Vor 7 Stunden
Hier versteht niemand, wie lange der Aufbau von Personal dauert. Eure Debatten sind reine Traumtänzerei ohne Bezug zur Realität.
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(See) Die deutsche Marine
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Vor 7 Stunden
Hier versteht niemand, wie lange der Aufbau von Personal dauert. Eure Debatten sind reine Traumtänzerei ohne Bezug zur Realität.
Vor 5 Stunden
(Vor 7 Stunden)Kokovi79 schrieb: Hier versteht niemand, wie lange der Aufbau von Personal dauert. Eure Debatten sind reine Traumtänzerei ohne Bezug zur Realität.Wenn man zumindest davon ausgeht, den Spaß neben 20x+ Fregatten, zich U-Booten, einer seegestützten nuklearen Teilhabe und sonstigen Sondereinheiten zu unterhalten, kann ich dir da absolut zustimmen. Ohne Abstriche ist sowas nicht umsetzbar, dafür bräuchten wir keine 15.000x sondern eine 35.000x Angehörigen-Marine. Unter anderem deshalb rede ich mir ja auch den Mund über die Konsolidierung von Fähigkeiten und Flaggenstöcken fusselig. Die Marine muss bereits jetzt mehr leisten als sie in ihrem Ist-Zustand kann und muss perspektivisch sogar noch mehr leisten können, entsprechend sollte die effiziente Verteilung des Personalbestands das A&O sein. Breites Fähigkeitsspektrum vor massiertem Fähigkeitsspektrum. Maximal vertretbare Reduktion der Flaggenstöcke (besonders bei MSC, MCM und Versorgern) zusammen mit der Kombination von Fähigkeiten überall dort wo es sinnvoll und/oder machbar ist.
Vor 5 Stunden
Zitat:Die Marine muss bereits jetzt mehr leisten als sie in ihrem Ist-Zustand kann und muss perspektivisch sogar noch mehr leisten können, entsprechend sollte die effiziente Verteilung des Personalbestands das A&O sein. Und diesen personalkörper reduziert man noch durch die ständige Überbelastung . Werbung macht man so auf keinen Fall als Arbeitgeber . Dazu kommen noch diverse andere Befindlichkeiten . Das kommt bloß bei der Führung nicht an. Wenn man dann die Zahlen sieht mit welchen sie planen ( Luftwaffe wurde ja veröffentlicht) kann man nur lachen . Es sitzen immer noch Leute da oben die nicht kapieren .
Vor 3 Stunden
Ich denke beim Thema Träger handelt es sich um ein veraltetes Konzept, welches neuen Bedrohungen nicht gerecht wird bzw. es bessere Dinge bezüglich Kosten und Nutzen gibt und geben wird.
Das Thema Aufklärung können wir in unserem Umfeld ganz gut von Land abdecken. Schiffsgestützt sind auch Starrflügler denkbar, welche mit Katapult gestartet werden und später Wassern oder mit Netzen gefangen werden. Dies wenn die Stehzeiten der Drehflügler nicht ausreichen mögen. Hier sehe ich keine Bedarf für einen Träger. Beim Thema Strike gibt es die Möglichkeit Container voller Flugkörper oder weitreichende Loiteringmunition auf Containerschiffe (benannt oder unbemannt) zu packen. Man könnte hier extremen günstigen Output produzieren, ohne Unsummen auszugeben oder ein für den Feind absolutes Hochwertziel zu schaffen. Bei der Evakuierung frage ich mich einerseits, wie wahrscheinlich haben wir das Teil wenn wir es brauchen dann in Reichweite? Andererseits, welche Summe geben wir aus um potentiell ein paar einzelne Personen zu evakuieren, die sich gerne auch mal eigenverschuldet in einem solchen Gebiet befinden. Nicht falsch verstehen, jedes Leben ist wichtig und darf nicht gegeneinander abgewogen werden. Aber was könnte man mit dem Geld bewirken um an anderer Stelle Leben zu retten. Übertrieben dargestellt baut die Menschheit ein Shuttle um einen einzelnen Astronauten aus dem All zu retten und 100.000 verhungernde Kinder interessieren nicht. Wenn man den Träger hat, schön und gut. Aber als Begründung für eine Anschaffung…
Vor 3 Stunden
Zitat: Andererseits, welche Summe geben wir aus um potentiell ein paar einzelne Personen zu evakuieren, die sich gerne auch mal eigenverschuldet in einem solchen Gebiet befinden. Nicht falsch verstehen, jedes Leben ist wichtig und darf nicht gegeneinander abgewogen werden Glaubst du das ist umsonst , wir sind hier in Deutschland . Das wird natürlich je nach Situation in Rechnung gestellt. Und wenn es sich dabei nur um ein anderes Ministerium handelt.
