Deutsche Polizeibrutalität / Folterdiskussion
#46
Zitat:Und wenn die Polizisten eh foltern dürfen, dann ist der Unterschied ob vor oder nach dem Geständnis ja auch egal. Was wenn derjenige nicht bei der Übergabe, sondern erst danach aufgegriffen wurde. Ist doch dasselbe, also foltern.
Ne, eben nicht. Seltsamerweise kommen solche Gedanken immer nur bei Vorgehen auf, die nicht erlaubt sind. Was spricht denn gegen ein par Kekse?
Viele Leute gestehen auch erst und merken erst hinterher was sie da sich da eingebrockt haben. Ein Freund von mir, der bei Polizei arbeitet, meint das wäre bei Dealern ganz normal. Wenn sie erwischt werden und ihnen das Zeug aus der Tasche gezogen wird gestehen sie und vor Gericht wurde es ihnen dann von den Beamten untergeschoben und sie haben garnichts damit zu tun.

Schutz vor Mißbrauch, naja hauptsache die Verbrecher brauchen sich keine Sorgen zu machen das etwas unternommen wird um ihren Mißbrauch zu unterbinden. Da stammen die Prellungen einer Kneipenschlägerei dann plötzlich von der ach so brutalen Verhaftung.

Zitat:Der Rettungsschuß ist wohl kaum vergleichbar, die Umstände sind ganz andere. Es ist wohl kaum möglich, dies heimlich, unauffällig zu tun.
Ist doch wohl egal. Die Frage ist ob es mißbraucht wird. Derjenige, der für den Befehl zu schießen verantwortlich ist kann auch selbst entscheiden. Hinterher muß er die Entscheidung begründen, na und? Er hielt es in der Situation halt für erforderlich. Trotzdem wurden auch hier offenbar Regularien gefunden das nicht jeder erschossen wird.
Aber sobald uns eine Methode nicht zusagt wird die Gefahr von Mißbrauch aufgeplustert.

Mir geht das ganze, ständige Gerede von den Rechten der Täter echt auf die Nerven. Kann mir irgend jemand sagen welches Recht ein Kind hatte das von einem perversen Schwein vergewaltigt und im Wald verscharrt wurde hatte? Wo ist seine Menschenwürde geblieben. Was ist mit seinen Rechten auf eigenen Willen, körperliche Unversehrtheit, LEBEN? Überall in der Natur ist es so das Mitglieder einer Gruppe die sich nicht an die Regeln halten aus der Gemeinschaft ausgestoßen bzw. entsorgt werden. Nur wir sind uns dafür zu fein und vergiften damit das Zusammenleben. Nach jeder Gerichtsverhandlung ist das Urteil ein Schlag ins Gesicht der Angehörigen, der Täter findet ein Forum in dem er seine Tat begründen kann, das Opfer aber ist angeschissen. Ich empfinde sowas als pervers...
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#47
Zitat:Tom postete
Mir geht das ganze, ständige Gerede von den Rechten der Täter echt auf die Nerven. Kann mir irgend jemand sagen welches Recht ein Kind hatte das von einem perversen Schwein vergewaltigt und im Wald verscharrt wurde hatte? Wo ist seine Menschenwürde geblieben. Was ist mit seinen Rechten auf eigenen Willen, körperliche Unversehrtheit, LEBEN? Überall in der Natur ist es so das Mitglieder einer Gruppe die sich nicht an die Regeln halten aus der Gemeinschaft ausgestoßen bzw. entsorgt werden. Nur wir sind uns dafür zu fein und vergiften damit das Zusammenleben. Nach jeder Gerichtsverhandlung ist das Urteil ein Schlag ins Gesicht der Angehörigen, der Täter findet ein Forum in dem er seine Tat begründen kann, das Opfer aber ist angeschissen. Ich empfinde sowas als pervers...
So ist das nunmal in Deutschland - Taeterschutz geht vor Opferschutz - balabal schwierige Kindheit - und im Prozess heissts dann bei Vergewaltigungsaopfern - "haben sie ihn nicht dazu ermuntert? :pillepalle:

armes Deutschland - Leute die gegrillt gehoeren kommen nach ein paar Jahren wieder frei - irgendwelche Psychopathen werden als geheilt entlassen oder der Psychodoktor hilft bei der Flucht (Heidemoerder), Sicherheitsverwahrung ? die ist grade aufm Pruefstand - weil das gegen die Verfassung sein soll...
Der Taeter kriegt irgend eine fragwuerdige Therapie - Vergewaltigungsopfer werden vom Staat allein gelassen....
Und ich war am Tag der offenen Tuer auch mal in unserem lokalen Knast - sollte ich je Penner werden - ich ueberfall ne Bank und hoff das der Staat mich einbuchtet...
Da geht es Kriminellen besser als einer Familie die von Sozialhilfe leben muss :pillepalle:

waere ich Zeuge wie jemand in meinen Augen berechtigt Selbstjustiz ausuebt - ich wuesste nicht ob ich zur Polizei gehen wuerd.
Um mal aus nem Clancy zu zitieren:
Zitat:Es war nicht seine Schuld, daß Bundestag und Bundesrat nicht in der Lage waren, ein simples und effektives Gesetz zur Einführung der Todesstrafe zu verabschieden. Der Grund waren natürlich die Exzesse der Nazis, verfluchte Barbaren. Aber nicht alles, was diese Barbaren eingeführt hatten, war falsch gewesen. Die Autobahnen hatte man nach dem Krieg ja auch nicht aufgerissen. Und unter den Opfern der Nazis waren auch gemeine Mörder gewesen, die jedes andere zivilisierte Land auch hingerichtet hätte.
Sowas kann ich nur unterschreiben.

Es widerspricht meinem Gerechtigkeitssinn wenn Moerder ungeschoren davonkommen und jemand der dann folglich das Recht in seine Hand dann nimmt in den Knast landet. Recht auf Leben ? Leute wie Marc Dutroux oder irgendwelchen RAF Terrorisaten haetten wenn es nach mir gehen wuerde ein Recht auf 2 Kugeln, einen Strick oder Gas - mehr nicht. Man hat auch ein Recht auf Freiheit - das man nicht willkuerlich verhaftet wird - das wird genauso beschnitten durch Freiheitsentzug wie die Todesstrafe das recht auf Leben beschneidet. Wo soll da das Problem liegen?

Gottseidank laeuft nicht alles "falsch" - sei es Bad Kleinen, sei es das es "Tricks" gibt wie Polizisten/Feldjaeger so Gewalt ausueben das des spaeter nicht oder nur kaum nachvollziehbar ist sollte der Taeter meinen vor Gericht ziehen zu muessen weil er ne Gehirnerschuetterung abbekommen hat. Und Notwehr ist ein dehnbarer begriff - wem glaubt man mehr vor Gericht - 2 Polizeibeamten oder einem Kriminellen...
Es ist ein Jammer das es so laufen muss - aber das hat sich der Staat selber eingebrockt - wenn man Drogendealer/Moerder wieder laufen laesst, Vergewaltiger 2 Jahre Bewaehrung kriegen - als Polizist waere das Frust pur.
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#48
Mist, immer ist der blöde Rechtsstaat bei der Strafverfolgung im Weg.
Schnell schaffen wir alle täterschützenden Regeln ab, die paar Unschuldigen die wir erwischen, um die ist es auch nicht schade, schließlich waren sie ja verdächtig.

Zitat:Nach jeder Gerichtsverhandlung ist das Urteil ein Schlag ins Gesicht der Angehörigen, der Täter findet ein Forum in dem er seine Tat begründen kann, das Opfer aber ist angeschissen. Ich empfinde sowas als pervers...
Schau dir mal die spektakulären Fälle der letzten zeit an, bei Magnus G. und den Mördern von Tom und Sonja wurde das volle Programm ausgenutzt. Die sehen das Tageslicht in den nächsten Jahrzehnten nicht mehr ungefiltert wieder.
Derjenige, der ein Kind vergewaltigt, wird verurteilt, weil er die Rechte des Kindes verletzt hat. Ist ja nicht so, daß dem über den Kopf gestreichelt wird und gesagt wird, böser Junge und gut ist.
Das "Ermuntern" durch Vergewaltigungsopfer wird kein vernünftiger Täter heute mehr bringen, kommt nicht so gut an vor Gericht.
So locker geht es vor deutschen Gerichten nicht zu!

Der BGH ist bei der Bejahung der Strafbarkeit von Handlungen eher großzügig; Schwarzfahren in der Bahn, strafbar wegen Leistungserschleichung; Überziehen des Dispokredits durch Abheben mit EC Karte bei fremder Bank, strafbar nach §266b wegen Scheckkartenmißbrauchs. Mehr Beispiele gefällig?
Manche scheinen hier falsche Vorstellungen des deutschen Strafrechts zu haben. Da wurde in den letzten Jahren einiges angezogen.

