Beiträge: 4.497
Themen: 31
Registriert seit: Mar 2023
Zitat:Warum sollte Trump verzweifelt sein und warum hat er damit unrecht?
Also wen Trump behauptet das die Gespräche konstruktiv waren, der Iran aber nichts von Gesprächen weis
Zitat:Der Iran ist militärisch und rüstungsindustriell erledigt.
Nach Angaben des israelischen Militärs hat man doch letztes Jahr im Juni rund zwei Drittel der iranischen Raketenabschussrampen zerstört, etwa 100 Abschussanlagen seien nur noch funktionsfähig. Was hat man den da die letzten Wochen bombardiert ? Laut Israel hat der Iran zu Beginn eine m März ungefähr 550 Raketenabschussanlagen gehabt. Der Iran schafft es in 8 Monaten 450 neue raketenabschussanlagen zu bauen soll aber militärisch erledigt sein. Bei dem was die USA und Israel die letzten zwei drei Jahre angeblich alles zerstört haben nach ihren Meldungen , was der Iran aber jedes Mal bei einem Angriff an Systemen haben soll , also entweder treffen die nicht mal die Hälfte erzählen bloß viel , wie man aus dem Kosovo kennt. Oder der Iran hat eine so enorme Wirtschaftsleistung um immer innerhalb kürzester Zeit an militärischen Systemen zu produzieren. Rüstungsgüter aus dem Ausland gibt es ja so gut wie nicht. Und da die Daten alle von den USA und Israel sind werden wir ja nicht am Wahrheitsgehalt zweifeln .
Zitat:Der Fall des Regime wird wie ab Tag 1 kommuniziert nicht während der Kampfhandlungen stattfinden, ist aber ob der für das Regime nicht behebbaren Probleme im Land nur eine Frage der Zeit.
Selbst wenn es mal dazu kommen sollte das im Iran 10 mio auf die Straße gehen hat das bei über 100 Mio Einwohnern überhaupt keinen Einfluss . Wer sollte das Regime also stürzen? Und da man weiter fleißig Öl verkauft fließt auch das Geld . Und wie heut früh hier zu lesen war brauch man sich auch nicht auf China beschränken sondern darf aus humanitären Gründen damit handeln .
Beiträge: 130
Themen: 0
Registriert seit: Oct 2023
(23.03.2026, 16:53)KBG32 schrieb: @ Schwabo Elite Deine Aussage zum jüdischen Landerwerb ist nicht vollständig. Ja, die kurzsichtigen Landbesitzer haben den schnellen Piaster gewittert und ihre Pächter vertrieben und Land an Juden verkauft.
Es gab aber noch ein Gesetz aus osmanischer Zeit, "Turm und Mauer". Das galt meines Wissens nach noch im Mandatsgebiet. Das heißt, wenn du über Nacht einen Turm und eine Mauer errichten konntest, gehörte das Land dir.
Die Türken hatten eine sehr effektive Verwaltung im Osmanischen Reich etabliert.
Ich kenne die damaligen Gesetze nicht, aber ein "Turm-und-Mauer"-Gesetz, wie von Dir beschrieben, gab es ganz sicher nicht.
Soweit ich auf die Schnelle lesen konnte, haben jüdische Kibbuznik neu erworbenes Land durch eine Einfriedung und einen Wachturm gegen mögliche Angriffe geschützt.
Denn die Juden wurden zu bestimmten Zeiten auch dann angegriffen, wenn sie sich auf ihrem rechtmässig gekauften Land aufhielten.
Beiträge: 14.400
Themen: 239
Registriert seit: May 2006
@SchwaboElite
Zitat:Die Türken hatten eine sehr effektive Verwaltung im Osmanischen Reich etabliert.
Nicht nur das. Als die ersten jüdischen Auswanderer in der Moderne bzw. im 19. Jahrhundert nach dem heutigen Israel kamen, das damals unter der Kontrolle des Osmanischen Reiches stand, haben die osmanischen Behörden das sogar begrüßt. Hintergrund war - und das hört man heute überhaupt nicht gerne, auch in der Türkei nicht -, dass das Gebiet sehr unterentwickelt war und die Osmanen hofften, dass die jüdischen Zuwanderer eine wirtschaftliche und agrarische Belebung bewirken würden, da die Osmanen den hiesigen arabischen Beduinen dies nicht zutrauten, ja dort sogar einen Hort des Unfriedens witterten. Die guten Erfahrungen, die der Sultan mit Juden z. B. auf dem Balkan (Thessaloniki und anderswo) gemacht hatte, sollten sich dort wiederholen und so zu einer Belebung und damit zu mehr Steuerabgaben nach Istanbul beitragen. Aber wie gesagt: Man hört das heute gar nicht gerne. Passt auch nicht ins politische Bild vom "bösen zionistischen Landräuber"...
Schneemann
Beiträge: 7.847
Themen: 15
Registriert seit: Apr 2007
(23.03.2026, 23:43)alphall31 schrieb: Also wen Trump behauptet das die Gespräche konstruktiv waren, der Iran aber nichts von Gesprächen weis Das wird lediglich medial so gespielt und es wird zu gerne geglaubt. Meldungen die ziemlich detailliert verbreiten über wen zu wem die Kontakte geknüpft wurden fallen dagegen unter den Tisch weil sie nicht ins Anti-Trump Narrativ passen.
