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(08.07.2026, 19:17)M004A schrieb: Wenn ich das richtig im Kopf habe, hat Frankreich bisher erst 41 von 50 bestellten A400M in die Finanzplanung aufgenommen, Spanien möchte bisher nur 17 von 27 A400M abnehmen, die für das Land im Orderbuch von Airbus stehen. Das ergäbe zusammen 19 bisher ungewollte A400M, für die sich nun eine Rolle finden könnte. Damit würde das mögliche Produktionsende weiter aufgeschoben.
Weder Briten noch Franzosen sind bei der MMU dabei.
Die Franzosen kooperieren über das EATC mit der MMU:
https://www.japcc.org/articles/the-multi...programme/
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(08.07.2026, 21:54)muck schrieb: Die Tatsache, dass man dann X zusätzliche Flugzeuge in Wunstorf unterbringen müsste, kann man—unabhängig davon—als Ansporn nutzen, endlich ein zweites Standbein für die deutsche A400M-Flotte zu suchen. Lechfeld war dafür ja bereits mehrmals im Gespräch, und zwar schon vor dem Ukraine-Krieg und den Risiken, die dieser aufgezeigt hat.
Wunstdorf hat schon heute nicht genug Stellplätze für die gesamte A400M Flotte. max 30 auf dem Vorfeld und dann Schränkt man schon die Rollwege zu den Wartungshallen ein.
Deshalb wäre ich sehr dafür, wenn man noch mehr A400M bestellt endlich ein ein zweites Geschwader aufzubauen.
Die Schwere Wartung kann man gerne komplett in Wunstdorf behalten, vor allem da man dort gerade die Instandhaltungskapazitäten erhöht.(so wie es auf Satellitenbildern aussieht)
Für die Zweite Staffel wäre ich jedoch nicht für Lechfeld, da es sich dabei um einen Jägerfliegerhorst mit entsprechender Infrastruktur handelt.
Ich wäre für einen der Ehemaligen Transallstaffelstützpunkten, Hohn oder Landsberg am Lech(12km von Lechfeld entfernt), wobei letzter von der Bundeswehr letzten Dezember für zivile Entwicklung freigegeben wurde und weniger platz hätte.
Deswegen wäre ich für Hohn.
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Du hast Recht, ich meinte tatsächlich Landsberg.
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(08.07.2026, 22:31)Bairbus schrieb: Die Franzosen kooperieren über das EATC mit der MMU:
https://www.japcc.org/articles/the-multi...programme/ Das ist hier belanglos. Kooperation kostet keine Souveränität. Die ist dagegen eingeschränkt, wenn man nur ein Teilkontingent an Flugstunden kauft von Flugzeugen, die ein anderer betreibt. Für Frankreich würde es die Glaubwürdigkeit der nuklearen Abschreckung schwächen, wenn im Notfall vielleicht keine Tankflugzeuge verfügbar wären, weil die schon jemand anders gebucht hat.
Ich gehe davon aus, dass Frankreich und UK beim A400M nicht ihre gesamten Flotten in das Pool-Modell einbringen werden.
Zu verlangen, dass Deutschland die Führung und Stationierung übernimmt, wenn es noch nicht einmal bei den Gründungsgesprächen beteiligt ist, erscheint mir abwegig. Vielmehr wird man auch in anderen Ländern die Kapazitäten ausbauen müssen, wenn mehr A400M in Verkehr kommen.
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(08.07.2026, 21:54)muck schrieb: Für unsere Alliierten scheint es mir am sinnvollsten, wenn die Basis dafür Wunstorf wäre, wo diese Infrastruktur vorhanden ist, und das relativ zentral gelegen ist.
Deutschland ist aber gar nicht dabei, und für Spanien und Finnland wäre Deutschland geographisch vielleicht der beste Kompromiss, aber immer noch eine schlechte Lösung. Sinnvoller ist es die Maschinen auf zwei Stützpunkte aufzuteilen, so wie das bei der MMU auf einer (übrigens völlig unsinnig kurzen Distanz) auch gemacht wird. Da gibt es dann einen Stützpunkt in Polen und einen in Frankreich, und alle Nutzer sind glücklich.
(09.07.2026, 02:12)M004A schrieb: Ich gehe davon aus, dass Frankreich und UK beim A400M nicht ihre gesamten Flotten in das Pool-Modell einbringen werden.
Ich gehe davon aus, dass Frankreich und Spanien in diesem Projekt dabei sind, um die Stückzahlen der selbst abzunehmenden Maschinen zu reduzieren und trotzdem weitere Kapazitäten aufzubauen. Für Großbritannien und Belgien gilt das gleiche, nur aus einer anderen Ausgangssituation heraus. Ob da überhaupt eine bisher ausgelieferte Maschine übertragen wird ist in meinen Augen sehr zweifelhaft.
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Laut Handelsblatt wird ein Kauf von 15-20 weiteren A400M geprüft. Im Gegenzug sollen die ältesten Flieger verkauft werden. "Ihnen fehlen wichtige Elemente des Selbstschutzes wie Panzerglas im Cockpit oder die Möglichkeit, Täuschkörper gegen Raketen abzuwerfen.".
"Ein Nachrüsten dieser Flieger wäre aufwendig, da sie bis auf die Flugzeughülle komplett auseinandergebaut werden müssten. Die neu bestellten A400M könnten zudem gleich für eine neue Rolle ausgerüstet werden: als Träger von Waffen zur Abschreckung. "
Und wichtig für Airbus: "Neue Bundeswehraufträge könnten die Fertigungslinie noch mindestens zwei Jahre offenhalten."
https://www.handelsblatt.com/unternehmen...39371.html
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(14.07.2026, 13:14)Marderboy schrieb: Laut Handelsblatt wird ein Kauf von 15-20 weiteren A400M geprüft. Im Gegenzug sollen die ältesten Flieger verkauft werden. "Ihnen fehlen wichtige Elemente des Selbstschutzes wie Panzerglas im Cockpit oder die Möglichkeit, Täuschkörper gegen Raketen abzuwerfen.".