Vor 3 Stunden
(Vor 7 Stunden)Helios schrieb: Diese ewige Personaldiskussion ist mit dem hin- und hergerechne von Dienstposten schon unsinnig (so funktioniert es nicht, also taugt es auch nicht als Beispiel oder zur Demonstration oder als Basis für eine Diskussion)Ich schau da ja für gewöhnlich auch differenzierter drauf, in dieser allgemeinen Betrachtung habe ich darauf mal verzichtet. Sicher wird es einfacher sein, 600 Mann für einen Träger zusammen zu bekommen als 5x120 für eine Fregattenklasse. Zitat:noch unsinniger wird sie, wenn nun zur Argumentation für oder gegen Einheiten einfach proklamiert wird, dass deshalb anderes verloren gehen muss. Das Thema Personal muss ernsthaft betrachtet werden, das gilt aber unabhängig von der Zahl der aktuell oder zukünftig benötigten Dienstposten, denn das Problem hat rein quantitativ keinerlei absoluten Grenzen in irgendeiner Form.Aber mit der Begründung, das Problem müsste ohnehin gelöst werden, kann man es doch nicht komplett außen vor lassen. Wir können sicher einiges verbessern und damit mehr Personal generieren, aber die Herausforderungen werden ja nicht ganz verschwinden. Es ändert halt auch nichts an der Grundfeststellung, dass Personal gerade für Schiffsbesatzungen in anspruchsvollen Verwendungen immer ein knappes Gut bleiben werden und das somit auch bei Flottenplanungen eine entscheidende Rolle spielen muss. Also halte ich es für angemessen, erstmal zu schauen, wie man eine geplante Flotte mit dem vorhandenen Personal bespielt bekommt, um einschätzen zu können, wie erheblich die damit verbundenen Herausforderungen wären. Das muss ja nicht zwingend dazu führen, dass man nicht aufwächst, aber man sollte sich dem eben bewusst sein, was das an Anstrengungen mit sich bringen wird. Zitat:die ganze Diskussion um einen deutschen Flugzeugträger (oder eine deutsche Flugdeckfregatte) krankt an den selbst aufgestellten Rahmenbedingungen. Nimm dazu einfach mein zuvor erwähntes Beispiel, ein Schiff der Kategorie Juan Carlos I. oder Trieste (nicht konkret diese Schiffe, damit daraus keine Metadiskussion wird) mit einem Fokus auf Führungs-, Unterstützungs- und Transportkapazitäten durch Hubschrauber und Boote für erweitertes IKM und als ASW/AAW-Basis im Bereich BV.Ich habe mich auf wenkmanns Beitrag bezogen, den ich so verstanden hatte, dass er sich gezielt auf den Einsatz von trägergestützten Kampfjets im Expeditionskontext bezieht. Nicht auf diverse Kapazitäten, die LHDs u.ä. bereitstellen können und auch nicht auf einen Drohnenträger. Und darauf zielte meine Gegenargumentation ab. Zitat:Wir brauchen davon auf nationaler Ebene nicht mehr als eine Einheit, wenn wir hier eine internationale Kooperation eingehen können und so den Gesamtbestand entsprechender Schiffe in der EU stärken, wir könnten mit den entsprechenden Voraussetzungen durchaus zwei entsprechende Schiffe betreiben, diese könnten die primären Aufgaben der deutschen Marine in einer Bündnisverteidigung stärken (insbesondere übrigens bei einer Fregattenflotte, die zukünftig keine oder nur noch ein Hubschrauber pro Schiff trägt, ich erwähne es nur) und gleichzeitig ein wirksameres IKM-Mittel im Vergleich zu den heute vorhandenen Schiffen darstellen, insbesondere auch wenn es um Evakuierungsmissionen geht.