In der realen Welt ist es aber so, dass Verhandlungen stattgefunden haben und weiter stattfinden. Interessanter wäre da noch die Frage, ob man mit Elementen des Regimes verhandelt, die tatsächlich noch was zu sagen haben. Das lässt sich jedoch nicht gut in eine Schlagzeile verpacken.
(23.03.2026, 23:43)alphall31 schrieb: Nach Angaben des israelischen Militärs hat man doch letztes Jahr im Juni rund zwei Drittel der iranischen Raketenabschussrampen zerstört, etwa 100 Abschussanlagen seien nur noch funktionsfähig. Was hat man den da die letzten Wochen bombardiert ? Laut Israel hat der Iran zu Beginn eine m März ungefähr 550 Raketenabschussanlagen gehabt. Der Iran schafft es in 8 Monaten 450 neue raketenabschussanlagen zu bauen soll aber militärisch erledigt sein. Bei dem was die USA und Israel die letzten zwei drei Jahre angeblich alles zerstört haben nach ihren Meldungen , was der Iran aber jedes Mal bei einem Angriff an Systemen haben soll , also entweder treffen die nicht mal die Hälfte erzählen bloß viel , wie man aus dem Kosovo kennt. Oder der Iran hat eine so enorme Wirtschaftsleistung um immer innerhalb kürzester Zeit an militärischen Systemen zu produzieren. Rüstungsgüter aus dem Ausland gibt es ja so gut wie nicht. Und da die Daten alle von den USA und Israel sind werden wir ja nicht am Wahrheitsgehalt zweifeln. Im Zwölf-Tage-Krieg wurden viele Abschussanlagen durch die israelische Luftwaffe zerstört. Mehr noch wurden temporär neutralisiert in dem man die Zugänge zu den Kavernen, in denen sie stehen bombardiert hat. Oder man blockierte diese Basen durch eine ständige Drohnenpräsenz.
Nach dem Zwölf-Tage-Krieg konnte der Iran hier natürlich wieder Startfähigkeiten rekonstituieren.
Der Unterschied im jetzigen Krieg ist, dass man viel breiter und umfassender vorgehen kann. Im Zwölf-Tage-Krieg war das israelische Angriffsvolumen durch den Flaschenhals Luftbetankung beschränkt. Plus Fokus war das Atomrpgramm und man hat IMO auch zuviele nachrangige Ziele bombardiert anstatt die Raketenproduktion umfassender aufs Korn zu nehmen. Der Iran hat nach dem 12-Tage-Krieg enorme Anstrengungen unternommen, die Schäden am der Raketenproduktion nicht nur zu beheben sondern die Produktion deutlich zu steigern. Das ist gelungen und wohl mit der Hauptgrund warum der Krieg jetzt stattfindet und nicht in *fünf Jahren*.
Im Krieg jetzt ist man aber dabei, die Karvenen mit schwerer Munition nicht nur zu versiegeln sondern (in wenigsten vielen Fällen) auch zu knacken. Vor allen Dingen aber bekämpft man die Raketenproduktion systematisch und auf breiter Basis. Wenn der Iran das wieder aufbauen will wird er effektiv bei null anfangen müssen, auch wenn er nach dem Krieg noch Restbestände an Raketen haben wird.
(23.03.2026, 23:43)alphall31 schrieb: Selbst wenn es mal dazu kommen sollte das im Iran 10 mio auf die Straße gehen hat das bei über 100 Mio Einwohnern überhaupt keinen Einfluss . Wer sollte das Regime also stürzen? Und da man weiter fleißig Öl verkauft fließt auch das Geld . Und wie heut früh hier zu lesen war brauch man sich auch nicht auf China beschränken sondern darf aus humanitären Gründen damit handeln . Wenn zehn Prozent der Bevölkerung unter den gegebenen Umständen tatsächlich auf die Straße gehen hat das Regime jeden Rückhalt im Volk verloren und wird fallen. Stürzen im technischen Sinne würden das Regime überlaufende Elemente der regulären Streitkräfte.
Öl fließt, aber die Einnahmen reichen bei Weiten nicht aus um die Ausgaben zu bestreiten. Eine Verlängerung des Siechtums, mehr nicht.
Beiträge: 2.772
Themen: 53
Registriert seit: Feb 2024
(23.03.2026, 21:46)Nightwatch schrieb: ...
Der Iran ist militärisch und rüstungsindustriell erledigt. ...
(23.03.2026, 23:43)alphall31 schrieb: ...
Nach Angaben des israelischen Militärs hat man doch letztes Jahr im Juni rund zwei Drittel der iranischen Raketenabschussrampen zerstört, etwa 100 Abschussanlagen seien nur noch funktionsfähig. Was hat man den da die letzten Wochen bombardiert ? Laut Israel hat der Iran zu Beginn eine m März ungefähr 550 Raketenabschussanlagen gehabt. Der Iran schafft es in 8 Monaten 450 neue raketenabschussanlagen zu bauen soll aber militärisch erledigt sein. Bei dem was die USA und Israel die letzten zwei drei Jahre angeblich alles zerstört haben nach ihren Meldungen , was der Iran aber jedes Mal bei einem Angriff an Systemen haben soll , also entweder treffen die nicht mal die Hälfte erzählen bloß viel , wie man aus dem Kosovo kennt. Oder der Iran hat eine so enorme Wirtschaftsleistung um immer innerhalb kürzester Zeit an militärischen Systemen zu produzieren. Rüstungsgüter aus dem Ausland gibt es ja so gut wie nicht. Und da die Daten alle von den USA und Israel sind werden wir ja nicht am Wahrheitsgehalt zweifeln .