"Ein Nachrüsten dieser Flieger wäre aufwendig, da sie bis auf die Flugzeughülle komplett auseinandergebaut werden müssten. Die neu bestellten A400M könnten zudem gleich für eine neue Rolle ausgerüstet werden: als Träger von Waffen zur Abschreckung. "
Und wichtig für Airbus: "Neue Bundeswehraufträge könnten die Fertigungslinie noch mindestens zwei Jahre offenhalten."
https://www.handelsblatt.com/unternehmen...39371.html
Macht alles durchaus Sinn…
die alten A400M kann man nach Zulauf der neuen weiter verkaufen…
evtl an Verbündete oder als Löschflugzeuge o.ä. weiter betreiben…
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Wäre das nachrüsten nichtaufgabe von Airbus ? Die Maschinen wurden doch garantiert nicht so bestellt ? Selbst die transall hatte gepanzerte Scheiben .
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Die Briten haben ein autonomes Krakenboot von einer A400M abgeworfen.
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(14.07.2026, 14:07)alphall31 schrieb: Wäre das nachrüsten nichtaufgabe von Airbus ? Die Maschinen wurden doch garantiert nicht so bestellt ? Selbst die transall hatte gepanzerte Scheiben . Der Bund hat die freiwillig in einem Vorserienstandard abgenommen und Airbus dafür aus vertraglichen Verpflichtungen entlassen. Das gehörte zum A380-Fallout, Airbus war damals gar nicht glücklich mit dem A400M-Programm und hätte alles am liebsten aufs Mindestmaß runtergefahren.
(15.07.2026, 10:26)Frank353 schrieb: Die Briten haben ein autonomes Krakenboot von einer A400M abgeworfen. Ein was?
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(15.07.2026, 17:36)muck schrieb: Der Bund hat die freiwillig in einem Vorserienstandard abgenommen und Airbus dafür aus vertraglichen Verpflichtungen entlassen. Das gehörte zum A380-Fallout, Airbus war damals gar nicht glücklich mit dem A400M-Programm und hätte alles am liebsten aufs Mindestmaß runtergefahren.
Ein was?
https://krakentechnology.com/platforms/k3-scout
übrigens gebaut in Serie von Rheinmetall
https://www.rheinmetall.com/de/media/new...in-hamburg
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(14.07.2026, 13:14)Marderboy schrieb: Laut Handelsblatt wird ein Kauf von 15-20 weiteren A400M geprüft. Im Gegenzug sollen die ältesten Flieger verkauft werden. "Ihnen fehlen wichtige Elemente des Selbstschutzes wie Panzerglas im Cockpit oder die Möglichkeit, Täuschkörper gegen Raketen abzuwerfen.".
"Ein Nachrüsten dieser Flieger wäre aufwendig, da sie bis auf die Flugzeughülle komplett auseinandergebaut werden müssten."
Zusätzliche A400M finde ich gut, aber warum funktionierende Maschinen jetzt schon abgeben?
Von dem, was ich so von A400M die letzten Jahre mitbekommen, sind Flüge bei denen weder Panzerung noch Täuschkörper benötigt werden, die Regel und nicht die Ausnahme.
DIRCM bekommt ja auch nur ein Teil der Flotte - die meisten A400M wird man daher ehrlicherweise für gefährliche Missionen sowieso niemals verwenden, das Panzerglas reißt das dann auch nicht mehr raus.
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(15.07.2026, 19:47)Sam_1904DB schrieb: Zusätzliche A400M finde ich gut, aber warum funktionierende Maschinen jetzt schon abgeben? Um einen Teil der Kosten wieder reinzuholen, und die laufenden Kosten zu senken. Mit der kolportierten Bestellung käme Deutschland (ohne gleichzeitige Abgänge) auf 69 bis 73 A400M, das wäre schon eine ganze Menge. Ohnehin platzt Wunstorf bereits jetzt aus allen Nähten, die meisten Flieger stehen bei Wind und Wetter, Tag und Nacht auf der Ramp.
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Cooler Avatar, Ich musste echt lachen. Der wird aktuell nur von Helios getopt
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(15.07.2026, 20:07)muck schrieb: Um einen Teil der Kosten wieder reinzuholen, und die laufenden Kosten zu senken. Mit der kolportierten Bestellung käme Deutschland (ohne gleichzeitige Abgänge) auf 69 bis 73 A400M, das wäre schon eine ganze Menge. Ohnehin platzt Wunstorf bereits jetzt aus allen Nähten, die meisten Flieger stehen bei Wind und Wetter, Tag und Nacht auf der Ramp.
Auf der Ramp stehen ist bei Transporten normal.
Ich wär ja eher für ein zweites Geschwader um das Problem zu lösen.
Ist nur die Frage wer uns 15-20 gebrauchte A400M abnehmen würde, mir fällt da niemand ein und zum Verschrotten sind die noch zu Jung.
Man könnte auch ein Reservegeschwader aufbauen mit den Vorserienstandard A400M, nach dem Vorbild der Air National Guard der Amis.
Da die A400M vom Cockpit ein relativ typisches Airbus Produkt sind könnte man diese zu mindestens teilweise von Reservisten fliegen Lassen, die normalerweise Zivile Piloten sind.
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