Vierter Golfkrieg
(27.05.2026, 16:50)Schwabo Elite schrieb: Von diesem Krieg wird sich das iranische Regime nicht wieder erholen.

Die Tötung der Führungsriege hat erst einmal Hardliner an die Regierung gebracht.
Aber es wird letzlich egal sein, wer den Karren vollends in den Sand fährt.

Inflation, Wirtschaftskollaps und Wassermangel lassen sich nicht mit Raketen bekämpfen.

Und die Schutzgelderpressung rund um die Trump-Straße wird die Welt den Mullahs nicht durchgehen lassen.

Ich schätze in fünf Jahren werden die Bemühungen der USA und Israels Früchte getragen haben.

Danach sieht es aktuell nichts aus. Die religiösen Fanatiker an der Spitze sind doch völlig austauschbar. Und der Wassermangel zumindest für die nächsten Monate vorbei. Tatsächlich sitzt das Regime in Teheran durch die massiven Regenfälle der letzten Wochen fester im Sattel als je zuvor. Leider!
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Schwabo gibt seiner Prognose einen Zeitrahmen von fünf Jahren. Ich sehe das ähnlich, die strukturellen Probleme des Landes sind nicht mit einem nassen Jahr vorbei.
Fehlende Geduld ist oft unser größtes Problem, nicht jede Entwicklung die angestoßen wurde vollendet sich sofort und bis gestern.
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(27.05.2026, 19:50)Nightwatch schrieb: Schwabo gibt seiner Prognose einen Zeitrahmen von fünf Jahren. Ich sehe das ähnlich, die strukturellen Probleme des Landes sind nicht mit einem nassen Jahr vorbei.
Fehlende Geduld ist oft unser größtes Problem, nicht jede Entwicklung die angestoßen wurde vollendet sich sofort und bis gestern.

Die strukturellen Probleme bestehen aber schon Jahrzehnte. Zudem besteht das Risiko dass der Iran in Sachen Straße von Hormuz noch gestärkt aus der Geschichte heraus geht. Würde mich nicht wundern wenn in Zukunft tatsächlich eine Gebühr für die Passage an die Mullahs gelöhnt werden muss.
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@KheibarShekan
Zitat:Äh, Ne. Philosophisch und "geneigt betrachtend" lassen sich nur geisteswissenschaftliche Fragen im Literaturkurs beantworten.
Wer nach Beweisen für mathematische Gesetze sucht, dem hilft ausschließlich mathematische Logik. Das ist alternativlos. Siehe oben.
Es geht nicht um Philosophie, aber sehr wohl um das geneigte Betrachten. Denn in den ersten Tagen der ersten Kriegswoche verfeuerte der Iran teils mehr als 1.000 bzw. bis zu 1.200 Flugkörper aller Art. Diese Zahl sank nach der ersten Woche massiv ab. In den letzten 2-3 Wochen des Konfliktes wurden nur noch ca. 80 bis 120 Flugkörper aller Art je Tag abgefeuert, also etwa zehn Prozent der Anzahl bzgl. der Startwoche.

Und da ist die Frage eben schon, woran dies liegt? Der den Verbündeten zugeneigte Betrachter, dazu zähle ich auch mich, sieht die Ursache a) in der abnehmenden Zahl der Feuersysteme, die eben durch die Luftangriffe zerstört wurden oder zumindest daran gehindert wurden, in Feuerposition zu gehen. Der dem Iran zugeneigte Betrachter könnte indessen annehmen, dass es b) ein Plan des Iran ist, die Zahl der Abschüsse bewusst zu reduzieren, um z. B. zu suggerieren, dass man schwächer ist als vermutet oder um den "Raketenkleinkrieg" bewusst hinzuziehen und um die eigenen Arsenale nicht allzu sehr abzunutzen.

Dass es eine gezielte Strategie des Iran hinsichtlich b) gibt, lässt sich aber nirgends erkennen. Zumal darauf hingewiesen wurde, dass aufgrund der "Ausfallerscheinungen" auf der oberen Kommandoebene einzelne Einheiten begonnen haben sollen, eigenmächtig zu handeln. Sollte das zutreffen, dann müsste man entweder annehmen, dass diesen Einheiten die Systeme ausgingen oder aber dass diese Einheiten ein vorgegebenes Drehbuch verfolgten, das eben genau diese Reduzierungen der Attacken beinhaltet.