... die heute genutzten Raketen kommen offenbar vom Mond, denn der ist weder von Israels noch von der US- Air-Force bisher bombardiert worden. Und er befindet sich sogar in Sichtweite der potentiellen Ziele:
Zitat:Iran greift Tel Aviv an
07:42 Uhr
Bei einem iranischen Raketenangriff auf Israel hat es in der Küstenmetropole Tel Aviv nach Angaben von Sanitätern mehrere Einschläge gegeben.
An vier Einschlagsorten seien sechs Menschen verletzt worden, berichtete der Rettungsdienst Magen David Adom nach Angaben des Nachrichtenportals "ynet". Nach Polizeiangaben handelte es sich um den Einschlag von Raketentrümmern.
oder es handelt sich um Raketentrümmer, die nach ihrer Zerstörung solange im Orbit herum geschwirrt sind, bis sie - rein zufällig - auf Tel Aviv abgestürzt sind.
 Womöglich waren das sogar Trümmer von Abwehrraketen des "Iron Dome", die halt wieder nach Hause wollten ...
   
(24.03.2026, 06:31)Schneemann schrieb: @SchwaboElite
... Als die ersten jüdischen Auswanderer in der Moderne bzw. im 19. Jahrhundert nach dem heutigen Israel kamen, das damals unter der Kontrolle des Osmanischen Reiches stand, haben die osmanischen Behörden das sogar begrüßt. Hintergrund war - und das hört man heute überhaupt nicht gerne, auch in der Türkei nicht -, dass das Gebiet sehr unterentwickelt war und die Osmanen hofften, dass die jüdischen Zuwanderer eine wirtschaftliche und agrarische Belebung bewirken würden, da die Osmanen den hiesigen arabischen Beduinen dies nicht zutrauten, ja dort sogar einen Hort des Unfriedens witterten. ...
Schneemann danke für die grundsätzliche Bestätigung aus meiner Diskussion mit @Nightwatch, wonach das Land auf Grundlage der damaligen Bewirtschaftungsmethoden durch die heimischen Araber nicht in der Lage war, noch zusätzlich zigtausende Migranten jüdischen Glaubens aufzunehmen.
Das Vorgehen der Osmanen hat ja anfangs auch geklappt, wobei die Zuwanderer aber gleich zu Anfang in Gegnerschaft zu einer - mit zunehmender Überfremdung erstarkenden - arabischen Nationalbewegung gekommen sind.
Widersprechen würde ich Dir, wenn Du die ansässige arabische Bevölkerung ausschließlich als "Beduinen" bezeichnen würdest. Es handelte sich im Wesentlichen um Bauern mit teils Jahrhunderte altem Bestand an Olivenbäumen in der Familie, unter denen man Nutztiere wie Hühner und Ziegen weiden lies.
Dazu kam gerade in den Städten wie Bethlehem, Hebron oder Jerusalem eine starke Gruppe von Handwerkern und Händlern. Du siehst das an kleinen Details wie den Schlüsseln der Grabeskirche, die seit Jahrhunderten (Sultan Saladin, 1187) von der arabisch-islamischen Familie Jehoudeh verwahrt werden (weil sich die so friedliebenden christlichen Kirchen untereinander nicht einigen konnten).
Die Beduinen waren eher in den Randgebieten der landwirtschaftlich genutzten Flächen.
Aber auch die Umstellung von der Olivenernte zu anderen Früchten hat damals - wie heute auch - erhebliche emotionale Probleme verursacht. Denn Jahrhunderte alte Bäume können nach der Fällung nicht einfach wieder ersetzt werden. Und ob andere Früchte ein geeignetes Surrogat sind, wie "irgendwelche hergezogenen Migranten" behaupten, ist für die Eigentümer und Olivenbauern noch lange nicht erwiesen.
Die Fällung der Olivenbäume - die auch heute noch exzessiv durch jüdische Siedler erfolgt - wird also als Existenzvernichtung empfunden.
Siehe auch https://www.zeit.de/2025/52/siedler-gewa...palaestina
Beiträge: 7.847
Themen: 15
Registriert seit: Apr 2007
Beiträge: 53
Themen: 0
Registriert seit: Dec 2025
@ Schwabo Elite Laut Tom Segev gab es da ein Schlupfloch in der osmanischen Gesetzgebung. Und genauso wie beschrieben habe ich es in einem seiner Bücher gelesen. Aber gut, der Landdiebstahl von heute ist viel größer und staatlicherseits gestützt.
Beiträge: 2.772
Themen: 53
Registriert seit: Feb 2024
(24.03.2026, 10:33)Nightwatch schrieb: Was sollen derartie Einlassungen? Wenn dir die vorgebrachten Einschätzungen nicht zusagen steht es dir frei, möglichst fundierte Gegenargumente anzuführen. Kommt da noch was?
