Thema wären).
Zurück zum Kommentar- der sieht eher, dass sich die ASEAN-Staaten zwangsweise mit China arrangieren:
... anscheinend haben die ASEAN-Staaten einen Weg gefunden, sich einen weiteren Partner zu verschaffen:
Zitat:ASEAN liebäugelt mit Partnerschaft zu Russland
Artikel von David Hutt
Die Regierungschefs von Malaysia und Indonesien äußern sich positiv über den russischen Präsidenten Putin und suchen nach Möglichkeiten, Handel und Wirtschaft mit Moskau auszubauen.
Die Entscheidung hatte Signalwirkung. Während sich die Industrienationen der G7-Gruppe letzten Monat in Kanada trafen, besuchte der indonesische Präsident Prabowo Subianto Russland. ...
Prabowo verzichtete auf die Teilnahme am G7-Gipfel und ein Treffen mit westlichen Staats- und Regierungschefs wie US-Präsident Donald Trump. Dagegen feierte er lieber in Moskau 75 Jahre diplomatische Beziehungen mit Russland. Neben Putin stehend erklärte Prabowo, Russland und China wären nicht die "Länder mit Doppelmoral" und Indonesien sei ein Verteidiger der "Unterdrückten und Benachteiligten". Vor Prabowos Besuch war auch der malaysische Premierminister Anwar Ibrahim in Russland - sein dritter Besuch innerhalb von zwei Jahren.
...
ein geschickter Schachzug:
Russland hat selbst keine Interessen oder "Aktien" in der Region. Das betrifft insbesondere die SCS, wo Malaysia und Indonesien die beiden "Anlieger" sind, die am Wenigsten Probleme mit dem immer dominanter auftretenden China - einem potentiellen Verbündeten Russlands - haben. Dazu sind das die potentesten Mitglieder der ASEAN-Staaten, sowohl von der Bevölkerung wie auch wirtschaftlich und dann natürlich auch militärisch.
Und Russland kann durchaus dazu beitragen, die Region gegenüber den interessierten Nachbarn zu stärken.
Allerdings entwickelt sich Russland zunehmend zum Juniorpartner Chinas. Das frühere Verhältnis dreht sich zugunsten der Chinesen.
Und je näher Russland und China zusammen rücken, desto unzufriedener reagiert Indien auf diese Entwicklung.
Eine Annäherung an Russland könnte also auch dazu führen, die potentiellen Gegenspieler (Indien und Australien) zu mehr Engagement zu bewegen.
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(27.05.2025, 13:32)Kongo Erich schrieb: ...
Im heutigen KOMMENTAR-NEWSLETTER der FAZ wird von Hendrik Ankenbrand, Korrespondent für Südostasien, Australien und Neuseeland mit Sitz in Singapur, geschrieben:
Zitat: ... Kaum jemand ist von Trumps Strafzöllen so hart getroffen wie die wachstumsstärkste Region der Welt. ...
... und das in einer Situation, in der Vietnam dabei ist oder zumindest war, sich an die USA als Gegengewicht gegen den chinesischen Nachbarn anzunähern.
... Das möchte ich mit einem Artikel aus der NZZ aktuell aufgreifen.
Zitat:Mit ihren Zöllen schiessen die USA ein Eigentor in Asien – denn China profitiert
Wieder droht Trump mit Zöllen. Betroffen ist vor allem Asien, auch enge Alliierte. Damit untergräbt Washington seine eigenen strategischen Ziele in der Region.
...
Die Briefe, die am Montag mit Trumps Unterschrift in zehn asiatischen Hauptstädten eintrafen, erinnerten an jene eines Scheidungsanwalts, der knallharte Forderungen stellt: Für Exporte aus Ländern wie Japan, Südkorea, Thailand oder Laos erheben die USA ab dem 1. August zwischen 25 und 40 Prozent Zoll. Diese Ansätze könnten angepasst werden, schreibt der amerikanische Präsident, nach oben oder unten, «abhängig von unserer Beziehung mit Ihrem Land».
...
DT ist dabei, über Jahrzehnte mühsam aufgebaute Verbindungen zu zerstören. Er benimmt sich - um bei der südostasiatischen Fauna zu bleiben - wie der "Elefant im Porzellanladen". Was DT da innert weniger Monate zertrampelt wird wieder über Jahrzehnte hin nicht mehr geheilt werden können.
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Ich zieh mal einen alten Strang wieder hoch, weil nun die Auswirkungen des Golfkrieges insbesondere auf die Sicherung der Energieversorgung in den ASEAN-Staaten angesprochen werden:
(08.04.2026, 22:33)Quintus Fabius schrieb: ....
Einer der wenigen Punkte wo beide Seiten allen Ernstes übereinstimmen ist, dass der Iran im Falle eines funktionierenden Waffenstillstandes oder sogar im Fall eines Friedens Maut für die Benutzung der Straße verlangen darf. Das steht so in allen Fassungen der "Waffenruhe".
Donchik erklärt dazu, dies sei ein großer Sieg für die USA...... ich bin mir immer noch nicht sicher, wo der große Sieg für die USA zu sehen ist.
Es gibt ja durchaus Stimmen die sagen, durch den Iran-Krieg und die Ausweisung der Straße von Hormus als Kriegsgebiet seien die Gas- und Ölpreise und damit die Gewinne der Ölmultis gestiegen.
