Russland
(22.07.2026, 16:00)Kongo Erich schrieb: die Reihe von 2015 bis 2024 endet, bevor die Ukraine ihre Angriffe auf die Raffinerien und den Treibstoffbedarf der russischen Streitkräfte begonnen hat.
Wir haben inzwischen 2026 - und es sieht anders aus:

Das wird nur temporär so funktionieren dann wird Rußland diese Infrastruktur effizienter sichern.
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(22.07.2026, 18:16)lime schrieb: Das wird nur temporär so funktionieren dann wird Rußland diese Infrastruktur effizienter sichern.
Ja, sicher. Spätestens, wenn alle russischen Raffinerien abgebrannt sein werden, wird man es auch schaffen, die Ruinen vor weiteren Drohnenangriffen zu schützen. Dodgy

Wie lange glaubst du denn, brauchen die Russen, um sich auf solche Angriffe einzustellen und was soll denn bis dahin noch zu schützendes übrig sein? Das geht doch jetzt schon seit etlichen Monaten so und zuletzt ist man schon von Raffinerien übergegangen zu Logistikzentren. Das "russische Amazon" hat schon binnen weniger Tage etwa ein Zehntel ihrer Zentrallager verloren. Die Zahl der zu schützenden Elemente nimmt also zu. Bzw. eigentlich auch nicht wirklich, denn bereits getroffene brauchen dann ja auch keinen Schutz mehr. Angel
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Ein flächendeckender Schutz gegen eine solche Art der strategischen Luftkriegsführung ist ohnehin gar nicht praktisch herstellbar, selbst in einem Land mit der flächenmäßigen Größe Russlands nicht.

Entsprechend stellt sich die Frage, wie man diesen strategischen Luftkrieg verhindern könnte. Dies geht schlussendlich nur durch eine Widerherstellung der Abschreckung, was schlussendlich auf eine nukleare Demonstration hinaus läuft.

Und für uns stellt sich ebenfalls die Frage, auf welche Weise diese Bundesrepublik eigentlich vergleichbare Angriffe auf Dauer aushalten soll?! Zumal unsere strategische Abschreckung gleich null ist.
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In Russland hat der Vorsitzende der Partei Neue Leute, Alexei Netschajew, in ungewöhnlicher Schärfe die Politik des Kremls angegriffen und ein Kriegsende gefordert. Dem Sender 'RTWi' sagte Netschajew, dass die Russen des Krieges und der Unsicherheit im Lande überdrüssig seien. Außerdem kritisierte er die Einschränkungen im Bereich soziale Medien, die die Regierung eingeführt hat, und zweifelte ihren Sinn an. Die Regierung solle aufhören, den Durchschnittsrussen als ignorantes Kind oder potentiellen Kriminellen zu behandeln. Die 2020 gegründeten bürgerlichen "Neuen Leute", die 15 Sitze in der Duma besetzen, gelten als Blockpartei; insofern ist die Kritik Netschajews umso bemerkenswerter. (Quelle)
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(22.07.2026, 22:35)Quintus Fabius schrieb: Ein flächendeckender Schutz gegen eine solche Art der strategischen Luftkriegsführung ist ohnehin gar nicht praktisch herstellbar, selbst in einem Land mit der flächenmäßigen Größe Russlands nicht.
[...]
Und für uns stellt sich ebenfalls die Frage, auf welche Weise diese Bundesrepublik eigentlich vergleichbare Angriffe auf Dauer aushalten soll?! Zumal unsere strategische Abschreckung gleich null ist.
So negativ sehe ich das nicht. Einerseits besteht zumindest die Möglichkeit, für ein flächenmäßig überschaubares Land einen Schutz aufzubauen. Andererseits sollte zumindest die Aussicht auf amerikanischen und/oder französichen Nuklearschirm bestehen
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Der beste Schutz gegen eine strategische Kampagne dieser Art scheint mir in der Fähigkeit zu bestehen, den Schützen zu erwischen, statt sich nur gegen seine Pfeile zu wappnen. Dazu braucht es eine schlagkräftige Luftwaffe (Drohnen, Marschflugkörper, ballistische Raketen eingerechnet) und effektive ISTAR-Kapazitäten (Kill Chain). Ich frage mich schon seit Langem, warum es den Russen mit ihrer Vielzahl an Aufklärungssatelliten nicht gelingt, Produktionsstätten und Startpunkte ukrainischer Drohnen und Marschflugkörper effektiver ins Visier zu nehmen.
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Die Produktion der Flamingo wurde Ende Februar das erste Mal zerschlagen , letzten Monat wurde eine neu aufgebaute Produktionsstätte erneut zerstört. Seit Monaten bombardieren die Russen den zweit grössten postversand in der Ukraine mit seinen Depot und lagern. Durch diesen werden ein sehr großer Teil an militärausrüstung an die Truppe Versand. Unter anderem fast zwei Drittel der FPV Drohnen . Da die russen schon zu Kriegsbeginn die treibstoffproduktion der Ukraine zerstört haben sind seit Monaten die Tankstellen dran. Es gibt kaum noch Tankstellen in einem Streifen von 100 km hinter der Front. Wie sich ein Treffer in einem. Mundrpot auswirkt konnte ich selbst Anfang Juli beobachten in der Nähe von Kiew . Das Depot war in einer Kleinstadt in der Nähe von Kiew . Die Explosionen beschädigten noch mehr als 100 Häuser in Kiew . Flugabwehr mit Fk ist schon seit Ende Juni nur noch sporadisch vorhanden . Die Offenlegung von Schäden an militärischen Einrichtungen ist in der Ukraine selten und steht unter Strafe wer solche Meldungen unerlaubt verbreitet.
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Gestern Morgen landete eine amerikanische C 17 auf dem Moskauer Flughafen Vnukovo. An Bord befand sich
John Ratcliffe, Direktor CIA. Das Flugzeug machte einen Zwischenstopp in Riga, bevor es in nach Russland weiter flog. Die CIA und das Verteidigungsministerium lehnte es bisher ab sich zu dem Besuch zu äußern.
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Zitat:Das dissidente russische Wissenschaftsmagazin 'Wjorstka' gibt in einem Investigativartikel über die Rekrutierung weiblicher Strafgefangener durch Russland Einblick in extreme Fälle der Dedowschtschina, also des institutionalisierten gewalttätigen Machtmissbrauchs innerhalb der russischen Armee. Zeugenaussagen und Bildmaterial enthüllen ein System sexueller Sklaverei, geschützt durch den russischen Staat. (Quelle)