Und Zustände wie in den USA wo 14jährige nach Erwachsenenstrafrecht mal eben 20 Jahre in den Bau gehen oder Geisteskranke hingerichtet werden, will ich hier nicht haben.

Bevor ich in die JVA Mannheim gehe, lebe ich von Sozialhilfe, schön ist es da nicht.

@Merowig
Sicherheitsverwahrung ist nicht gegen die Verfassung. Es ging nur um die nachträgliche Sicherheitsverwahrung und da hat das BVerfG entschieden, daß das der Bund regeln muss und nicht die Länder. Das das unzulässig sei wurde nicht entschieden.
Das BVerfG hat vor Jahren mal entschieden, daß die Mordmerkmale wegen der Androhung der lebenslangen Freiheitsstrafe restriktiv ausgelegt werden müssen.
Weitere verfahren sind meines Wissens nicht anhängig.

P.S. Marc Dutroux ist Belgier
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#49
@Bastian
Zitat:Mist, immer ist der blöde Rechtsstaat bei der Strafverfolgung im Weg.
Schnell schaffen wir alle täterschützenden Regeln ab, die paar Unschuldigen die wir erwischen, um die ist es auch nicht schade, schließlich waren sie ja verdächtig.
Eben diese Einstellung führt dazu das sich nichts ändert. In diesem Land gibt es Vorschriften wie man zu scheißen hat, aber ein vernünftiger Umgang mit einer geänderten Strafverfolgung soll nicht möglich sein???

Zitat:Der BGH ist bei der Bejahung der Strafbarkeit von Handlungen eher großzügig; Schwarzfahren in der Bahn, strafbar wegen Leistungserschleichung; Überziehen des Dispokredits durch Abheben mit EC Karte bei fremder Bank, strafbar nach §266b wegen Scheckkartenmißbrauchs. Mehr Beispiele gefällig?
Ne echt nicht! Jeder Mist wird bestraft, "Steuerhinterziehung ist schlimmer als Mord"... wir haben den Blick für die Relation verloren. Jeder Dreck wird verfolgt nur die schlimmen Verbrechen nicht. Man kann doch praktisch kaum auf die Straße gehen ohne irgend ein Gesetz zu verletzen. Dazu kommen Staatsanwälte die den Schuß echt nicht mehr gehört haben. Kürzlich hat ein Bekannter wegen Freiheitsberaubung und gefährlicher Körperverletzung vor Gericht gestanden. Warum? Weil Nachbarn die Polizei gerufen haben als er mit seiner Freundin "gespielt" hat (mit Handschellen und soWink). Weder die Polizei noch die Staatsanwaltschaft haben sich beeinflussen lassen und das Ding knallhart durchgezogen. Erst der Richter hatte ein Einsehen! Und was passiert wenn ein Herr Bohlen mit ner illegalen Schrotflinte auf Polizeibeamte schießt? Gar nichts, Geldbuße, das wars...Drogenhändler werden nach Feststellung der Personalien wieder freigelassen und stehen ne Stunde später wieder am Straßenrand und verkaufen ihr Zeug, aber wehe man wird arbeitslos und kann seine Rechnungen nicht begleichen!
Dieses Land verfolgt nur sie kleinen Fische, die wirklichen Übeltäter haben Freibriefe. Die verhängten Strafen stehen in meinen Augen in keiner Relation.
Dabei gäbe es ein einfach System:
Zitat:Schau dir mal die spektakulären Fälle der letzten zeit an, bei Magnus G. und den Mördern von Tom und Sonja wurde das volle Programm ausgenutzt. Die sehen das Tageslicht in den nächsten Jahrzehnten nicht mehr ungefiltert wieder.
Derjenige, der ein Kind vergewaltigt, wird verurteilt, weil er die Rechte des Kindes verletzt hat.
Betrachten wir den direkten "Schaden". Hier wurden zwei Kinder ermordet. rechnen wir also mal ganz grob anhand der derzeitigen Lebenserwartung mit ca. 110 Jahren Leben. Dementsprechend halt auch 110 Jahre Knast. Jeder Mensch erarbeitet während seiner gesamten Arbeitszeit durchschnittlich ca. 800.000€.
Würde also für 110Jahre und €1,6 Mio Strafe plädieren. Das wäre dann auch ne angemessene Strafe. Allerdings wären damit erst die Ansprüche der Opfer und des Staates abgegolten. Müßte man sich noch ein System für die Angehörigen überlegen.
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#50
Wie kommst du jetzt auf Geld Tom? Leid kann man nicht bezahlen, manche Dinge lassen sich nicht bezahlen, dazu gehört das Leben eines Menschen.
Mit 110 Jahren Gefängnis könnte ich mich schon eher anfreunden, aber dann bitte nicht durch zwei teilen, weil es ja auch zwei Täter waren.
Wie gesagt, die zwei kommen so bald nicht mehr frei und mit denen wollte ich im Gefängnis nicht tauschen.