Über Hubschrauberträger haben DPU und ich ja vor nicht langer Zeit noch ausgiebig diskutiert, denen gegenüber bin ich gar nicht abgeneigt, auch wenn ich sie vielleicht anders konzeptionieren würde als Ihr. Zitat:Und nein, die deutsche Marine würde sich personell daran nicht verschlucken, so aufwändig sind derartige Schiffe im Betrieb nicht, sofern es generelle Lösungen zur Personalproblematik gibt.STOVL-Träger mit F-35 waren das Thema. Denen würde ich jetzt schon einen durchschnittlich vergleichbaren Anspruch ans Personal unterstellen wie Fregatten, aber da mag ich mich auch irren. Richtig ist sicher, dass es einige schwer zu generierende Verwendungen auf einem Träger seltener gibt als auf 5 Fregatten, dafür kommen für den Flugbetrieb andere hinzu. Zitat:Die Diskussion über deutsche "Träger" würde unter solchen Bedingungen sehr viel mehr Sinn ergeben, als immer wieder auf irgendwelche Indopazifikszenarien oder Nahost-Expeditionseinsätze oder FL- bzw. QE-Phantasien abzuschweifen.Da widerspreche ich nicht. (Vor 7 Stunden)DopePopeUrban schrieb: Ich für meinen Teil würde die Hauptbefähigungen von "Trägern" (im vollumfänglichen Sinne) in drei Arten unterteilen:Man kann das auch ohne Anpassungen alles unter einen Hut bringen, muss man sogar automatisch, wenn man nicht auf mehrere Flugmuster setzen will, was bei einem STOVL-Träger schwierig werden dürfte. Die Frage ist da doch eher, welche Tiefe der Fähigkeiten benötige ich in den jeweiligen Aufgabenbereichen, um einen relevanten Effekt generieren zu können. Und da ist Strike wohl am anspruchsvollsten, weil es die beiden anderen Kategorien unterstützend benötigt. Zitat:Brauchen wir eine permanente Trägerpräsenz mit entsprechenden Stückzahlen oder wird diese nur kontextual benötigt?Ich halte die kontextuale Verfügbarkeit nur -wie Helios es beschreibt- im Rahmen einer multinationalen Kooperation für denkbar, dann wäre dieses Schiff aber auch dauerhaft in dieser Kooperation gebunden und nicht national frei verfügbar. Zitat:Kommt das Personal für den luftseitigen Betrieb aus der Marine oder der Luftwaffe?Das ist doch für die Ausgangsbetrachtung eher unbedeutend und würde man einfach wählen können, so wie es mehr Sinn ergibt. Zitat:Braucht es bemannte oder unbemannte Plattformen? Brauchen wir diese Fähigkeit als Singularbefähigung oder ist sie als Zusatz anderer Aufgabenbereiche ausreichend?Das sind für mich die ganz entscheidenden Fragen, wenn es wirklich um die Auslegung einer solchen Kapazität geht. Zitat:Im Kontext der DM würde ich persönlich sowohl luftseitigen Verbandsschutz wie auch den luftseitigen Strike unter "kann aber muss nicht" verorten. Die Komponente Aufklärung/Lagebild ist für uns sowohl Zuhause wie auch in Übersee aktuell deutlich wichtiger, da unsere dafür verfügbaren Ressourcen ziemlich dünn gefächert sind.Wobei dahingehend Konkurrenz besteht zu weitreichenden landgestützten Lösungen wie MPA und EuroMALE sowie seegestützten Sensoren auf UUV/USV. Für beide Alternativen können wir auch abseits heimischer Infrastruktur Lösungen mit Partnern entwickeln. Daher sehe ich die Lücke für eine Trägerkapazität eher im Bereich einzelner, konkreter Fähigkeiten, die von weitreichenden Systemen nicht erbracht werden können, als in übergeordneten Kategorien wie Aufklärung, Strike oder Verbandsschutz. Und in der schnellen Verlegbarkeit ohne vorbereitende Maßnahmen wie die Einrichtung von Stützpunkten im Operationsgebiet. Das ist dann aber ein reiner IKM-Bedarf. Für LV/BV-Szenarien wird das nicht benötigt, daher muss man hier auch abwägen, welche Fähigkeiten es dafür erfordert und in welchem Umfang diese benötigt werden, um auch Sinn zu ergeben. Zitat:Das wäre kein reiner Träger, sondern ein recht klassisches LHD, dass bei Bedarf mit CCA für verschiedene Missionen bestückt werden könnte.Man muss das gar nicht so festlegen hinsichtlich des Schiffs. Das könnte theoretisch auch ein reiner Drohnenträger sein, der nichts anderes kann oder ein "echter" Flugdeckkreuzer, also ein vollwertiges Kriegsschiff mit zusätzlicher Befähigung. Das sollte sich erst aus der konkreten Aufgabenstellung und den anderen Aspekten der Flottenplanung heraus ergeben.