Ob es eine solche Vorgabe gab - d. h. ein gezieltes Zurückhalten der Systeme im Falle einer Unterbrechung der Kommandoketten und angesichts einer gegnerischen Luftherrschaft - weiß ich nicht. Mir wäre dazu zumindest nichts bekannt. Aber vielleicht kannst du selbst dazu mehr sagen, ob es solche Anweisungen gab?

Schneemann
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Es ist meiner rein persönlichen Einschätzung nach durchaus davon auszugehen, dass der Iran noch etliches an Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen hat. Dass die Zahl der Abschüsse derart eingebrochen ist, ist kein Beleg dafür, dass diese Systeme nicht mehr vorhanden sind, sondern nur, dass man sie nicht mehr einsetzen konnte, weil jeder Einsatz weitere massive Verluste für den Iran bedeutete und weil die Wirkung der iranischen Systeme im Verhältnis zur eingesetzten Quantität gering war und weil man vor allem anderen Systeme für die Zeit nach dem Krieg aufsparen will.

Ich sehe darin also kein Strecken des Bestands um den Krieg möglichst lange führen zu können, sondern dass man aufgrund politischer strategischer Gründe das Arsenal für die Zeit nach dem Krieg zumindest so weit wie möglich erhalten will. Primär im Kontext mit den Golfanrainern.
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(28.05.2026, 05:29)Schneemann schrieb: Und da ist die Frage eben schon, woran dies liegt? Der den Verbündeten zugeneigte Betrachter, dazu zähle ich auch mich, sieht die Ursache a) in der abnehmenden Zahl der Feuersysteme, die eben durch die Luftangriffe zerstört wurden oder zumindest daran gehindert wurden, in Feuerposition zu gehen. Der dem Iran zugeneigte Betrachter könnte indessen annehmen, dass es b) ein Plan des Iran ist, die Zahl der Abschüsse bewusst zu reduzieren, um z. B. zu suggerieren, dass man schwächer ist als vermutet oder um den "Raketenkleinkrieg" bewusst hinzuziehen und um die eigenen Arsenale nicht allzu sehr abzunutzen.

Schneemann

Warum genau muss man das an der pol. Ausrichtung des Betrachters festmachen. Mir wäre es Recht wenn die Islamisten-Regierung im Iran fällt, aber trotzdem komme ich zu einem ähnlichen Schluss. Es besteht doch aktuell gar keine Veranlassung für den Iran aus allen Rohren zu feuern. Nur etwas Geplänkel alle paar Tage spielt dem Iran doch in die Karten.
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(28.05.2026, 10:51)lime schrieb: Nur etwas Geplänkel alle paar Tage spielt dem Iran doch in die Karten.

Der Iran will in erster Linie Gewissheit haben, dass Israel und die USA den Plan Regimewechsel fallen lassen.

Das Faustpfand dafür sind die Trump-Straße und das Uran.

Israel und die USA wollen dreierlei: Eine stillschweigende Anerkennung des Staates Israel, das Uran und eine offene Trump-Straße.

Das Uran offiziell abgeben wäre eine Demütigung, das Existenzrecht Israels anzuerkennen wäre das Gleiche, wie das eigene zu negieren.

Diesen kordischen Knoten kann niemand durchschlagen.

Es wird also weiter dahinplätschern, bis der Iran nicht nur moralisch, sondern auch tatsächlich wieder in der Steinzeit ist.
Wieviel Raketen der Iran wähemd des Niedergangs besitzt, ist völlig egal.
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Alleine im Tourismus verlieren die Golfstaaten täglich 600 Millionen Euro, vom Imageverlust ganz zu schweigen.
Die Verluste bei den Einnahmen aus anderen Bereichen noch dazu stellt sich die Frage wie lange sich die Staaten das noch leisten können .
Der Iran ist seit jahrzehnten mit mal mehr , mal weniger Sanktionen belegt, man ist es also gewohnt
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(27.05.2026, 16:50)Schwabo Elite schrieb: Die Tötung der Führungsriege hat erst einmal Hardliner an die Regierung gebracht.