Ansonsten reicht es doch, wenn ein Thread mit der kruden Bewirtschaftungsthesen verunstaltet wird. oh- Du reagierst empfindlich, wenn man Deine kruden Thesen mit etwas Ironie auf's Korn nimmt ... muss ich mir merken
Beiträge: 7.847
Themen: 15
Registriert seit: Apr 2007
Ich hätte gerne ein Argument? Oder eine Erklärung was an meiner Position krude ist.
Meine Aussage war (ich gehe mal davon aus das du dich an diesen Punkt hinhängst): Der Iran ist militärisch erledigt. Deine Antwort war (übertragen): Nö, die schießen schließlich noch!
Wie hier schon mehrfach und nicht nur von mir erläutert ist das iranische Regime in einer militärisch hoffnungslosen Lage. Es mag ja sein, dass dieser Umstand medial nicht rezipiert wird, aber das Land ist seit Tag 1 des Krieges israelischen und amerikanischen Angriffen schutzlos ausgeliefert. Die USA und Israel sind seit drei Wochen dabei alle relevanten Ziele im Land zu zerstören, sämtliche Ziellisten werden systematisch und gründlich abgearbeitet.
Daran ändert der Umstand, dass der Iran weiterhin Raketen starten kann nichts. Diesen Umstand als Gegenargument anzuführen ist in etwa so sinnig, wie die das Wirken der Alliierten Luftflotten über dem Reich mit V2 Angriffen auf London negieren zu wollen. Mag ja sein das dort alles in Trümmern versinkt, aber die beschießen immerhin noch London! Das verkennt die tatsächliche militärische Lage und ist einfach unterkomplexes Denken.
Beiträge: 4.497
Themen: 31
Registriert seit: Mar 2023
die Alliierten Luftflotten haben doch auch nicht zum Sieg gereicht , genauso wie in jedem anderem Konflikt den man geführt hat. Für die deutsche Bevölkerung war auch nicht die deutsche Führung schuld am Bombenkrieg , sondern die Alliierten . Und militärisch am Ende war man damals ja ebenfalls nicht durch die bombardierung .
Für alle Nachbarländer sind die usa und Israel schon von Anfang an die Schuldigen . Um so länger das Ganze geht wird sich auch im Iran selber das Meinungsbild ändern , wenn man noch ein paar zivile Ziele trifft mit vielen Opfern geht das auch ganz schnell.
Und für Trump dauert das schon viel zu lange , das bei ihm ab einer gewissen Dauer das Interesse und die Aufnahmefähigkeit dahin sind ist ja bekannt.
Am Ende kann man hier noch drei Seiten voll diskutieren , Belege für die Erfolge oder Misserfolge gibts derzeit einfach noch nicht. Und zehn veröffentlichte Videos am Tag sind kein Beleg für einen Erfolg bei 600 Einsätzen in der gleichen Zeitspanne.
Beiträge: 7.847
Themen: 15
Registriert seit: Apr 2007
(24.03.2026, 16:32)alphall31 schrieb: die Alliierten Luftflotten haben doch auch nicht zum Sieg gereicht , genauso wie in jedem anderem Konflikt den man geführt hat.
Für die deutsche Bevölkerung war auch nicht die deutsche Führung schuld am Bombenkrieg , sondern die Alliierten . Und militärisch am Ende war man damals ja ebenfalls nicht durch die bombardierung . Historische Analogien tragen auch nur immer so weit. Die Bevölkerung des Irans steht eher auf unserer Seite als auf Seiten des Regimes. Damit könnte man auch das libysche Modell bemühen, in dem westliche Luftmacht durchaus zum Sturz des Diktators führte.
(24.03.2026, 16:32)alphall31 schrieb: Für alle Nachbarländer sind die usa und Israel schon von Anfang an die Schuldigen Alles was man aus den Nachbarländern hört lässt sich eher unter 'bitte weitermachen' einordnen als irgendetwas sonst. Schuldfragen stellen sich bei diesem Mindset nicht.
(24.03.2026, 16:32)alphall31 schrieb: Um so länger das Ganze geht wird sich auch im Iran selber das Meinungsbild ändern , wenn man noch ein paar zivile Ziele trifft mit vielen Opfern geht das auch ganz schnell. Das halte ich für extrem unwahrscheinlich, das Regime richtet sich dazu viel zu brutal gegen das eigene Volk und der Widerstand ist viel zu tief verwurzelt. Ist eher unser Problem, dass wir die seit Jahr und Tag schwelenden und immer wieder hochkochenden Proteste nicht wahrnehmen und uns kollektiv kaum bis zu dem unscheinbaren Massaker vom Januar zurückerinnern können. Sieht im Iran etwas anders aus, zumindest mein Eindruck.