Dem Artikel zufolge lehnte Moskau aus weltanschaulichen Gründen eine forcierte Rekrutierung von Frauen für die Armee lange ab; dass in der ukrainischen Armee—unter völlig anderen Umständen—rund 100.000 Frauen dienen, gilt in offiziellen russischen Verlautbarungen als Beweis für die angebliche Verkommenheit und Verzweiflung der Ukrainer. Aufgrund der wachsenden Verluste musste allerdings im Sommer 2024 die 'Wybor' ("Wahl") genannte russische Kampagne zur Rekrutierung Strafgefangener auf Frauen ausgeweitet werden. Dies geschah zunächst testweise.

Als erster Schritt wurden 100 Frauen aus den Straflagern rekrutiert, um ein Jahr lang bei der Evakuierung von Verwundeten und Leichenbergung zu helfen; anschließend sollte ihnen ihre Strafe erlassen werden. Sie erhielten keinerlei Ausbildung, auch wurden keine Fahrzeuge oder Hilfsmittel zur Verfügung gestellt. Insbesondere in den Sommermonaten (Leichenblähung) überstieg das händische Bergen der bis zu drei Zentner schweren Leichen die körperlichen Fähigkeiten der Betroffenen. 'Wjorstka' zufolge waren fast alle Frauen der Gruppe binnen eines Monats tot.

Daraufhin wurden Mitglieder von Gruppe Wagner damit beauftragt, zunächst 97 weitere Strafgefangene aus dem Raum Irkutsk für ein Sanitätsbataillon auszubilden. Die Gesprächspartnerinnen von 'Wjorstka' berichten übereinstimmend, dass die Wagnerianer in den Gefängnissen dringend davon abrieten, sich von der Armee anwerben zu lassen, wo Gewalt und Willkür herrschten; allerdings habe man nicht auf sie gehört.

Als dieser Verband, das 310. Sanitätsbataillon, Anfang 2025 nach Luhansk verlegt wurde, hatte sich im Militärjargon für die Frauen bereits die Bezeichnung Weschki eingebürgert, in Anlehnung an Wybor sinngemäß: "sie hatten die Wahl". Der Ausdruck steht für einen Zustand völliger Rechtslosigkeit. Zitat einer Betroffenen: "Du willst Heimaturlaub? Du bist eine Weschka. Du könntest eine Auszeichnung erhalten? Weschka. Du brauchst eine medizinische Behandlung? Weschka. Du verlangst Gerechtigkeit? Weschka."

Offiziere begannen augenblicklich, von den Frauen sexuelle Gefälligkeiten zu erpressen. Vereinzelt gingen Weschki auch freiwillig Beziehungen zu Offizieren ein, um sich zu schützen. 'Wjorstka' berichtet, dass solche Beziehungen, sowie die habituellen Vergewaltigungen, zu Schwangerschaften führen. Im 310. Sanitätsbataillon betraf dies mindestens drei Frauen, die auch nach der Geburt an der Front verbleiben mussten.