Es sind ein paar altgediente Generäle der IRGC gefallen. An den Regierungsorganen bzw. Institutionen, gewähltes Parlament, gewählte Regierung, Kabinett, etc. hat sich nichts geändert. Nicht einmal die Strukturen innerhalb der IRGC dürften sich geändert haben. Das Staat und auch der Sicherheitsapparat sind ihrer Handlungsfähigkeit nicht eingeschränkt durch den Austausch einzelner Personen. Die Auswirkung der gezielten Tötungen sind eher wie bei einem Unternehmen, wo es eine gewisse Fluktuation im Management gegeben hat und da auch nur in einer bestimmten Abteilung, die im Ergebnis zu einer notwendigen Verjüngung führte. Das Unternehmen, die Strukturen, das Geschäftsmodell, die Vertriebswege, alles gleich geblieben. Der Iran ist eben vieles, aber sicher keine Diktatur, die auf konkrete Personalien angewiesen ist, wie bei Assad, Saddam oder den arabischen Monarchien, wo das eher Wirkung zeigen könnte. Auf diese Weise schädigt man die Iraner nicht.

Zitat:
Aber es wird letzlich egal sein, wer den Karren vollends in den Sand fährt.
Inflation, Wirtschaftskollaps und Wassermangel lassen sich nicht mit Raketen bekämpfen.

Der Iran sitzt auf fossilen Rohstoffen und selten Erden im Wert von über 27 Billionen Euro (Trillion USD). Irgendjemand wird den Scheiss schon kaufen (wollen/müssen). China z.b. Den Aufstieg der Iraner kann man verlangsamen oder versuchen zu kanalisieren, aber nicht aufhalten. Was davon heute nicht verkauft wird, steigert seinen Wert. Ein riesiger Rohstoff-Fond, der ggf. von Staaten wie Kanada, USA, Saudi Arabien übertroffen wird.

Das Thema Wasser, hört man ja öfter. Der Iran hat nach der Türkei mit Abstand die größten Süßwasserreserven des gesamten Mittleren Ostens. De sind nicht geringer als Israel, Ägypten (trotz Nil), Jordanien, Syrien, Saudi Arabien, Kuwait, Bahrain, VAE alle zusammengenommen. Nur haben de zusammengenommen viel mehr Bürger. Es handelt sich im Iran insofern weniger um ein nicht lösbares, grundsätzliches Wassermangelproblem, sondern um ein Wasserverteilungsproblem welches saisonal in den heißen Sommermonaten zum Tragen kommt und mit entsprechender Infrastruktur (Entsalzungsnlagen, Trinkwasseraufbereitung, Trinkwasserpipelines) lösbar ist. In den o.g. semitischen Gebieten kann und wird das früher oder später auf organische oder nicht-organische Weise existentiell eskalieren.

Zitat:Und die Schutzgelderpressung rund um die Trump-Straße wird die Welt den Mullahs nicht durchgehen lassen.
Ich schätze in fünf Jahren werden die Bemühungen der USA und Israels Früchte getragen haben.

Und wie soll diese Frucht aussehen? Und zu wie süß schmeckt sie?
Wer weiß wie die Welt in 5 jahren hier in Europa aussieht?
Woher kommt die Zuversicht, die rasant gestiegenen Preise für seltene Erden und Energie zu bezahlen?

(28.05.2026, 07:50)Quintus Fabius schrieb: Es ist meiner rein persönlichen Einschätzung nach durchaus davon auszugehen, dass der Iran noch etliches an Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen hat. Dass die Zahl der Abschüsse derart eingebrochen ist, ist kein Beleg dafür, dass diese Systeme nicht mehr vorhanden sind, sondern nur, dass man sie nicht mehr einsetzen konnte, weil jeder Einsatz weitere massive Verluste für den Iran bedeutete und weil die Wirkung der iranischen Systeme im Verhältnis zur eingesetzten Quantität gering war und weil man vor allem anderen Systeme für die Zeit nach dem Krieg aufsparen will.

Ich sehe darin also kein Strecken des Bestands um den Krieg möglichst lange führen zu können, sondern dass man aufgrund politischer strategischer Gründe das Arsenal für die Zeit nach dem Krieg zumindest so weit wie möglich erhalten will. Primär im Kontext mit den Golfanrainern.