(24.03.2026, 16:32)alphall31 schrieb: Und für Trump dauert das schon viel zu lange , das bei ihm ab einer gewissen Dauer das Interesse und die Aufnahmefähigkeit dahin sind ist ja bekannt. Trump ging mit beschränkten Zielen in den Krieg und diese sind (nahezu) erreicht. Entsprechend folgerichtig, dass er nach einem Ende sucht. Das Regime-Change narrativ wird von allem durch die Medien in diesen Konflikt hineingetragen. Warum habe ich hier schon geschrieben. Teil der Kriegsziele war und ist es nicht.
alphall31 schrieb: Am Ende kann man hier noch drei Seiten voll diskutieren , Belege für die Erfolge oder Misserfolge gibts derzeit einfach noch nicht. Und zehn veröffentlichte Videos am Tag sind kein Beleg für einen Erfolg bei 600 Einsätzen in der gleichen Zeitspanne. Ein nicht sehr logisches Argument. Warum sollten wir annehmen, dass die USA und Israel Probleme haben ihre Einsätze erfolgreich durchzuführen, gibt es irgendwelche Hinweise in diese Richtung? Ich meine nein. Die fliegen tagtäglich laufende Angriffe, bislang immernoch ohne irgendwelche Verluste bemannter Plattformen, es knallt und scheppert an allen Ecken und Enden des Irans, warum sollten sie ihre Ziele denn bitteschön nicht treffen?
Es ist im Jahre des Herrn 2026 trivial Industrieparks präzise zu bombardieren wenn die gegnerische Luftabwehr ausgeschaltet ist.
Beiträge: 2.772
Themen: 53
Registriert seit: Feb 2024
(24.03.2026, 14:47)Nightwatch schrieb: Ich hätte gerne ein Argument? Oder eine Erklärung was an meiner Position krude ist.
Meine Aussage war (ich gehe mal davon aus das du dich an diesen Punkt hinhängst): Der Iran ist militärisch erledigt. Deine Antwort war (übertragen): Nö, die schießen schließlich noch!
Wie hier schon mehrfach und nicht nur von mir erläutert ist das iranische Regime in einer militärisch hoffnungslosen Lage. Es mag ja sein, dass dieser Umstand medial nicht rezipiert wird, aber das Land ist seit Tag 1 des Krieges israelischen und amerikanischen Angriffen schutzlos ausgeliefert. Die USA und Israel sind seit drei Wochen dabei alle relevanten Ziele im Land zu zerstören, sämtliche Ziellisten werden systematisch und gründlich abgearbeitet.
Daran ändert der Umstand, dass der Iran weiterhin Raketen starten kann nichts. Diesen Umstand als Gegenargument anzuführen ist in etwa so sinnig, wie die das Wirken der Alliierten Luftflotten über dem Reich mit V2 Angriffen auf London negieren zu wollen. Mag ja sein das dort alles in Trümmern versinkt, aber die beschießen immerhin noch London! Das verkennt die tatsächliche militärische Lage und ist einfach unterkomplexes Denken. Du gehst von einem klassischen symmetrischen Konflikt aus. Das ist es nicht. Der Iran war und ist in einem solchen Konflikt der schieren Übermacht (qualitativ und quantitativ) der USA und Israels von vorneherein nicht gewachsen.
Das wussten und wissen auch die Verantwortlichen im Iran.
Sie haben daher von Vorneherein auf einen asymmetrischen Konflikt gesetzt. Da kann der Himmel über dem Iran noch so sehr von feindlichen Flugzeugen "beherrscht" werden. Lass die ihr Pulver verschießen (nicht nur wortwörtlich, sondern auch von den Kosten her, wie ich schon mehrfach angesprochen hatte).
Daher gibt es auch keine angreifbare zentrale Befehlsstruktur, sondern eine Vielzahl von Verteidigungszellen.
Die iranischen Verteidiger sitzen in tausenden von gut geschützten Stellungen, in Bunkern und Verstecken und anderen geschlossenen Räumen wie Höhlen - und warten ... auf was?
Darauf, dass sich US-Bodentruppen (wie in Vietnam) in die Falle begeben, und einen Bodenkrieg anfangen.
Mit reiner Luftherrschaft lässt sich ein asymmetrischer Krieg in einem Land wie dem Iran nicht gewinnen. Da hilft es auch nichts, ein paar Aufstände anzuzetteln.
Und die Gefahr geht für die Angreifer jetzt nicht von einer Handvoll Raketen aus, die mit Streubomben oder welcher Beladung auch immer bis zu 4.000 km weit reichen. Im direkten Konflikt sind das hunderte und tausende von Drohnen, mit denen die Luftabwehr der Angreifer übersättigt wird. Immer wieder und wieder und wieder - und so intensiv lassen sich die gefährdeten Objekte gar nicht schützen (zumal die Abwehrraketen ein Vielfaches der angreifenden Drohne kosten).
Diese Gefahr lässt sich nur mit Bodentruppen begrenzen - die einen breiten Küstenstreifen zwischen dem Irak und dem indischen Ozean besetzen müssten. Und diese Bodentruppen wären - wie damals in Vietnam - ein immerwährender Schlag ins Leere. Denn die Revolutionsgarden lassen die Boden einfach über sich hinweg rollen. In den gefährdeten Küstengebieten des Iran bis hinein ins Küstengebirge existiert mit Sicherheit eine ähnliche Tunnelstruktur, wie seitens der Hamas im Gaza oder seitens der Hisbollah im Südlibanon.
Diese Anlagen sind geradezu darauf ausgelegt, dass sich gegnerische Truppen dorthin vorwagen und dann ins Kreuzfeuer geraten. Und "hingelockt" werden diese gegnerischen Truppen mit immerwährenden Drohnenschlägen aus dem Küstengebirge.