Denjenigen Weschki, die sich nicht fügten, wurden Himmelfahrtskommandos angedroht. Einer Diabetikerin wurde das Insulin vorenthalten, einer anderen Frau wurde damit gedroht, dass man ihr eine Handgranate in den Unterstand werfen würde, wenn sie schliefe. Aus den Erfahrungsberichten der von 'Wjorstka' interviewten Frauen wird ersichtlich, dass sich viele Offiziere auch als Zuhälter betätigten und die ihnen unterstellten Weschki "vermieteten".

Eine Weschka namens Ljudmila Poltarakowa berichtet, wie sie in Anwesenheit des Stabspersonals von Oberst Sergei Schitkow, Kommandeur des 12. Panzerregiments, vergewaltigt wurde. Als Schitkow von ihr verlangte, auch den Divisionskommandeur zu "bedienen", zeigte sie ihn an. Schitkow habe daraufhin von ihr die Unterzeichnung einer eidesstattlichen Versicherung erzwungen, dass sie ihn zu Unrecht beschuldigt habe.

Schließlich vertraute sich Poltarakowa Bekannten an und machte den Vorfall öffentlich. Die russische Militärjustiz reagierte mit ihrer Anklagung wegen angeblicher "Diskreditierung der Ehre der Armee". Schitkow hingegen wurde befördert. Anschließend wurde allen Weschki des 310. Sanitätsbataillons eröffnet, dass ihr Straferlass widerrufen sei, und sie nach Kriegsende wieder ins Gefängnis kämen.

Poltarakowa und eine weitere Weschka berichten außerdem von Fällen von "Zeroing", also der Tötung von Untergebenen durch Vorgesetzte. In einem Fall, den sie selbst gesehen hätten, habe sich der Schirrmeister der Stabskompanie ihres Bataillons geweigert, für seinen Zugführer Schutzgelder einzutreiben. Daraufhin habe ihn der Zugführer mit einer Sprengfalle ermordet.
Man kann sich ausmalen, welche Behandlung den Ukrainern durch eine Armee droht, die so mit den eigenen Leuten umgeht.

Was mir in diesem Zusammenhang besonders auffällt:
Zitat: Die Gesprächspartnerinnen von 'Wjorstka' berichten übereinstimmend, dass die Wagnerianer in den Gefängnissen dringend davon abrieten, sich von der Armee anwerben zu lassen, wo Gewalt und Willkür herrschten; allerdings habe man nicht auf sie gehört.
Ich habe den Artikel von 'Wjorstka' nur zusammengefasst, das Original liest sich noch viel schlimmer.

Zugegeben, ich habe nicht (wie jene Ljudmila Poltarakowa) mehrere Jahre wegen Drogenhandels in einem sibirischen Gefängnis gesteckt, ist mit Sicherheit keine schöne Erfahrung, trotzdem muss man sich fragen, was eine Frau motiviert, sich für einen Straferlass in diese Hölle schicken zu lassen, nachdem ihr ein Wagnerianer (!) davon abgeraten und sie gewarnt hat, ihr drohten Misshandlung, Vergewaltigung und Schlimmeres.

Ich fühlte mich sofort erinnert an Beobachtungen, die sich selbst in Russland machen konnte, und an solche Berichte, die ich hier früher schon verlinkt hatte:
muck schrieb:[Erfahrungsbericht eines Mobiks]

Und fast alle Männer waren auch nicht in der Armee gewesen. Die meisten von ihnen waren normale Vertreter der Arbeiterklasse (auch aus ländlichen Gebieten), aber was ihren Informationsstand betraf, waren sie wie Kinder. Sie hatten nichts über die Realitäten der Speziellen Militäroperation erfahren, weder online noch durch Angehörige mobilisierter Soldaten aus ihren eigenen Gemeinden. Sie glaubten den Fernsehprogrammen und unterschrieben Verträge, ohne das Kleingedruckte zu lesen.

Der nächsten Fuhre begegnete ich im August oder September 2024. Ich kam an einem Straflager für Arrestanten der Sturmkompanien des zweiten Aufgebots vorbei und sah einen anderen Typ von Kontraktnik … Ein erschreckender Anblick, um ehrlich zu sein.