Dass die iranische Selbstverteidigung ineffektiv gewesen wäre, kann man so nicht sagen. Die USA sind sehr präzise und erheblich stärker getroffen worden, als sie zugeben. Alleine das Ausschalten von 3 THAAD Batterien, der Sat-Kommunikation und festen Radarstationen am Golf waren erhebliche Wirkungstreffer, die auch sie nicht so schnell kompensieren können. Dazu sind einige notwendige Lager für Kerosin in Feuer aufgegangen, ebenso die Data Center von Amazon und Co. Die US Soldaten waren in ihren Basen auch nicht mehr sicher und wurden (wir kennen die Fälle aus Kuwait, Bahrain, VAE, Nordirak) in zivilen Unterkünften, konkret zivile Hotels, einquartiert. Die Frage, ob sich unter dem Hotel eine feindliche Basis befindet stellt sich rechtlich eigentlich auch nicht, aber da war man von ein UAV Angriffen (we know where you hide and there is no safe place) vergleichsweise gnädig. Auch mit der Ölinfrastruktur seiner Nachbarn war der Iran recht gnädig, nicht zuletzt aus der Kalkulation des Selbstschutz entsprechender Einrichtungen. Aber auch die lassen sich mit erheblichem Aufwand final nicht schützen und werden ebenfalls in Rauch aufgehen, wenn einer eine falsche Bewebungen macht. Gerade aufgrund der erzielten Wirkungstreffer ist das für den iran, für die andere Seite ebenso, auch leichter umsetzbar als vor dem Krieg. Die Hormuz Passage - mit Schutzgeld oder ohne - ist dann auch gar nicht so entscheidend.
Zitat:Iran attacks damage 20 US military sites since start of war, satellite images show

Iran has damaged 20 US military sites since the start of the war, satellite images and videos analysed by BBC Verify show, suggesting the attacks are more extensive than publicly acknowledged.

Iran has targeted key facilities across eight countries in the Middle East since the end of February, causing millions of dollars of damage to state-of the-art air defence systems, refuelling aircraft and radars.
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The US has sought to limit satellite analysis of the conflict by requesting Planet, a major provider, to impose an "indefinite" restriction on new images of Iran and most of the Middle East. The company justified the move, saying that it wanted to ensure its images were not used "by adversarial actors to target allied and Nato-partner personnel and civilians".

BBC Verify has used satellite imagery from other international providers combined with older images from Planet to track the damage caused by Iranian attacks. The facilities are in Saudi Arabia, the United Arab Emirates (UAE), Qatar, Kuwait, Iraq, Jordan, Bahrain and Oman. The actual figure could be higher, with some analysts placing the number of bases hit as high as 28.
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Among the valuable hardware damaged were three state-of-the-art anti-ballistic missile batteries systems at the Al Ruwais and Al Sader airbases in the UAE and Muwaffaq Salti Airbase in Jordan.
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Vice-Admiral Mark Mellett, the ex-head of the Irish Defence Forces, told BBC Verify that the batteries are at the core of a "highly complex" regional defence network that cannot be "quickly or easily replaced".

Iranian strikes have also heavily hit US refuelling and surveillance aircraft at Prince Sultan Airbase in Saudi Arabia, expert analysis of satellite images show, with damaged aircraft and smoking craters clearly visible.
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The extent of damage caused to US facilities is difficult to quantify, but a May estimate by the Pentagon put the total cost of Operation Epic Fury at $29bn - with much of that likely to be spent on "repair or replacement costs for equipment" destroyed in the conflict. Democrats say this is likely an underestimate.
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By comparison to the expensive hardware used by the US military, Iran has reportedly made use of cheap, easily replaceable drones in its attacks on targets across the Middle East.

Experts who spoke to BBC Verify said that Iranian tactics had evolved over the course of the war, moving from sprawling barrages of missiles which targeted cities and bases across the Middle East, to more precise, directed attacks.

"[Iran's] opening salvos were optimised for volume—mass waves designed to overwhelm air and missile defences through sheer numbers," said Dr Kelly Grieco, an analyst with the US-based Stimson Centre think tank.

"Within days, however, Iran had shifted to smaller, more precisely targeted salvos, conserving remaining missiles and drones for specific high-value targets and concentrating fire where even near-misses cause significant damage."

