United States of America
Zum (noch laufenden) Impeachment-Verfahren gegen Donald Trump: Es scheint so, dass das ganze Verfahren spätestens am Mittwoch zu Ende ist, noch bevor es überhaupt eigentlich begonnen hat.
Zitat:US-Republikaner im Impeachment-Verfahren

Partei ohne Ehre

Der Impeachment-Prozess gegen Donald Trump ist faktisch am Ende. Die republikanische Partei ist es auch. Mindestens vier Senatoren hätten mit den Demokraten stimmen müssen, zwei waren es schließlich. Es ging nicht etwa um die Frage, ob der Präsident aus dem Amt entfernt werden solle. Es ging darum, ob in einem Impeachment-Verfahren rechtsstaatliche Mindestanforderungen eingehalten werden müssen. Die republikanischen Senatoren befanden, das müsse nicht sein.

So bemerkenswert wie der Vorgang ist die Begründung. Im Kern läuft sie auf die Aussage hinaus: "Wir sprechen den Präsidenten auf jeden Fall frei. Es lohnt also nicht, weitere Zeugen zu hören." Daran stimmt zumindest, dass weitere Zeugen wie der frühere Sicherheitsberater John Bolton nur bekräftigt hätten, was für die Demokraten und viele Republikaner ohnehin klar ist: Die Vorwürfe gegen Donald Trump treffen zu. [...]

Es gibt eine Reihe republikanischer Senatoren, die Trumps Verhalten falsch finden. Dass ein Präsident die Unterstützung für eine befreundete Nation zurückhält, damit diese eine Untersuchung gegen innenpolitische Gegner einleite, sei "unangemessen", sagte der republikanische Senator Lamar Alexander aus Tennessee. Sein Kollege Ben Sasse aus Nebraska erklärte, Lamar spreche für "viele von uns". Nur Konsequenzen wollten die Kritiker nicht ziehen - aus Angst vor den Folgen. [...] Trump selbst kann nun noch freier auftreten. Er hat bewiesen, dass es für ihn keine Grenzen gibt, weder politisch noch rechtlich. Und er hat der eigenen Partei gezeigt, was sie aus seiner Sicht ist: ein bloßes Werkzeug in der Hand des Präsidenten.

Wie sich das Verhalten der Senatoren langfristig auf die Partei auswirken wird, ist offen. Die Partei habe nach dem Impeachment-Verfahren nur noch die Wahl: mit Trump zu siegen oder unterzugehen, kommentierte das liberale Magazin "The Atlantic". Konservative Kritiker Trumps sagen die Spaltung der Republikaner und die Entstehung einer dritten Partei voraus.
https://www.spiegel.de/politik/ausland/d...495330b7a3

Schneemann.
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Wir erwartet hat sich das Impeachment erledigt, spannend an der Sache fand ich allerdings das Verhalten Romneys. Trumps Umfrageergebnisse sind indessen nach dem Fehlschlag des Impeachment nach oben gegangen...
Zitat:Trump's impeachment trial is over but the politics are not

Washington (CNN)A hundred senators have cast judgment on President Donald Trump, but the saga of his impeachment will only be put to rest when the ultimate jury -- 150 million American voters -- delivers a final verdict in November.

Trump claimed complete absolution and took veiled shots at his political opponents while speaking at the National Prayer Breakfast in Washington Thursday morning, saying Americans "have been put through a terrible ordeal by some very dishonest and corrupt people." He's scheduled to make additional comments about his acquittal of high crimes and misdemeanors by the Senate at the White House later in the day. Given the scandal and controversy constantly whirling around the President, the details of his pressure campaign on Ukraine -- never really refuted by his impeachment trial defense team -- may be long forgotten by November. [...]

Trump emerges from impeachment politically strengthened -- in the short term. He has proven once and for all his extraordinary hold on his own party. Only Utah Sen. Mitt Romney -- who has an independent power base and may be looking to his own place in history -- defected and voted to convict the President of impeachable crimes. Ten months from the election, Trump has unified his party around him in Washington and in the heartland at a time when questions are mounting about the Democrats' willingness to unite after what could become a bruising primary race.

Trump is enjoying the best polling of his presidency -- he hit 49% in a Gallup presidential approval poll this week. His State of the Union address on Tuesday night was a ringing statement of intent that he will use every device of his office to ensure he wins a second term.
https://edition.cnn.com/2020/02/06/polit...index.html

Schneemann.
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