Stellen Sie sich einen Piraten vor, wie Künstler sie heute zeigen: grauhaarig, unfrisiert, zahnlos, mit Blicken, die von Hass bis leichtem Wahnsinn reichen, unterernährt. Und ein paar Berufssoldaten der regulären Armee – mit normalen Muskeln, gepflegten Haarschnitten und den Augen von Menschen, die ihr Leben viel lockerer leben. Ein unvergesslicher Kontrast. Das waren Kriminelle, die es satthatten, (schon wieder) lange Gefängnisstrafen abzusitzen, mit schweren Verbrechen—Mörder, Räuber, Drogendealer.
muck schrieb:[Zitat des] Duma-Abgeordnete[n] Alexander Borodai:

Als Infanterie sind sie Resteware. Ihre Aufgabe ist nur, die Front zu halten, die Aufmerksamkeit des Gegners auf sich zu ziehen und seine Kräfte zu erschöpfen, während sich andere Einheiten im Hintergrund auf die Offensive vorbereiten. Sie sollen sie einfach zermürben, verstehst Du? Niemand erwartet, dass diese Truppen einen nennenswerten (oder auch nur einen kleinen) Sieg erringen. Sie sind bloß Kanonenfutter.

Und so denken nicht nur die Generäle, weißt Du? Alle denken so, auch die einfachen Offiziere, auch die zivilen Anzugträger. Sie schauen sich die soziale Zusammensetzung dieser Freiwilligen an und fragen: "Was sind das für welche?"

Eigentlich sind es Landsknechte. Söldner für Geld. Und ja, viele von denen wollen kämpfen. Aber, du musst verstehen: Im zivilen Leben würden die überhaupt kein Geld verdienen, vielleicht ₽20.000, ₽30.000 oder höchstens ₽40.000 im Jahr.

Hier verdienen sie ₽220.000, ₽250.000, ₽260.000 oder mehr. Geld, das sie sonst nie sehen würden. Und das ist eine Win-Win-Situation. Sie werden gekauft wie Frischfleisch. Aus Sicht der Anzugträger stellen diese Leute keinen sozialen Wert dar. Warum wohl? Sie sind oft schon etwas älter, richtig? Sie sind keine produktiven Mitglieder der Gesellschaft. Keiner von denen wird mal ein erfolgreicher Wissenschaftler werden.

Die Infanterie besteht aus Leuten, die nicht als besonders wertvoll angesehen sind. […] Es sind Zivilversager. Also, Maxim Gorki hatte ein Wort dafür, das heute verschiedentlich genutzt wird: "Überschüssige."
Für die breite Masse, die Unterschicht, ist das Leben in Russland ein einziges verzweifeltes Hauen und Stechen. Einerseits traut man der eigenen Regierung jede Schandtat zu, andererseits lässt man sich für ein paar Rubel bereitwillig (und buchstäblich) zur Schlachtbank führen, oft unter bewusster Vermeidung aller Möglichkeiten, sich eines Besseres belehren zu lassen.

Und auf die Gefahr hin, kulturalistische Narrative zu bedienen—man kann es als Tatsache betrachten, dass diese Kultur der Gewalt wirklich ein spezifisch russisches Problem ist. Denn nicht nur sprechen russische Intellektuelle genau davon, sondern es fällt zum Beispiel auch auf, dass das Phänomen der Dedowschtschina in vielen Armeen des früheren Ostblocks existierte, dort aber erfolgreich zurückgedrängt wurde. Nicht so in Russland, wo sogar das Komitee der Soldatenmütter verboten wurde, das sich am meisten um seine Bekämpfung verdient gemacht hatte.
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(28.08.2026, 19:00)muck schrieb: Nicht so in Russland, wo sogar das Komitee der Soldatenmütter verboten wurde, das sich am meisten um seine Bekämpfung verdient gemacht hatte.

Gibt es doch immer noch?
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Die Union der Komitees der Soldatenmütter gibt es noch, den Dachverband, obwohl er zwischenzeitlich mal als "ausländischer Agent" eingestuft wurde. Die (juristisch eigenständigen) eigentlichen Aktionskomitees sind aber fast alle verboten oder durch Sanktionierung der maßgeblichen Personen zerschlagen worden. Sie sind die eigentliche Organisation, die Union hat ihre Arbeit nur koordiniert und als Ansprechpartner für die Medien fungiert.
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(28.08.2026, 21:21)muck schrieb: Die Union der Komitees der Soldatenmütter gibt es noch, den Dachverband, obwohl er zwischenzeitlich mal als "ausländischer Agent" eingestuft wurde. Die (juristisch eigenständigen) eigentlichen Aktionskomitees sind aber fast alle verboten oder durch Sanktionierung der maßgeblichen Personen zerschlagen worden. Sie sind die eigentliche Organisation, die Union hat ihre Arbeit nur koordiniert und als Ansprechpartner für die Medien fungiert.

Du wirfst scheinbar verschiedene ähnlich klingende Organisationen in einen Topf obwohl diese so nicht zusammen gehören. Auch wurde der Dachverband niemals so eingestuft sondern nur die Sektion in St. Petersburg und für diese wurde die Einstufung ein Jahr später wieder zurückgenommen. Alle weiteren sanktionierten Organisationen gehör(t)en explizit nicht dem Dachverband an.
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