...
"The current conflict has consumed US and partner air defence stocks at a significant rate," she said.

"There is no rapid path to replenishment, meaning any renewed Iranian assault would be met a fraction of the interceptors available when the conflict stated."
https://www.bbc.com/news/articles/c2l2yl7r8r2o

Stand jetzt...
Zitat:Top 5 Commodities Impacted By The Iran War
By Alex Kimani - Jun 01, 2026, 12:00 PM CDT

The Iran war has triggered major disruptions across multiple commodity markets, with crude oil, LNG, fertilizers, petrochemicals, and aluminum experiencing severe supply shortages, higher costs, and increased volatility.

Oil and LNG have been hit hardest, as the Strait of Hormuz disruption has restricted a significant share of global energy flows, tightening markets and raising the risk of prolonged supply deficits.

Downstream industries are also feeling the impact, with fertilizer shortages threatening food security, petrochemical disruptions driving plastics inflation, and aluminum markets facing their largest supply deficit in decades
...
https://oilprice.com/Energy/Energy-Gener...n-War.html

Zitat:CHARTS: How the sulphuric acid crunch is driving up critical minerals costs

Conflict in the Middle East and the closure of the Strait of Hormuz have sent sulphuric acid prices soaring, sharply increasing production costs for lithium, nickel and other critical minerals essential to the energy transition.

Benchmark Mineral Intelligence said sulphur prices have climbed more than 50% since the start of the Iran war, while sulphuric acid prices have more than doubled in some regions, disrupting supply chains for battery metals and forcing some refiners to curb production amid shortages of physical sulphur supply.
...
Supply risks

The report warned that physical availability, not just pricing, has become the industry’s biggest risk because at least half of global seaborne sulphur trade passes through the Strait of Hormuz. More than half of global lithium, cobalt, rare earth and purified phosphoric acid production expected in 2026 is exposed to sulphur and sulphuric acid disruptions, according to Benchmark. High-purity manganese sulphate monohydrate, used in EV batteries, is entirely dependent on sulphuric acid supply.
...
Even if the Strait of Hormuz reopens quickly, the firm warned damaged Gulf refining infrastructure could take significant time and investment to restore, prolonging pressure across global critical minerals markets.
https://www.mining.com/charts-how-the-su...als-costs/

Zitat:US emergency oil reserve approaching all-time low
Story by Hugh Cameron
• 16h • 4 min read

This drawdown has already brought the SPR to its lowest level since April 2024. And at the current pace, GasBuddy analyst Patrick De Haan predicts that the reserve is days away from reaching levels last touched in August 1983—when it was still in the initial “fill-up” stage.
...
Lipow Oil Associates President Andy Lipow told CNBC last month that the coordinated global release of oil reserves by the U.S. and others had helped prevent crude from reaching $150 per barrel, as some had feared.

However, Lipow said that the U.S. was “well on the way” toward the “minimum operating level” of 240 million barrels. Kloza similarly told Newsweek that as the SPR falls below 300 million barrels, this will create problems with “the integrity of the oil stored,” among other issues.
https://www.msn.com/en-us/money/markets/...r-AA24FfxP
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Tiger Hubschrauber im Golf

Auszüge aus
https://www.forum-sicherheitspolitik.org...pid=292518
.....
Zwei Kommandanten der Tigre-Hubschrauber sind aus dem Nahen Osten zurückgekehrt, wo sie mehrere Monate lang am Schutz französischer Stützpunkte, sensibler Standorte und kritischer Infrastrukturen im Luftraum der Vereinigten Arabischen Emirate beteiligt waren. Diese Fähigkeit der Leichten Luftwaffe der Landstreitkräfte (ALAT) hat dort ihre Wirksamkeit gegenüber iranischen Drohnen unter Beweis gestellt, was eine Weiterentwicklung ihrer Bewaffnung und ihres Einsatzbereichs zur Folge hatte.
.....
Die Operation, die sehr kurzfristig gestartet wurde, war ein Volltreffer. „Die LAD ist ein neues Ass im Ärmel der Luftkampftruppe (…) Diese Fähigkeit hat sich als besonders wirksam gegen die Shahed-Drohnen erwiesen, die vor allem nachts im Golf ihr Unwesen trieben“, lobte der Kommandant von vier der fünf Regimenter der ALAT.