Das wäre dann aber eine sehr kurzsichtige Herangehensweise. Denn durch steigende Preise für fossile Energien werden andere Energieversorgungen im Vergleich preiswerter und damit attraktiver.
Und zugleich werden die Stimmen lauter, die auf eine unabhängige Energieversorgung ausgerichtet sind.
Dass dabei China eine Vorreiterrolle hat - ist eine der "Nebenwirkungen" des Krieges.
Aktuell dazu schreibt die FAZ zu Malaysia und anderen ASEAN-Staaten:
Ölkrise: Der Irankrieg treibt Asien zur Energiewende
Zitat: Strom aus Sonne und Wind galt den Schwellenländern als unsicher und teuer – bis die Straße von Hormus schloss. Nun sollen die Erneuerbaren dafür sorgen, dass in Asien nicht mehr das Licht ausgeht.
Nichts symbolisiert die Abhängigkeit von fossilen Energien mehr als die Petrodollar-Türme. ... Die 452 Meter hohen Petronas Towers in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur werden „Zwillinge“ genannt, weil sie für die beiden Quellen stehen, aus denen das Land im vergangenen Jahr Exporteinnahmen von 60 Milliarden Dollar erzielt hat: Öl und Gas.
Kaum ein anderes Land in Asien hat in der Vergangenheit so auf fossile Energien gesetzt wie Malaysia. Der Export von hochwertigem malaysischen Rohöl, Treibstoff und Flüssiggas macht rund ein Fünftel der jährlichen Wirtschaftsleistung aus. Im Strommix daheim haben die Nicht-Erneuerbaren einen Anteil von über 80 Prozent. Doch weil das Land den Eigenbedarf mit günstigerem Öl vom Golf deckt, das nun vor der Straße von Hormus festsitzt, sind die Energiereserven Ende des Monats ausgeschöpft. Ministerpräsident Anwar Ibrahim hat eine „Krise“ ausgerufen, Beamten die Fahrt ins Büro verboten und Benzinsubventionen gekürzt.
...
Dass selbst in einem rohstoffreichen Land wie Malaysia die hohen Energiepreise Transport, Kühlung und Verpackung teuer machen und die Lebensmittelpreise in die Höhe treiben, hat in Asien in den vergangenen Wochen einen Großeinkauf ausgelöst – von Solarmodulen aus China.
Malaysia etwa hat im März Paneele mit einer Stromerzeugungskapazität von 1,8 Gigawatt aus China importiert, eine Steigerung gegenüber dem Vormonat von knapp 400 Prozent. In zehn Jahren soll der Anteil der Erneuerbaren am Energiemix auf 40 Prozent steigen, hat die Regierung in Kuala Lumpur verkündet, bis 2050 auf 70 Prozent. Angesichts des nicht enden wollenden Irankriegs sei „Energiesicherheit nicht mehr länger eine Option“. Strom aus Sonne und Wind habe für die Nation ab sofort „strategische Priorität“.
Indonesiens Präsident will 100 Gigawatt Solarleistung in drei Jahren
So wie die Ölkrise der Siebzigerjahre Europa zu Atomkraft und Gasenergie getrieben hat, könnte der Irankrieg nun in Asien für einen Schwenk sorgen: Weg von fossilen Energieträgern, hin zu erneuerbaren Energiequellen. Weil vier Fünftel des durch die Straße von Hormus transportierten Öls und Gases nach Asien geht, ist der Kontinent von der Krise am Golf weitaus am stärksten betroffen.
Zwar werfen viele Staaten auch wieder ihre alten Kohlekraftwerke an. Doch Analysten sehen den dreckigen Brennstoff allenfalls als strategische Reserve. Stattdessen überschlagen sich die Regierungen mit Ankündigungen zum Ausbau der Erneuerbaren.
Die Philippinen wollen allein im Mai 22 Solarfelder, Wasserkraftwerke und Windparks ans Stromnetz anschließen, die zusammen 1,3 Gigawatt Leistung erzeugen. Bis 2040 soll der Anteil der Erneuerbaren an der Stromerzeugung auf 50 Prozent steigen. Vietnam peilt das Ziel für zehn Jahre früher an. In Indonesien hat Präsident Prabowo Subitano selbst Klimaschützer aus der Fassung gebracht mit seiner Ankündigung, in drei Jahren 100 Gigawatt Solarleistung zu installieren. Das wäre das Doppelte der heutigen Stromerzeugungskapazität des 280 Millionen Einwohner zählenden Landes.
...
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(04.05.2026, 12:33)Kongo Erich schrieb: ich bin mir immer noch nicht sicher, wo der große Sieg für die USA zu sehen ist.
Es gibt ja durchaus Stimmen die sagen, durch den Iran-Krieg und die Ausweisung der Straße von Hormus als Kriegsgebiet seien die Gas- und Ölpreise und damit die Gewinne der Ölmultis gestiegen.
Das wäre dann aber eine sehr kurzsichtige Herangehensweise. Denn durch steigende Preise für fossile Energien werden andere Energieversorgungen im Vergleich preiswerter und damit attraktiver.
Und zugleich werden die Stimmen lauter, die auf eine unabhängige Energieversorgung ausgerichtet sind. Du willst damit also sagen, dass ein kurzfristiger monetärer Gewinn für die Profiteure einer auf lange Sicht ohnehin nicht tragfähigen Energiewirtschaft, nur kurzfristig ist? Ist das nicht immer der Fall und entspricht auch den Zielen Trumps?
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