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(06.04.2026, 18:26)Milspec_1967 schrieb: OK...
Aber A-400 sind im Einsatz flexibler (Sandpiste!... Schick da mal nen A330 hin...)
Und im Unterhalt günstiger.
Warum also nicht 30 zusätzliche A400m mit Betankung. .??.
Booms benötigen in der Luftwaffe nur die 35 F-35....und die können von den Partner Nationen betankt werden.
Es wäre viel sinnvoller, NL, B, PL, UK, FIN, NOR etc kaufen weit mehr A330... Denn die betreiben ausschließlich Boom LfZ.!!
Für unsere 180 (?) EF (+ xxx FCAS zukünftig) nimmt man A400M.
(06.04.2026, 22:36)Milspec_1967 schrieb: Der A400m ist dagegen alles wumpe... Tanken, transportieren (auch Fahrzeuge mit Rampe)... Egal wohin.
Auf Dauer ist das ggf billiger.
Der unterhalt einer A330 ist garantiert günstiger als eines A400M, da es eine Zivile Basis ist, und wenn die Luftwaffe mal keine Kapazität frei hat kann man sie einfach LH Technik zur Wartung schicken.
Das egal wohin ist auch falsch, da ein A400m mit nur 20t zuladung 6390km Reichweite hat und mit voller beladung sogar nur 3300km, ein A330MRTT+ hingegen schafft bis zu 16000km mit Zuladung, auch wenn diese Sinkt wenn man mehr Fracht fliegt.
Ganz abgesehen von der möglichen Abgabemenge, die mit einem A330 möglich ist. Ein A400M kann maximal 60t Treibstoff an Bord nehmen, von denen er vielleicht 40t abgeben kann wenn er nahe an seiner Heimatbasis ist(Direkt drüber), ein A330 MRTT kann laut Airbus 70t über einen Zeitraum von einer Stunde 2000km von seiner Heimatbasis entfernt abgeben, bei der MRTT+ wird es aller Voraussicht sogar mehr sein, da diese Version ein 9t höheres MTOW und 8% weniger Eigenverbrauch verspricht, was dann die Mögliche Abgabemenge bei gleichen Missionsparametern auf 82t erhöhen würde, wenn diese Version mit größeren Tanks kommen würde.
Wenn du dir die Geschwindigkeitseffizienzkurven eines A400m, eines A330 und eines Eurofighters anschaust, kommt dabei raus, das eine Betankung von Eurofightern mit A400m relativ ineffizient ist, da beide mehr Treibstoff als notwendig verbrauchen, da passen A330 und Kampfjet wesentlich besser zusammen.
Man sieht, diese beiden Flugzeuge Spielen in ganz unterschiedlichen Ligen und Rollen und beide ergänzen sich gut.
(06.04.2026, 22:36)Milspec_1967 schrieb: Und MRTT kann auch nur Jets betanken...keine hubschrauber.
Es gibt durchaus sachen Für die ist der A400m besser, auch in der Tankrolle, weshalb ich ja auch nicht gegen Tankkits für die Flieger bin, sondern ausdrücklich dafür, aber für Flugzeuge, Große Distanzen und Mengen ist der A330 einfach überlegen.
(06.04.2026, 22:36)Milspec_1967 schrieb: Und.... warum haben B, NL, PL, NOR etc keine eigenen MRTT wenn das für dich zwangsläufig zusammen gehört?
Lustig, das Alle diese Staaten entweder MRTT bestellt haben(Polen) oder Teil der MMU sind(B, NL, NOR, DEN, SWE), auch wenn sie als kleine Länder und/oder Frontstaaten einen wesentlich geringeren Bedarf haben als wir.
PS: Ich bin auch dafür, das mehr Transporter gekauft werden, entweder 30 A400m mehr oder 40+ FMTC(Future Medium-sized Tactical Cargo), falls dieses Projekt Weiterverfolgt wird.
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(06.04.2026, 22:36)Milspec_1967 schrieb: Und.... warum haben B, NL, PL, NOR etc keine eigenen MRTT wenn das für dich zwangsläufig zusammen gehört?
(07.04.2026, 01:16)alphall31 schrieb: Weil sie keine brauchen , da sie entweder frontstaaten sind oder die Länder so klein sind das man selbst mit Fahrrad in ein paar Stunden durchquert hat.