Ob Shahed 136 oder andere Modelle dieser Art – die Besatzungen „konnten mehrere davon während eines einzigen Fluges zerstören“, bemerkt Oberst Brice Erbland, Kommandeur des 1. RHC. Auch wenn der Tiger in erster Linie für die Feuerunterstützung der Bodentruppen ausgelegt ist, hat er die Besonderheiten des Luft-Luft-Einsatzes offensichtlich gut verinnerlicht. Das Abschießen fliegender Ziele ist eine kleine Neuheit, aber „es gibt keine wirklichen Unterschiede, es bleibt ein Einsatz (…) Wir sind dafür ausgebildet und offenbar können wir es derzeit“, versichert Hauptmann Adrien vom 5. RHC, einer der beiden Tiger-Kommandanten, die nach Frankreich zurückgekehrt sind.

Obwohl alle Einsätze über dem Meer und bei Nacht durchgeführt wurden, glich keine Mission der anderen. Jede wird ausgehend von einem bestimmten Zeitfenster und einem bestimmten Gebiet geplant, einem Jagdgebiet, in dem jede eindringende Drohne neutralisiert werden muss.

„Jede Einheit hatte Einsätze von sieben bis acht Stunden zu bewältigen“ oder das Äquivalent von 2,5 bis 4 Stunden pro Tiger-Besatzung, erläutert Hauptmann Adrien. Unter anderem die Dichte der Umgebung habe dazu geführt, jeweils nur einen Tiger zu entsenden – eine Vorgehensweise, die „völlig neu, aber auch viel einfacher zu handhaben“ sei, fährt derjenige fort, der auch für die Bedienung der 30-mm-Kanone zuständig ist. Der Einsatz von zwei Maschinen in einem einzigen Sektor erwies sich schnell als kontraproduktiv; die Aufteilung der Ressourcen garantierte eine bessere „Dichtheit“ und eine längere Einsatzdauer der Maschinen.

Für die Tiger galt es, sich in das komplexe Umfeld aus verschiedenen Waffengattungen, Streitkräften und Verbündeten dieses mehrschichtigen Verteidigungssystems zu integrieren. Jeder Akteur der 3D muss in der Lage sein, andere sofort zu identifizieren und selbst identifiziert zu werden, um Beschuss durch eigene Truppen zu vermeiden. Die Generaldirektion für Rüstung (DGA) und die Gruppe für Luftmobilität der Technischen Abteilung der Landstreitkräfte (GAMSTAT) haben daher die Ärmel hochgekrempelt, um „in Rekordzeit“ einen für die Piloten und die Boden-Luft-Verteidigung unverzichtbaren Baustein zu integrieren: die Link 16.

Dadurch konnten sich die Tiger nahtlos in einen vierfachen Schutzschild einfügen. Der erste, die Störung, „funktioniert recht gut“. Es folgen die Kampfflugzeuge, „die eine große Anzahl von ihnen abfangen und das aus größerer Entfernung, was nach wie vor das vorrangige Ziel ist“, bemerkt Hauptmann Adrien. Die Tiger kommen dann, 30–40 km vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate. Und sollte es einer Drohne gelingen, diese drei Schutzschilde zu durchbrechen, bleibt noch die Boden-Luft-Verteidigung.
[Bild: https://www.forcesoperations.com/wp-cont...00x528.png]
Eine Shahed-136-Drohne, abgeschossen von einem französischen Tiger
(Bildnachweis: Generalstab der Streitkräfte / Landstreitkräfte)
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(03.06.2026, 10:57)KheibarShekan schrieb: Den Aufstieg der Iraner kann man verlangsamen oder versuchen zu kanalisieren, aber nicht aufhalten.

Das hört sich für mich an wie eine Mischung aus dem sprichwörtlichen "Pfeifen im Walde" und "Sozialismus in seinem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf".

@KheibarShekan: ich bin mir nur nicht sicher, für wen Du diesen ganzen Unsinn aus tausenduneiner Umnächtigung schreibst.
Ich vermute, Du schreibst ihn, um ihn anschliessend "im Internet" selbst lesen zu können.
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