Erweiterungen sind immer mißbrauchsanfällig, Strafverfolgungsorganen haben oft die Tendenz immer mehr Möglichkeiten zu verlangen. Wie wäre es damit, daß vorhandene reichhaltige Repertoire erstmal zu nutzen?

Ich leugne gar nicht, daß das dt. Strafrechtssystem Mängel hat, so werden Körperverletzungsdelikte im Vergleich zu Vermögensdelikten zu leicht beurteilt. Der Vermögensschutz hat einen sehr hohen Stellenwert im dt. Strafrecht.

Apropos große Fische, fragen wir doch mal Herrn Ackermann und Herrn Esser oder Herrn Daschner was sie davon halten.

Interessanter Leitartikel aus der heutigen SZ:
http://www.sueddeutsche.de/sz/meinungss ... rtikel978/
Zitat:Leitartikel

Das Pathos der Gerechtigkeit
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#51
Zitat:Mir geht das ganze, ständige Gerede von den Rechten der Täter echt auf die Nerven.
Hab ich von den Rechten von Tätern gesprochen? Nö, ich hab nur von den Rechten von Verdächtigen gesprochen, wenn selbst die Gerichte schon mal Fehlurteile aussprechen, dann dürfte die Zahl der unschuldig verdächtigten nicht gerade klein sein. Und Missbrauch kann man nunmal nie ausschließen, ist so und wird sich nicht ändern. Wenn es dann aber um Folter oder Tod geht, sollte man schon seine Stimme erheben. Ich bin froh in einem Rechtsstaat zu leben, und hab kein Interesse daran dass dies zu ändern. Härtere Strafen, durchaus, sogar in jeglichem Bereich. Mehr Überwachung, hab ich auch selten was dagegen. Aber es gibt eine Grenze, und Folter liegt ganz klar auf der anderen Seite!
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#52
Hab mal nen neuen Thread da die Diskussion wenig mit deutscher Polizeibrutalität zu tuen hat!Können ja im neuen Thread weiterdiskutieren!
http://www.forum-sicherheitspolitik.org/show ... eadid=1346
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#53
Zitat:Jacks postete
Hab mal nen neuen Thread da die Diskussion wenig mit deutscher Polizeibrutalität zu tuen hat!Können ja im neuen Thread weiterdiskutieren!
http://www.forum-sicherheitspolitik.org/show ... eadid=1346
War klar. Aber das Thema Folter hat natürlich mit Polizeibrutalität zu tun, für die Todesstrafe hab ich schon gesagt ist ein anderer Thread passender...
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#54
@Helios
Zitat:Hab ich von den Rechten von Tätern gesprochen? Nö, ich hab nur von den Rechten von Verdächtigen gesprochen
Nein, aber ich habe über die Rechte von Tätern gesprochen. Und schulligung, aber ich trenne Verdächtige und Täter. Und letzteren würde ich einige Rechte absprechen die sie jetzt noch haben.
Außerdem halte ich das Verhältnis von Strafen für "Bagatellen" zu schweren Delikten als unausgeglichen. Ganz zu schweigen von der rechtlichen 2-Klassengesellschaft in der einige Leute mit Geldbußen, die sie aus der Portokasse zahlen, bestraft werden während andere dafür einwandern. Auch etwas eigenwillig finde ich wofür man inzwischen den Führerschein verlöieren kann. Nur so als Beispiel. An der wirklichen Rechtsstaatlichkeit unseres Landes habe ich manchmal meine Zweifel. Und es ist noch gar nicht lange her, (Verhandlung Kündigungsschutzklage) das mir bewiesen wurde wie verquer unser System sein kann.
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#55
Zitat:Tom postete
Nein, aber ich habe über die Rechte von Tätern gesprochen. Und schulligung, aber ich trenne Verdächtige und Täter. Und letzteren würde ich einige Rechte absprechen die sie jetzt noch haben.
Naja, als Antwort auf meinem Beitrag ein: "Mir geht das ganze, ständige Gerede von den Rechten der Täter echt auf die Nerven." klang schon so, als ob ich oder jemand anders im Thread dies gemacht hätten :bonk:

Zitat:Außerdem halte ich das Verhältnis von Strafen für "Bagatellen" zu schweren Delikten als unausgeglichen. Ganz zu schweigen von der rechtlichen 2-Klassengesellschaft in der einige Leute mit Geldbußen, die sie aus der Portokasse zahlen, bestraft werden während andere dafür einwandern. Auch etwas eigenwillig finde ich wofür man inzwischen den Führerschein verlöieren kann. Nur so als Beispiel. An der wirklichen Rechtsstaatlichkeit unseres Landes habe ich manchmal meine Zweifel. Und es ist noch gar nicht lange her, (Verhandlung Kündigungsschutzklage) das mir bewiesen wurde wie verquer unser System sein kann.
Da kann ich durchaus zustimmen, die Strafen passen oft nicht zu der Tat, allgemein ist ein wenig mehr härte nicht unangebracht. Wenn ich mir überlege was ich in Deutschland machen muss um die gleiche Strafe zu bekommen wie in Italien oder Frankreich für zu schnelles fahren. Und auch dass man manchmal an den Gerichten verzweifeln kann, ist für mich nachvollziehbar. Das ändert aber nichts an der Folter und der Tatsache, dass diese für mich ganz und gar nicht in einen Rechtsstaat passt. Wenn es Probleme mit der Rechtsstaatlichkeit geben sollte, dann muss man sie durch solche Dinge nicht noch vergrößern.
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#56
http://www.taz.de/pt/2004/02/21/a0067.nf/text
Zitat:Es gibt keine gute oder gerade noch akzeptable Folter. Auch beste Absichten können unmenschliche Praktiken nicht rechtfertigen. Es ist deshalb gut, dass die Frankfurter Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Polizeivize der Stadt am Main, Wolfgang Daschner, und einen weiteren Kripobeamten erhoben hat. Sie hat klar gemacht, dass der Zweck nach wie vor nicht die Mittel heiligt. Selbst zur Rettung eines entführten und vermeintlich noch lebenden Kindes, wie im Fall des kleinen Jakob von Metzler, muss sich die Polizei an fundamentale Normen unseres Zusammenlebens halten.
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#57
http://www.forum-sicherheitspolitik.org/show ... 1089834922


@ Shahb3 Ich habe schon erlebt, wie Polizisten von Albanern gechlagen wurden und als die Polizisten durchgriffen, wurden als als sadistische Nazis beschimfpt. Daher bin ich bei solchen Artikeln sehr vorsichtig. Das heißt ja nicht, das ich das nicht glaben würde. Da frag ich mich nur warum da keine Anzeige gerstellt wurde. Man hat nur "protestiert". Also muss es wohl nix wirklich handfestes gegeben haben. Wobei, ja auch dort steht, das die Frau Widerstand leistete. Das ist aber wohl kein Vergleich mit der Tatsache, das junge Menschen Systematisch ausgepeitscht werden.
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#58
@Marc79

Ich habe ja selbts gesagt, daß meistens nichts dahinter ist. Trotzdem hört man auch hier immerwieder in den Medien von Fällen, wo eindeutig ein paar Fragen zu klären wären. Das reicht von unangebrachter "Schlagwut" bei friedlichen Demos bis hin zu seltsamen Verletzungen durch Gewahrsamnahme (in ein paar Fällen sogar mit Todesfolge). Polizisten sind Menschen und auch nicht immer Herr ihres Adrenalinspiegels und das kann die Grenzen der Misshandlung durchaus überschreiten. Trotzdem kann man das nicht für gut heissen. Nirgendwo !
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#59
@ Shabab3 Da hast du recht, es ist aber immer eine Frage, wie die öffentliche Hand damit umgeht und es wird ermittelt und oft wird auch suspendiert, oder straf versetzt.
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#60
Hallo.
ich habe letztes jahr in Chicago erlebt was Amerikanische Cops-Brutalität ist,dagegen ist die Deutsche sogar die türkische Polizei ein Gesangsverein.Was ich von Freunden über New Yorker Cops oder L.A Cops gehört habe,ist das was ich gesehen, habe wohl ein Lustspiel gewesen.
Die Deutsche Polizei ist 90 % O.k,schwarze Schafe gibt es überall.:hand:
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