Ich möchte abschließend noch eine politische Bewertung wiedergeben (das darf man hier doch auch)
Iran-News: Steinmeier nennt Krieg „völkerrechtswidrig“ und distanziert sich von Trump
Stand:24.03.2026, 10:22 Uhr
Beiträge: 557
Themen: 2
Registriert seit: Jul 2022
(24.03.2026, 20:17)Kongo Erich schrieb: Ich möchte abschließend noch eine politische Bewertung wiedergeben (das darf man hier doch auch)
Iran-News: Steinmeier nennt Krieg „völkerrechtswidrig“ und distanziert sich von Trump
Stand:24.03.2026, 10:22 Uhr
Frank Walter Steinmeier ist jetzt ganz sicher nicht geeignet so ein Statement als Bundespräsident oder als Privatperson abzugeben. So eine Feststellung obliegt der amtierenden Regierung. Wenn man dazu noch die Vita vom ihm im Bezug auf Russland und die russischen Verbrechen her nimmt, wäre es deutlich besser gewesen einfach zu schweigen.
Beiträge: 7.847
Themen: 15
Registriert seit: Apr 2007
Erich schrieb:Du gehst von einem klassischen symmetrischen Konflikt aus. Das ist es nicht. Der Iran war und ist in einem solchen Konflikt der schieren Übermacht (qualitativ und quantitativ) der USA und Israels von vorneherein nicht gewachsen.
Das wussten und wissen auch die Verantwortlichen im Iran.
Sie haben daher von Vorneherein auf einen asymmetrischen Konflikt gesetzt. Da kann der Himmel über dem Iran noch so sehr von feindlichen Flugzeugen "beherrscht" werden. Lass die ihr Pulver verschießen (nicht nur wortwörtlich, sondern auch von den Kosten her, wie ich schon mehrfach angesprochen hatte).
Daher gibt es auch keine angreifbare zentrale Befehlsstruktur, sondern eine Vielzahl von Verteidigungszellen.
Die iranischen Verteidiger sitzen in tausenden von gut geschützten Stellungen, in Bunkern und Verstecken und anderen geschlossenen Räumen wie Höhlen - und warten ... auf was?
Darauf, dass sich US-Bodentruppen (wie in Vietnam) in die Falle begeben, und einen Bodenkrieg anfangen. Nun um dein Bild aufzugreifen: Die sitzen in ihren Höhlen und warten das die Amerikaner kommen. Die kommen aber nicht. Stattdessen fällt den Verteidigern im Zweifelsfall eine JDAM auf den Kopf – oder halt auch nicht. Es ist schließlich letztlich egal ob die da noch irgendwo sitzen und irgendwie asymmetrisch wirken wollen.
Denn: Der Umstand, dass diese Herrschaften den Iran mit asymmetrischen Methoden verteidigen wollen ändern nichts daran, dass es im Iran symmetrische Strukturen gibt auf die die Verteidiger angewiesen sind um nachhaltig Widerstand leisten zu können. Und eben gegen diese Strukturen gehen die Amerikanischen und Israelischen Luftstreitkräfte gerade vor. Tage für Tag, Nacht für Nacht, Ziel für Ziel, bis nichts mehr übrig ist.
Du kannst dabei in deiner Höhle hocken wie du willst, der Industriepark der dir deine Raketen/Vorprodukte/Subkomponenten herstellt wird dir trotzdem bombardiert und zerstört. Es ist schön, dass du dann noch deine Rakete hast, die du in Vergeltungswelle Dreiundrölf auf israelische Ballungsgebiete abfeuerst und vielleicht ein paar Menschen verletzt oder tötest. Das machst du einmal und dann kannst du auf die Amerikaner warten. Die nicht kommen werden. Stattdessen wirst du nicht mehr versorgt und dein Sold bleibt auch aus. Dein Land ist zerstört, deine Führung tot, Perspektiven hast du keine, aber hey, du hast gesiegt weil du asymmetrisch noch ein paar Raketen gegen den Feind schießen konntest.
Zitat:Mit reiner Luftherrschaft lässt sich ein asymmetrischer Krieg in einem Land wie dem Iran nicht gewinnen. Da hilft es auch nichts, ein paar Aufstände anzuzetteln.
Mit reiner Luftherrschaft lässt sich der Krieg gegen den Iran in einer Nacht gewinnen. Dazu müsste nur die zivile dual use Infrastruktur angegriffen werden. Das Land würde binnen Tagen komplett kollabieren. Macht man halt aus Gründen nicht, aber möglich wäre es ohne weiteres.
Und natürlich sind Szenarien denkbar, in denen „ein paar Aufstände“ gepaart mit westlicher Luftunterstützung das Regime stürzen. Das pauschal zu verneinen ist einfach Quark.
Zitat:Und die Gefahr geht für die Angreifer jetzt nicht von einer Handvoll Raketen aus, die mit Streubomben oder welcher Beladung auch immer bis zu 4.000 km weit reichen. Im direkten Konflikt sind das hunderte und tausende von Drohnen, mit denen die Luftabwehr der Angreifer übersättigt wird. Immer wieder und wieder und wieder - und so intensiv lassen sich die gefährdeten Objekte gar nicht schützen (zumal die Abwehrraketen ein Vielfaches der angreifenden Drohne kosten).
