29.03.2026, 21:30
Ergänzend:
Die ARMATA Plattform ist durch den Krieg schlicht und einfach nicht mehr finanzierbar. Aber selbst wenn der Krieg endet ist eine Auffüllung der Verluste mit der teureren ARMATA Plattform praktisch nicht stemmbar. Und selbst wenn dies gelänge, ist dies irrelevant, weil der ARMATA keineswegs besser ist als die jeweils neuesten europäischen Panzer und wir sehr viel mehr davon haben werden und immer weiter haben werden.
Su-57 dürften die Russen inzwischen ungefähr 30 insgesamt haben (das ist eine pro-russische Schätzung). Laut Putin will man ab jetzt 15 Stück pro Jahr bauen, aber realistisch sind wohl maximal um die 10 (hat mal ein Typ von Sukhoi vor ein paar Jahren gemeint). Heißt, die Russen hätten dann 2029 was ja immer als "magisches" Datum genannt wird gerade mal höchstens 60 Stück. Höchstens. Und die Su-57 ist zwar für sich allein gut, aber das gesamte Luftkriegssystem des Westens ist um Welten besser als das der Russen. Kurz und einfach: Die Su-57 würden selbst durch die europäischen Luftwaffen ohne die USA in kürzester Zeit untergehen.
Und das ist meiner Meinung nach das wesentlichste überhaupt, insbesondere auch in Bezug auf die Drohnen. Die russischen Systeme sind meiner Ansicht nach für sich allein betrachtet allesamt recht gut (im Übrigen auch deshalb weil sie nicht dem neuesten technischen Stand entsprechen), aber immer nur für sich allein betrachtet. Ich weiß dass meine Meinung, dass das russische Militärmaterial gut ist nicht von allen geteilt wird, und es ist da auch noch ein erheblicher Unterschied zwischen dem wie es sein sollte, und wie die Korruptokratie in Russland es dann real umsetzt, aber trotzdem. Nur weil man anstelle von Sprengstoff in die Reaktivpanzerung Stücke von Autoreifen stopft heißt das ja nicht, dass die Reaktivpanzerung nicht funktionieren würde, würde man sie ordnungsgemäß ordentlich bauen etc (das ist nur ein Beispiel zur Illustration). - Der koordinierte Gesamtverbund ist weit unterlegen. Auch im Bereich Drohnen. Das ist das wesentliche.
Man kann und sollte nicht davon ausgehen, dass S-400 und S-500 etc nicht funktionieren und schwach sind. Ganz allgemein sollte man nicht davon ausgehen, dass feindliche Systeme schwach und wirkungslos sind. Es schadet keineswegs davon auszugehen, dass sie wirkungsvoll sind.
Und trotzdem ist deine Aussage, dass die Russen uns de facto unterlegen sind durchaus korrekt. Bis auf einen einzigen Aspekt: Nuklearwaffen. Die gesamte russische Doktrin geht aber im Fall eines Krieges mit der NATO recht schnell vom Einsatz taktischer Nuklearwaffen aus. Das ist in Wahrheit das wirkliche Problem mit den Russen, und eben nicht deren Drohnen.
Man spricht zu viel über Drohnenabwehr und zu wenig über den taktischen Nuklearkrieg.
Zitat:Die hochmodernen Geräte von Armata bis Su-57, die es schlichtweg nicht gibt, dienen nur als Vorwand für Untätigkeit.
Die ARMATA Plattform ist durch den Krieg schlicht und einfach nicht mehr finanzierbar. Aber selbst wenn der Krieg endet ist eine Auffüllung der Verluste mit der teureren ARMATA Plattform praktisch nicht stemmbar. Und selbst wenn dies gelänge, ist dies irrelevant, weil der ARMATA keineswegs besser ist als die jeweils neuesten europäischen Panzer und wir sehr viel mehr davon haben werden und immer weiter haben werden.
Su-57 dürften die Russen inzwischen ungefähr 30 insgesamt haben (das ist eine pro-russische Schätzung). Laut Putin will man ab jetzt 15 Stück pro Jahr bauen, aber realistisch sind wohl maximal um die 10 (hat mal ein Typ von Sukhoi vor ein paar Jahren gemeint). Heißt, die Russen hätten dann 2029 was ja immer als "magisches" Datum genannt wird gerade mal höchstens 60 Stück. Höchstens. Und die Su-57 ist zwar für sich allein gut, aber das gesamte Luftkriegssystem des Westens ist um Welten besser als das der Russen. Kurz und einfach: Die Su-57 würden selbst durch die europäischen Luftwaffen ohne die USA in kürzester Zeit untergehen.
Und das ist meiner Meinung nach das wesentlichste überhaupt, insbesondere auch in Bezug auf die Drohnen. Die russischen Systeme sind meiner Ansicht nach für sich allein betrachtet allesamt recht gut (im Übrigen auch deshalb weil sie nicht dem neuesten technischen Stand entsprechen), aber immer nur für sich allein betrachtet. Ich weiß dass meine Meinung, dass das russische Militärmaterial gut ist nicht von allen geteilt wird, und es ist da auch noch ein erheblicher Unterschied zwischen dem wie es sein sollte, und wie die Korruptokratie in Russland es dann real umsetzt, aber trotzdem. Nur weil man anstelle von Sprengstoff in die Reaktivpanzerung Stücke von Autoreifen stopft heißt das ja nicht, dass die Reaktivpanzerung nicht funktionieren würde, würde man sie ordnungsgemäß ordentlich bauen etc (das ist nur ein Beispiel zur Illustration). - Der koordinierte Gesamtverbund ist weit unterlegen. Auch im Bereich Drohnen. Das ist das wesentliche.
Zitat:Ebenso wenig überzeugen die russischen SAMs, die jegliche Luftkriegsführung verhindern sollen, da sie sich bisher als schwach und wirkungslos erwiesen haben.
Man kann und sollte nicht davon ausgehen, dass S-400 und S-500 etc nicht funktionieren und schwach sind. Ganz allgemein sollte man nicht davon ausgehen, dass feindliche Systeme schwach und wirkungslos sind. Es schadet keineswegs davon auszugehen, dass sie wirkungsvoll sind.
Und trotzdem ist deine Aussage, dass die Russen uns de facto unterlegen sind durchaus korrekt. Bis auf einen einzigen Aspekt: Nuklearwaffen. Die gesamte russische Doktrin geht aber im Fall eines Krieges mit der NATO recht schnell vom Einsatz taktischer Nuklearwaffen aus. Das ist in Wahrheit das wirkliche Problem mit den Russen, und eben nicht deren Drohnen.
Man spricht zu viel über Drohnenabwehr und zu wenig über den taktischen Nuklearkrieg.