Vor 1 Stunde
Alle Staaten der Erde, die Flugdeck Kreuzer (aka Flugzeugträger) einsetzen, haben mehr (USA,CHN, Turkei) oder weniger (F,, UK) expansionistisch aggressive Großmacht Angriffs Pläne damit.
Wir brauchen das nicht! Der Verlust eines Flugzeugträgers für UK und F käme einem Staatsbankrott gleich! Dann auch für uns. Im Falle eines Krieges (und angenommen Personal von 1000 Leuten für einen kleinen Flugzeugträger) verliere ich lieber 1 von 7 Fregatten (auch 1000 Personal) als 1 von 2 Flugzeugträgern Iran zeigt, dass diese Teile zur echten Zerstörung eines großen, Verteidigungs und Opfer bereiten Landes untauglich sind! (Vietnam hat das bereits gezeigt , dass selbst der härteste Air war nichts bringt... Nur hat keiner in der Trump Clique je intelligenten Geschichts Unterricht genossen) Deutschland benötigt... - AAW für Nordmeer und Nordsee und Atlantik...Viel geringer, aber ein wenig, auch in der Ostsee - viele kleinere Drohnen Träger für Infrastruktur Überwachung und Sicherung inkl Versorgung von Schiffen und USV/UUV (MUSE) - viel Geleitschutz Arsenal AAW Schiffe (gegen, ASM, ASBM und Hyperschall ASM) Sensoren kommen in der Ostsee von Land... Im Nordmeer / Arktis / Atlantik von Fregatten mit LRABM Radaren oder... Mein Favorit... Von hunderten low Orbit Land Überwachung Radar /EO satelliten, die jede Rakete lückenlos tracken und die AAW Arsenal Schiffe mit Daten füttern. Arsenal Schiffe sind zwar auch verwundbar, ja... Aber unbemannt... Und "nur" mit ersetzbaren Raketen an Bord,... So was ist in einem echten Krieg schnell nachbaubar. - viele kleine Patrouillen Schnellboote (CB90) gegen Terroristen und russische Saboteure... Mit sofortiger Kill Mission gegen jeden, der Sperrzonen ohne Seenot durchbricht (genau dafür benötigen wir den Küsten Heimat Schutz und viele viele Wehrpflichtige) ... Aber bitte keinen Schwanz Vergleich Flugzeug Träger, der im symmetrischen Krieg nur 24h überlebt.... Und 1000 Menschen an Bord tötet.
Vor 45 Minuten
Broensen schrieb:Man kann das auch ohne Anpassungen alles unter einen Hut bringen, muss man sogar automatisch, wenn man nicht auf mehrere Flugmuster setzen will, was bei einem STOVL-Träger schwierig werden dürfte.Das ist auch letztendlich damit gemeint. Je fähiger man eine Trägerfähigkeit vorhalten will, desto größer werden die Ansprüche an Personal und Infrastruktur, desto exklusiver wird diese Befähigung, desto "verschwenderischer" und teurer wird sie im Gesamtgefüge einer Flotte. Allerdings würde ich in unserem Kontext dazu tendieren, dass sich Aufklärung/Lagebild und Strike deutlich einfacher realisieren lassen würden, als die luftseitige Verbandsflugabwehr. Zum einen da die sortie Rate bei beiden Aufgabenbereichen deutlich geringer ausfällt, als vollumfängliche Combat Air Patrols die 24/7 Abdeckung gewähren und zum anderen, weil ich mir aktuell alles andere als sich bin, ob der Luftkampf aktuell oder in absehbarer Zeit wirklich rein CCA gestützt stattfinden kann. Da kann man aber natürlich drüber diskutieren. Zitat:Das ist doch für die Ausgangsbetrachtung eher unbedeutend und würde man einfach wählen können, so wie es mehr Sinn ergibt.Im Gegenteil, ich halte diesen Punkt für das make-or-break Szenario einer solchen Fähigkeit. Üblicherweise bin ich auch eher Fraktion "geht nicht gibts nicht" was das Doktrinale betrifft, aber da wir hier über mehrere hundert Posten sprechen, stellt sich diese Frage leider sehr hartnäckig. Zitat:Das sind für mich die ganz entscheidenden Fragen, wenn es wirklich um die Auslegung einer solchen Kapazität geht. Zitat:Man muss das gar nicht so festlegen hinsichtlich des Schiffs. Das könnte theoretisch auch ein reiner Drohnenträger sein, der nichts