Ich habe dir bereits ausführlich erläutert warum das Kostenargument inhaltlich falsch ist. Darauf hast du dann nicht geantwortet und stattdessen kommt der gleiche Unsinn jetzt wieder. Sie entsprechend hier: https://www.forum-sicherheitspolitik.org...#pid286475
Mit dem Feuervolumen das sie derzeit aufbieten können erreichen sie keine Übersättigungen und erzielen bestenfalls Einzeltreffer.
Zitat: Diese Gefahr lässt sich nur mit Bodentruppen begrenzen - die einen breiten Küstenstreifen zwischen dem Irak und dem indischen Ozean besetzen müssten.
Mal abgesehen, dass man die Gefahr nicht begrenzen muss da der Krieg in absehbarer Zeit eh endet – würde man es auskämpfen wollen bleibt eine Bekämpfung aus der Luft die sinnvollste Option. Bekämpft würden dabei weniger die Launch-Teams als die Logistikkette dahinter bis zur Produktionsfabrik. Es wäre nur eine Frage der Zeit bis diese Fähigkeit ausreichen degeneriert ist.
Zitat:Ich möchte abschließend noch eine politische Bewertung wiedergeben (das darf man hier doch auch)
Iran-News: Steinmeier nennt Krieg „völkerrechtswidrig“ und distanziert sich von Trump
Stand:24.03.2026, 10:22 Uhr
Ich glaube über Steinmeier und sein spezielles Verhältnis zu den Mullahs ist schon genug gesagt worden.
Beiträge: 2.772
Themen: 53
Registriert seit: Feb 2024
(24.03.2026, 21:57)Nightwatch schrieb: Nun um dein Bild aufzugreifen: Die sitzen in ihren Höhlen und warten das die Amerikaner kommen. Die kommen aber nicht. Stattdessen fällt den Verteidigern im Zweifelsfall eine JDAM auf den Kopf – oder halt auch nicht. Es ist schließlich letztlich egal ob die da noch irgendwo sitzen und irgendwie asymmetrisch wirken wollen. und wie lange wollen das die Amerikaner durchhalten?
Der ntv-US-Experte Peter Kleim stellt fest: "Trump sucht den Ausgang". Das kann man bezweifeln - aber alle rationalen Argumente sprechen dafür, dass der Peter Kleim nicht falsch liegt.
Donald knickt jetzt schon ein - das zeigt seine Entscheidung, "die Öl-Sanktionen gegen den Erzfeind Iran zu lockern - mitten im Krieg. Ziel war, durch die Erlaubnis zum Kauf iranischen Öls, das bereits auf See ist, das Angebot auf dem Weltmarkt zu vergrößern und die Preissteigerung damit zu bremsen."
Und der Iran hat darauf kalt lächelnd reagiert. Es gäbe kein Öl mehr, das verkauft werden könne - das sei alles schon weg.
Da sitzt einer also in Washington, der so, wie er es bisher angepackt hat, nicht weiter kommt - und das zunehmend auch erkennt.
(24.03.2026, 21:57)Nightwatch schrieb: ...
Mit reiner Luftherrschaft lässt sich der Krieg gegen den Iran in einer Nacht gewinnen. Dazu müsste nur die zivile dual use Infrastruktur angegriffen werden. Das Land würde binnen Tagen komplett kollabieren. Macht man halt aus Gründen nicht, aber möglich wäre es ohne weiteres.
Und natürlich sind Szenarien denkbar, in denen „ein paar Aufstände“ gepaart mit westlicher Luftunterstützung das Regime stürzen. Das pauschal zu verneinen ist einfach Quark. Darauf zu hoffen ist noch mehr Quark. Da ist der 6er im Lotte um ein Vielfaches wahrscheinlicher.
Deine Wunschträume werden sich nicht erfüllen. Das hätte ein schneller Sieg werden müssen - jetzt entwickelt es sich zu einer Abnützungsschlacht, in der seitens des Iran abgewartet werden kann, weil die angegriffenen Iraner deutlich (!) weniger Aufwand betreiben müssen als ihre Angreifer.
(24.03.2026, 21:57)Nightwatch schrieb: Ich habe dir bereits ausführlich erläutert warum das Kostenargument inhaltlich falsch ist. Darauf hast du dann nicht geantwortet und stattdessen kommt der gleiche Unsinn jetzt wieder. Sie entsprechend hier: https://www.forum-sicherheitspolitik.org...#pid286475
... Itzo lass mich lachen. Immerhin hast Du noch Humor. Aber sonst ist die Antwort nur so schräg, dass man darauf gar nicht erst eingehen müsste - und das weißt Du auch.
Wieso - wenn das alles nichts kostet - werden jetzt hunderte von Millionen Dollar für den US-Kriegsetat gefordert? Es gibt eine ganz einfache Erklärung:
Denn all das, was jetzt verpulvert wird, muss man wieder füllen - und das schnell, wenn man weiter den großen Zampano spielen will.
Man kann natürlich darauf verzichten, und den Russen in der Ukraine und den Chinesen in Taiwan das Feld überlassen. Aber auch dann werden die Lager wieder gefüllt werden müssen, mit teurer Munition, das man jetzt wirkungslos im Iran verpulvert.