Diese Länder planen entweder eine Beschaffung oder besitzen über die Teilhabe entsprechende Maschinen, so dass nicht nur die ursprüngliche Aussage falsch ist, sondern auch die Begründung wenig stichhaltig ist. Der tatsächliche Einsatzradius unter echten Einsatzbedingungen ist deutlich geringer, als die geduldigen Papierzahlen unter optimalen Bedingungen dies üblicherweise angeben, daher gilt auch was roomsim bereits beschrieben hat - gerade der hohe Anfangsverbrauch wird üblicherweise durch eine schnelle Betankung noch in Nähe des eigenen Standorts abgefangen. Dementsprechend wird häufig auch geübt, nicht um die Luftbetankung selbst zu trainieren, sondern um die Übungszeiten selbst entsprechend auszudehnen. In der Vergangenheit wurde dies in der Regel von den USA eingekauft, inzwischen kommen immer häufiger auch eigene Ressourcen zum Einsatz. Ähnliches gilt auch für entsprechende Verlegungen, die inzwischen primär mit den "eigenen" Tankern (der multinationalen Einheit) durchgeführt werden.
Ich sehe allerdings keinen Grund, warum der Betrieb nun nationalisiert werden sollte, und schon gar nicht die hier von roomsim genannte Größenordnung von 50-80 Maschinen.
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(07.04.2026, 14:07)Helios schrieb: Ich sehe allerdings keinen Grund, warum der Betrieb nun nationalisiert werden sollte, und schon gar nicht die hier von roomsim genannte Größenordnung von 50-80 Maschinen.
Tut mir leid, das ich das unklar ausgedrückt habe, aber ich hatte an eine Aufstockung des deutschen Beitrags in der MMU gedacht.
Auf 50 Maschinen komme ich daher, da ich eine Europäische Tankerflotte von mind. 100 Flugzeugen für nötig halte, um unsere Operationen abzudecken.
Nur zum Vergleich die Amis haben eine Flotte von knapp 500 Tankern und sehen diese als zu klein an, auch wenn KC-135 und KC-46 weniger leistungsfähig sind als der A330 MRTT(+).
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Kannst du den Bedarf an mindestens 100 Flugzeugen in Europa und insbesondere einen deutschen Anteil von 50 bis 80 % daran irgendwie plausibel erklären? Auf rein nationaler Ebene dürfte Frankreich in Europa den größten Eigenbedarf haben (weltweite Verpflichtungen, eigene AWACS, Atombomber) und plant mit einer Beschaffung von 15 MRTT, dass Deutschland alleine mindestens die dreieinhalb fache Menge benötigt ist selbst dann für mich nicht nachvollziehbar, wenn wir gemeinschaftliche Aufgaben wie bspw. die Versorgung der AWACS in Europa komplett national übernehmen.
Ich stimme zu, dass es zu einem Aufwuchs kommen sollte und sich die MMU dafür anbietet, ein solcher muss allerdings gemeinschaftlich getragen werden und ergibt in den Dimensionen für mich keinen Sinn.
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Die USA muss mit ihren Tankern aber die ganze Welt abdecken. Für uns geht’s um Europa hauptsächlich . Und da ist aller Nasenlänge ein Flugplatz.
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(07.04.2026, 16:28)roomsim schrieb: Tut mir leid, das ich das unklar ausgedrückt habe, aber ich hatte an eine Aufstockung des deutschen Beitrags in der MMU gedacht.
Auf 50 Maschinen komme ich daher, da ich eine Europäische Tankerflotte von mind. 100 Flugzeugen für nötig halte, um unsere Operationen abzudecken. Ob diese Größenordnung nun nötig ist, sei dahingestellt, aber die Idee, zusätzliche A330 MRTT zu beschaffen, hat Charme.
In Köln existiert ja bereits die Infrastruktur. Allerdings würde ich das in Eigenregie durchziehen wollen, damit die Flugzeuge auf jeden Fall für nationale Bedürfnisse zur Verfügung stehen; man kann sie ja der MRTT Unit assignieren, solange sie nicht gebraucht werden.
Da der deutsche Anteil an der MRTT Unit 2017 berechnet wurde und seitdem nur um den gestiegenen Bedarf aufgestockt wurde, wird man davon ausgehen können, dass ein "krisensicherer" nationaler Bedarf mindestens bei der doppelten Flugstunden-Zahl liegt, also 11.000 statt 5.500. Das wären dann offenbar vier weitere Tanker. Finanziell ist das absolut zu stemmen, und an Piloten wird es nie fehlen, gerade die Möglichkeit, nach DZE nahtlos zu den Airlines zu gehen, macht den A330 MRTT sehr attraktiv.
Um Deine Idee umzusetzen (Europa unter die Arme greifen) bräuchte es natürlich noch mehr Flugzeuge.
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Ich stelle es mal hier ein:
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https://esut.de/2026/04/meldungen/69806/...gelaeutet/
Schneemann
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