anderes kann oder ein "echter" Flugdeckkreuzer, also ein vollwertiges Kriegsschiff mit zusätzlicher Befähigung. Das sollte sich erst aus der konkreten Aufgabenstellung und den anderen Aspekten der Flottenplanung heraus ergeben.Ich bin ja eher Vertreter der amphibischen Flugdeck-Fähre aber das hatten wir ja auch schonmal diskutiert. Sowohl reine Flugzeugträger wie auch reine Helikopterträger halte ich für eine "misverwendung" von Personal, dafür dass das Aufgabenprofil dieser Einheiten im Vergleich zu bspw LHDs eingeschränkt ist. Aber auch da kann man natürlich drüber diskutieren. Einen Flugdeckkreuzer halte ich persönlich zwar für interessant, aber ich bin mir noch unsicher, ob das in unserem Kontext so effektiv funktioniert. Obgleich eine Vittorio Veneto 2.0 natürlich was hätte, aber ich glaube, dass ist mehr meine persönlich Vorliebe als tatsächlich operativ sinnvoll. ---------- Milspec_1967 schrieb:Alle Staaten der Erde, die Flugdeck Kreuzer (aka Flugzeugträger) einsetzen, haben mehr (USA,CHN, Turkei) oder weniger (F,, UK) expansionistisch aggressive Großmacht Angriffs Pläne damit.Was hat das mit expansionistischen Angriffsplänen zutun? Sollen wir jetzt auch Seezielflugkörper in der DM abschaffen, weil es Angriffswaffen sind? Die Betreiber von Trägern sehen einfach schlicht einen Bedarf an luftseitigen Fähigkeiten an Orten, an denen sie über keine (oder keine ausreichenden) Luftwaffenstützpunkte verfügen. Genauso wie Amphibs dazu dienen, Truppen und Material dort anlanden zu können, wo kein Hafen zur Verfügung steht. Was man mit diesen Fähigkeiten jeweils macht ist eine andere Frage und im Beispiel USA kann man aktuell wohl durchaus von expansionistischen Angriffsplänen sprechen, aber so pauschal kann man das nicht sagen. Spanien unterhält seine Trägerfähigkeiten nicht um in Südamerika einzufallen, Japan unterhält seine Trägerfähigkeiten nicht um in Korea einzufallen und Italien unterhält seine Fähigkeiten nicht, um in Nordafrika einzufallen. Zitat:Der Verlust eines Flugzeugträgers für UK und F käme einem Staatsbankrott gleich!Der Verlust jedes größeren Marine-Assets wäre ein Staatsbankrott. Wenn uns hier eine Fregatte zu klump geschossen wird, richtet das einen politischen und moralischen Schaden an, von dem sich die Bundeswehr nie wieder erholt. Das Karfreitagsgefecht hat 3x Tote und 8x Verwundete gefordert und hat hier Wellen geschlagen die bis heute spürbar sind. Jetzt stell dir mal vor was passiert, wenn wir wirklich eine Fregatte verlieren und nicht 3x sondern 30x Tote und unzählige Schwerstverletzte zu beklagen sind. Darauf ist die Gesellschaft - verständlicherweise - nicht vorbereitet. Und wird sie auch vermutlich nie sein, da wir hier nicht Nordkorea sind und den Bürger permanent mit Kriegspropaganda zuschütten. Wie das ein Argument gegen Träger sein soll, erschließt sich mir nicht. Zitat:AAW für Nordmeer und Nordsee und Atlantik...Viel geringer, aber ein wenig, auch in der OstseeWieso sollten weniger AAW-Fähigkeiten in der Ostsee vonnöten sein? Die Nordsee ist vernachlässigbar, das norwegische Meer/das Nordmeer benötigt definitiv hochgradige AAW-Fähigkeiten und die Ostsee mEn ebenso. Ist genauso eine aktive Front, vermutlich sogar eine gefährdetere aufgrund der geringen Distanzen und hohen Sensordichte. Zitat:viele kleinere Drohnen Träger für Infrastruktur Überwachung und Sicherung inkl Versorgung von Schiffen und USV/UUV (MUSE)Wozu braucht es Schiffe zum Schutz von Infrastruktur? Pipelines geschenkt, wobei das kein MuSE sondern eine möglichst billige Zivilkonversion braucht aber der Schutz von landseitiger Infrastruktur im LV/BV? Hamburg bewegt sich nicht, Thema USV/UUV geht doch landseitig? MCM genauso.