(24.03.2026, 21:57)Nightwatch schrieb: Mit dem Feuervolumen das sie derzeit aufbieten können erreichen sie keine Übersättigungen und erzielen bestenfalls Einzeltreffer.
Mal abgesehen, dass man die Gefahr nicht begrenzen muss da der Krieg in absehbarer Zeit eh endet – würde man es auskämpfen wollen bleibt eine Bekämpfung aus der Luft die sinnvollste Option. Bekämpft würden dabei weniger die Launch-Teams als die Logistikkette dahinter bis zur Produktionsfabrik. Es wäre nur eine Frage der Zeit bis diese Fähigkeit ausreichen degeneriert ist. mit dem Feuervolumen kann der Iran mit deutlich minimalen Kosten wesentlich länger durchhalten als die Angreifer - die Revolutionsgarden können es bequem auf einer Backe absitzen, bis sich sogar die USA verpulvert haben. Logistikketten, die aus irgendwelchen Säcken auf Eselrücken bestehen, in denen Einzelteile von Drohnen transportiert werden - da musst Du viel investieren, um die zu unterbrechen.
Niemand weiß, wieviele und wo noch versteckte Produktionsanlagen sind. Schau mal zurück in das Jahr 1945 - da sind in irgendwelchen Stollen und Kellern weiter die Arsenale der Wehrmacht gefüllt worden, trotz drückender Luftüberlegenheit der Alliierten. Meinst Du, die Iraner hätten in den letzten Jahren nicht auch entsprechend vorgebaut?
Zitat:Die Mullahs müssen diesen Krieg nicht gewinnen, das können sie auch gar nicht. Sie können nur darauf setzen, durch lang anhaltenden militärischen Widerstand inklusive der Hormus-Blockade die Weltwirtschaft im Schlingerkurs zu halten, Märkte in Aufruhr zu versetzen und den Bürgern der USA die Lust am Tanken und am Einkauf im Supermarkt zu vermiesen. Das würde für Trump schon bald gefährlich, denn für die Zwischenwahlen im November braucht er seine bisherigen seine Wählerhinter sich.
Und zu bedenken ist - Donald gerät tatsächlich immer mehr unter Druck. Die Lebenshaltungskosten in den USA, insbesondere die "heiligen Benzinpreise" steigen massiv. Und die nächsten Wahlen rücken immer näher. Er sucht jetzt schon Schuldige, um denen die Verantwortung für den Krieg aufzudrücken.
Und Donald hat keine guten Option, wie der den Krieg beenden kann. Trump bleiben nur schlechte Optionen.
= ein "Überraschungsschlag" zur Inbesitznahme der möglicherweise in Isfahan vermuteten Uran-Vorräte führt tief in iranisches Territorium und ist seit längerer Zeit "keine Überraschung" mehr, zumal die dortigen Anlagen tief verbunkert und massiv geschützt sind.
= die Besetzung der iranischen Insel Charg im Persischen Golf ist eine hochgefährliche Aktion - angefangen von einer Verminung der Energieanlagen bis hin zum Eindringen in ein Gebiet, dass massiv vom Festland aus mit Drohnen und Kanonen unter Beschuss genommen werden kann, und dann berücksichtige ich noch nicht einmal, dass Landungstruppen "per Schiff" erst mal hunderte von Kilometer entlang der iranischen Küsten vordringen müssten, in ständiger Beschuss- und Minengefahr
Und was hätte eine erfolgreiche Besetzung für Folgen? "Wirtschaftlicher Druck auf einen Gegner funktioniert nur dann, wenn der Gegner dafür empfänglich ist. Die Mullahs aber haben schon mehrfach bewiesen, dass ihnen die wirtschaftliche Situation der Bevölkerung vollkommen egal ist. Sie agieren ohne Rücksicht auf Verluste." Die Mullahs würden also die Marines ins Feuer locken und bei kaspischem Kaviar kaltlächelnd zusehen, wie sich nach den Luftabwehrraketen auch die Marines dort verheizen. Tolle Alternative ...
= Du kannst mir gerne jede militärische Alternative nennen, die Dir einfällt. Ich werde alle zerpflücken.
Zitat:Den Krieg mit einem militärischen Sieg zu beenden, scheint nach Lage der Dinge unwahrscheinlich. Bliebe die Option für Donald Trump, zu erklären, man habe in den vergangenen Wochen dieses oder jenes immens wichtige Ziel mit dem Krieg erreicht und könne sich jetzt zufrieden zurückziehen. Nur, wie wird das Mullah-Regime darauf reagieren?
Bled dabei, wenn die Mullahs weiter schießen lassen - dann kann Donald nicht einfach bei seiner Behauptung bleiben.
Und noch bleder, wenn die irgendwelche Schläferzellen aktivieren und dann einige Kamikaze-Drohnen auf Ziele in den USA runter fallen ...
Und nachdem die Luftbombardemens das Regime nicht einmal im Ansatz zum wackeln bringen - der geköpften Hydra sind mehrere Köpfe nachgewachsen - werden es die Mullahs auch durchaus drauf anlegen, Donald nicht so einfach einen Rückzug zu eröffnen.
|