Vor 14 Minuten
Zitat:Darauf ist die Gesellschaft - verständlicherweise - nicht vorbereitet. Und wird sie auch vermutlich nie sein, da wir hier nicht Nordkorea sind und den Bürger permanent mit Kriegspropaganda zuschütten. Wie das ein Argument gegen Träger sein soll, erschließt sich mir nicht. Da musste GB im Falklandkrieg auch durch und es war halt ein Krieg . Und wenn das karfreitagsgefecht nicht das Fernsehprogramm über die Feiertage durcheinander gebracht hätte wäre es hier genauso untergegangen wie die Gefechte vorher. Die Verluste anderthalb Wochen später ohne Feiertag haben doch so gut wie niemand interessiert. Von Krieg gleich gar nicht erst anzufangen.
Vor 11 Minuten
(Vor 45 Minuten)DopePopeUrban schrieb: Allerdings würde ich in unserem Kontext dazu tendieren, dass sich Aufklärung/Lagebild und Strike deutlich einfacher realisieren lassen würden, als die luftseitige Verbandsflugabwehr.Wo soll die überhaupt von uns gebraucht werden? FK-Abwehr ist klar, aber das machen nicht die Trägerflugzeuge. Drohnenabwehr ist kein Szenario, das einen Träger rechtfertigen könnte. Und gegen feindliche Luftwaffen (wen?) treten wir nicht seegestützt an. Das käme maximal im Nordmeer in Frage und selbst da haben wir landgestützte Optionen. Das wäre für mich eine Indopazifik-Fähigkeit, die wir so nicht brauchen. Zitat:Im Gegenteil, ich halte diesen Punkt für das make-or-break Szenario einer solchen Fähigkeit. Üblicherweise bin ich auch eher Fraktion "geht nicht gibts nicht" was das Doktrinale betrifft, aber da wir hier über mehrere hundert Posten sprechen, stellt sich diese Frage leider sehr hartnäckig.Das versteh' ich nicht. Ob diese Hunderte Posten nun bei der Marine oder der Luftwaffe aufgebaut werden müssen, macht doch nicht den Unterschied. Die Bedingungen sind die gleichen und deshalb ist es auch gleich schwer, Leute dafür zu gewinnen. Die Frage ist eher, welchen Rattenschwanz man noch mit aufbauen muss. Zitat:Sowohl reine Flugzeugträger wie auch reine Helikopterträger halte ich für eine "misverwendung" von Personal, dafür dass das Aufgabenprofil dieser Einheiten im Vergleich zu bspw LHDs eingeschränkt ist.Das kommt auf das angedachte Einsatzportfolio und Flottenkonzept an. Wenn man einen U-Jagd-Träger baut, auf den der gesamte U-Jagd-Verbund angewiesen ist, dann kann man ihn voll spezialisieren, weil er eh nicht für andere Aufgaben zur Verfügung stehen würde. Und ein Strike-UCAV-Carrier könnte sehr viel kompakter und auch weniger personalintensiv ausgelegt werden, wenn er eben nur einen konkreten Typ Drohnen einsetzen kann. Trotzdem wird man im Kontext der DM natürlich eher auf eine Mehrzwecklösung kommen, da wir zu viele Wünsche für zu wenig Rümpfe haben. Zitat:Einen Flugdeckkreuzer halte ich persönlich zwar für interessant, aber ich bin mir noch unsicher, ob das in unserem Kontext so effektiv funktioniert.Das wäre halt ein teurer IKM-Spezialist, wobei man theoretisch auch ein wahlweises ASW-Setup andenken könnte. Das hängt aber auch sehr von den konkret auf dem Schiff einzusetzenden Systemen ab. Zitat:Wieso sollten weniger AAW-Fähigkeiten in der Ostsee vonnöten sein?Weil dort ein Teil der erforderlichen AAW-Layer landgestützt zur Verfügung stehen können. Aber halt auch nur ein Teil. |